Sumselbiene am 27.03.2009 um 10:23 Uhr
Sollte man sich einen zulegen, selbst wann man nicht spenden will? Man kann ja da auch ankreuzen dass man nicht spenden will, dann muss die Familie die Entscheidung nicht treffen. Was haltet ihr generell von Organspende?
Immer! Denn das was du von anderen erwarten würdest (falls du mal selbst ein Organ brauchst), das sollte man auch für andere tun. Wir alle sind Organspender und aus mir dürfen sie alles nehmen, was sie gebrauchen können. Ich brauche es dann ja nicht mehr und freue mich, wenn andere weiterleben dürfen.

Ich habe einen Ausweis.Denke,das ich dann noch etwas Gutes tun kann,wenn ich mal nicht mehr bin.....

Wenn man selbst nich spenden will dann sollte man sich auch keinen Ausweis zulegen.. Aber sonst find ich es ne klasse Sache
Sumselbiene am 27. März 2009 10:27 aber du könntest dir ja einen AUsweis zulegen und darauf ankreuzen dass du nicht spenden willst. Das erspart deiner Familie im Ernstfall die Entscheidung..

ich hab meinen organspendeausweis dabei seit ich 18 bin. wenn ich selber meine organe nicht mehr brauche, kann vllt jemand andres sie noch brauchen, ich helf doch gerne :D aus dem grund bin ich auch bei der DKMS gelistet.

Ich habe meinen leider nicht immer dabei. Aber meine Mutter weiß auch, dass ich einen habe. Sie würde im Falle so eintscheiden, wie ich das will.

Organspende ist eine sehr gute Sache,die eigentlich jeder gesunde Mensch machen sollte.Natürlich gibt es auch die verschiedensten Gründe dagegen.

ich finde das eine gute Sache, so kann vielen Menschen geholfen werden...
Habe seit über 20Jahren ein Spendenausweis. Wenns anderen hilft, wenn ich eh nicht mehr da bin, ist doch klasse. Du kannst auch einzelne Organe ausschließen, wenn du z. B. beim Herz bedenken hast.
ich persönlich bin für eine Organspende - du kannst jemanden (oder auch mehreren Personen) nach deinem Tod etwas Gutes tun - ihr Leid mindern oder vor dem Tod bewahren. Wenn Du es nicht möchtest - dann kreuz es auf dem Ausweis an (wie du ja schon geschrieben hast), erleichtert in deinem Todesfall die evtl. Entscheidung deiner Angehörigen. Du kannst aber auch ankreuzen, was dur NUR spenden würdest.

organspende finde ich eine gute sache und jeder sollte so einen ausweis haben...es kann menschenleben retten...und ich kann die organe eh nicht mehr gebrauchen...
Das Thema Organspende gabs hier ja schon öfter, ich setzt hier mal den einen Link rein, welchen ich sehr interessant fand.
http://www.initiative-kao.de/Impressum.htm
Da sollte man sich erstmal ernsthaft mit auseinandersetzen.

Wenn ich mit meinem "inneren" noch eine Familie rettn,andere glücklich machen kann,dann hat sich mein Tod wenigstens gelohnt.
Immer!!!

Für die Familie würde ich spenden..ansonsten nicht

Sehe erst jetzt Deine Frage. - Ich sehe dieses Thema sehr kritisch. Und ich finde es erschreckend, dass den Bürgern nicht die ganze Wahrheit schonungslos mitgeteilt wird. Aber würde die Organlobby dies tun, würde kaum noch einer einen "Spende"ausweis haben. - Hier mein Beitrag:
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Das Pro kriegst Du in den Medien ja rauf und runter. Der Organlobby kann man wirklich nicht vorwerfen, sie sei faul. - Das Problem ist ja, dass Du bei der Organentnahme nicht tot bist, nicht tot sein darfst, denn Organe von wirklich Toten sind unbrauchbar (außer der Hornhaut der Augen).
Zum Leben gehört auch, am Ende in Würde sterben zu können, anstatt vor dem tatsächlichen Ende ...
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Hier ein paar Hinweise für eine krititsche Betrachtung:
Google mit
** hirntod barnard vorwurf mord totschlag**
und mit
gg-lahnstein hirntot fuchs laumann
und mit
odaischi da packt mich das grauen
Auch die Buddhisten wissen, dass Menschen bei der Organentnahme Schmerzen empfinden und starke Schmerzmittel benötigen, google mit
bodhibaum organspende starken schmerzmitteln
(Wörter genau so - wenn Du hier „Cache“ anklickst, hast Du sofort die Textstelle)
(Die wenigsten Kliniken sind übrigens bereit, bei der Organentnahme Schmerzmittel und Narkose zu geben. Denn damit müsste die Organlobby zugeben, dass die Organ"spender" während der Organentnahme nicht tot sind. Es werden meist nur muskelentspannende Medikamente gegeben, damit die Organ"spender" nicht so unangenehm „zappeln“ können.)
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Mir erzählte eine Frau von deren Freundin: Ihr Mann wurde im Krankenhaus als hirntot diagnostiziert, und sie sollte ihn zur Organspende freigeben. Sie wurde wütend und ließ ihn statt dessen in ein anderes Krankenhaus transportieren. Dort wurde festgestellt, dass er durch bestimmte Medikamente, die er in dem ersten Krankenhaus verabreicht bekam, nur so wirkte wie hirntot. - Als die Frau mir das von ihrer Freundin und deren Mann berichtete, sagte sie: Die Ärzte haben den Mann soweit wieder gesund gekriegt, dass er schon wieder laufen kann. Nur sprechen kann er noch nicht. Die Ärzte versicherten der Ehefrau aber, dass sie das auch noch hinkriegen.
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Zu genau diesem Thema gibt es ein Buch mit dem Titel Bis auf den Grund des Ozeans: "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit." Das ist ein sehr gut geschriebener Erlebnisbericht von einer starken Frau. Dass die bei all dem bei klarem Verstand blieb, ist bewundernswert.
Hier ist eine ausführliche Buchbesprechung, google mit:
ciao ozean sechs jahre galt als hirntot
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Eine Insiderin, die jahrelang in einer Transplantationsklinik arbeitete, berichtet: (google mit)
zdf forum organspende hemme aus arbeitsrechtlichen gründen
(die Wörter genau so)
und klick dort gleich oben die Überschrift ZDF.de - Organspende an.
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Falls Du einen Nicht-Organspendeausweis haben willst (er hat eine andere Farbe als der herkömmliche und ist auch in der eventuellen Hektik einer Transplantationsklinik deutlich zu erkennen), den findest Du hier:
organspendekampagne organspende einführung
(den Ausweis zum Runterladen findest du in der Mitte der Seite)
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den Nicht-Ausweis ohne erklärenden Text, indem Du googelst mit
kritischebionetik nicht-organspendeausweis
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Mit diesem Nicht-Organspendeausweis wird konsequent erklärt, dass man keine Organe „spenden“ und auch keine Fremdorgane erhalten will.
Wer einen Organspende-Ausweis besitzt, hat sich zumindest selbst schon mal mit diesem Thema Organspende beschäftigt. Das ist gut.
Folgendes sollte man wissen: in Deutschland dürfen nur Organe entnommen werden, wenn a.) der Ausweis dazu vorliegt bzw. b.) die nächsten Angehörigen ihre Einwilligung gegeben haben.
In Österreich aber gilt die Widerspruchs-Regelung. Dort werden prinzipiell Organe entnommen - es sei denn, du hast einen Ausweis, der diesem Verfahren wiederspricht. Und: man sollte sich auch in den Widerspruchsregister gegen Organspende eintragen lassen, um dann auf NR. sicher zu gehen.

Ich trag meinen schon ewig mit mir rum, ich halte den Organspendeausweis für eine sehr gute Idee.
Wenn man nicht spenden will, halte ich es für sinnvoll den Ausweis trotzdem dabei zu haben (eben dementsprechend ausgefüllt). Das erspart den Angehörigen und den Ärzten einiges, da von vornherein alles klargestellt ist.
Ein Organspendeausweis ist in jedem Fall sinnvoll, egal wie du dich entschieden hast. Du hast folgende Ankreuz-Möglichkeiten: 1. ich möchte organe spenden 2. ich möchte meine organe spenden außer... 3. ich möchte keine organe spenden außer... 4. ich möchte keine organe spenden. egal wie du dich entscheidest, du erleichterst den medizinern ihr vorgehen, weil sie dann schnell entscheiden können ob sie, wenn du hirntot bist, deinen körper künstlich am leben halten sollen bis organe verpflanzt werden können (verwandte sind nicht so schnell zu stelle)und du erleichterst deinen angehörigen die entscheidung ganz massiv, die sind dann nämlich gedanklich mit ganz anderen sachen beschäftigt. Übrigens: es besteht KEINE gefahr, dass man aufgrund eines osa "vorsätzlich" getötet oder sterben gelassen wird, die behandelnden Ärzte haben keinen finanziellen Vorteil und deinen Hirntot müssen 3 erfahrende mediziner feststellen.
Organspende ist in Ordnung. Überleg mal, wie froh Du sein würdest, wenn es Deinen Partner oder Deinem Kind nur möglich wäre,mit einem gespendeten Organ zu überleben. Tot ist tot, Du merkst doch nichts mehr und könntest anderen helfen.

Ich finde es eine wirklich tolle Sache, jeder zeit kann dir etwas passieren und du wärst froh wenn dann umgehnd Organe vor Ort sind die dir helfen können, und wenn ich gestorben bin ist mir es echt egal was mit meinem Körper passiert aber schön ist es wenn er spätestens dann jemanden noch helfen kann

Das ist natürlich im Prinzip eine gute Sache, aber ich persönlich möchte nach meinem Tod nicht aufgeschnitten werden, um anderen Menschen zu helfen. Auch, wenn das egoistisch klingt...
littletiger am 27. März 2009 11:13 Die Organspende ist, wie der Name schon sagt freiwillig. Es ist also jedem selbst überlassen.
Darf ich trotzdem fragen was deine Gründe sind?