Frage von leonaaaaaaaaaa, 152

Was haltet ihr von einer zweisprachigen Erziehung?

Hallo :) Wir wollen unser Kind gerne zweisprachig erziehen,deutsch-Italienisch. allerdings sind wir uns schon ein wenig unsicher,wie wir das wirklich umsetzen können bzw.sollen! Ich selber habe Verwandschaft in Italien und fahre schon immer dorthin in den Urlaub,ich finde die Kultur und die Sprache super,bin aber trotzdem Deutsche Muttersprachlerin und Mein Mann ist auch Deutscher! Ich würde mit dem Kind Italienisch sprechen und mein Mann deutsch. Ich spreche Italienisch gut,aber natürlich schon mit Fehlern und teilweise bin ich mir auch nicht ganz sicher! Wir sind uns einfach unschlüssig,ob das wirklich funktioniert,dass ich konsequent Italienisch spreche. Es wäre einfach schön,wenn sich unser Kind in Italien wohl fühlt und die Sprache spricht,sich somit mit der Verwandschaft gut unterhalten kann! Wie würdet ihr es machen? Würdet ihr es trotzdem machen,auch wenn ich keine Muttersprachlerin bin und mir nicht immer ganz sicher bin? Ich weiß nicht ob es besser ist,wenn das Kind es mit ein paar Fehlern lernt als gar nicht,zumindest versteht es dann das meiste!? Ich hätte selber auch Lust Italienisch zu sprechen,weil ich es liebe und ich würde es dann auch nochmal richtig intensiv lernen und verbessern,dass ich es ihm so gut wie möglich beibringen kann! Wäre echt dankbar um euern Rat! Ps: Mein Mann könnte in absehbarer Zeit von seiner Firma aus,nach Italien versetzt werden und wir sind gar nicht so abgeneigt davon,das Angebot anzunehmen!

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für Sprache, 52

Alle hier gehen immer von den positiven Effekten für das Kind aus - das stimmt alles, und es macht auch nichts, wenn in Deinem Sprechvorbild Fehler sind. Aber:

Sprache ist nicht nur Sprechen, Lesen, Hören, Schreiben. Sprache ist Identität. Man nennt eine solche Kombination "künstliche bilinguale Erziehung", weil Deine Muttersprache nicht die Sprache ist, in der Du dann mit Deinem Kind sprichst. Oft wird bei künstlicher Mehrsprachigkeit die bilinguale Erziehung nach dem Prinzip une personne - une langue nicht lange durchgehalten, weil die Muttersprache dem Elternteil, das nicht seine Muttersprache spricht, dann fehlt. Denn Eltern geben nicht nur die o.g. Sprachkompetenzen weiter. Sie geben Lieder, Abzählverse, Pixibücher ihrer Kindheit weiter, die Kosenamen entspringen ihrer Muttersprache, die Motherese. Man sollte die Seite der Gefühle bei der Betrachtung der Muttersprache nicht vergessen.

Gerade im Hinblick auf den möglichen Umzug wäre es natürlich echt sehr praktisch - sowohl für Dich als auch für das Kind als auch für Deinen Mann (denn der bekommt das Italienische zwischen Euch dann ja auch mit). Ich würde es also an Deiner Stelle deswegen wahrscheinlich probieren. Aber mach Dir keinen Druck; wenn Du Dich nicht wohlfühlst, dann musst Du nicht dabeibleiben.

Antwort
von Slavophil7, 26

Zweisprachig aufzuwachsen, wird dem Kind nur Vorteile bringen. Das Problem ist jetzt nur, dass du Italienisch nicht fehlerfrei sprichst. Wenn du aber wirklich noch an deinem Italienisch arbeitest und das Kind regelmässig Verwandte oder Bekannte Italienisch sprechen hört, sehe ich darin kein Problem.

Ich bin selber zweisprachig aufgewachsen. Konnte, bevor ich in den Kindergarten ging, die Sprache meiner Mutter sogar besser als Deutsch - dabei bin ich hier geboren und aufgewachsen und mein Vater kann auch nur Deutsch mit uns sprechen. Später hat meine Mutter angefangen, abwechselnd die Sprachen mit mir zu sprechen - hat also nicht konsequent dieselbe Sprache benutzt. Trotzdem beherrsche ich die Sprache meiner Mutter sehr gut. Allerdings ist meine Mutter im Gegensatz zu dir keine deutsche Muttersprachlerin und beherrscht ihre Muttersprache natürlich perfekt :/

Übrigens kannst du dich ja informieren, ob es an den Schulen in eurer Gegend Kurse für Kinder in heimatlicher Sprache und Kultur gibt. Dann lernt es Italienisch auch richtig mit Grammatikregeln und allem drum und dran ;-) Ich wünschte, meine Eltern hätten mich in so einen geschickt :'(

Antwort
von Francescolg, 11

Hi, also ich sehe das nicht so positiv, wie die meisten -hier- und ich bin bilingual und -national zwischen den zwei Ländern aufgewachsen / erzogen worden.

Die zweisprachige Erziehung ist im Moment leider eine Modewelle und viele Eltern informieren sich nicht richtig, bzw. ist es dasselbe, wie die Eltern, die ihre Kinder "Kevin" und "Jason" genannt haben in den 80/90ern, weil es Mode und weil es COOL war.. Heute haben Kinder mit diesen Namen die schlechtesten Noten.. Dahinter steckt für mich das Miniplayback-Show Phänomen, d.h. Eltern, die "zuviel des Guten" für ihr Kind tun wollen und die damit dann kläglich scheitern, weil sie ihre Träume einer "möglichst erfolgreichen und zukunftssicheren Erziehung auf das Kind projizieren, OHNE es zu fragen, OHNE wirklich zu sehen, wie talentiert das Kind ist.

Bilinguale Erziehung käme für mich nur in Betracht bei "begabten Kindern". Ich will niemanden kritisieren, aber häufig sehen nur die Eltern selbst ihr Kind mit der rosaroten Brille, dagegen wäre es gut, wenn sie mal besser auf die Lehrer, auf die Erzieher und Andere hören würden.

Ist das Kind nämlich nicht "normal" oder "begabt", kann eine bilinguale Erziehung genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie bezweckt. Das heißt, der Kleine wird überlastet und mit 12 kann er dann keine der zwei Sprachen richtig. Diese Kinder, die z.B. weder Deutsch - noch Türkisch richtig können (besonders das Geschriebene), die haben schlechte Karten im späteren Leben!

Wenn die Familie jedoch gut-verdient (viele Bücher, Kinder lesen viel, haben fast alle Möglichkeiten, Nachhilfe, regelmäßige Fahrten ins Ausland) und die Eltern auch da sind für ihre Kinder (trotz Stress im Job) und die Beziehung eine Zukunft hat, wenn die Eltern auch mit ihrem Kind zusammen lernen, die Grammatik PAUKEN (für Italienisch ist das notwendig), usw., dann sehe ich eine bilinguale Erziehung als äußerst positiv.

Wenn aber beide Eltern, oder der fremdsprachliche Teil (häufig der Vater!), auch kaum die Schrift und die Grammatik des Italienischen beherrscht (das ist LEIDER bei ganz vielen Italienern SO), dann können die Eltern nicht in genügendem Maße unterstützen.

Ebenso ist es besser, sich erstmal zu fragen, ob das Kind geeignet ist, soviel zu lernen, auch wenn es bloß spielerisch ist. Sobald jedoch Stress-Symptome auftreten sollten, oder andere "Anzeichen, dass das Kind nicht damit klar kommt", würde ich es nicht forcieren!!!

Antwort
von tanztrainer1, 27

Eine Freundin meiner Mutter war Dolmetscherin für Französisch und Englisch, ihr Mann war Italiener. Also die Tochter ist vierspraching aufgewachsen und das hat bei ihr wunderbar geklappt. Auch Französich und Englisch, obwohl Marianne keine Muttersprachlerin war.

Du wirst sicher sehr gut Italienisch beherrschen, also mach Dir darum keinen Kopf. Wenn Ihr dann eh nach Italien geht, ist es doch schon toll, wenn Deine Kinder schon ein wenig können, der Rest kommt dann von ganz allein!

Während meines Erzienungsurlaubs lebten wir in Griechenland, weil mein Mann dort für eine deutsche Firma arbeitete. Obwohl wir jetzt nicht gezielt mit unserem Sohn auch Griechisch gesprochen hatten, ist da doch eine ganze Menge hängen geblieben, er ist jetzt 23. Er tat sich dann auch in der Schule beim Lernen von Englisch und Französisch leichter als seine Klassenkameraden.

Antwort
von kordely, 23

Du musstest dein Italienisch mindestens auf Oberstufe haben, oder sie an einen Kindergarten schicken, wo man Italienisch spricht. Oder in Italien umziehen.


Antwort
von terrial, 25

Das ist gut gemeint, aber es funktioniert nicht. Der jeweilige Partner muss zwingend ein Muttersprachler sein. Es geht nicht um die Grammatik oder den Wortschatz, sondern um die Bindung. Das würdest du keine sechs Wochen durchhalten. Übrigens ist es so, dass Kinder noch bis weit in die Pubertät problemlos andere Sprachen lernen können. Lehre also lieber deinem Kind später Italienisch, wenn es dafür aufnahmefähig ist. Mit der Zweisprachigkeit würdest du dich hoffnungslos überfordern.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Woher nimmst Du Dir das Recht heraus, das zu behaupten. Ich kenne einge, die ganz gewußt ihre Kindern mehrsprachig erzogen, ohne dass sie Muttersprachler gewesen wären, und da klappte es ganz super!

Kommentar von Francescolg ,

Falsch! Er hat durchaus recht, viele Eltern überfordern ihre Kinder mit ihren Weltansichten. Ganz wichtig bei bilingualer Erziehung ist, dass beide Sprachen SEHR gut beigebracht werden, da sonst das Kind später, ab 12., weder Deutsch r- noch Italienisch richtig kann!  

Es ist besser und sicherer, wenn eines der beiden Elternteile, die Fremdsprache perfekt beherrscht. (Muss kein Muttersprachler sein) Ansonsten kann das Kind überlastet werden. Viele Jugendliche, die in der Schule massive Probleme haben, können weder Deutsch-noch ihre Muttersprache richtig. Dazu gibt es auch Quellen und Literatur.

Deswegen bin ich ganz stark für Türkisch als Schulfach in Deutschland, aber in Deutschland will man (der Wähler) das ja nicht..

Expertenantwort
von latricolore, Community-Experte für Italien, Italienisch, Deutsch, Sprache & Schule, 26

Würdet ihr es trotzdem machen,auch wenn ich keine Muttersprachlerin bin und mir nicht immer ganz sicher bin?

Assolutamente sì! :-)

Dass du es nicht fehlerfrei sprichst, das sehe ich nicht so als das Problem, vor allem, wenn du es eh nochmal intensiv lernen willst.
Wichtig ist vielmehr die Konsequenz, denn du willst ja nicht nur, dass dein Kind die Sprache versteht, es soll ja auch Italienisch sprechen.

Es gibt nichts Besseres, als zweisprachig aufzuwachsen!
Und wenn du Fragen hast - weißt ja, wohin du dich wenden kannst :-)

Antwort
von Virginia47, 15

Das ist kompliziert, wenn du Italienisch nicht als Muttersprache hast. Da lehrst du deinem Kind deine Fehler. Es sei denn, du beherrscht Italienisch so perfekt, dass du keine Fehler machst. 

Ich habe ausländische Freunde, die mit ihren Kindern zu Hause in der Muttersprache reden. Und in der Kita lernen sie dann Deutsch. So lernen sie beide Sprachen richtig. 

Antwort
von GaiJin, 49

Heya leonaaaaaaaaaa,

wenn das eigentlich auch nicht unbedingt dem Gebiet entspricht, wo ich recht firm und erfahren bin, aber trotzdem versuche ih mich mal, im Antworten!  :-)

Weiß selber, aus eigener Erfahrung, das es nichts/kaum etwas besseres gibt, als von einen (sogenannten) native speaker zu lernen...

`türlich, hat auch der Sprachunterricht in den Schulen seine "Berechtigung", aber dort wird eben "nur" nach Schema F unterrichtet...

Wohingegen ein Muttersprachler, "seine" Sprache ganz anders (besser?) vermitteln kann, garde mit den sprachlichen Eigenarten und Feinheiten...

Auch wenn Du vielleicht nicht perfekt Italienisch beherscht, aber so bin ich mir, recht sicher, das Du mehr Erfahrung hast, auch wenn es um die Feinheiten und Eigenarten geht, als es der "Herr Müller" seinen Schülern beibringen kann!

Und grade wenn in absehbarer Zeit ein (evtl.) Umzug nach Bella Italia ansteht, so kann Dein Kind zumindest schon Grundzüge der Sprache und ist nicht so "isoliert" in der Schule...

Viel Erfolg!

Antwort
von Dahika, 27

Zweisprachige Erziehung ist wunderbar, wenn die Eltern jeweils in einer der Sprachen perfekt sind. Also Mutterprachler.

Ich habe zwei befreundete Ehepaare, die ihre Kinder zweisprachig aufwachsen lassen.

Ehepaar A: die Mutter ist Tschechin, der Vater Deutscher. Die Mutter spricht nur Tschechisch mit den Kindern, der Vater Deutsch.

Ehepaar B: der Vater ist Argentinier und spricht mit den Kindern Spanisch. Die Mutter ist Deutsche und redet Deutsch.

Antwort
von ingrita, 18

natürlich.ich wurde dreisprachig erzogen.und heute sagtman zu mir das kleine sprachtalent ;) also es ist immer gut,sprachen kommen einfach immer gut an!!

Antwort
von Freiheit04, 76

Tu es nicht unter den von Dir geschilderten Bedingungen. Informier' Dich in Büchern und an SERIÖSEN Stellen im Internet, was es beim Kinder gezielt zweisprachig aufwachsen zu lassen, auf sich hat.

Könnte Dir jetzt einige Dinge nennen, welche dagegen sprechen. Doch das wäre für mich bedeutend mühsamer als es für Dich wäre, Dich mit entsprechender Literatur mit dem Thema zu befassen. Ich selbst könnte Dir auch eher bloss "Kontra-Stichworte" nennen.

Das da:

"Wer schon einmal im fremdsprachlichen Bereich mit Kleinkindern zusammengearbeitet - nicht gelernt, gedrillt, gepaukt, sondern gespielt, gesungen, geturnt, gebastelt, gemalt, gereimt, erzählt, gekocht - hat, weiß dass Kleinkinder wahre Sprachgenies sind.

Kinder saugen Wörter (Redewendungen, Tonfall, Sprache) wie ein Schwamm auf, während Erwachsene sich Vokabeln 'einhämmern' müssen. Im Gegensatz zu Erwachsenen kennen Kinder keine falsche Scheu, reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, haben keine Angst davor etwas falsch zu machen, sich eine Blöße zu geben."

Klingt alles schön und gut, muss aber etwas kritischer betrachtet werden.

Antwort
von DatEekje, 39

Wenn ihr alle zusammenbleibt, sprichst du am besten italienisch, er deutsch, und wenn er auch italienisch kann, sprecht abwechselnd an einem tag deutsch und am anderen italienisch.

Kommentar von LolleFee ,

Das tagesabhängige Wechseln würde ich nicht empfehlen. Kinder haben noch keinen Begriff von Wochentagen, wohingegen sie sehr genau Mama und Papa unterscheiden können. une personne - une langue (= eine Person - eine Sprache) ist deshalb zur Abgrenzung der Sprachen voneinander sehr viel sinnvoller.

Expertenantwort
von AstridDerPu, Community-Experte für Fremdsprache & Sprache, 49

Hallo,

unter folgendem Link findet sich, wie ich meine, ein ganz interessanter Artikel zum Thema zweisprachige Erziehung:

eltern.de/kleinkind/erziehung/zweisprachig-erziehen-1.html

Ich bin grundsätzlich auch für eine bilinguale Erziehung und bilinguale Kindergärten und Schulen, denn bekanntlich wird das Gehirn in den ersten 5 Lebensjahren gestaltet.

Wer schon einmal im fremdsprachlichen Bereich mit Kleinkindern zusammengearbeitet - nicht gelernt, gedrillt, gepaukt, sondern gespielt, gesungen, geturnt, gebastelt, gemalt, gereimt, erzählt, gekocht - hat, weiß dass Kleinkinder wahre Sprachgenies sind.

Kinder saugen Wörter (Redewendungen, Tonfall, Sprache) wie ein Schwamm auf, während Erwachsene sich Vokabeln 'einhämmern' müssen. Im Gegensatz zu Erwachsenen kennen Kinder keine falsche Scheu, reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, haben keine Angst davor etwas falsch zu machen, sich eine Blöße zu geben.

Meine Freundin ist gebürtige Ungarin, lebte vom 2. bis ca. 25. Lebensjahr in Australien und kam dann nach Deutschland (vor ca. 30 Jahren), wo sie einen
deutschen Mann heiratete. Sie spricht fließend ungarisch und englisch, außerdem deutsch, ihr Mann spricht deutsch und durch jahrelange Aufenthalte in
England und Amerika sehr gut englisch.

Ihre Tochter (heute 25) ist dreisprachig - wenn man den bairischen Dialekt dazuzählt, 4sprachig - aufgewachsen, d.h. spricht fließend englisch, deutsch,
ungarisch (und bairisch). Die Mutter hat mit ihr von klein an nur ungarisch und englisch gesprochen, der Vater in der Hauptsache englisch. Deutsch hat die
Tochter von den deutschen Großeltern, in Kindergarten/Schule, über Radio und Fernsehen, im Alltag gelernt.

AstridDerPu

Antwort
von eiermitsenf, 24

Ich wurde dreisprachig erzogen. Papa albanisch und Mama türkisch. Im Kindergarten Deutsch gelernt zwar konnte ich es vorher schon nur dann wurde ed besser

Antwort
von SelenaJasi, 58

Würde das Kind zweisprachig erziehen! Meine Muttersprache ist spanisch und leider wurde ich nur mit deutsch erzogen und finde das echt schade das ich kein Spanisch kann. Somit muss ich es selbst lernen. 

Wenn es nur paar kleine nicht so auffällige Fehler sind, wird das sicher kein Problem sein. Soweit die Italiener das verstehen wenn man mit ihnen spricht. 

Das Kind kann es ja im Nachhinein immer noch richtig lernen bzw kannst du die Fehler im Nachhinein auch noch korrigieren. 

Kommentar von LolleFee ,

Spanisch kann nicht Deine Muttersprache sein, wenn Du kein Spanisch kannst. Die Annahme, die Muttersprache sei die Sprache der Mutter oder der Eltern, ist falsch. Eine Muttersprache ist eine Sprache, die man seit frühester Kindheit spricht, in der man denkt und die man fühlt. Wenn man eine andere Sprache sehr sehr gut kann, dann kann sie auch wie eine Muttersprache werden. Aber die Muttersprache ist nicht die Sprache der Mutter oder der Eltern.

Kommentar von SelenaJasi ,

Ist für mich trotzdem meine Muttersprache! Wurde auch in der Dom. Rep. geboren wo man Spanisch spricht und verstehen du ich alles in Spanisch nur selbst sprechen fällt mir schwer.

Antwort
von Gargard, 41

Ja! unbedingt zwei sprachig erziehen, sofern die Möglichkeit geben ist. Kinder lernen rasant im jungen Alter.

Kommentar von Dahika ,

aber nur dann, wenn ein Elternteil die fremde Sprache absolut perfekt beherrscht.

Kommentar von Gargard ,

Da Stimme ich zu.

Antwort
von manu1234567, 54

Es gibt nix besseres

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