Was haltet ihr von Linda Tellington-Jones (TTouch)?

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3 Antworten

She´s my hero.

Ich echt - bei ihr hab ich so viel gelernt, wie bei keinem anderen Pferdemenschen vor ihr. Sie ist das was ich einen echten Pferdemenschen nenne.

Besonders das das sie die Feldenkraismethode auf Tiere umgemünzt hat hat mich mehr als begeistert. Ich wende bei allen Tieren ob Fohlen oder altes Pferd ihre Methoden jetzt seit 40 Jahren an und werde es auch weiter tun.

Ihre Art auf Pferde einzuwirken kommt einem Wunder gleich.

Auch die Führtechniken von ihr sind Gold wert - mit Führkette selbst die schwierigsten Pferd an leichter Hand zu absoutem freiwilligen Gehorsam zu führen. Das mit Pferd laufen ganz neu erfunden.

Ich mach besonders gerne die Schritt für Schritt Übungen und das Zeitlupe laufen. Es fördert so ungemein die Aufmerksamkeit vom Pferd.

Die Stangenarbeit wo das Pferd jeden einzelnen Huf genau so aufsetzt, wie sich das haben will finde ich faszinierend.

Ich hatte mal einen Wallach, der seinen Fuß erst dann wieder augesetzt hat, wenn auch ich meinen wieder augesetzt habe.

Lies ihre Bücher - guck ihre Videos und mach dir selbst ein Bild.


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Kommentar von ponyfliege
11.06.2016, 22:38

und vor allem - schau, wo sie rumschwirrt und fahr hin...

sie wird das nicht mehr lange können. ganz jung ist sie ja nicht mehr.

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ttouch ist nur ein winziger teil.

das problem bei ttouch ist, dass nicht jeder es lernen kann, weil nicht jeder die "antennen" hat, auf diese weise mit dem pferd zu kommunizieren.

mrs. tellington jones ist hat ein grosses herz für ponies. das macht sie mir schon mal per se sympathisch. das ding ist einfach, dass es keine regelrechte "tellington wissenschaft" gibt.

ltj hat sich um etwas ganz besonderes verdient gemacht - ohne sie und das reiterzentrum in reken (ursula bruns) würde es die horsemanship freizeitreiterei, wie wir sie heute haben, überhaupt nicht existieren.

das pferd als ganzes sehen und als individuum, das individuellen umgang und individuelle ausbildung benötigt...

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bekloppte feld-, wald- und wiesenreiter hat man damals dazu gesagt. aber aus diesen bekloppten ist eine besondere spezies entstanden.

nach ansicht der "normalreiter" war in den 80ern und auch noch in den 90ern jemand, der sein pferd robust gehalten hat jemand, der "eigentlich kein pferd haben sollte, weil er es sich in wirklichkeit nicht leisten kann". robusthaltung war "pferdehaltung für arme".

ich finde es gut, das mit ltj auch der british style der pferdeleute übergeschwappt ist - leider nicht so stark, wie gut wäre. das fachwissen und die ordentliche fachkenntnis macht leider mühe und erfordert auch disziplin - jedenfalls, wenn man sein pferd pferdegerecht halten will.

das haben die englischen pferdeleute zum grossen teil viel besser drauf - jedenfalls wenns um das engagement und das richtige handeln geht. ohne sie gäbe es keine exmoor-, dartmoor-, new forestpferde mehr, keine highland, draught, shetlandponies und sonstige urige pferderassen mehr in ihren ursprünglichen lebensräumen.

auch darum hat sich frau tellington-jones verdient gemacht.

für mich gehört sie zu den ganz ganz grossen.

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Kommentar von ponyfliege
11.06.2016, 21:32

ich hab noch was vergessen...

es gibt auf der welt nur ganz, ganz wenige menschen mit einem derartigen horsesense wie linda tellington jones.

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Ich denke, das ist  eine schöne Sache, wenn du da von Anfang an und dauerhaft eine Schulung hast. Aus Büchern oder " mal" nen kleinen Kurs - ich denke, das würde nichts halbes und nichts Ganzes...

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