Was haltet ihr von Fachhochschulen?

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6 Antworten

Diese Diskussion gibt es schon, seit es Fachhochschulen gibt und man kommt da sehr schnell von einer sachlichen in eine normative Diskussion.

Halten wir uns daher besser ganz nüchtern an die Fakten:

An FHs fangen vorwiegend entweder Leute an, die nur FHR haben oder die am Uni N.C. bzw an den dortigen Anforderungen scheitern.

Viele Leute die nur FHR haben, sind gescheiterte Gymnasiasten oder Realschüler oder kommen aus Kreisen, in denen man schlecht informiert ist.

Die FH-Professoren kommen alle ausschliesslich von Universitäten, da sie zum einen promoviert (Dr. Titel) haben müssen und zum anderen von insgesamt 5 Praxisjahren mindestens 3 Jahre in der freien Wirtschaft verbracht haben.

Die Vergütung für diese FH-Professoren ist aber z.B. nicht wesentlich höher als die von Grundschullehrern. Daher gibt es auch ständig zu wenig Bewerber, da promovierte Spitzenkräfte in der Industrie oft wesentlich mehr verdienen können.

Ein Uni-Prof. degegen wird wesentlich besser vergütet, er braucht keine Praxis, muss aber, nach der Promotion, noch ein sehr aufwendiges wissentschaftliches Habilitationsverfahren hinter sich bringen. Das schafft nicht jeder und die Prof. Stellen an den Unis sind begrenzt.

Mit einem Bachelor von einer FH kann man nicht in den Höheren Dienst eingestellt werden und es gibt an FHs auch nur wenig Masterstudiengänge, im Gegensatz zu den Unis. Die FHs bilden, trotz ihres angeblichen Praxisbezuges, noch nicht einmal Berufsschullehrer aus ! Eine Promotion ist dort ebenfalls nicht möglich !

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Kommentar von Kurzt567
11.08.2016, 20:26

Angeblich sollen FH-Absolventen trotzdem genau so viel Jahresbrutto wie Uni-Absolventen bekommen. Da es mir aber eh nicht sehr ums Geld geht, ziehe ich eine Uni einer FH nach wie vor vor. Glaube auch bezüglich der Globalisierung, dass Unis besser sein können, in vielen Ländern gibt es nicht einmal ``FHs´´. Gruß.

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Ich wäre froh gewesen an einer FH studieren zu können, denn Unis sind mir zu theoretisch. Wir haben zwar viel praktisch gearbeitet, aber fernab jeglicher Realität.

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Zwar kenne ich diese beide FH nicht, aber generell gibt es ja nicht nur gute und miese FH, sondern entscheidend ist auch das studierte Fach, denn auch an miesen FH gibt es manchmal "Leuchttürme", also Studienrichtungen, die qualitativ alle anderen überragen und umgekehrt natürlich auch Schlusslichter.

Am Tag der offenen Tür war ich an der UNI und dort wiederum meinten die Profs, ein FH-Studium sei in etwa vergleichbar mit einer staatlich geprüften Technikerausbildung, aber auf keinen Fall mit einer universitären Ausbildung zu vergleichen.

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zwischenzeitlich sind die Unterschiede aufgrund der Bologna-Vereinbarungen nicht mehr signifikant, an der FH wird  seit je her praxisbezogener unterrichtet, zudem müssen die Dozenten dort mindestens 5 Jahre praktische Berufserfahrung haben, bei der Uni ist das nicht so.

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Fachhochschulen sind ein wenig praxisorientierter als Universitäten.

Deshalb werden in "Anwendungsberufen" manchmal Fachhochschulabsolventen vorgezogen, zumal die auch oft vorher bereits eine Berufsausbildung absolviert haben, und somit schon mal gearbeitet.

Aber ansonsten gleichwertig. Nur promovieren kann man da (bisher) nicht.

Es besteht also eher ein Unterschied beim Lehrpersonal als bei den Studierenden.

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Kommentar von Nettozahler
11.08.2016, 10:58

natürlich sind sie nicht gleichwertig, wie kann man auf so ideen kommen?

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Nein natürlich nicht sorry

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