Frage von 281101, 735

Was haltet ihr von "Vegan"?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NSchuder, 270

Sich vegan zu ernähren ist im Moment absoluter Trend. 

Wenn sich jemand aus Überzeugung vegan oder vegetarisch ernährt, dann finde ich das voll OK und unterstützenswert.

Wenn sich jemand aber nur deshalb vegan ernährt weil es gerade in ist und er oder sie meint deswegen "hipper" zu sein, dann finde ich das Quatsch.

Was total Blödsinn ist, sind viele der im Moment auf den Markt geschwämmten vegetarischen (nicht veganen) Produkte zum Beispiel von Rügenwalder Wurstwaren.

Hier wird Fleisch durch Unmengen Eiklar (71% nach Hersteller-Angabe) und Rapsöl ersetzt. Wenn man dann die Lebensumstände der Legehennen hinzuzieht und berücksichtigt wie viele männliche Küken jeden Tag geschreddert werden, weil diese keine Eier produzieren, dann sterben viel mehr Tiere für diese pseudo-vegetarischen Produkte als wenn alle "richtige" Wurst essen würden!

Nehmen wir mal ein Beispiel:

Ein Schwein wird in ca. 6 Monaten auf 100 Kilo hochgezogen und dann geschlachtet. Für 1 Kilo Fleisch benötigt man also 0,01 Schweine. Setzen wir die Mast mit Tierquälerei gleich, dann wird ein Schwein 180 Tage lang, also 4320 Stunden gequält. Das macht 43,20 Stunden je Kilo Fleisch.

Ein Huhn wird ca. 1,5 Jahre alt. In dieser Zeit legt es maximal um die 300 Eier von jeweils ca. 50 Gramm. Rechnerisch benötigt ein Huhn also pro Ei 1,5 * 365 * 24 / 300 = 43,8 Stunden pro Ei. Für 1 Kilo Eiklar werden ziemlich genau diese 300 Eier benötigt, da das Eigelb und die Schale nicht genutzt werden. Für die Produktion von 1 Kilo Eiklar wird ein Huhn also ca. 1,5 *365 *24 = 13.140 Stunden gequält. Außerdem kommt auf jedes Huhn mindestens ein männliches Küken das geschreddert, also ebenfalls getötet wird. Es werden also 2 Tiere gequält.

Stellen wir noch einmal gegenüber: 

1 Kg Wurst aus Schweinefleisch = 1 Tier für 43,20 Stunden gequält 

1 Kg vegetarische Wurst aus Eiklar = 1 Tier für 13.140 Stunden gequält
   oder umgerechnet                          = 304,16 Tiere für 43,20 Stunden
                                                           + 304 weitere Küken getötet!

Da hilft dann auch kein Pseudo-Bämbel vom Institut irgendwas.

Die angeblich so gute vegetarische Wurst ist die reinste Massentierquälerei und blanker Hohn und Spott der Industrie! 

Hier wird mal wieder versucht dem Verbraucher etwas als gut oder gesund vorzugaukeln was das genau gegenteil ist.

Also: Wenn schon vegetarische Ernährung, dann richtig und das heißt dann ganz auf solche "nachgemachten" Produkte zu verzichten.

Anm: Ich weiß, dass das hier ein wenig Offtopic ist, denn die Frage ging ja um "vegan" und ein Veganer würde keine Wurst aus Eiklar essen...

Kommentar von Undsonstso ,

Milchmädchen-Rechnung und dann noch dies:

1 Kg Wurst aus Schweinefleisch = 1 Tier für 43,20 Stunden gequält 

Da frage ich mich schon, ob Mast-Tiere, die gerade schlafen, just in diesem Moment gequält werden.




Kommentar von bonneclixx ,

Es ist irgendwie merkwürdig, sich auf das gequälte Kilo Fleisch zu beziehen. Man sollte schon das ganze Tier betrachten und das wird nicht nur für 43 Stunden gequält. Konnte die komplette Rechnung nicht nachvollziehen.

Kommentar von NSchuder ,

Die Rechnung ist auf ein Kilo "runter gebrochen" um einen Vergleichswert zu haben.

Man könnte auch anders rechnen und sagen:

Für 100 Kilo Fleisch (1 Schwein) muss 1 Schwein ca. 180 Tage leiden.

Für 100 Kilo Eiklar als Fleischersatz müssen 900 Hühner jeweils 180 Tage leiden und weitere 900 männliche Küken werden parallel geschreddert.

Kommentar von Undsonstso ,

Nur weil du jetzt von 100 Kilogramm Schwein ausgehst, hat sich nix geändert, es bleibt eine Milchmädchen-Rechnung.

Ich frage jetzt explizit nach:

Sind die Schlafphasen des Tieres auch Qualzeit, denn eigentl. pennt das Tier  da nur.

Kommentar von NSchuder ,

Ja sind es eigentlich schon, dann die Tiere haben keinen erholsamen Schlaf wie Du Dir das vielleicht vorstellst, sondern sind auf engstem Raum zusammen gepfercht. Hinlegen ist nicht möglich. Säue hingegen werden durch Gitter am Aufstehen gehindert damit das Gesäuge frei zugänglich ist. Das kann man durchaus auch quälen nennen.

Kommentar von Undsonstso ,

Okay, wieviel Stunden erholsamen Schlaf braucht denn ein Schwein / eine Sau eigentlich und

wie sollte  dann der Schlafplatz von werdenden Säuen im Gegensatz zu laktierenden Säuen aussehen um nicht tierquälerisch zu sein?

Kommentar von 281101 ,

Danke für deine mega Antwort :)

Kommentar von kiniro ,

Die Rügenwalder ist in dem Fall ja auch NUR vegetarisch.

Kommentar von junior173 ,

Ja.. iwie.. also mit einem veganem Gegenüber wäre das iwie besser gekommen. Aber dann wären wieder keine Küken gestorben usw :D

Kommentar von NSchuder ,

Also, um das noch einmal klar zu stellen... 

Ich denke nicht, dass ein Schwein rund um die Uhr durch die Mast gequält wird - aber es gibt Menschen, die das behaupten und wenn man sich die Masthaltung einmal genauer ansieht, dann hat das schon tatsächlich oftmals tierquälerische Aspekte.

Persönlich achte ich darauf, dass Tiere, egal ob Hühner oder Schweine oder andere Tiere artgerecht gehalten werden. Und artgerecht ist aus meiner Sicht derzeit nur die Haltung nach den Richtlinien der Bioverbände. 

Ich hatte schon mehrfach Gelegenheit mir die Lebensumstände von Schweinen in Biohaltung direkt auf dem Hof anzusehen und wenn man einmal von der Schlachtung absieht, dann haben diese Schweine wirklich ein "glückliches" Leben.

Daher greife ich auch gerne und mit relativ wenig schlechtem Gewissen zu Biofleisch und Biowurst aus dem Bioladen. Das ist hundert Mal besser als diese Pseudo-gesunden-Fleisch-Nachahmprodukte, die derzeit auf den Markt kommen.

Dass bei veganer Lebensweise überhaupt kein Tier leiden muss ist mir schon klar, aber ich möchte nicht ganz auf Fleischprodukte verzichten und wähle dann lieber den für Mensch und Tier besseren Weg.

Kommentar von Omnivore11 ,

und wenn man sich die Masthaltung einmal genauer ansieht, dann hat das schon tatsächlich oftmals tierquälerische Aspekte.

Absoluter Schwachsinn! Ich kann mir meinen Schweinehalter anschauen, der 2.500 Schweine hält und nach der Unfugsdefinition des B.U.N.D. ein Massentierhalter ist: Und ich sehe da NICHTS an Quälerein! Es ist und bleibt verleumderischer Schwachsinn!

Ich hatte schon mehrfach Gelegenheit mir die Lebensumstände von Schweinen in Biohaltung direkt auf dem Hof anzusehen

Achso? Hat dir dann der Biohalter erzählt, dass bei Bio mit Freilandhaltung die Tiergesundheit schlechter ist? Schließlich warten im Freien unmengen an Krankheiten und Parasiten.

Dass bei veganer Lebensweise überhaupt kein Tier leiden muss ist mir schon klar

Mir nicht! Durch veganes Essen werden nämlich eeeeeeeeeeeeeetliche Tiere zu tode gequält. Nämlich durch Insektizide und Schneckenlinsen für Obst und Gemüse! Und diese sterben durch lebendige und bei vollem Bewusstsein durch Vergiftung und nicht durch eine kontrollierte Schlachtung im wahrnehmungsunfähigen Zustand!

Kommentar von NSchuder ,

Korrekt.

Kommentar von Omnivore11 ,

Setzen wir die Mast mit Tierquälerei gleich

Genau mit solchen Verleumdungen und Schwachsinnsbehauptungen entstehen solche Milchmädchenrechnungen wie deine!

Kommentar von wickedsick05 ,

Wenn sich jemand aus Überzeugung vegan oder vegetarisch ernährt, dann finde ich das voll OK und unterstützenswert.

ich nicht. Aus überzeugung fliegen manche Flugzeuge in Hochhäuser. Zünden Bomben in Menschenmengen... Aus überzeugung heisst nur man weiss es nicht ob es richtig ist sondern man GLAUBT daran.

"überzeugung" wertet nicht auf sondern in meinen augen ab

Antwort
von Honeysuckle08, 42

Was ich davon halte ?

Alles - es ist für mich der einzig richtige Weg und die logische Konsequenz aus dem Hinterfragen dessen, was ich in meinem Leben tue und lasse und warum...

Es ist wohl kein Zufall, dass ich mir grade heute Mittag ein neues Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens besorgt habe, das ich dir in diesem Zusammenhang ans Herz legen möchte:

"Wieso ? Weshalb ? Vegan ! - warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind" von Hilal Sezgin,

außerdem werden die Bücher

"Vegan" von Alexandra Kuchenbaur und

"Kein Fleisch macht glücklich" von Andreas Grabolle 

für Klarheit in deinem Denken sorgen und dir jede Menge stichhaltige und nachvollziehbare Argumente pro Veganismus aufzeigen, ohne auf die Tränendrüse zu drücken...

Ich finde es immer wieder sowohl bezeichnend als auch aufschlussreich, wieviele Antworten contra vegan gepostet werden, wenn es darum geht bzw. die Gelegenheit sich bietet, Veganer durch den Kakao zu ziehen und zu diskreditieren - meist von Leuten, die nicht mal den Hauch einer Ahnung haben von dieser Lebensweise, ja nicht mal annähernd haben wollen !

Als arrogant empfinde ich es, Veganern zu unterstellen, sie wären elitäre Wohlstandsmaden - das Gegenteil ist der Fall, denn grade Fleischesser leben auf Kosten der Armen !

Zum Schluss ein Zitat, das selbstverständlich in keinster Weise Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt, aber mir persönlich zu einem Lebensmotto geworden ist und darum geht es ja in deiner Frage...

"Warum ich nicht Brüder esse ? Ganz einfach: Aus Familiensinn ! Irgendwo muss Scham beginnen..."

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Verfasser des o.g. Zitats: O.W. Fischer

Antwort
von kiniro, 204

Ich finde es sehr lecker!

Außerdem bekommt es mir besser, als die sog. Mischkost.

Antwort
von Gingeroni, 268

Für mich ist es eine gute Lösung und ich lebe gern so. Btw. frag ich mich ob es all den  leuten die immer sagen das Veganer sich aufdrängen nicht auffällt das sie selbst eine totale Antihaltung haben und eben nicht "Jedem das seine lassen".

Kommentar von bonneclixx ,

Du missachtest dabei aber, dass "wir" unsere "Antihaltung" höchstens dann verbal ausdrücken, wenn wir mit so einem sch... missionierenden Veganer in Kontakt kommen. Ihr seid es, die sich ungefragt als Gutmenschen aufspielen und alle Fleischesser verteufeln und bekehren wollt. Wir reagieren nur.

Kommentar von Gingeroni ,

Habe ich "missioniert"? Nein. Ich werde angegiftet.  Ich verteufle niemanden. Aber genau um solche Antworten wie die deine geht es.. Schade aber leider nehmen sich doch viele Menschen sehr unerhörte Dinge heraus.

Kommentar von bonneclixx ,

Der Kommentar bezog sich nicht auf dich... ich spreche von Missionaren, steht ja so auch im Comment. Ich spreche nicht von der Theorie, sondern habe selbst solche Menschen in meinem weiteren Bekanntenkreis, einfach nur idiotisch. Bei Vegetariern, von denen ich auch viele kenne, stelle ich so ein Verhalten kaum bis gar nicht fest.

Und da nicht nur ich über meine Verwandten sowas sage, sondern hier im Thread und auch anderswo im Internet seeehr viele Menschen von missionierenden Veganern sprechen, beweist das, dass ich mit meinen Verwandten auf gar keinen Fall eine Ausnahme bin.

Insofern war auch nix unerhört von mir, du hast es schlicht missverstanden.

Kommentar von Gingeroni ,

Ich persönlich kenne keine "Missionierenden" Veganer abeer hunderte menschen von denen man angegiftet und verurteilt wird. Und genau das ist leider der Punkt. Du sprichst vlt von ein paar wenigen aus einer Randgruppe aber es fällt leider keinem auf wie viele "Omnivore" Menschen genau das geiche tun.

Kommentar von junior173 ,

Hm. Dem muss ich widersprechen. Es gab schon die ein oder andere Anfeindung und erzwungene Rechtfertigung oder Missachtung obwohl es nur per Zufall mal raus gekommen ist, dass man sich vegan ernährt.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Diese "Zufälle" kenne ich. Geht eine Veganer auf ne Grillparty und beschwert sich, dass es da Fleisch gibt. Sowas dann.

Normale Leute, die halt vegan leben und andere in Ruhe lassen, sind in jeder normalen gesellschaftlichen Runde genauso unauffällig wie Linkshänder, Schlaghosenträger, Polkafreunde und so weiter. Es sind, wenn es denn mal Probleme gibt, stets die Veganer selbst, die duch ihre Selbstwahrnehmung sich als "was Besseres" verstehen und dadurch alle anderen belästigen. Polkafreunde, Linkshänder und Schlaghosenträger tun sowas nicht.

Kommentar von junior173 ,

Aha ^^ Also wie oft mir iwas angedreht wird was ich doch bitte bitte probieren soll, oder wenigstens den Salat mit Käse bla bla - klar kommt das iwann raus wenn man immer nur ablehnt.

"Du hast doch früher immer Eis gegessen" -" Seit wann isst du denn keine Käsestangen mehr"?

Also ich bitte dich. So was fällt auf und kommt raus. Bei vielen Essen, selbst mit der Firma, auch wenn man nur fragt, ob die Nudeln zufällig Hartweizennudeln sind. Dann kann man zwar sagen: Ich vertrage die mit Ei nicht " - aber es kommt iwann doch immer raus ^^

Kommentar von kopfausstein ,

Ich werde jetzt nicht erklären warum manche Vegetarier/Veganer versuchen zu erklären warum sie so leben, aber ich möchte Dir einen Tip geben: Wenn Du Dich doch aufregst, wieso schaffst Du es nicht diese Menschen einfach in Frieden zu lassen so wie Du es Dir selbst von Ihnen wünschst? Zur Not hilft ignorieren.

MfG, ein Gutmensch.

Kommentar von bonneclixx ,

Ich blicke gerade nicht durch, ob du mich oder jemand anderen meinst...also ich lasse die Leute in Ruhe und weiß nicht, wie du auf was anderes kommst.

War ich nicht gemeint, vergiss den Kommentar hier.

Kommentar von kiniro ,

Ihr drückt eure Antihaltung gegen vegan doch auch in Taten aus - und zwar, indem ihr tierische Produkte esst.

Kommentar von bonneclixx ,

kiniro...das war bei Weitem der allerschwachsinnigste Kommentar in diesem Thread hier...noch sinnfreier als NSchuders Rechnung.

Wenn man sich auf dieses Niveau herab begibt, dann könnte man auch sagen, dass du als Veganer alle Pflanzen hasst und am liebsten alle Regenwälder abgeholzt sehen willst. So weit runter wollen wir doch nicht wirklich gehen, oder? ^^

Kommentar von boeserApfeltee ,

@bonneclixx 

Danke, du sprichst mir aus der Seele.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ihr drückt eure Antihaltung gegen vegan doch auch in Taten aus - und zwar, indem ihr tierische Produkte esst.

Soll das Satire sein?

Oder darf ich auch behaupten, dass ihr eure Antihaltung dadurch bekundet, dass ihr doppelmoralisch nur das Zeug futtert, bei denen etliche Tiere durch Vergiftungen sterben?!

Kommentar von VeriLove ,

Viele meiner freunde wissen gar nicht das ich kein fleisch esse schweige den das ich vegan lebe und dann heißt es wir spielen uns auf

Kommentar von Omnivore11 ,

Wenn du mal allein bei Youtube schaust was da täglich an "warum ich veganer wurde" reinkommt oder die ständigen Verleumdungen des Artgenossen; Dann kann man das schon so sehen, dass der Großteil der Veganer eben missionarisch ist!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Wer zwingt dich denn, auf Youtube rumzustromern und nach Statements von Veganern zu suchen ?

Richtig - mit Betonung: Keiner !!

Antwort
von wickedsick05, 108

Veganismus ist Ethisch, ökologisch und gesundheitlich eine Sackgasse...

100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern „veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und
-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund
dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine
Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und
praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an
Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

Es gibt nicht nur keine zu 100 Prozent vegane Lebensweise. Die vegane Lebensweise ist als solche hundertprozentig ein Phantom.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

i.d.R ist es so. Dir werden Extrembeispiele aufgezeigt und das
wird einfach auf ALLES umgelegt. Es fehlt also die bereitschaft zur
differenzierung. Dadurch entstehen ideologien und fanatismus. Zeigt man auf dass es alternativen gibt und eben nicht alles "düster" ist wird es heruntergespielt weil die Ideologie so fest gefahren ist dass es eben keine alternativen gibt oder dass man keine alternativen zulässt.. Man argumentiert immer mit Negativbeispielen und macht eben daran alles fest. Das ist
wie bei Religion oder bei den Rechtsradikalen die nehmen sich auch ein
bsp. und legen das auf alle ausländer um damit man sie hassen kann...

Antwort
von Undsonstso, 171

= eine Ernährungsform, die nur in Wohstands-Überfluss-Gesellschaften möglich ist....

Kommentar von BELLaEDELTINKER ,

Einfallslos/ Dumm/ Egoistisch

Antwort
von junior173, 168

Ich ernähre mich vegan und finde es somit natürlich unterstützenswert.

Meine Gründe sind politischer und ethischer Natur.

Antwort
von PinguinPingi007, 207

Jeder sollte sich so ernähren, wie er es richtig findet.

Ich esse weiterhin mein Essen ;) Ich kann mich der Vegan-Bewegung gar nicht anschließen, weil ich auf Fleisch nicht verzichten kann.


Kommentar von MissLeMiChel ,

ist ja nicht nur das Fleisch..

Antwort
von Gilgaesch, 226

Ich finde es nicht nachvollziehbar  und für mich persönlich nicht logisch aber jedem das seine

Kommentar von MissLeMiChel ,

wieso

Kommentar von kopfausstein ,

Moin!

Schön dass Du jedem dass Seine lässt, was manch ein Vegetarier/Veganer nicht immer kann. Trotz dessen würden mich die Punkte interessieren die es für Dich unlogisch und nicht nachvollziehbar machen!

MfG, Justin

Kommentar von Gilgaesch ,

Erstmal ich verstehe die Begründung, dass man es macht wegen der Massentierhaltung macht.

Aber ich bin auf dem Land groß geworden und habe da auch öfter den Bauern geholfen. Und ich bin auch deswegen der Meinung, dass tierische Produkte zu benutzen völlig ok ist. Außerdem finde ich man sollte es auch machen, weil viele Tiere auch nur noch durch Tierhaltung überhaupt leben.

Besonders bei Milchprodukten wie Käse finde ich es nicht logisch, warum ist es besserden Saft von Pflanzen zu nehmen (und diese dadurch auch zu töten) als von einer Kuh(oder welche Milch auch immer) die ohnehin gemelkt werden muss. Auch finde ich es nicht besser seine Ernährung darauf umzustellen und dann auf künstliche Zusatzstoff(oft nicht immer das weiß ich) die hergestellt werden aber wie diese sachen die man dann nimmt erst oft gemacht wurden und entwickelt wurden werden dann auch nicht hinterfragt.

Vegetarier kann ich auch verstehen, nicht jeder kann damit leben ein anderes Tier zu töten um selbst zu leben. Das ist finde ich nachvollziebar.

Auch habe ich vieleicht bis jetzt zuviele Missionarsveganer getroffen die auf jeden herabblicken, die nicht ihrer Meinung ist. Vl bin ich deswegen auch skeptischer XD

Auch jetzt  noch, dass ist nur meine Meinung und die muss ja nicht jeder teilen.

MfG

Antwort
von VeriLove, 72

Nach solchen videos sollte man sich wirklich gedanken machen was man wirklich isst

Kommentar von wickedsick05 ,

das Peta Video ist veganer populismus auf NPD Niveau...

Antwort
von MeisterWayne, 152

Gemischte Meinung.

Die, die sich vegan ernähren wollen, sollen es halt machen, solange sie mit ihrer Ernährungsideologie mir nicht auf den Eier gehen, ist mir das eigentlich relativ egal.

Für mich zumindest ist Veganismus ist ein vollkommenes NoGo. Ich brauch keine Präperate wenn ich mich normal ernähre.

B12 und Vit D Mangel ist ja so eine große Sache im Vegansein.

Kommentar von scheggomat ,

Vitamin D kann dir aber auch als Omnivore fehlen. 

Lass einfach Winter werden. 

Der Rest passt natürlich. 

Antwort
von OnkelSchorsch, 235

Mir egal, was Leute essen oder nicht essen. Sowas muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was mir aber schwer auf den Senkel geht, sind jene aggressiv.missionarischen Veganisten, die ständig und immer allen Leuten erzählen müssen, dass sie Veganer wären und damit bessere Menschen.

Kommentar von junior173 ,

Huhu,

da gibt es, denke ich, solche und solche. Ich kenne auch Veganer die es nicht gerne thematisieren weil sie sich dann ständig und immer rechtfertigen müssen. Obwohl sie es von alleine bei einem Grillen nie thematisiert hätten.

Da nimmt sich der Veganer / Vegetarier und der Omnivore quasi nix. Das trifft man überall.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Lies mal, was ich schrieb. Bitte lesen, nicht fantasieren. Ich helfe dir:

… jene aggressiv.missionarischen Veganisten

Kommentar von junior173 ,

Ich hab ja auch nicht gesagt das dein Text Mist ist oder so...
Ich hab nur sagen wollen das es das leider überall gibt.

Bei dem Thema sind immer alle sehr sensibel, wie es scheint..

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Du kapierst es nicht. Ich schreibe klar und deutlich, dass Veganer mir gleich sind. Muss jeder selber wissen. Veganisten hingegen stören mich. Das hat nichts mit "sensibel" zu tun, sondern ist die Realität.

Bitte begreife den Unterschied zwischen den Worten "Veganer" und "Veganist".  Danke.

Kommentar von kopfausstein ,

Selbst wenn junior173 es missverstanden hat, reagiere doch bitte nicht gleich so grob. Ich denke nicht dass junior mit schlechten Absichten kommentiert hat! Zu dem...Veganisten gibt es nicht. Ich weiß dass Du damit die extremen/nervigen Veganer meinst aber dieses Wort wurde noch nie in unserer Gesellschaft definiert. Meine ich tatsächlich nicht böse, möchte nur dass Du Dich nicht lächerlich machst.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Wenn du ein Wort nicht kennst, ist das dein Problem, nicht meines.

Kommentar von kopfausstein ,

Schon wieder: Warum reagierst Du als würde Dich jeder angreifen? Ein bisschen Respekt/Höflichkeit ist gerade im Netz keine schlechte Sache.

Schaue doch mal im Duden o.ä.

Kommentar von VanyVeggie ,

Der einzige der hier grade extrem unfreundlich wird bist du....

Kommentar von kiniro ,

Wie viele missionierende Veganer sind dir denn im echten Leben bisher begegnet?

Ich bekomme vielmehr die Angriffshaltung der Allesesser mit.

Antwort
von VeriLove, 201

Wenn sich jemand dafür entscheidet eine andere ernährungsweise wegen der massentierhaltung zu führen. Dann sollte er sich bewusst sein das vegan dabei sinvoll ist weil auch beispielsweise bei der milchproduktion werden die tiere misshandelt.

Kommentar von VeriLove ,
Kommentar von scheggomat ,

Tja, ein klassisches Peta-Video. Komplett ohne Zusammenhang, frei von Hintergrundinformation, für das typische 14-jährige Mädchen aus der Stadt bestimmt schlimm genug um selbst ein Video, "Warum ich Veganer wurde",  hochzuladen.

Der gruseligste Part für mich ist übrigens Sekunde 10, in der der total veraltete Schlauch an die Verschraubung mit der falschherum eingelegten Dichtung angeschlossen wird. 

Das Ziel sollte wohl eine Keimzahl im höheren sechsstelligen Bereich und dementsprechender Milchgeldabzug sein.

Echt gruselig praxisfremd. 

Kommentar von Omnivore11 ,

Tja Scheggo. Das ist PeTA: Mit ekelhaften Propagandavideos die Köpfe der Menschen verwirren!

Antwort
von NEONBLAUPINK99, 211

Vegetarisch ok. Aber wieso keine eier und milchprodukte. Das gibt keinen sinn und sowas unterstütze ich nicht. Alles in maßen ist ok aber das ist pbertrieben

Kommentar von MissLeMiChel ,

weil Milchprodukte nicht natürlich sind und Kühe dadurch ziemlich gequält werden... eier ja gut... nicht toll aber okay

Kommentar von bonneclixx ,

Wenn die Milchkühe, die extra dafür gezüchtet sind und nunmal existieren, nicht ausreichend gemolken werden, leiden sie Höllenqualen und sterben daran.

Kommentar von kopfausstein ,

Moin!

Die Eier und die Milch stammen von den Tieren die, nach dem sie diese Produkte abgegeben haben, für die Fleisch-"produktion" sterben. Im Endeffekt unterstützt man damit also auch diese.

Hoffe Du verstehst diesen Sinn jetzt einigermaßen. 

MfG, Justin

Kommentar von MissLeMiChel ,

Eigentlich nicht.. Milchkuh und legehennen sind komplett andere Rassen die kein Fleisch ansetzen!

Kommentar von MissLeMiChel ,

das ist nicht ganz richtig... klar wenn das Tier gewohnt ist 50l zu geben muss man es melken! wenn das Tier nur für das kalb produziert leidet es nicht und stirbt erst recht nicht!

Kommentar von bonneclixx ,

Wenn du eine Milchkuh hast, der du rein zufällig erlaubt hast zu kalben, dann gibt es nicht auf einmal bis zu seinem Tod nur noch für das Kalb Milch... so funktioniert Genetik nicht. Wir reden hier von Milchkühen...nur die sind für die Massenversorgung von Bedeutung, um andere Kühe gehts gerade ja nicht.

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

Eine kuh hat schmerzen wenn sie nicht gemolken wird und das kalb nicht trinkt da der euter spannt aber ok

Kommentar von Omnivore11 ,

Kühe die gemolken werden (Milchkühe) haben keine Kälber, die direkt trinken. Das macht man nicht, da sich sonst eine ungewollte Bindung aufbaut. In der Milchwirtschaft gibt es grob gesagt vier Abteile: Die Kälberboxen/Iglos, die Box für die Kälberaufzucht mit Raufutter (ab 8 Wochen), die normale Halle für die Kühe und Ruheboxen, wo z.B. die kalbenden Kühe kurz vor der Geburt reinkommen.

Die Kälber bekommen die Milch in den ersten 8 Wochen durch die Flasche.

Kühe wo die Kälber dabei sind, sind Fleischrinder und nennt man Mutterkuhhaltung

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

Scheggomat du hast vollkommen recht

Kommentar von scheggomat ,

Danke! 

Nur weiß ich nicht mehr womit...

Hier wurde alles mögliche von einigen Diskussionsteilnehmern zensiert, bzw. gelöscht. 

Wenn man jetzt auch noch wüsste, WER das WARUM gelöscht hat, könnte man adäquat darauf reagieren und zukünftige Beiträge evtl. anders gestalten.

Aber wortlos und ohne eine Art der Information einfach löschen finde ich einfach schwach und nicht in Ordnung. 

>:(

Kommentar von Omnivore11 ,

Aber wortlos und ohne eine Art der Information einfach löschen finde ich einfach schwach und nicht in Ordnung. 

Willkommen bei GF, der Plattform der Zensur!

Antwort
von Elselon, 182

Jedem seins.

Antwort
von mareikegl, 124

Ich finde das es die beste ernährungsform ist WENN man sich  ausgewogen vegan ernährt(also nicht 24/7 sojajoghurt ist)
&wenn man das aus überzeugung macht dann bekommt man ein unglaubliches gefühl, dass ist schwer zu erklären..😅

Kommentar von Pangaea ,
ausgewogen vegan

Das ist ein Oxymoron. Entweder ausgewogen oder vegan.

Kommentar von bonneclixx ,

wenn man das aus überzeugung macht dann bekommt man ein unglaubliches gefühl, dass ist schwer zu erklären

Dieser Satz ist wirklich unheimlich, wenn man im Hinterkopf die Terrorakte hat, die aus Überzeugung durchgeführt werden

Kommentar von mareikegl ,

Nein damit meinte ich keine terrorakte. Ich meinte damit eher ein besseres körpergefühl(also sowas in der art)

Antwort
von Pangaea, 83

Freiwillige Mangelernährung mit penetrant ideologischem Hintergrund. Nichts für mich.

Antwort
von SiViHa72, 195

Wers mag/möchte, soll sich so ernähren. Aber unbedingt genügend informieren vorher!

Antwort
von VanyVeggie, 168

Viel. Ich finde es ist eine tolle Sache. 

Antwort
von joheipo, 156

Nichts, ist völliger Schwachsinn.

Abgesehen von den militanten Verganern, die ihre Macke mit religiöser Inbrunst anpreisen, sind es nur tumbe Teeniemädchen, die den Unsinn ernstnehmen.

Die gleichen Gören faseln auch oftmals von esoterischem Quatsch wie "luzides Träumen" und dergleichen.

Kommentar von bonneclixx ,

tumbe Teeniemädchen, die den Unsinn ernstnehmen.

Schön wärs... geht leider bis in die 30iger hoch.

Kommentar von joheipo ,

Das sind aber auch schon Vegan-Greisinnen. Wer von denen wird denn 40? Die verhungern doch alle vorher.

Kommentar von junior173 ,

:D

Kommentar von scheggomat ,

Da bekommt der Begriff Trockenpflaume noch eine zusätzliche Bedeutung. Schick!  :D

Antwort
von applegeek, 213

Völlig bekloppt und sinnlos, das ist doch einfach nur eine Pampe Rai aus chemischen Zusetzen. Ich würde auch für solche Leute nicht extra kochen, die sollen sich dann ihr Zeug selber mitbringen. Aber dann bitte schon bei sich fertig machen. Am schlimmsten sind die, die dauernd missionieren gehen. Erinnert mich immer etwas an die Zeugen Jehovas.

Kommentar von MissLeMiChel ,

eigentlich braucht man keine "chemische Zusätze"

Kommentar von applegeek ,

Ja komm, diese Ausreden kennen wir doch.

Kommentar von MissLeMiChel ,

das ist keine Ausrede... wer es richtig macht braucht die nicht und wenn du dich informierst weißt du das auch

Kommentar von Omnivore11 ,

Braucht sie DOCH, und wer das leugnet hat von seiner Ernährung KEINE Ahnung!

Vegan impliziert Supplemente! Der Grund ist einfach: Vegan deckt nicht alle Nährstoffe

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