dominik am 25.06.2008 um 16:58 Uhr
Habe gerade einen Artikel gelesen, in dem vom Organmangel die rede war und dass eine belohnung für Organspender, etwa in Form von Steuernachlass, Krankenkassenbonus etc. in anderen Ländern dafür sorgt, dass mehr Leute zur Organspende bereit sind. Was meint ihr denn dazu?

Liebe/r dominik,
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So was sollte total verboten werden!
Organspende ist etwas Freiwilliges und kein Handel mit Armut. Zudem kommt doch noch das der Spender meist selber nichts mehr von irgendwelchen Vergünstigungen hat.

Überhaupt nichts, für mich ist das eine Bürgerpflicht!
LG
Wieselchen

Organe sollte man aus Solidarität für seine kranken Mitmenschen spenden und nicht für eine Belohnung. Man kann nicht für alles eine Bezahlung erwarten.
GabyGuder am 25. Juni 2008 19:10 Das grosse Geschäft wird mit deinen Organen dennoch gemacht, aber von anderen....spende du mal ruhig!

Gute Idee, aber nur, wenn die Belohnung erst nach der Organspende bezahlt wird.
Dann kommts nicht so teuer!

Spenden sind ein sozialer und vernünftiger Akt. Wer was übrig hat, der spendet. Dafür vergelts Gott und das muss reichen. Und wenn ich tot bin, habe ich einen ganzen Körper übrig.
astrid9773 am 25. Juni 2008 17:10 DH, ganz meine Meinung.
Liegt ja bei jedem selbst ob er will oder nicht!Daher sehe ich das als Sinnlos an!

Gar nichts! Jeder soll selber entscheiden, ob er spenden möchte. Und die genannten Prämien sind irreführend.

Wenn sie meine Organe nhmen dürfen, brauch ich keine Belonung mehr.

Davon halte ich gar nichts. In den meisten Fällen können Organe nur nach dem Tod gespendet werden. Aber auch da muß nach Todesart etc. entschieden werden ob es überhaupt möglich ist...also gibt es auch unter Umständen einen Haufen Vergünstigungen und keine Organspende. Diese sollte eigentlich selbstverständlich sein oder werden. Ich habe mich schon aufgeregt, dass es in manchen Krankenhäusern Geld für Blutspenden gibt. Das hat wie Wieselchen sagt was mit Bürgerplicht zu tun, ich habe dankend abgelehnt
Helga80 am 25. Juni 2008 17:14 Die sollten das Geld besser in Aufklärung, Forschung und Werbung für Organspenden stecken, das hab ich noch vergessen
Ich denke es würde reichen wenn man die Widerspruchsregelung einführt. Sollen doch die Nichtspender einen Widerspruch mitführen.
Hier wird doch sowieso schon alles kommerzialisiert (Fred Fesl: "Für Geld da kann man alles kaufen auch Leute, die dem Ball nachlaufen.") und Geld zum Maßstab für alles genommen - und plötzlich wird bei Organen so auf Ethik, Moral und Anstand gemacht. Letztlich ist dieses Geheuchle so verlogen wie immer, wenn hier Moral und Anstand in den Mund genommen wird.
Dass denjenigen mit Geld eine bessere Medizin zuteil wird als denen mit wenig oder keinem ist ein offenes Geheimnis (Zweiklassenmedizin). Wenn also derjenige, der ein Organ spendet eine grosse Summe erhält (nicht nur einen geringen Steuernachlass)ist dagegen nichts zu sagen, denn warum soll der Reiche, der sowieso schon privilegiert ist jetzt auch noch das Organ umsonst bekommen?!

Ne!Dann würde es ja auch nicht mehr OrganSPENDE heißen oder??

Abgesehen davon, das ich eh gegen Organspenden bin...da ja jetzt schon der Handel blüht. In Südamerika werden Nieren verkauft. Die Verkäufer haben keinerlei Rechte, sie unterschreiben das sie notfalls bei der Operation auch sterben können. Viele sterben übrigens.....dann hat man doch gleich zwei frische Nieren, nicht wahr.? Dem wurde nachgegangen im spanischen Fernsehen mit okkulter Kamera. Auch lassen ärzte in Krnakkenhäusern gerne mal jemanden, den man noch retten könnte unbehandelt, wenn er einen Spenderausweis hat....die Organe sind schlieslioch oft Bares Geld wert.....auch sprechen noch andere Gründe dagegen. Prämien bringen natürlich mehr Organspender.....nee.....schaut Euch auch mal den Film "Fleisch2 an...leider ist es nicht nur Film, sondern teilweise bittere Wahrheit!

Suoer Idee. Da haben die Spender was davon, wenn sie ausgeweidet sind...
Dickes D.H.