Was hat Achtsamkeit mit Psychologie zu tun?

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7 Antworten

Wenn es um psychologie abseits ernstzunehmender studien geht ist "esoterisches geschwafel" meist nicht weit. Die rettung immer dann wenn sich eine klare allgemeingültigkeit nicht feststellen lässt. Also hadere nicht mit deinem schicksal sondern mach das beste draus :-)

Deine frage nach der achtsamkeit erschliesst sich mir allerdings kaum denn sie ist basis jedes eingreifens in ungünstige, auch persönliche aktualitäten und entwicklungen, und damit wichtiger baustein jeder diesbezüglichen veränderung. Wenn das nicht psychologie ist!??

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Kommentar von mexp123
19.06.2016, 13:13

Danke. Achtsamkeit heißt nämlich nicht, irgendwie besonders intensiv an Blumen zu schnuppern und die tolle Umwelt wahrzunehmen, so wie es manche behaupten 🙈🙈 sondern sein eigenes handeln und denken nochmal zu überdenken und sich zu überlegen was dahintersteckt 😄

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Die "Achtsamkeit" ist Teil des "achtfachen Pfades" des Buddhismus, durch dessen Beachtung der buddhistische Mönch die "Mokscha" zu erlangen sucht, die Erlösung  aus dem Kreislauf der Seele durch Tod und Wiedergeburt. Zu googlen wäre also unter "achtfacher Pfad".

Die Achtsamkeit beginnt tatsächlich mit dem Achten auf die eigene Atmung und geht dann über zum Achten auf andere Körperfunktionen, die normalerweise nicht bewusst werden. Das kann tatsächlich zu einer großen Seelenruhe führen, die am Ende des achtfachen Pfades zu einem Zustand führen können, in dem der Mensch aufhört zu denken.

Besonders im japanischen Zen-Buddhismus ist genau darauf das Ziel gerichtet. Er wird dort nicht als Religion, sondern als Philosophie betrachtet. Im eigentlichen Sinn des Wortes "Esoterik" ist sie mit "Achtsamkeit" identisch. Dass sie etwas mit Psychologie zu tun hat, dürfte wohl jeder Psychologe abstreiten.

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jaa, also achtsamkeitstraining wird extra angeboten, damit man seine umwelt besser wahrnimmt. Denn dann hat man ein anderes körpergefühl, und kann sich an den alltäglichen normalen dingen erfreuen. Stell dir vor du liegst auf einer schönen wiese, und schaust in den himmel. Wenn du dich ganz doll auf deine umwelt konzetrierst, "achtsam" bist, dann nimmst du all das schöne viel besser wahr. Das soll dir nur psychologische unterstützung geben, damit du dich besser fühlst:) (also alles in der theorie natürlich ^^)

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Kommentar von Gernotshagen96
18.06.2016, 21:13

depressionsleidende fühlen sich dann besser, weil sie alles schöne/normale stärker wahrnehmen, und merken, es gibt so viel gutes. Das soll dich festigen und ins hier und jetzt befördern, denn leider ist man mit depressionen sehr oft in negativen gedanken, und kommt dort nicht mehr raus. Meditieren befreit ja auch deinen geist, und manche Mönche können meditieren ohne an etwas zu denken, das klingt zwar einfach aber ist es nicht, versuch mal an nichts zu denken, ganz geht das nicht, aber Achtsam sein befreit von Zwängen und steigert deine wahrnehmung fürs gute (psychologisch gesehen zumindest), wie justNature auch sagt, das ist zumindest die theorie, ich wette, das bringt ungefähr nichts:)

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Kommentar von RoseBerendorf
18.06.2016, 21:14

funktioniert auch in der Praksis. :)

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Ganz einfach, wenn du Dir deinem Körper und deiner Gedanken bewusst bist, weist du auch woher deien Gefühle und Emotionen kommen. durch das Beaobachten des Körpers durch regelmäßige / gleichmäßige Atemzüge erdest du dich und gelangst von der Kopf/ Gedanken -Ebene auf der du z.B. dein "blödes Referat" schreibts zu der Bewusstseinsebene. ;) Paradoxerweise hätte dir wahrscheinlich Genau vor dem Schreiben geholfen.

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Achtsam von Aufmerksam seinen Gedanken gegenüber. Was hilft es sich über so viele Probleme Sorgen und Nöten Gedanken zu machen und das Hirn zu belasten. Hier gilt es diese in den hintergrund zu bringen so dass man in der Lage ist wesentliche Entscheidungen zu treffen.
Wenn man das nicht macht wird das Gehirn überfordert und es schaltet ab -> Depression


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Achtsam zu sein bedeutet einfach, dass du das was du gerade machst, ganz bewusst machst. Du gehst voll auf in dem was du machst, ohne das du gedanklich wo anders bist. Du bist ganz im gegenwärtigen Moment.

Hier gibts weitere Infos dazu:

http://einfachmeditieren.net/achtsamkeit/

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Du hast schon recht. "Achtsamkeit" ist weitgehend Esoterik-Quatsch. Mit solchen Scheinratschlägen hilft man niemand, der echte Lebensprobleme hat.

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