Jana34 am 15.06.2009 um 23:37 Uhr
Unser Kinderarzt verschriebt öfter homöopathische Mittel, wie auch schon ein HNO Arzt den in konsultiert habe. Die Berschwerden sind bisher immer besser geworden, aber ich bin doch kritisch. Wirkt Homöopathie wirklich? Oder ist es so das viele Beschwerden sowieso nach einer zeit von allein verschwinden? Eine Freundin von mir ist 100% überzeug von der Wirkung. Ich denke darüber nach mit meinen Kniebeschwerden einen Homöopathen aufzusuchen. Daher meine Bitte um eure Meinung.
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Homöopathie fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers
Naja, es gab Versuche mit Tieren und selbst da war eine Wirkung nachweisbar, damit scheidet der Placeboeffekt aus. Es wirkt, nur weiss niemand wie genau.
Unsinn. Den Placeboeffekt gibt es erstens auch bei Tieren und zweitens bei den Anwendern.
Doppelblinde und randomisierte Studien konnten bislang bei Tieren - und auch bei Einzellern - keine Wirlung der Homöopathie nachweisen.
Nach heutigen Wissensstand besteht bei Homöopathie keine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus. Bei den Studien mit positiven Ausgang handelt es sich um methodisch schlecht durchgeführte Studien (habe selber solche gelesen) oder sind konnten nicht reproduziert werden. Bei Kinder und Tieren kann es ebenfalls einen Placeboeffekt geben, wie jemand schon erwähnt hat. Abgesehen davon, dass es bisher keinen Hinweis für die Wirkung der Homöopathie gibt, ist es auch plausibel, dass es nicht wirken kann. Die zum Teil sehr hohen Verdünnungen können keine Ursache sein. Es wird behauptet, dass die moderne Physik das Phänomen der Potenzierung (Dynamisierung) erklären kann (Gedächtnis des Wassers). Das stimmt nicht. Jeder forschende Physiker wird das nicht bestätigen. Voltaire soll mal gesagt haben, die Aufgabe des Arztes sei den Patienten solange zu Unterhalten, bis er wieder gesund ist. Das funktioniert bei vielen Krankheiten, ob mit homoöpathischen Mittel oder konventionellen. Gefärlich ist es, wenn eine akute, gefährliche Erkrankung mit Homöopathika behandelt wird, wenn sie dringend mit Antibiotika behandelt werden müsste. Es gab auch schon Todesfälle. Dass es Todesfälle auch mit konventionellen Medikamenten gegeben hat, streite ich nicht ab, ist aber steht hier nicht zur Diskussion. Mehr yum Thema finden Sie hier: http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-komplementaer-und-alternativmedi... mfg giordano

Das löst bestimmt eine kontroverse Diskussion aus, die man hier nicht abschließend behandeln kann. Meine Meinung: Man kann es versuchen, aber nicht alleine darauf bauen.
Ich halte davon nicht viel, da die Wirkung nichts mit dem Mittel, sondern nur mit dem Glauben daran zu tun hat.
Bella73 am 15. Juni 2009 23:42 Und wie erklärst du dir dann die Antwort von wuseldusel? Man muß nicht dran glauben. Sonst würde es weder bei Babies noch bei Tieren wirken.
Nein, es ist gezeigt worden, dass der Placeboeffekt auch Tiere betreffen kann.
Wer heilt, hat recht!!!
Kommt auf Dein Problem an. Nicht in allen Fällen kann die Homöopathie wirklich helfen. Zum Beispiel, wenn Deine Kniebeschwerden von einem Knorpelschaden o.ä. herrühren. Obwohl... villeicht gibts auch dafür was, zumindest gegen die Schmerzen. Aber eben wohl nicht direkt gegen den Schaden. Ansonsten beantwortest Du die Frage ja schon selber: "Die Berschwerden sind bisher immer besser geworden" ... Ist ein Argument in meinen Augen!
Alles. Seitdem mein Sohn mal kopfüber vom Hochbett gefallen ist und nachdem ich Arnica gegeben habe nicht mal eine Beule zu sehen war, komme ich immer wieder drauf zurück. Und außerdem: du kannst damit wenig bis nichts falsch machen,und den Arzt nach anderen Medikamenten fragen kannst du ja trotzdem, wenn du das Geühl hast, es bringt nichts.

Wenn man 1 Löffel Salz in den Ozean gibt, hat das keine Auswirkungen - so ungefähr sind die Dosierungen in der Homöopathie.
Und natürlich ist es wichtig, ob man das Präparat bei der Herstellung 100 mal oder 120 mal geschüttelt hat - das hat bekanntlich große Auswirkungen auf die Wirksamkeit eines Medikamentes...
Ich halte nichts von Homöopathie, aber viel von Naturheilkunde.
romeo27 am 15. Juni 2009 23:42 ich kann nur sagen das Pflanzen so starke "Gifte" produzieren, die chemisch nicht herstellbar sind. Nicht denken das sind alles nur Kräutermänner !!!
laurel am 15. Juni 2009 23:43 Genau das meine ich! Z.B. Heroin und Morphium aus dem Schlafmohn.
caramello am 16. Juni 2009 07:22 Warum sollte ein Löffel Salz im Ozean Auswirkungen auf mich als Patient haben? ^^ Aber mal im Ernst: Die Dosierung entscheidet nicht darüber, ob es eine homöopathische Therapie ist! Diese Aussagen stammen immer nur von Menschen, die über Homöopathie nichts wissen. Entscheidend ist allein die sehr genaue Anamnese, die Differentialdiagnose und das Ähnlichkeitsprinzip, nicht die Dosierung.
Dann erkläre doch mal das "Ähnlichkeitsprinzip" zu Berliner Mauer C30.
Lach nicht, das gibts wirklich.
Außerdem haben die selbsternannten Homöopathen das von Hahnemann postulierte Ähnlichkeitsprinzip schon lange verlassen. Wo ist z.B. beschrieben, dass Arnika Schmerzen oder blaue Flecken verursacht oder Johanniskraut Depressionen auslösen kann? Auch Hahnemann, der Erfinder der Homöopathie irrte gewaltig, als er dachte, Chinin löse "Fieber" aus.
Alles kompletter Unsinn.

Grundsätzlich finde ich Homöopathie gut. Bei mir hat es jedenfalls immer gewirkt. Bei schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden würde ich mir jedoch trotzdem vorerst Rat bei der Schulmedizin suchen. Allerdings sind diese oft unter der Haube der Pharmalobby. Da ist es besser sich bei mehreren ein genaues Bild zu machen. Also wenn man darauf vertraut und es einem gut tut spricht nichts gegen die Homöopathie.
Für "unverseuchte" Menschen (z.B. Kinder) genial - und auch für chronische Erkrankungen. Fördert die Selbstheilungskräfte. Beim Knie habe ich selber beste Erfahrungen. Nach 6 Behandlungen waren die Schmerzen vorbei. Super!

meiner meinung nach kann man bei homöopathie nichts falsch machen. und bei meiner familie hilft es auch. übrigens auch bei tieren.
Ich halte viel von der Homöopathie. Im Moment sehr viel Schüßler Salze.
homöopathie ist etwas natürliches und schadet immerhin weniger als dieses chemische zeug. die pharmaindustrie stellt medikamente her, die die auswirkungen dämpfen, aber das problem wird nicht beseitigt und jede menge an nebenwirkungen beintächtigt den körper. ein guter heilpraktiker oder homöopath nimmt sich viel zeit und versucht dem grund der beschwerden nachzugehn.

alte frage und antwort mit diskussion:
Homöopathie: Schwachsinn oder Wirksam? Patron
beantwortet von Patron am 25. April 2009 00:53 4x Thumbupvoted
die debatte läuft seit jahren. alle, die allein wegen naturwissenschaftlicher überlegungen über hohe verdünnungsgrade die homöopathie beschimpfen, haben einfach noch gar nicht angefangen, die umfangreiche praxis und die großen erfahrungen damit zur kenntnis zu nehmen. sie haben einfach gar keine lust dazu. sollten sie aber, ist einfach spannend.
statt langer neuer überlegungen hier etwas aus früheren beiträgen:
beantwortet von Patron am 27. März 2009 22:02 3x Thumbupvoted
abstimmungen sind demokratisch, für alles, wo alle gleiche rechte und pflichten haben. in fragen des wissens ist mehrheitsmeinung nur die frage nach beliebtheit, nicht nach wahrheit.
die frage homöopathie bietet stoff für ganze bibliotheken voller dissertationen. stattdessen nur mein fazit nach jahrzehnten praxis mit klassischer homöopathie: die kunstgerecht angewandte homöopathie heilt alles, was überhaupt noch heilbar ist. die grenze ist immer da, wo der krankheitsprozeß bereits zu weit gehende organische veränderungen hervorgebracht hat, wie etwa eine hüftgelenkarthrose, die im röntgenbild schrumpelige gelenkinnenflächen zeigt.
wer nur an placebo glauben will bei homöopathie, der darf die fallbeschreibungen von kleinkindern, hunden, komapatienten usw gar nicht erst zur kenntnis nehmen, weil sonst sein weltbild - seine "weltanschauung" - erschüttert werden kann. was da wirkt, kann bisher niemand mit naturwissenschaftlichen begriffen erklären, aber dass da etwas wirkt, kann jeder nachprüfen, er muss es nur GENAU machen, hahnemann lesen und genau nachmachen! [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von wallenstein am 28. März 2009 10:21
Hallo Patron, ich würde gerne die Fallbeschreibungen aus dem Pflanzenreich noch ergänzen ... berichten mir Kunden immer wieder, dass sie auch da mit Homöopathie erfolgreich sind. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 29. März 2009 00:03
eine fallbeschreibung aus dem pflanzenreich ist sicher noch fehlend. hier ist eine: es ging um einen pfirsichbaum, der seine früchte immer viel zu früh verlor, sie fielen ab, bevor sie reif waren. dann wurde das klassische mittel für den abortus imminens - drohende fehlgeburt - hergestellt, es heisst bekanntlich viburnum opulus, der gemeine schneeball; aus der tinktur von der dhu wurde eine d4 hergestellt und über den pfirsichbaum gesprüht, als die pfirsiche noch ganz klein waren. das ergebnis: diesmal reiften die pfirsiche voll aus und schmeckten vorzüglich. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von OOOPatriceOOO am 2. April 2009 18:05
Ah interessant, sobald jemand Zweifel an ihre Interpretation der Realität stellt ist es automatisch eine unqualifizierte Stellungnahme und ihre Meinung die einzig Wahre. Dazu muss ich jetzt nichts mehr weiter sagen. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 3. April 2009 04:20
ich hab doch nur informationen vorgestellt, die offenbar noch nicht bekannt sind. über wirkung von homöopathie bei kleinkindern, hunden, komapatienten und pflanzen. es steht natürlich jedem frei, informationen zur kenntnis zu nehmen oder sich blind zu stellen. infos aus der welt der kräfte statt der substanzen machen vielen einfach angst. übrigens ist die basis der westlichen zivilisation nicht die naturwissenschaftliche betrachtungsweise der welt, sondern es ist das christentum, eine anschauungsweise, die sich mit nicht-materiellem befasst, und das seit 2000 jahren. so nennen wir uns das christliche abendland, und wir haben diese welt des geistes bisher noch nicht so recht in einklang bringen können mit dem rein naturwissenschaftlichen denken. der streit über homöopathie ist nur ein nebenkriegsschauplatz in diesem großen weltanschaulichen gegensatz zwischen einer welt aus geist und materie auf der einen seite und einer welt der bloßen materie auf der anderen. [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 25. April 2009 01:20
gähn
Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Homöomumpitzothie.
Da könnt ihr nun diskutieren wie ihr wollt. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 25. April 2009 01:24
Genau - weil die "Wissenschaft" diesen Teil der Wirklichkeit ausblendet und partout nicht wahrhaben will! Spätestens seit Descartes ist diese Sichtweise auch "offiziell"; seit fälschlicherweise erklärt wurde, daß der "Geist" völlig getrennt von der "Materie" existiere. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 25. April 2009 01:27
Aber sicher. Schüßlersalze haben auch etwas gegen die aktuelle Finanzkrise. http://schuessler-salze-liste.de/anwendungs-gebiete/krisenstimmung.htm [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 25. April 2009 12:09
hallo kaffeesatz, hast du meine antwort gelesen? ich glaube: nicht gelesen. denn ich habe genau das doch geschrieben: "was da wirkt, kann bisher niemand mit naturwissenschaftlichen begriffen erklären". und das wußte auch bereits der begründer hahnemann und sagte deshalb ganz vorsichtig, man müsse ausgehen von einer "geistartigen wirkung der artzeney". wer die hypothese einer nicht materiell begründeten wirkung nicht annehmen kann, auch nicht probeweise als arbeitshypothese, der kann die wirkliche homöopathie gar nicht kennenlernen. wer sich aber darauf einläßt und hahnemanns anleitungen genau befolgt, der wird unweigerlich überzeugt - und nebenbei wird sein materialistisches weltbild gewaltig erweitert. trau dich!

Ob das homöopathische Mittel gewirkt hat oder ob die Beschwerden sowieso verschwunden wären ist keine Frage der Homöopathie. Diese Frage könnte man so auch, z.B. auf Antibiotika übertragen. Grundsätzlich halte ich von der Diskussion ob Homöopathie/Naturheilkunde oder Schulmedizin besser ist gar nichts. Die richtige Frage kann nur lauten, wann wende ich welche Methode am sinnvollsten an. In der Homöopathie muss man grundsätzlich zwischen der Hochpotenzhomöopathie (reine Informationstherapie) und der Tiefpotenzhomöopathie (Substanztherapie) unterscheiden. Und dann gibt es da noch die Komplexhomöopathie (von der die klass. Homöopathen allerdings nichts halten) - ich schon :-). Für die Knieproblematik kann beides sinnvoll sein. Hier muss man entsprechend des Befundes entscheiden. Übrigens kann die Homöopathie auch bei Knorpelschaden, unter anderem, helfen. Wir setzen gerne ein homöopathisches Komplexmittel der Firma Heel ein, nämlich Zeel (fürs Gelenk) gerne auch in Kombination mit Traumeel (für die Weichteile) und das erfolgreich seit 20 Jahren. Es gibt aber noch eine ganze Reihe guter Komplexmittel anderer Arzneimittelfirmen. Aber wie gesagt, es kommt immer auf den/die Befund(e) an.
Es wurde bereits vor einigen Jahren zweifelsfrei nachgewiesen, dass Homöopathie, außer einem gewissen Placeboeffekt keinerlei Wirkung hat. Das Geld dafür kann man sich also getrost sparen.
Heilpraktiker können nichts anderes, daher sollte man sie grundsätzlich meiden. Das gleiche gilt für solche Ärzte, die wirkungsvolle Methoden anbieten könnten, und wissen müssen, dass H. nicht wirkt, aber trotzdem zu dieser Scharlatanerie greifen.

ich kann nur sagen das Pflanzen so starke "Gifte" produzieren, die chemisch nicht herstellbar sind. Nicht denken das sind alles nur Kräutermänner !!!
Was hat das mit Homöopathie zu tun?

wenn ein Arzt kein wirksames Medikament zur Verfügung hat, aber meint der Patient braucht irgend etwas um zufrieden zu sein, verschreibt er ein Placebo. Es gibt echte Placebos ( Scheinmedikamente ) und die Homöopathie. Auch Placebos helfen bei vielen Menschen.
Ich selber glaube genauso daran, wie an kleine grüne Männchen :-)
Jana34 am 15. Juni 2009 23:44 Placebos sind eindeutig wirksam, Homöopathie könnte auch nur einen Placeboeffekt haben.
Homöopathie hat nur den Placeboeffekt.