Frage von jennjine, 296

Was haltet ihr zum Thema "Gott"?

Ich mein: Es gibt gläubige Menschen, Menschen, die an mehreren Göttern glauben oder nur an einen. Ich bin nicht sehr an die Religion gebunden, doch WENN es einen Gott gäbe, würde ich mir keinen alten Mann im Himmel vorstellen;) Ich denke, dass Gott in uns allen ist, weil er uns erschaffen hat. Und er ist auch in allem drin, was WIR erschaffen haben (wie etwa Wolkenkratzer, Industrie, Flugzeugen, ...) Und er ist auch in Bäumen, Pflanzen, Steinen und dem Meer. Es ist so wie ein Puzzle: Ein Mensch besteht aus verschiedenen Puzzleteilen. Seiner Persöhnlichkeit, die "Vererbung" der Eltern, und so weiter-und halt ein Puzzelstück, wo Gott draufsteht;) Ich weiß: diese Version vom Gottesglauben ist sehr krank, aber anders kann ich mir das halt nicht erklären;) Aber ich frage mich immer wieder, wie sich andere die Religion erklären. Wir sie sich Gott vorstellen und wir ihr persönlich zum Glauben steht. Exestiert er überhaupt? Vielen Dank schon mal im Vorraus;);)

Antwort
von triunitas3in1, 52

Auf jedem Puzzlestück steht auf der Rückseite "Gott" ;-)

Du kannst dir "ihn" (er/sie/es ist nicht männlich) z.B. wie einen Meister des Versteckspiels vorstellen: selber unsichtbar und unvorstellbar, aber in allem enthalten. Wie eine stille Energie, die sich ständig neu schöpft und manifestiert... der "unbewegte Beweger", die namenlose Kraft, die alles erschafft, sich in allem verbirgt und in welche alles wieder vergeht...

Kommentar von jennjine ,

Danke, so hab ich das noch gar nicht gesehen

Antwort
von Akka2323, 114

Ich bin mein ganzes Leben lang sehr gut damit ausgekommen, an so etwas nicht zu glauben und keine Zeit damit zu verlieren, mir Gedanken über einen Gott zu machen. Meine Entscheidungen habe ich selbst getroffen und gut damit gelebt, das mir kein Gott irgendwelche Vorschriften machen konnte.

Antwort
von Nadelwald75, 98

Hallo Jennjine,

die Vorstellung, die du von Gott hast, ist doch gut vertretbar. Du musst nur eben wissen, dass das sozusagen dein Modell ist - aber eben nur eine Vorstellung und schon gar nicht krank.

Ich habe da allerdings eine Gottesvorstellung, die deiner nicht widerspricht, aber darüber hinaus noch weiter geht: Ich glaube an einen persönlichen Gott, der unabhängig von allen Dingen existiert und den ich als Person auch ansprechen kann.

Antwort
von Rosenblad, 58

Vielleicht statt eines Erklärungsansatzes, ein kleines Beispiel:

Die untergehende Sonne schickt eine seiner letzten Strahlen auf eine Blume auf einer Wiese, die nun hell und freudig erstrahlt und eine Biene anlockt, so das es zum wunderbaren Schauspiel wird, das Biene und Blume in ein Wunderlicht taucht. Wer versucht den Sonnenstrahl zu fangen wird bis ans Ende der Welt rennen, die Biene verscheuchen und die Blume zertreten.

oder wie es Hellinger einmal so darlegte:

"Ein Kind zum Beispiel kommt in einen Garten, staunt über das, was wächst, und lauscht einem Vogel im Gebüsch. Dann sagt die Mutter: schau das ist schön. Nun muß das Kind, statt das es staunt und lauscht, auf Worte hören, und der Bezug zu dem, was ist, wird jetzt ersetzt durch Stellungnahmen."    (Bert Hellinger "Die Mitte fühlt sich leicht an", S.86)

Wer "Gott" für sich finden will, der muß anfangen zu staunen - ohne Worte, ohne Lehren und ohne Theorien - einfach so.

Antwort
von stoffband, 22

Es gibt so viele Götter wie Sterne am Himmel.Es gibt aber auch eine Hierarchie im Himmel übergeordnete und untergeordnete Götter!

Antwort
von Andrastor, 66

Ich bin als röm.kath. Christ aufgewachsen mit einigen Familienangehörigen die sehr gläubig waren und sich selbst als Paradebeispiel guter Christen gesehen haben.

Aber schon früh erkannte ich dass ihre Geschichten nichts weiter waren als Märchen und Mythen.

Ich bin ausgetreten, sobald es mir möglich war und bis heute bereue ich diese Entscheidung in keinster Weise.

Es gibt keinen Gott und es hat nie einen gegeben. Die Natur und alles was darin vorkommt bedarf weder einer Schöpfung, noch eines Schöpfers um zu funktionieren. Die Existenz an sich bedarf keiner Daseinsberechtigung und kein Leben hat sich gegenüber anderen seines Daseins zu rechtfertigen.

Daher ist Gott in jedem Sinne überflüssig.

Antwort
von Aleqasina, 82

Deine Vorstellung ist nicht "krank".

Man nennt sie Pantheismus (Gott ist in allem präsent) oder Monismus (Gott ist mit dem Kosmos identisch).

Ich selbst bin Christin. Ich kann am besten mit einer Gottesvorstellung leben, bei der Gott einerseits ein personales Gegenüber ist, andererseits in den Menschen und durch sie hindurch wirkt (Heiliger Geist). Wobei mir klar ist, dass alle Vorstellungen von Gott unvollständig und vorläufig sind. Aber mit meiner kann ich ganz gut umgehen.


Antwort
von NUTZ3RNAME, 92

Ob es letztendlich einen Gott gibt, wird man höchstens nach dem Tod erfahren. Ich glaube persönlich nicht mehr an ihn, beneide aber Menschen die das können

Antwort
von DerBuddha, 67

deine frage muss man in 2 teilen beantworten..:)

1. ist deine denkweise nicht krank, im gegenteil, die ersten gläubigen menschen und selbst naturvölker haben diesen glauben gehabt und ausgelebt, dass nämlich ein überwesen/geist/gott überall enthalten ist............ dass alles durch dieses wesen durchdrungen ist............:)

2., leider gegen deinen glauben geschrieben.......... es gibt nichts davon, denn nicht gott hat die menschen erschaffen, sondern die menschen sich ihre geistwesen/halbgötter/götter/göttinnen selbst......... die ersten wesen entstanden aus dem unverständnis der menschen über die ganzen dinge, wie feuer, blitze, donner, selbst das immer wiederkehrende spiel von frühling, sommer, herbst, winter......... leben/tod........alles wurde einem "schöpfer" zugeschoben, weil man sich diese dinge nicht erklären konnte oder für wunder hielt............... aus diesen ganzen "wesen" wurde mit der weiteren entwicklung der menschen dann der jeweilige "gott" mit der entsprechenden religion...........:)

Kommentar von stoffband ,

Was für einen Sinn macht die Welt ohne Gott?

Kommentar von DerBuddha ,

die frage stellt sich nur für gläubige nicht für mich............ ich hatte erst gestern wieder ein gespräch bezüglich sinn des lebens mit einem guten freund.........

der sinn des lebens ist das, was du daraus machst..............:)

denn fakt ist, jeder mensch hat eine andere denkweise, andere vorstellungen usw......... ein hungernder mensch in einem dritte-welt-land: für ihn besteht der sinn des lebens darin, irgendwann mal ein normales leben führen zu können, nicht mehr hungern zu müssen, seiner familie eine zukunft geben zu können........... denn der sinn des lebens ist immer abhängig von der eigenen geistigen reife, seiner eigenen vorstellung und natürlich davon, wie man sein leben gestaltet und dann kommt noch dazu, dass dieser sinn sich imemr wieder verändert, denn wenn jemand große problem hat, sieht er oft keinen sinn mehr in allem, das ändert sich dann schlagartig, wenn er diese probleme wieder los ist............:)

aber all dass immer ohne ein erfundenes wesen, namens gott..........:)

Kommentar von Abahatchi ,

völlig egal, ob für Dich die Welt mit oder ohne Gott einen Sinn macht. Wenn es keine Geistwesen wie Götter gibt, dann wäre es eben völlig egal, ob es für Dich Sinn macht.

Für mich macht es auch keinen Sinn, dasz die Erde um die Sonne kreist. Es würde völlig ausreichen, wenn die Erde sich nur auf der Stelle dreht und dabei etwas mit der Rotationsachse alle 365 Tage hin und her schwankt.  So hätten wir auch Tag und Nacht und vor allem Sommer und Winter.

Was macht es für einen Sinn, dasz es neben unserer Erde und unserer Sonne noch andere Planeten gibt, es eine Galaxie gibt und noch viele andere Galaxien? Macht für mich auch keinen Sinn. 

Es ist wie es ist, egal ob es für mich Sinn macht.

Grusz Abahatchi

Kommentar von DerBuddha ,

@Abahatchi

alles hat immer für jeden einen anderen grund......:)

Kommentar von Abahatchi ,

@ DerBuddha, ich befürchte faszt, Du hat die Frage nicht ganz richtig gelesen. Dir Frage ist ja nicht, was Du vom Thema Gott hältst, sondern was Du zum Thema Gott hältst. 

Also, ich halte zum Thema Gott bei uns in der Sauna immer ne Flasche Bier. ;-)

Kommentar von DerBuddha ,

lol....ich halte dann immer abstand zum gesprächspartner, um nicht eine aufs dach zu bekommen.........*g*

ne ich habe die frage schon richtig verstanden und denke, sie ist auch richtig beantwortet, allerdings sind die antworten auf diese antwort dann "entgleist"............:)

Antwort
von chrisbyrd, 35

Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Kommentar von Abahatchi ,

glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein:

Zirkelschusz

Antwort
von comhb3mpqy, 63

Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Du an einigen Gründen/Argumenten interessiert bist, um an Gott zu glauben, dann kann man mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um an Gott zu glauben.

Und man soll sich kein Gottesbild machen.

Antwort
von LordPhantom, 68

Es gibt keinen Gott

Kommentar von HumanistHeart ,

Beweise für diese Tatsachenbehauptung?

Kommentar von Abahatchi ,

Falls Du den Gott meinst, der in der Bibel beschrieben wird, dann ist dies ganze einfach. In der Schöpfungsgeschichte wird etwas behauptet, was aber im Paradoxon zum Aussterben von Arten steht. Also gibt es zu mindest den in der Bibel beschriebenen Gott nicht.

Kommentar von HumanistHeart ,

Er schrieb "keinen".

Kommentar von Abahatchi ,

ich weis, darum schrieb ich "falls Du". Falls Du nicht, dann nicht. Einen Gott gibt es ja:

https://www.youtube.com/watch?v=oV6DFws8LQ0

Kommentar von LordPhantom ,

Du liegst in der Beweislast.

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich? Nö. Warum?

Kommentar von LordPhantom ,

Du behauptest, dass es einen Gott gibt. Wenn ich behaupten würde, dass vor mir ein Einhorn steht und du sagst, dass dort keins steht, bin ich in der Beweislast, da ich behaupte, dass es existiert.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn ich behaupten würde, dass vor mir ein Einhorn steht und du sagst, dass dort keins steht, bin ich in der Beweislast, da ich behaupte, dass es existiert.

Korrekt.

Du behauptest, dass es einen Gott gibt. 

Inkorrekt. Ich habe Dir eine Frage gestellt. Mehr nicht
Die Frage, dass Du bitte Deine Tatsachenbehauptung über den Zustand der Realität ("es gibt keinn Gott")  beweisführst. 

Exakt nach Deiner korrekten Prämisse.

...

:)

Kommentar von HumanistHeart ,

:) Lass stecken, Lord. Bin auch Atheist. 
Ich stech nur auch gern Atheisten an, lehnen sie sich mit all zu geschlossenen Behauptungen zu weit aus dem Fenster.

Ich weiß schon dass Du das richtig kennst und meinst. :)

Kommentar von jennjine ,

Einhörner gibt es wirklich!!!;);)

Kommentar von Abahatchi ,

Einhörnige Lebewesen gibt es aber die sogenannten Einhörner wie dieses hier wohl eher nicht:

http://www.vimn.com/press/nick/system/files/styles/background/private/artwork/On...

Kommentar von LordPhantom ,

Das weiß ich

Antwort
von NagisaShiota, 88

Für mich persönlich existiert kein Gott. Ich kann nur etwas glauben, was ich schon gesehen habe.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo NagisaShiota,

der erste Satz ist natürlich deine Entscheidung.

Der zweite Satz ist aber von der Argumentation her sehr schwach. Das würde noch nicht mal ein eingefleischter Atheist anerkennen. Auch der glaubt an die Menschenwürde und an Verantwortung, obwohl er beides noch nie gesehen hat.

Kommentar von NagisaShiota ,

Wer hat gesagt, dass ich daran glaube?

Kommentar von HumanistHeart ,

Der zweite Satz ist aber von der Argumentation her sehr schwach.

Da hat er recht.

Kommentar von NagisaShiota ,

Was soll ich sonst sagen? Es gibt keinen Gott, da jede von den 4200 Religionen behauptet es gäbe nur einen einzig wahren Gott? Mag sein, dass der Satz von der Argumentation schwach ist. Es ging hier aber nicht darum, wer besser argumentiert.

Kommentar von HumanistHeart ,

Es ging ums "sehen".
Du siehst ja auch keine Luft, Gravitation, Logik, Temperatur, usw.. Dennoch hat es da keine Probleme mit der Akzeptanz der Existenz von alledem. "Sehen" ist also nicht der Punkt. Das meinte Nadelwald.

Kommentar von NagisaShiota ,

Luft kann man sehen. Rasterelektronenmikroskop? Schonmal davon gehört?

Kommentar von HumanistHeart ,

Du meine Güte. Das sind veranschaulichende Beispiele. 

Kommentar von NagisaShiota ,

Achso xD

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