Diese liefern, nachweislich wenig und unzuverlässig, teuren Strom. Zudem verschandeln sie auf skandalöse Art die Landschaft.
Dank kräftiger Subventionen sind sie für die Betreiber aber eine äußerst lohnenswerte Sache.

Mit Windrädern wird zunehmend die Landschaft verspargelt, sie produzieren bei bestimmten Lichtverhältnissen Stroboskopeffekte, brummen vor sich hin und liefern den Strom so unzuverlässig, dass deshalb kein einziges konventionelles Kraftwerk abgeschaltet werden darf, wenn nicht bei Flaute das Licht ausgehen soll.
Besonders ärgerlich ist, dass Gemeinden, bei denen kein einziger Einwohner dafür ist, trotzdem gezwungen werden können, hineichend grosse Gebiete für die Aufstellung von Windrädern auszuweisen.
Wenn die Gemeinde vom Tourismus lebt , ist das kontraproduktiv, weil ja kein Urlauber neben solchen Dingern seine Ferien verbringen will.
Die einzigen Menschen, die davon etwas haben, sind die Investoren, die auf diesem Wege an satte Subventionen kommen.

Windräder sind eine von vielen Möglichkeiten, regenerative Energien zu nutzen.
Deine Fragestellung halte ich für sehr tendentiös, schade.
Effektive Windräder haben eine Nabenhöhe von 105 m und eine Gesamthöhe von 150 m (ab da wird's wegen der Luftraum-Rechte auch verordnungstechnisch ineffizient) und stehen zu mehreren in Windparks abseits von Wohnbebauung. Die per Verordnung definierte Mindestentfernung zu Wohnbebauung entkräftet auch demosthenes' Argument.
Für den Tourismus sehe ich überhaupt keine Probleme. In Schleswig-Holstein und MeckPomm stehen die Windparks vor allem in den Tourismus-Gebieten und die meisten Urlauber/innen sind nach meinen Erfahrungen davon weder belästigt noch beeinträchtigt.
PS: Wie wohl vor 500 Jahren die Traditionalisten über Windmühlen gewettert haben mögen? ;-)
Das stimmt so nicht! Vielleicht gehen in der Eifel die Uhren anders - aber hier gibt es Dörfer die von Windrädern umzingelt sind. Die Menschen müssen nicht nur den Anblick ertragen sondern klagen auch massiv über die permanente Lärmbelästigung.
UlfDunkel am 21. März 2007 14:22 Die "Lärmbelästigung" lässt sich messen. Wenn sie Richtwerte überschreitet, sind die Windräder zu laut - wenn nicht, dann nicht.
Ich empfinde die Windräder als total leise und höre nur dann, wenn ich direkt davor stehe und zuhöre, ein Rauschen.
Es gibt natürlich eine objektive und eine subjektive Wahrnehmung. Das scheint sich bei den (wie ich finde ästhetisch schönen und sich majestätisch langsam drehenden) Windrädern zu einer religiösen Frage auszuufern.

Die tendentiöse Fragestellung ("nachweislich ...") lässt mir keine Ruhe, daher hier noch einige weitere fundierte Informationen:
> Insbesondere die Windenergie ist Trägerin des Wachstums So drehten sich Ende 2006 nach Angaben des Bundesverbands Windenergie (BWE) bereits über 18.600 Windräder in Deutschland, was einem potenziellen Anteil von 7,27 Prozent am Nettostromverbrauch entspricht. Aufgrund dieser hohen Dichte besteht die Zukunft der Windenergie nicht darin, weitere Anlagen im Land aufzustellen, sondern die alten durch größere und modernere zu ersetzen. Dieses so genannte Repowering garantiert steigenden Stromgewinn, ohne neue Standorte erschließen zu müssen, und wird seit der EEG-Novelle von 2004 auch finanziell gefördert. Als Faustformel für sinnvolles Repowering gilt: Doppelter Energieertrag bei halber Anlagenzahl.
Quelle:
http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/153623/name/Wind+und+Wass...

Mir sind viele (zugegebenermaßen nicht sehr schöne) Windräder allerdings immer noch lieber als ein (nicht weniger hässliches) Atomkraftwerk!
Ich finde, wir sollten mehr auf "erneuerbare" Energien setzen (Wind, Wasser, Sonne) und den Atomausstieg so schnell wie möglich schaffen!
Finde ich auch. LG
Viele Windräder gibt es ja jetzt schon. Die Menge Strom die sie liefern ist aber minimal und spielt kaum eine Rolle. Soll wirklich das ganze Land flächendeckend mit den Dingern zugeknallt werden?
krauthexe am 21. März 2007 14:39 Damit hast Du Recht.Andere Länder sind da auch schon weiter.Ich empfinde Windräder nicht als störend und denke wir sollten endlich auf Alternativen setzen.
Bravo, UlfDunkel! ;-) (wegen tendentiösen Nachtretens)

Windräder, sofern sie denn wirklich benötigt werden, gehören dahin, wo sie einen effektiven Nutzen erzielen: in windreiche Gebiete, am besten gleich auf's Wasser damit, wie in Holland, der Offshore Windpark vor der Küste bei Egmond aan Zee: http://www.noordzeewind.nl/. Keinesfalls einfach irgendwo in die Landschaft stellen, damit man ein paar Euro für's Einspeisen bekommt, was leider zu oft getan und zudem noch gefördert wird.

Willst du eine Antwort oder nur eine Bestätigung deiner Meinung (wie man aus der Frage-Unterzeile entnimmt)?

Willst du eine Antwort oder nur eine Bestätigung deiner Meinung (wie man aus der Frage-Unterzeile entnimmt)?
Die Windernergie ist momentan einer der zukunftsfähigsten, regenerativen Energiequellen. Zudem ist Deutschland darin Weltmarktführer -soweit ich gehört habe. Was wenige kennen ist die Option Windkraftanlagen im Meer (Off-Shore) zu betreiben. Die Anlagen stören optisch weniger -in manchen Fällen sieht man sie durch die Erdkrümmung gar nicht. Außerdem liefern sie regelmäßiger Strom. Leider müssen dabei Unterwasserkabel verlegt werden, was die Sache wieder teurer macht. Was die unregelmäßige Stromzufuhr betrifft, so liegt der Fehler teilweiße auch im Stromnetz. Bei Wissenschaft-Aktuell habe ich kürzlich die Idee gelesen, dass man über Kühlhäuser solche unregelmäßigkeiten überbrücken kann: Kühlhäuser brauchen zum kühlen viel Strom. Allerdings können diese den Zeitpunkt,wann sie den Strom beziehen ziehmlich flexiebel wählen, da die gespeicherte Kälte einige Zeit vorhält. Durch geeignete Steuerung könnte man so das Netz stabilisieren. (P.S: Diesen Effekt nutzen die Kühlhäuser heute schon. Sie kaufen den Strom bevorzugt in der Nacht, wenn er günstiger ist.)