Frage von MhhhNein, 66

Was haltet ihr von dieser Theorie zum Thema " was ist außerhalb unseres Universums"?

Ich beschäftige mich ja sehr gerne mit Fragen auf die es eh keine befriedigende Antwort gibt. Also habe ich mich mal gefragt was denn eigentlich außerhalb unseres Universums ist, und bin zu folgender Theorie gekommen: Außerhalb des Universums sind unzählbar viele weitere Universen, die sich wiederum in etwas noch größerem (vieleicht in einer höheren Dimension?) ausbreiten, aufhalten wie auch immer. Von diesem größeren etwas gibt es wieder unzählbar viele, die in etwas noch gößerem sind und so geht es unendlich weiter. Andersrum ist aber genaus so: Alle Materie in unserem Universum besteht aus Atomen (glaube ich, wenns falsch ist korrigiert mich ;D). lange Zeit dachte man das Atome die kleinsten Teilchen sind die es gibt, dann wurden aber die Neutrinos und ?Quarks? entdeckt. Rein theoretisch betrachtet kann es ja sein, dass ein Neutrino sozusagen ein ganz eigens "Universum" beherbergt, welches auch kleinere Teile beinhaltet. Wir nehmen dass alles natürlich nicht wahr weil die Dimensionen für uns viel zu groß/klein sind. Aber irgendwie kommt mir das wenigstens etwas plausibel als Antwort auf diese Frage vor. Ich kann mir zumindesten nicht vorstellen dass außerhalb einfach nichts ist. Da muss etwas sein, auch wenn wir es nicht wahrnehmen/sehen/berechnen können.

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten, Vorschläge und Anregungen. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :P

Antwort
von newcomer, 35

so ähnliche Theorie hege ich ebenfalls. Was ist wenn unser Universum nur ein Stück Eisen ist und die Sonne ein Atom , die Erde Mars usw Elektronen.
Wir können aus diesem Stück Eisen nicht rausschauen da dieses Licht ausserhalb eine viel größere Wellenlänge hat. Dies wäre das was du umgekehrt betrachtest. In den Neutrinos kann es auch Planeten usw geben aber da das licht dort viel anderes Spectrum hat bleibt es für unsere Welt verborgen

Antwort
von NoHumanBeing, 22

Von dieser "Theorie" (der richtige Begriff wäre: Hypothese) halte ich ehrlich gesagt überhaupt nichts.

"Die Natur" ist verhältnismäßig "effizient". Sie bringt keine Strukturen hervor, die schon rein prinzipiell nicht miteinander interagieren können. Nachdem es nach Annahme unmöglich ist, dass mehrere "Universen" jemals miteinander interagieren (sonst wären es ja keine "Universen"), ließe sich durch kein wie auch immer geartetes physikalisches Experiment die Existenz der "anderen Universen" jemals beweisen oder widerlegen. Aussagen, die schon prinzipiell nicht falsifizierbar sind, sind vollkommen unwissenschaftlich. Es ist daher ähnlich unsinnig, die Existenz "weiterer Universen" zu postulieren, wie es unsinnig ist, die Existenz eines Gottes zu postulieren.

Wenn Deine Hypothese allerdings ist, dass diese "Universen" miteinander interagieren können und Du postulierst, wie diese Interaktion vonstatten gehen soll, dann ließe sich überprüfen, ob wir entsprechende Effekte der "anderen Universen" auf das unsere tatsächlich feststellen können oder nicht. Dann haben wir den Bereich des "Religiösen", des Glaubens, verlassen und uns in den der Wissenschaft begeben. Bislang ließ sich aber noch kein solcher Effekt nachweisen, auch nicht auf kosmologischen Skalen.

Kommentar von MhhhNein ,

Schöne Antwort, und zuerst einmal habe ich ja geschrieben dass es eine Frage ohne Antwort ist, die sich in keiner Weise irgendwie ansatzweise wissenschaftlich bestätigen oder berechnen lässt. Nennt sich philosophieren, manchen machts Spaß und manchen nicht :D. Allerdings lässt sich halt vieles nicht auf wissenschaftlicher Basis beantworten. Und auch alle Theorien oder Hypothesen zum Urknall und dem was außerhalb sind sind ab einem Gewissen Punkt nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Außerdem ist "Universum" ja auch nur ein Begriff. Es könnte genau so gut sein das wir das innere eines Teilchens sind das ein Atom bildet, rein hypothetische gesehen.

Selbstverständlich darfst du alles nicht zu ernst nehmen, ich bin ein absoluter Laie der sich nur etwas für Astronomie interessiert, damit wie man das alles wissenschaftlich belegt habe ich nichts am Hut, rechnen ist nicht so meine allergrößte Stärke

Antwort
von grtgrt, 25

Bitte lies 

Kommentar von MhhhNein ,

Das mit dem "Ozean aus Energie" klingt einleuchtend, aber dass sich das erste "etwas" aus dem Nichts gequetscht hat, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Ich meine irgendwoher muss es ja gekommen sein. Aber das wird wohl kein Mensch jemals begreifen :D

Trotzdem danke für die tollen Links

Antwort
von MonkeyKing, 22

Wäre möglich. Es gibt Theorien nach denen es 10 oder mehr Dimensionen gibt die lediglich winzig klein sind. Theoretisch könnte in jeder dieser Dimensionen ein Universum verborgen sein. Ähnliches habe ich vor kurzem in der "Drei Sonnen" Trilogie von Liu Cixin gelesen.

Antwort
von RonjaKry, 1

ich glaube die Standard Theorie 'draussen gibts nix' :D 

Ich denke mal, ausserhalb des Universums sollte es so sein, wie in einem schwarzem loch, also es gibt weder zeit noch masse.

habe unter dieser frage auch meine Theorie zu parallelen universen kommentiert https://www.gutefrage.net/frage/koennte-das-die-viertebzw-eine-andere-dimension-... vielleicht magst du dir das mal durchlesen? ist zu viel Arbeit das jetzt nochmal zu schreiben xD Also würd mich freuen wenn du dir das mal angucken könntest und mir sagst wie du es findest :)

LG Ronja

Antwort
von Lumpazi77, 29

Dein Gedankenspiel ist m.E. auf dem richtigen Weg, nur nachweisen kann man es (noch) nicht.

Wenn Du dazu noch variable Zeiten und Parallelen einfügst, multipliziert sich Dein Gedankenspiel wirklich ins Unendliche.

Antwort
von Erdbeerman82, 28

Es ist schwer nachzuvollziehen, dass es kein ausserhalb gibt. Geht man aber davon aus, dass das Universum unendlich ist, ist das sogar sehr wahrscheinlich. Ich glaube nicht an weitere Universen, die ein Multiversum ergeben.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Geht man aber davon aus, dass das Universum unendlich ist

Es gibt gute Gründe, die Existenz von etwas "aktual unendlichem" (also etwas "unendlich großem") im Gegensatz zu etwas "potentiell unendlichem" (also etwas "fortwährend expandierenden") grundsätzlich zu verneinen, schon allein, weil man Probleme mit Erhaltungsgrößen bekommt.

Die Energie zum Beispiel ist eine solche Erhaltungsgröße. Wenn unser Universum unendlich ausgedehnt wäre und überall eine endliche, positive Energiedichte herrscht, dann würde es eine unendliche Menge an Energie beinhalten. Aber was bedeutet es denn für eine unendliche Größe, wenn sie "erhalten bleibt"? "Unendlich" ist ja kein Wert, keine Zahl, es existiert stets nur im Limes. Ein Wert kann "gegen unendlich streben", aber er kann nie "unendlich sein".

Diese theoretische Betrachtung wird auch dadurch untermauert, dass der kosmische Mikrowellenhintergrund eine endliche Entfernung von uns hat, auch wenn diese mit 47 Milliarden Lichtjahren sehr groß ist. Der kosmische Mikrowellenhintergrund ist ein Ereignishorizont. (Genau genommen befindet sich der Ereignishorizont "knapp dahinter", aber auf diese Haarspalterei verzichten wir hier der Einfachheit halber einmal.) Ein "jenseits" dieses Horizonts ist gemäß den Gesetzen der allgemeinen Relativitätstheorie nicht vorstellbar. Der vom Horizont eingeschlossene Raum (sozusagen das eingeschlossene "Volumen") ist stets endlich.

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