wj2000 am 08.01.2008 um 1:16 Uhr
Spritfresser müssten von den Straßen runter, sagte der Präsident des Naturschutzbundes (Nabu), Olaf Tschimpke, der "Berliner Zeitung". Auf diese Weise könne die Automobilindustrie gezwungen werden, den Verbrauch ihrer Fahrzeuge drastisch zu senken. Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) halten ein Zulassungsverbot für sinnvoll.

Ab Mai fahre ich:
http://www.lexus.de/range/rx/hybrid-technology/performance/index.aspx
Erstaunlich niedrige CO2-Emissionswerte von durchschnittlich 192g/km und niedrigen Verbrauch von durchschnittlich 8,1 l/100km.
Ein Passat oder Audi oder BMW verbraucht mehr !!!!!!
ich wundere mich schon seit langem über diesen völlig bescheuerten Trend zu immer größeren, immer unsinnigeren Autos. Wer braucht diese Pseudo-Geländewagen?
pj
Brynhild am 8. Januar 2008 01:36 Wo wir hier doch sooooooooooo schlechte Straßen haben grins

Persönlich halte ich nichts von übermotorisierten Autos und schon gar nichts von Spritfressern. Dennoch kann mich nicht zu einer festen Meinung durchringen weil ich eine tiefe Abneigung gegen Bevormundung von Seiten des Staates habe. Es muss nicht immer alles gleich verboten werden. Ich würde es mir wünschen, dass PKWs mit geringem Verbrauch stuerlich so begünstigt werden, dass sich eine Anschaffung dieser (leider nich immer günstigen) Fahrzeuge wirklich rechnet. Und ab einer gewissen Motorstärke sollten PKWs mit einer zusätzlichen Umwelt - oder auch Luxussteuer (trifft es wohl besser) belastet werden. Wer sich ein solches Fahrzeug leisten will und kann, der soll auch dafür bezahlen. Und zwar kräftig.
Wirksamer Ansatz und nicht Bevormundung sondern freier Entscheid, so lange die Autoindustrie selbst nicht mehr zum nicht wegdiskkutierbar Problem beitraegt.

Das ist purer Aktionismus. Obwohl ich auch nicht verstehe, warum die Leute solche bescheuerten Geländewagen mit dem Luftwiderstands-Beiwert des Buckingham-Palastes kaufen.
Die Technik ist da. Die Oel Lobby mag sie nicht.

Ich wäre für ein generelles Zulassungsverbot für sog. Spritfresser und den Erlass, nur noch Fahrzeuge unter einem bestimmten CO2-Wert zuzulassen.
Die Automobilindustrie wird umweltfreundliche Techniken - die längst schon hinter verschlossenen Türen warten - erst einsetzen, wenn es "5 vor 12" ist bzw. wenn der beste (lukrativste) Zeitpunkt eintritt, daher kann gerne schon früher ein bisschen nachgeholfen werden.
Ebenso verhält es sich leider auch mit regenerativen Energien und vielen anderen Dingen...
Brynhild am 8. Januar 2008 01:49 Wenn ich da nur an diesen zinober zurück denke als das bleifreie Benzin eingeführt werden sollte. Und dann ging das so problemlos! Ein bisschen Druck auf die Lobbys wirkt manchmal Wunder

Da kann ich Brynhild nur recht geben. Außerdem gibt es da effektivere Methoden, im Ausland zum Teil schon sehr lange: z.B. Fahrspuren nur für Pkw mit mehr als 3 Personen, Citymaut usw. Da kämen schnell ein paar Fahrgemeinschaften zustande und mehr Autos (=Spritverbraucher) von der Straße.
Brynhild am 8. Januar 2008 01:45 Oder so wie die Franzosen es gemacht haben (und immer noch machen? Bin nicht ganz sicher) nämlich keine KFZ-Steuer dafür höhere Benzinpreise. Wer wenig Sprit braucht zahlt wenig, wer viel braucht, zahlt viel
neomatt am 8. Januar 2008 01:54 Genau, das funktioniert eh nur über den Geldbeutel - sogar bei den Amis gibt's Nachfrage nach Hybrid-Autos seit dort der Sprit teuerer ist.
Brynhild, stimmt was Du sagst, eben gegoogelt. Keine KFZ Steuer in Frankreich.
Ja Ja unsere oberen Herren reissen sich immer gerne die Mäuler auf .. und der Bürger soll doch sparen .. tztztzz
Man siehe nur die Diskussion wegen der Umweltplakette !! isses noch keinem Aufgefallen das die Protzkarossen unserer Oberhäupter keine brauchen .. jaaaa weil sie würden ja auch keine bekommen !!
Die da OBEN sollen mal anfangen und uns ein Vorbild sein !!
MfG ...
Schade das man nicht den LKW Verkehr einmal zur Diskussion stellt. Die Prognosen sind das er sich in den nächsten Jahren dramtisch verstärken wird. Und so ein LKW bläßt ein vielfaches eines PKW in die Luft, vor allem die Möhrchen aus dem Ausland. Es müßte ein Mittel gefunden werden mehr Waren auf die Schiene zu bekommen!
Der momentane Spritpreis ist doch wohl Anreiz genug sich einen spritsparenden PKW anzuschaffen!
Ich bin gegen alles was die persönliche Freiheit einschränkt wie z.B. Citymaut
Was die Lkws betrifft: da haste Recht. Auch deren Energie muß (EU-weit) teurer werden. Aber n Anreiz für spritsparenden Pkw zu kaufen is der Spritpreis nicht. Ganz einfach: zig Millionen Leute haben schlicht nicht das Geld dafür!
Ich glaube nicht wirklich das es am fehlenden Geld liegt. Rüste ein KFZ auf Autogas um und du kannst die Umrüstkosten über die Ersparnis sogar finanzieren.
@ DonRolfo: Guck dir doch mal die Millionen alte Autos auf den Straßen an (und deren Durchschnittsalter steigt seit Jahren!). Glaubst Du, daß es a) lohnt ne alte Karre umzurüsten und b) daß deren Eigner das Geld dafür haben? Ich kenne ne Menge Leute, die darum kämpfen müssen, die näxte Tankfüllung oder Versicherungsrate zu bezahlen!
ich befürchte, dass wenn die Spritfresser weg sind, erhöhen die Multis ihre Preise noch mehr, um den Verlust auszugleichen.
Elster79 am 8. Januar 2008 07:37 Was denkst denn du, das letze bisschen Öl wird wertvoller als Gold sein. Kluge Ölmultis steigen jetzt schon um und investieren anderweitig, es muss auch weitergehen, nach dem Öl

... egoistisch und skrupellos halte ich zudem "Umweltschändungsveranstaltungen" wie es z.B. Ralleys und Grand Prix sind - zumindest solange sie noch mit herkömmlichen Treibstoffen gefahren werden. :-/
Brynhild am 8. Januar 2008 02:53 Jetzt muss ich auch zugeben: ich liebe Motorschlittenfahren. Proletisch, laut, stinkend, Benzinschlucker ohne Gleichen aber es macht sooooooo viel Spaß!
Is awwä net politish korrekt! Böse Brynhild, grins.
thehop am 9. Januar 2008 13:34 hm ... bei soviel "Spaß" kann einem die wahre Freude vergehn. ;o]

weil s mir auch völlig suspekt ist, wieso gerade jetzt wo die Warnungen nach immer weniger werdendem Öl Karossengebaut werden, wo der Spritverbrauch im 2-stelligen Bereich liegt
Ja, Spritfresser müssen weg, aber niemand scheint sich Gedanken darüber zu machen, das ein Auto auch prodoziert wird, was Energie und Rohstoffe kostet.Und dann die Entsorgung. Es lohnt sich auch ein Auto möglichst lange zu fahren und bei geringer KM -Zahl, ist das ökologisch manchmal sinnvoller. Kommt immer drauf an. Aber Neuwagen sollten nicht mehr zugelassen werden, wenn Sie mehr als 8l auf 100Km verbrauchen. L.G.

Die Autos verbrauchen immernoch zuviel und stossen zuviel co2 aus. Auch wenn es heisst, der Verkehr macht an dem Weltweiten co2 Ausstoß nur wenige Prozent, deswegen ist es dennoch wichtig daran zu arbeiten. Und davon, das das Öl langsam zur neige geht, brauch ich ja auch nicht mehr anfangen. Ich habe mir jetzt ein neues Auto gekauft, das verbraucht zwar nicht sagenhaft weinig, lässt sich allerdings problemlos auf LPG umrüsten, was ich auch vorhab. Dann bin ich zu 90% wech vom Sprit, das ist mehr als die Meisten tun. Guten Morgen allerseits :D

Wenn die Automobilindustrie die Entwicklungsenergie, die sie z.B. in diese Pseudo-Geländewagen gesteckthaben, in alternative Technologien investiert hätten, wären wir schon einen gewaltigen Schritt weiter. Manche Leute müssen eben zu ihrem Glück gezwungen werden.
Auch wenn es wie ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so sind auch solche Fahrzeuge mit Sicherheit an der Luftverschmutzung mitbeteiligt. Klar, die Meinungen zu einem Auto und dessen Sinn und Zweck gehen weit auseinander. Für die einen ein reines Fortbewegungsmittel, für die anderen ein Statussymbol oder Hobby.
Auch in diesem Bereich - und sei er am Einfluss auf die Umwelt noch so gering - müsste aber mit einbezogen werden.

Eigentlich wäre ich ja dafür, wenn nicht immer der "kleine Mann" die Rechnung zahlen müsste, denn bei dem bleibt es immer hängen.

Lieber Wolfgang.
Auch diese Frage gehört hier nicht hin. Und das weißt Du ganz sicher auch, denn auch Du beanstandest dementsprechend.
Ich hoffe doch, dass auch diese Frage hier konsequenterweise geschlossen wird, auch ohne, dass ich beanstande?
Geht das jetzt das ganze Jahr in diesem Stil ? Koennen wir uns nicht gegenseitig respektieren ? Der Support wird entscheiden, es ist doch nicht jeder User auch noch Schiedsrichter. Ging doch im letzten Jahr auch anders, oder ?
sender am 8. Januar 2008 04:04 Ich möchte weder an das letzte Jahr, noch an den Beginn dieses Jahres erinnert werden.
Ich mag es auch nicht als Zeichen gegenseitigen Respektes deuten, wenn jemand ausrichten lässt, er sei verstorben.
Selbstverständlich entscheidet letztlich der Support.
Ich selbst beanstande sehr selten. Dass ich es überhaupt tue, habe ich erst hier gelernt.
Elster79 am 8. Januar 2008 07:35 Sach mal Sender haben sie dich ausgetauscht, ich kenne dich nett, respektvoll.... bitte entspann dich wieder, das kann doch so ein schönes neues Jahr werden. Bitte maul nicht rum über soetwas. Ich fände das schade. Diese Umfragen gibt es hier doch zuhauf und wir machen alle gerne mit, auch wenn es ins Forum gehört, da gibts einfach keine so schöne Torte. Lass uns doch, bitte.
sender am 8. Januar 2008 16:42 Würde Wolfgang nicht im Forum beständig darauf drängen, von ihm als 'leidige Themen' definierte Beiträge und Diskussionen zu beenden, ich wäre sicherlich viel entspannter...
Und als ich hier eine schöne Torte installieren wollte, um nett herauszufinden, ob andere user glauben, ein bestimmter user sei verstorben und würde nun durch seine Nachbarin ersetzt, da war die Frage plötzlich und unerwartet auch gelöscht.
Eigentlich maule ich auch gar nicht wirklich. Vielleicht bin ich nur mit der Gesamtsituation unzufrieden, weil ich annehme, es wird mit zweierlei Mass gemessen.
sender am 8. Januar 2008 16:47 OK: Noch was Produktives:
Mir gibt es zu denken, dass energiesparende Fahrzeuge in Kleinstserien produziert werden, dass Patente - und das betrifft sämtliche industriellen Bereiche - aufgekauft werden, nur, damit diese Patente nicht von anderen Firmen verwendet werden; umgesetzt werden die bahnbrechenden Innovationen dann aber nicht.
'Die Industrie' muss gezwungen werden. Leider reagiert sie dann meist mit Mitarbeiterentlassung.
@sender, Kenne konkret einen Erfinder aus der Schweiz. Er hatte ein Patent auf einen Elektroantrieb fuer Autos, praesentierte auf der Erfindermesse in Genf und nahm das Angebot von Shell an. SFr. 1 Million. Die Erfindung verschwand in der Schublade !

Nö, ich will auf meine 8-Zylinder-Sänfte unter keinen Umständen verzichten! Und von mir aus kann der Sprit auch gleich 10,- € pro Liter kosten, dann hab' ich nämlich mal freie Fahrt auf der Autobahn!

weil der Sprit dann wieder teurer wird, die Oel-Multis werden das Manko dann über die Oelpreiserhöhung wieder rein holen.

Diese Aussage ist nichtsagend, weil dieser Herr anscheinend nicht weiterdenken kann, als bis zu seiner Nasenspitze.

Wir fahren einen 10 Jahre alten Kleinwagen(der trotzdem eine grüne Umweltplakette bekommen hat), der im Stadtverkehr auch nicht grad wenig verbraucht, so ca. um die 10 L. Sollten wir nun richtig zur Kasse gebeten werden, wäre das für uns schon heftig. Wir können uns einfach kein neues sparsames Auto leisten u. wollen dafür auch auf keinen Fall einen Kredit aufnehmen. Ein Neuwagen lohnt sich für uns auch einfach nicht, da wir extrem wenig fahren, unter 3000 km im Jahr.Wir erledigen viel zu Fuß oder mit dem Rad u. fahren auch unsere Kinder nicht von Hü nach Hott.So leisten wir auch einen umweltfreundlichen Beitrag. Letztenendes sollte es auch jedem mündigen Bürger selber überlassen werden, wieviel Geld er im Monat für Benzin ausgibt.Sicher, viele Berufstätige, die gezwungen sind täglich mit dem Auto weite Strecken zur Arbeit fahren zu müssen,bleibt keine andere Wahl.
So wie Du das schreibst, bist Du auch jemand, der besser weg käme, wenn endlich die Kfz-Stuer abgeschafft und auf den Spritpreis umgelegt würde. Das fordere ich seit mindestens 20 Jahren, aber die Politiker bekommen es nicht auf die Reihe. Wir werden doch fürs Stehnlassen des Wagens noch bestraft!
ghostwriter am 8. Januar 2008 20:40 Im Moment glaube ich das eher nicht, zahlen im Jahr bisher nur 103 Euro KFZ-Steuer.Aber bestimmt auch nicht mehr lange.
Doch das lohnt sich schon jetzt: Nehmen wir an, dein Kleinwagen braucht bei 3000 km 210 l/jahr. Bei einer Erhöhung um 15 Ct beim Sprit würdest Du 31,5 € mehr bezahlen, sparst aber die 103 € Kfz steuer.
Sowas muß über den Preis für die Energie geregelt werden. Leider wird es sich nicht vermeiden lassen, daß es die Kleinen wieder härter trifft als die Wohlhabenden. Die oben genannten Organisationen sollten sich lieber mal darum kümmern, daß der überbordende Flugverkehr endlich zur (Steuer)kasse gebeten wird. Ich bin gegen bürokratischen Quatsch wie Umweltplaketten, Citymaut und ähnliches. Der Spritpreis würde um ca. 10 - 15 Ct. steigen, wenn endlich die ungerechte Kfz-Steuer abgeschafft würde, bei Diesel machts etwas mehr aus.
192 g/km sind aber nicht niedrig. Außerdem gibt es neuere Studien darüber, daß Hybridautos bei der Herstellung die Umwelt erheblich mehr belasten als konventionelle Diesel oder Benziner.