Es besteht jedoch die Gefahr, dass das Geld zu Fremdzwecken benutzt wird.
ich plätiere eher für den garantierten kita-platz. erstens kann man kindern zu hause nie so viel lernen wie ausgebildete pädagoge., zweitens zweifel ich ernsthaft daran, das ein solches geld immer den kindern zu gute käme und drittens sollten kinder keinem und niemals als zu teuer angesehen werden.
demosthenes am 16. Mai 2007 18:21 @xyungeloest:
Kindergärtnerinnen sind keine ausgebildeten Pädagoginnen.
Was die Eltern mit dem Geld machen, ist nicht kontrollierbar - das gilt aber auch fürs Kindergeld.
Wenn Kitas zunehmend vom Steuerzahler finanziert werden, dann ist es doch nur gerecht, denjenigen die das nicht nutzen, einen Ausgleich zu geben.
Kindergärtnerinnen gibt es auch nicht mehr, die heißen jetzt Erzieherinnen. Meine Schwester hat eine solche Ausbildung erfolgreich gemacht und studiert nun Heilpädagogik.
ok, aber einen fachabschluss haben sie trotzdem. die regierung erwägt ja wohl 1 jahr kiga-pflicht, zu wenig. aber vielleicht haben dann die logopäden und ergotherapeuten etwas arbeitsentlastung. ja, auch kindergeld wird leider oft zweckentfremdet eingesetzt, von daher, wer das angebot nicht nutzt hat auch keinen anspruch auf einen ausgleich. und was eine steuerfinanzierung betrifft, ich sage mir jeden monat, wenn ich meine lohnsteuer anschaue : " meine steuer ist für kinder! " und schon geht es mir besser!
Zum 3. Punkt: Warum Ausgleich? Viele, die es nicht nutzen zahlen doch auch keine Steuern, weil sie zu Hause sind. Warum sollen das andere Steuerzahler auch noch mitfinanzieren? Oder wie ist Deine Aussage gemeint?
Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn ein Ausgleich geschaffen wird. Er sollte die Eltern aber nicht davon abhalten, die Kinder in die Kita zu schicken. Außerdem sollte auch gewährleistet sein, dass die Erziehung dann auch ausreichend in der Familie stattfindet.

Liebe gundi, ich befürchte das ist erst der Anfang von einem riesigen gesellschaftlichen Problem. Für mich steht fest, dass Frauen die kein Beruf, häufig keine Ausbildung und somit kaum eine Chance sich jemals selbst versorgen zu können, natürlich denn die Kinder zu Hause versorgen. Es wird nicht um die Kinder und deren Wohlergehen gehen, sondern um das Geld. Ob das der Weg ist, wage ich zu bezweifeln. Demnächst kommt auch noch das neue Unterhaltsgesetz, wo heute schon klar ist, dass es darauf hinausläuft, die Kinder und nicht mehr die Mütter zu stützen. Was das für die Kinder bedeutet, werden wir erleben. Lieben Gruß Lotusblume

Ich habe immer wieder mit Familien zu tun, wo sich die Eltern nicht wirklich um die Kinder kümmern, so z. B. der Vater weiß nicht mal die Namen seiner 7 Kinder, oder das misshandelte Kind, die betrunkenen Eltern, ihr kennt das alles aus der Presse. Und da liegt meine Sorge, denn diese Kinder werden dann mit Sicherheit nicht in eine Kita oder ähnliches gebracht , nur um mal wieder etwas Geld zusätzlich zu haben. Aber wirklich erzogen und gefördert werden diese Kinder nicht. Und es gibt heute schon den Begriff der Millieau-Behinderung, welcher mit Entwicklungsrückstand mangels Förderung zu tun hat. Das wird eine prima Zukunft für die armen Würmchen, die ansonsten wenigstens im Kindergarten mal so etwas wie zuneigung und Wärme erfahren würden.
sehr gute antwort, dazu hab ich grad vorhin einen bericht im fernsehen gesehen. ich kenne auch solche fälle, es zerreißt einem das herz wenn man die kinder sieht.und die eltern sehen nur das geld für sich.
Gar nichts. Das Geld wird wahrscheinlich eh nicht für die Kinder ausgegeben und zweitens lernen sie im Kindergarten/Krippe wesentlich mehr als nur zu Hause. Sie sind viel ausgeglichener. Zumindest sind meine es. Ich würde lieber Betreuungsgeld zahlen, für die, die ihre Kinder in die Kita bringen - die Plätze sind immerhin teuer genug, auch wenn es Einkommensabhängig ist. Mal abgesehen davon: wer kann es sich denn noch leisten, heutzutage zu Hause zu bleiben und voll und ganz für die Kinder da zu sein?

Sehr viel, denn wenn sie alle auf einem "garantierten" Kindergartenplatz bestünden, dann würde das noch viel teurer für uns alle.
Also ich finde es ziemlich problematisch, dass das Aufziehen von Kindern immer mehr vom Geld abhängt. Das ist gefährlich weil es da schnell immer wieder zum Mißbrauch kommt. Sinnvoller wäre es, damit Kitas, Vorschulen etc. zu finanzieren, wobei die Tanten bezüglich der Arbeitszeiten weeeeesentlich fexibler werden müssen. Nur so hat die Frau eine reelle Chance in den Wiedereintritt ins Berufsleben und genau dafür ist das Betreuungsgeld auch gedacht. Grundsätzlich muß man jeder Familie und insbesondere Frau aber die Entscheidung für Kind und Familie, oder Kind und Karriere selbst überlassen. Ob allerdings die Anzahl der von Frau Leyen realistisch sind wage ich zu bezweifeln. Warum muß es immer irgendwelche x-Punkte-programme geben, anstatt das alles bedarfsgerecht wachsen zu lassen? Bei den Pädagogen und Betreuerinnen für die Kinder müßte zu allererst einmal kräftig in deren Qualifikation und Ausbildung investiert werden. Haaaaarsträubend was sich da alles so tummelt und Kinder betreuen will.
Hallo, das darf es natürlich nicht geben. Es besteht dann schließlich ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Wer den nicht wahrnimmt, darf nicht auch noch dafür "belohnt" werden. z.B. besteht besteht ja auch das Recht auf freie Meinungsäußerung - ich habe noch nichts davon gehört, daß ich eine monatliche Unterstützung kriege, wenn ich darauf verzichte.
Also - bloß nicht so einen Unsinn beschließen. Wie schon angemerkt nutzen die Möglichkeit, die "Herdprämie" abzugreifen dann eh' nur wieder die Armen - und aus den Schichten brauchen wir nicht noch mehr Kinder, oder?
Ciao, Harty
Ich gehöre zu der altmodischen Fraktion Mutter, die ihre Kinder drei Jahre zu Hause betreut hat, bevor sie in den Kindergarten gegangen sind. Tut mir leid, aber wenn Frauen ihre Kinder mit nem halben Jahr oder so an die KITA abschieben um sich im Beruf selbst zu verwirklichen, dann hätten sie keine Kinder kriegen dürfen. Daher finde ich es gut dass es ein Betreuungsgeld geben soll. Egal ob Kindergelb, Erziehungsgeld oder ähnliches man weiss nie wofür es ausgegeben wird.
Ganz langsam weiß ich, woher das schlechte Image der Mutter u. Hausfrau herzurühren scheint!
Hätte kaum mit solch geballter Intoleranz mancher Beiträge gerechnet.
Unsere Familie ist konservativ genug, trotz akademischen Ausbildungen 7 Kinder selbst bis ins kindergartenfähige Alter groß zu ziehen und keines der 7, darunter volljährige, hätten es je anders gewollt.
Schon erstaunlich, dass ausgerecht so jemand (mit, ich zitiere, „riesigem gesellschaftlichem Problem“) regelmäßig beispielsweise am Wochenende als Parkplatz für lästige, abzuschiebende Einzelkinder missbraucht werden soll ....
Die Nestwärme einer liebevollen Großfamilie kann zumindest bislang sicher von den wenigsten Einrichtungen getoppt werden, auch wenn es naturgegeben teilweise chaotische Momente gibt, so ist der 24h-Service doch gewährleistet.
Geradezu dreist ist, generell von Milleu-Behinderung zu sprechen; all unsere Kinder erhielten durch die Bank überdurchschnittliches Sozialverhalten attestiert und finden oft noch Zeit, sich für andere zu angagieren, besuch(t)en weiterführende Schulen, beweg(t)en sich dort im vorderen Drittel, ja mehrere übersprangen ganz OHNE Kita sogar 1 bzw. 2 Klassenstufen, all unsere Schulkinder sprechen 2 Sprachen fließend, die älteren haben realisierbare akademische Berufsziele ... auch wenn sie finanziell immer wieder zurückstecken müssen.
Schluss der Selbstbeweihräucherung!
Johann Sebastian Bach, Marie Curie, Katharine Hepburn, Thomas Mann, Werner Siemens, um nur einige zu nennen, entstammen allesamt kinderreichen Familien, garantiert ohne Kita-Bildung, doch niemand wird behaupten wollen, dass sie nichts Herausragendes geleistet hätten und zu „nützlichen Gliedern“ der Gesellschaft wurden.
Wie viele umgeben auch wir uns gerne mit Gleichgesinnten, d.h. anderen Großfamilien, darunterÄrzte, Maschinenbauingenieure, Lehrer etc.; sie alle würden sich diese Vorurteile ebenso sehr verbitten ... wenn auch die meisten fürchten, dass unsere Kinder sich ein solches Familienleben mit nur einem Verdiener kaum mehr werden leisten können.
Apropos: Würde durchaus behaupten, für eine Gesellschaft, die ganz offensichtlich unter fehlendem Nachwuchs leidet, Überdurchschnittliches geleistet zu haben, während jene dies mit einer lächerlichen Mindestrente quittiert, gleichzeitig aber unsere Kinder für die Ruhegelder der scheinbar priviligierteren Single-Generation zur Kasse bittet.
Kann absolut nicht nachvollziehen, weshalb Familien wie die unsrige, die das Steuersäckchen tag-täglich ganz erkläglich mit Kleinbeträgen füllen, zwar für anderleuts Kita-Plätze zur Kasse gebeten werden soll, ansonsten aber die eigene Kindererziehung als reine Privatangelegenheit betrachten muss. Es dürfte sich im übrigen herumgesprochen haben, dass ein Kita-Platz, besonders bei den hier gestellten Anforderungen, weit mehr als 150 Euro monatlich kosten wird.
Eine reele, nicht nur theoretische Chance, einige Jahre zu Hause bleiben zu können, sollte allerdings auch Alleinerziehenden geboten werden! Wie das bei 150 Euro monatlich zu gewährleisten ist, ist sicher nicht nur mir äußerst schleierhaft.
Noch leben wir in einer demokratisch orientierten Gesellschaft, in der Kinder nicht generell der Obrigkeit zur Verfügung gestellt werden müssen; sollte also diesem Grundrecht zukünftig wirklich noch Rechnung getragen werden, müssten die Ausgleichszahlungen weit höher ausfallen, doch wer spricht schon von Gerechtigkeit bzw. WER SOLL DAS BEZAHLEN???, die entsprechenden Finanziers wurden ja leider NIE geboren.
Der generelle Hinweis auf Missbrauchs- und Verwahrlosungsfälle ist bzgl. des hier angesprochenen Betreuungsgeldes ebenso deplaziert; trotz allem handelt es sich dabei um traurigste Einzelfälle, die leider, wenn auch folgerichtig, in eben dieser ego-orientierten Gesellschaft immer mehr zunehmen; Armut gab und gibt es seit Menschengedenken, dass diese nun allerdings reihenweise mit traurigsten Kinderschicksalen gleichzusetzen ist, liegt sicher nicht allein an fehlenden Kita-Plätzen, andernfalls dürften solch schrecklichen Schicksale im Osten der Republik eine weit untergeordnetere Rolle spielen als im Kita-ärmeren, verteufelten Westen.
Würden uns sehr wünschen, dass die Toleranz die wir unserer Umgebung gegenüber aufbringen müssen, auch uns Gestrigen erteilt würde.
Erwarte von keiner karriereorientierten oder wenig häuslichen Mutter, dass sie brav daheim bleibt, um ihren Frust am Nachwuchs auszulassen; im Gegenzug fände ich es allerdings nur fair, als anderes Denkende auch nach meiner Fasson glücklich werden zu dürfen.
Das ist beim Kindergeld auch so.