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Was haltet ihr von waldorf schulen?

gefragt von pingu am 11.10.2007 um 22:58 Uhr

Was haltet ihr von waldorf schulen? Ich war selber 10 jahre auf einer waldorf schule und hab dann auf ein gymnasium gewechselt um ein anderes ABI zu machen.

Jetzt interessiert mich was ihr von der waldorf schule haltet, welche vorurteile und eindrücke ihr durch die medien über die Anthroposophie mit bekommen habt oder ob ihr selber auf einer waldorf schule wart.


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Shira
beantwortet von Shira am 11. Oktober 2007 23:03
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Waldorfschulen kommen mir immer etwas weltfremd vor. Das wirkliche Leben ist anders, mit mehr Regeln.


Kaffeesatz
beantwortet von Kaffeesatz am 12. Oktober 2007 00:32
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Find ich prima. Leider kam ich nie in den Genuß mal meinen Namen zu tanzen :-D Ne, im Ernst: Halte das für eine sinnvolle Alternative. Hätt ich Kinder, würde ich die auf eine Waldorfschule schicken. Klare Sache.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 11:59

Und riskieren, daß sie ein schlechteres Abitur machen und nicht zu Leistungsbereitschaft erzogen werden? Möchtest Du wirklich Kinder haben, die erst in der 3. Klasse lesen lernen? In dem Alter hatte ich schon sehr viele Bücher gelesen!

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 17. Oktober 2007 01:53

Wozu Leistungsbereitschaft oder Leistungsdruck führt, kannst Du anhand der weltweit führenden Schüler Suizid Statistik der Japaner sehen. Viel Spaß.


anonym
beantwortet von Bruno am 11. Oktober 2007 23:15
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Wie ich in Der Schweiz wohnte, arbeitete, auch als Journalist, sehr viel Gutes gehoert. Eine Alternative. Wie auch die "Steiner - Schule" oder Montesori-Kindergarten.


GustavGans01
beantwortet von GustavGans01 am 11. Oktober 2007 23:01
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Ich kenne mich nicht wirklich mit Waldorfschulen und den dortigen Unterrichtsmethoden aus. Aber ich weiss, dass in meiner Jugendzeit alle Waldorfschüler, die ich kannte eher als Außenseiter behandelt wurden. Später hatte ich bei Erwachsenen Ex-Waldorfschülern immer den Eindruck, dass sie nicht wirklich auf die Gesellschaft vorbereitet wurden. Kann mich aber auch täuschen, habe auch nicht viele gekannt.


nightweasel
beantwortet von nightweasel am 11. Oktober 2007 23:03
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Ein ehemaliger Klassenkamerad hat bis zur 10. Klasse eine Waldorfschule besucht. Seine Erzählungen haben, in Verbinndung mit Medienberichten, bei mir den Eindruck erzeugt, dass Schüler einer Waldorfschule nach ihrer Schulausbildung ernste Probleme bekommen. Durch mangelndes Feedback und mangelde Konkurrenz sehen sich Waldorfschüler meiner Meinung nach nach der Schulzeit mit einer ungewohnten und harten Realität konfrontiert.


Kajjo
beantwortet von Kajjo am 11. Oktober 2007 23:09
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Waldorf-Schulen verfolgen eine sehr fragwürdige Ideologie und inzwischen überholte und nachteilige Unterrichtskonzepte. Fächer wie Eurhythmie (expressiver Bühnentanz) liegen nur wenigen Schülern, aber alle müssen mitmachen.

Im allgemeinen haben Schüler eine schlechtere Lesefertigkeit in jungen Jahren, die nur schwer nachzuholen ist (für manche Kinderbücher ist man einfach irgendwann zu alt!) und die Fachkompetenz beim Abschluß ist schlechter als bei Gymnasiasten. Wer später studieren möchte, ist sehr deutlich im Nachteil!

Waldorfschulen eignen sich jedoch für Problemschüler aller Art. Auf diese wird besser eingegangen und mehr erreicht -- aber eben auf Kosten der normalen Kinder.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 12. Oktober 2007 13:18
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Zwar beruhen die Konzepte der Waldorfschulen auf der Anthroposophie, aber darüber wird dort kaum gesprochen, weil auch viele Lehrer dort davon wenig Ahnung haben.

  • An Waldorfschulen werden die Kinder als ganzheitliche Menschen ernst genommen - im Gegensatz zur Staatsschule, wo die Schüler nur als Leistungsträger in einem bestimmten Fach beurteilt werden.

  • An Waldorfschulen wird sehr viel mehr interdisziplinär gelernt - die Grenzen zwischen den Fächern werden also nicht als unverrückbar hingenommen.

  • An Waldorfschulen werden die Kinder nicht nur intellektuell gefördert, sondern auch handwerklich und künstlerisch.

  • Ehemalige Waldorfschüler werden oft Künstler, Schauspieler, Musiker oder Mediziner, kaum aber Banker, Juristen oder Betriebswirte


jens79
beantwortet von jens79 am 30. Oktober 2007 06:51
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Waldorfschulen sind die qualitativ hochwertige Antwort auf die Regelschule. Die freie Persönlichkeitsentfaltung des Kindes wird gefördert und das Kind kann in seinem Tempo lernen und seine Welt und sich selbst ganzheitlich verstehen. So wie sich unsere Welt derzeit entwickelt ist es vielleicht besser ein wenig weltfremd zu sein und etwas zu ändern als immer weiter in die selbe Kerbe zu schlagen.


Luise
beantwortet von Luise am 11. Oktober 2007 23:03
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Ich kenne selber keine Waldorfschule, habe aber nur Gutes gehört.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 11:56

Hast Du Beispiele, inwiefern normal begabte Schüler von Waldorfschulen profitieren? Ich nicht.


Qetan
beantwortet von Qetan am 11. Oktober 2007 23:08
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Keine Förderung von Leistungsbereitschaft - keine Vorbereitung auf das wahre Leben. Aber Hauptsache ist doch,dass die Kinder sich dort wohlfühlen. Ich würde meinen Kindern soetwas nicht zumuten. Schule muss einfach mehr sein.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 11:57

Exakt! Schule muß auf das wirklich Leben vorbereiten. Da hilft keine gutgemeinte Weichspülerei, sondern Leistung, Kompetenzen und Wissen. Wer erst mit 8 lesen lernt, hat was verpaßt!


ichdaampc
beantwortet von ichdaampc am 11. Oktober 2007 23:03
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waldorfschulen sind doch die schulen mit den 3 klassen (kindergarten, 1-2-3, 4-5-6 oder so), oder?

zumindest finde ich diese schulen total bekloppt... wenn man doch in der 6. ist und den stoff aus der 4. macht... macht das doch wenig sinn, oder etwa nicht...

mein fazit: diese schulen dich ichda beschrieben hab' finde ich schwaschsinnig


Lynissea
beantwortet von Lynissea am 11. Oktober 2007 23:09
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Also, die Gerüchte die ich gehört habe:

Man muss von anfang an dabei sein,s eid dem KiGa, weil die ein anderes Lernsystem haben und man erst in der 2. oder 3. klasse schreiben lernt... geht man an ne andre schule muss man nachholen

was ich auch gehört habe un bisher auch gesehen habe, is der künstlerische aspekt. sehr ausgeprägt sehr gut.

was ich miterlebt habe: mein kleiner freund (damals 3 jahre) sollte in den Waldorfkiga, weil das der bsite da bei uns auf den Dörfern war. Er konnte nen Probetag kommen, zum St. Martinsfest. Er kam ganz stolz mit ner Schumilaterne(ok ich fände die ah ätzend :P aber er fand sie toll) und schumi jacke. Die eltern haben ihre Kinder weg gezogen von chris und seiner mum und die erzieherinnen haben die beiden ignoriert ;)

ansonsten muss ich gestehen habe ich mich nei damit befasst, obwohl ich erzieherin bin, ich weigere mich nach der geschichte mit meinem kleinen freund mich mit denen zu befassen.

ich habe es bisher nur als überheblich wahrgenommen, das is doch bissl widersprüchlich zum leitbild.

aber wie gesagt alles nur vom hören sagen...denke da spalten sich die meinungen auch extrem


anonym
beantwortet von Binford am 11. Oktober 2007 23:27
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Waldorf schulen wuerden deutlich gewinnen wen deren Lehrer ihr fach Studiert haetten - womit meine meinung zu diesen schulen auch schon gesagt ist


anonym
beantwortet von Szintilator am 12. Oktober 2007 00:04
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Wie ich das in der Frage so sehe, lernt man in der Waldorfschule nicht viel, also sind die nicht zu empfehlen!

Kommentar von pingu am 12. Oktober 2007 00:36

das seh ich anders, ich war 10 jahre auf ner waldorf schule, und hab dann aber auf ein gymnasium gewechselt, da ich an der waldorf schule aus personaltechnischen gründen abitur in zwei sprachen hätte machen müssen. Und ich finde ich hab sehr viel mehr nüzliches an der waldorfschule gelernt als am gymi...

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 12:01

Tja, Pingu, aber kann man mit dem "Nützlichen" auch später studieren und Geld verdienen? Fiel Dir das Abitur genauso leicht wie den Gymnasiasten?

Ich bin an Deiner ehrlichen Meinung interessiert!

Kommentar von pingu am 12. Oktober 2007 14:10

ich glaube schon, aber es gibt immer vor und nachteile...

Kommentar von Bruno am 12. Oktober 2007 02:02

Dem sagt man bla, bla Meinung. Schoen, dass durch pingu gleich korrigiert.


Patron
beantwortet von Patron am 12. Oktober 2007 05:33
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die nennenswerten veränderungen in den lehrplänen der normalen schulen in den letzten jahrzehnten sind praktisch annäherungen an die waldorfpädagogik!

und ich weiss, dass die schüler von waldorfschulen gern aufgenommen werden von großen wirtschaftsunternehmen, wenn es darauf ankommt, mitarbeiter mit viel kreativität zu finden.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 10:44

Ja, und sehr schlecht, wenn es um Leistungsbereitschaft und Konfliktfähigket geht! Waldorfschulen bereiten nicht auf das richtige Leben vor. Kreativität und Weichspülerei kann man nur begrenzt in Geld für die Familie umsetzen...


anonym
beantwortet von kaluah1 am 12. Oktober 2007 08:50
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Ich kenne keine Waldorfschule, aber eine unserer Töchter war kurz in einem Waldorf Kindergarten. Das war ein fürchterlich elitärer Verein und als eine der Erzieherinnen bei uns zu Hause war um zu kontrolliern, ob wir einen Fernseher haben, war das Maß voll.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 12. Oktober 2007 10:45

lol Das ist ja ein starkes Stück. Wäre der Fernseher jetzt positiv oder negativ gewesen? Das weiß man nämlich bei den Waldorfschulen auch nicht so recht...


anonym
beantwortet von MartinAge am 31. Oktober 2009 10:08
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Negative natürlcih.

Waldorf schulen sind heutzutage shcon fast immer auf dem richtigen strandt. Das was R. Steiner allerdings als Waldorfschule geründet hat ist suuper. Ich glaube blos das die Leheer nicht mehr recht wissen, was Anthroposophie ist.

Zu waldorfschülern: Sie wisen zwar nichts, können aber alles!!!

Peace


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