Frage von healey, 64

Was haltet ihr von Wölfen?

Also die Wölfe sind bei uns wieder heimisch ! Auch Autoren wie Jack London ( Wolfsblut ) haben sich mit dem Thema Wölfe beschäftigt. Ich weiß auch das nicht jeder begeistert ist das die Wölfe zurück sind. Also was haltet ihr das davon das in Deutschland die Wölfe wieder zurück sind ?

Antwort
von Rotrunner2, 25

Sehr viel. Sie gehören einfach hierher. Sind sehr intelligen und sozialere Lebewesen gibt es wohl nicht. Außerdem sind sie sehr Menschenscheu, intelligent eben. Und wenn sie genug Wild zum reissen haben, lassen sie auch Schafherden in ruhe.

Kommentar von Rotrunner2 ,

Danke für die Bewertungen

Antwort
von Buckykater, 19

 es ist gut daß sie zurück sind.  Wölfe sind ein Teil der heimischen Tierwelt.  Für Menschen sind sie keine Gefahr auch wenn sie ich vereinzelt schon genähert haben.   Für Haustiere wie Schafe sind sie zwar eine Gefahr aber in der Regel bekommen sie Schäfer Ersatz .  Auch halten große Raubtiere die Natur im Gleichgewicht.  Wölfe sind echte einheimische Tiere sie jetzt wieder zurück kehren.  Zb sind Kaninchen. Fasan, Mufflon, Damhirsch, Bisam. Mandarinente, Goldfisch Kanadagans, Regenbogenforelle und Graskarpfen im Gegensatz zum Wolf eingeschleppte Tierarten aber die haben sich eben gut eingefügt und sind akzeptiert. 

Antwort
von casala, 21

jack london hat lediglich einen populären roman mit dem wolf als protagonisten geschrieben.

was die rückkehr der wölfe in unsere heimischen gefilde bedeutet, hängt von der dummheit und/oder akzeptanz unserer mitmenschen ab.

ich hätte jedenfalls keine angst, nachts in einem wolfsrevier zu streunern.   :)

Antwort
von teafferman, 5

Naja. Im Osten Deutschlands müsste da wohl mal eine Weile die Jagd auf Rotwild z.B. für Menschen komplett eingestellt werden. Ist mein Schluss. Denn nach meiner Kenntnis haben die alten Parteibonzen da ganz schön dezimiert. Das reicht also nicht für "faule" Wölfe, die keinen Bock haben, sich mit einer Wildsau anzulegen, wenn nicht weit weg in umzäuntem Areal lecker Essen rumsteht. 

Dass Wölfe sich von Zäunen nicht abhalten lassen lässt sich in Filmen über Wölfe ansehen. Ich erinnere einen Film über Wölfe in Indien. Da wird gezeigt, wie der alte Wolf einfach unter den Zaun ein Lock gräbt. - Als Beispiel. - 

In diesem Film wird aber auch gezeigt, dass er lieber in der freien Natur leicht erjagbares Wild reißt. 

Dass sich Landwirte vor allen Dingen im Osten über den Tisch gezogen fühlen kann ich nachvollziehen. Denn das werden sie nachweislich. Braucht nicht mal einen halben Pfennig Verstand, um Das zu verstehen. - Gut. Der fehlt nun mal vielen von uns Gewählten und von und Bezahlten. 

Persönlich würde mich ein Wolfsrudel in der Nähe nicht stören. Ich mag sogenannte Schlachterhunde. Die sind seit Jahrhunderten gewohnt, Wölfen ihre Grenzen aufzuzeigen. Vorausgesetzt, Mensch geht mit den Hunden anständig um. 

Was mich wundert:

In Niedersachsen war zunächst ein einzelner Wolf gesichtet worden. Der wurde erschossen. Jetzt zeigte sich noch eine Wölfin, und die soll auch erschossen werden. 

In ostdeutschen Ländern dagegen hat die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. 

Was da nicht stimmt? Die wählen im Osten falsch. Sie sollten erst mal das Grundgesetz lesen. Und dann diesen sich für einen zeitlich begrenzten Job Bewerbenden genauer unter die Lupe nehmen. Viel genauer. Persönlich. Von Angesicht zu Angesicht. Nicht mit Plattitüden. Mit konkreten Fragen, die dann auch befriedigend zu beantworten sind. Lässt sich einfordern. 

Denn nein: Diese Ungleichheit ist nicht richtig. Sie ist, vorsichtig ausgedrückt, unanständig. 

Irgendwo weiter südlich im Westen leben Wölfe. Steht die Frage im Raum, warum es da weniger Zoff gibt. 

Antwort
von FunnysunnyFR, 12

Ich wohn in der Lausitz, der Wolfsregion in Deutschland schlecht hin.

Es gibt schon große Probleme, und diese werden sich verschärfen.

Ich habe nichts gegen die Wölfe an sich, diese handeln ihrer Natur gemäß.

Ich habe etwas gegen die Menschen, die behaupten, in unserer überbevölkerten Kulturlandschaft, gäbe es keine Probleme mit diesem Raubtier.

Fakt ist, das es in den Königsheiner Bergen kaum noch Muffelwild giebt, in meiner Lehrzeit dort, gab es noch riesige Herden der Wildschafe.

Fakt ist, das diese scheuen Räuber, als welche von Wolfsvernatikern diese Tiere angepriesen werden, mittlerweile nicht nur an, sondern sogar in Menschliche Siedlungen kommen.

Fakt ist, das sich einige Rudel, wie das Rosenheimer darauf spezialisirt haben, Schafe zu reißen, an statt Wild zu erlegen. Und das sie dieses Verhalten an ihre Nachkommen weiter geben.

Fakt ist, das die Wölfe Schafe (auch Ziegen, Kälber, und Fohlen) reißen, trotz der "unüberwindlichen" Schutzmaßnahmen, welche Wolfsexperten als sicher empfehlen.

Fakt ist, das dieses "hochgradig Menschenscheue" Raubtier sich oft einen Dreck darum schert, ob ein Mensch in Sichtweite ist. Zahlreiche Videos beweisen es. Ich selber habe Wölfe schon gesehen, und zwar am Ortsrand, nicht mitten im Wald.

Der Wolf wird zum Problem werden, nicht nur für Schafzüchter.

Es wurde gesagt, er kommt niemals in die nähe menschlicher Siedlungen.

Er tut es.

Es wurde gesagt, er wird niemals Haustiere angreifen, schon gar nicht, wenn die durch einen Zaun geschert sind.

Er tut es

Es wurde gesagt, er wird nie einen Menschen angreifen oder als Beute ansehen.

Wann greift er das erste Kind an, das irgendwo an einer Bushaltestelle auf den Schulbus wartet, Wann den ersten einsamen Pilzsammler ??

Laut "Wolfsexperten" niemals. Die irren ja nie.

Der Wolf ist ein heimisches Raubtier, aber er gehört auch bejagt, um die Population den gegebenheiten der besiedelten Kulturlandschaft anzupassen, um Problemrudel zurück in den Wald zu drängen, weg von menschlichen Siedlungen, und vor allem um dem Wolf die Scheu vor dem Menschen wieder anzugewöhnen. Denn mit jeder neuen Generation wird der Mensch mehr als Futterquelle angesehen werden, vor der man weder Scheu noch Respekt haben muß.

Liebe Grüße aus der Wolfsheimat Lausitz.

Kommentar von marit123456 ,

Herzlichen Dank für deinen Bericht.

Ich könnte einen ähnlich lautenden verfassen, allerdings mit einer völlig anderen Art. Wisente. Mittlerweile umfasst die wild lebende Herde 20 Tiere und Zusammenstöße mit der Realität passieren häufiger. Auch diese Tiere leben nicht heimlich und zurückgezogen.

Bleibt die Frage, ob Artenschutzprojekte sinnvoll sind. Ich meine nein dahingehend, daß die Natur in meiner Gegend absolut nicht der entspricht, in denen die Wisente vor Ausrottung mal rumgestreift sind.

Es gibt keinen Weg zurück zum Ursprung, der ohne Zäune daherkommt. Im Falle des Wolfes nicht machbar, weil er riesengroße Reviere hat. Was wir an "großzügigen" Wolfsgehegen in Deutschland haben, ist ein Witz. Dann lasst ihn lieber sterben.

Kommentar von OlliBjoern ,

So negativ würde ich das nun nicht sehen. Deutschland ist ein sehr waldreiches Land, 32 % der Staatsfläche bestehen aus Wald, das ist eine ganze Menge.

Natürlich macht es keinen Sinn, ein Wolfsrudel im Stadtpark anzusiedeln, das ist schon klar. Allerdings kann - an der richtigen Stelle - das schon funktionieren (wo es genug Platz hat). Damit meine ich nicht, dass es ein "Rundum-Sorglos" Paket ist.

Das haben wir aber weder beim Haushund (viele Unfälle!) noch beim Straßenverkehr. Wetten, dass es auch mal einen besorgten Menschen gab (und der war ja auch zurecht besorgt!), der mal gesagt hatte (bei der Einführung des Automobils) "wann wird der erste Mensch angefahren?".

Und es wurden Menschen angefahren. Und es gibt Autos. Wir wollen heute nicht mehr darauf verzichten. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt, nach dem ersten Opfer mit diesem Teufelszeug aufzuhören.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Bei manchem weiß ich nicht, ob ich heulen oder Lachen soll. z.B. Die Schäfer bekommen ersatz. Ersetzt wird der Schlachtpreis, wisst ihr was ein gekörtes Zuchtschaf wert ist. Genau so bei Kälbern und Fohlen. Der reine Fleischwert wird ersetzt, nicht der Zuchtbulle oder das Turnierpferd, das daraus geworden wäre. Das kann für Bauern exsestenz bedrohend sein.

Genau wie, die Wölfe vergeifen sich nur an Haustieren, wenn es zu wenig Wild giebt.

Erstens haben die Wölfe gelernt, das es einfacher ist, eingesperrte Schafe zu fangen, als schnelle Rehe und Wehrhafte Wildsauen, und zweitens, selbst wenn es so wäre, zeigt es doch genau das Problem der Sache auf. Es giebt bei uns keine unendlichen wildreichen Wälder. Die großen Reviere der Wölfe stoßen zwangsläufig an Menschliche Siedlungen. Und die Natürlichen Feinde der Wölfe wie Luchs und Bär sind ausgerottet. Es wird zwangsläufig auf fehlende Wildbeute bei Steigender Wolfspopulation hinaus laufen. Und nach immer mehr alternativer Beute aus Menschlicher Quelle. Und die Wolfsschutzmaßnamen haben bis lang alle versagt. Grade weil der Wolf ein sehr schlaues Tier ist.

Wie viele der bedingungslosen Wolfsbefürworter kommen denn aus dem "Wolfsland"

Kommentar von FunnysunnyFR ,

 marit123456 

Sterben soll der Wolf nicht, nur in nicht als Ganzjärig geschützte Art im Jagtgesetz stehen.( Ist er überhaupt schon im Jagtgesetz? )

Ihn im sinne der Hege als normales zu unserer Kulturlandschaft gehörendes Tier ansehen, welches auch bejagt werden kann, damit die Population den gegebenheiten unserer Kulturlandschaft gerecht wird.

Es giebt hier leider keine selbst regulierende Wildnis mehr.

Deshalb giebt es in Jagtgesetz den Hegeauftrag. Und das heißt auch Tiere zu erlegen, um Schaden abzuwenden oder die Population stabil zu halten.

Ich sage nichts von ausrotten, das ist Schwachsinn, denn der Wolf ist heimisches Raubwild. Ich spreche von Regulierung. 

Und bin gegen blinden Wolfsfanatismus mit Leugnen aller Probleme.

Kommentar von OlliBjoern ,

Das stimmt schon, dass es Probleme geben kann. Ich habe auch nichts gegen die Idee einer Bejagung. Allerdings ist die Wolfspopulation in Deutschland nun auch noch nicht so riesig, dass nun überall Wölfe Menschen anfallen würden. Insofern ist ja noch die Frage, wann man mit der Bejagung beginnen sollte.

Als "Fanatismus" würde ich das nun auch nicht bezeichnen, wenn man dem Wolf gegenüber nicht total negativ eingestellt ist. Im Übrigen gibt es derzeit wesentlich mehr Fälle von Unfällen, bei denen Haushunde beteiligt sind. Deswegen würde man aber auch nicht beginnen, Hunde generell zu verbieten.   

Wie so oft braucht man Augenmaß, und die richtige Portion Vorsicht. In Schweden gibt es auch Wölfe, und in freier Wildbahn passiert da auch nichts. Der letzte Fall, bei dem wirklich ein Mensch dort ums Leben kam, war in einem Tierpark (nicht irgendwo draußen im Wald).

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Das Problem ist doch nicht der Wolf an sich, sondern die Bevölkerungsdichte.

https://www.laenderdaten.info/bevoelkerungsdichte.php

Deutschland 226,5 Einwohner je Quadratkilometer

Dein Beispiel Schweden, 21,8 Einwohner je Quadratkilometer

Fällt dem denkenden Menschen was auf ?

In Russland (8,3 EW/qkm) und Kanada (3,5 EW/qkm) giebt es auch viele Wölfe.

Aber dort giebt es auch wirklich großflächige Wälder. Zumindest wenn man die Reviergröße eines Wolfsrudels zum Maß nimmt.

Die paar zerstückelten Waldgebiete in Deutschland sind ein Witz dagegen.

Und es bilden sich zwangsläufig neue Rudel, wo sollen diese heimisch werden.

Zur Untermiete in einem besetzten Revier bestimmt nicht, also zwangsläufig näher an Menschlichen Siedlungen, mit deren spezifischem Nahrungsangebot.

Antwort
von 3runex, 28

Artenvielfalt finde ich immer gut und Wölfe sind sowieso ziemlich cool. :)

Antwort
von Hablados1899, 14

Schön das die wiedrer da sind, die gehören einfach dazu.



Antwort
von BeliPerle, 29

Ich finde das cool. Sonst ist es ja langweilig ohne Wölfe ^^

Antwort
von Geisterstunde, 4

Das finde ich gut.

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