Was hat Barthel mit den Most zu tunt?

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2 Antworten

Es bestehen für diese bekannte Wendung mehrere - teils abenteuerliche -
Erklärungsversuche, es gibt allerdings eine sehr plausible Deutung, die
auf ein 1872 in Augsburg erlassenes Gesetz zurückgeht. Danach
verloren alle Wirte ihre Schankgenehmigung, wenn sie an Bartholomä (24.
August) keinen Most ausschenken konnten. Weil es nun zu dieser Zeit für
Traubenmost zu früh, für Obstmost recht knapp und für die Bestände des
letzten Jahres viel zu spät war, musste man sich als Wirt schon zu
helfen wissen, wenn man an „Barthel“ einen genießbaren Most auftischen
wollte.

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