Wolfgang Joost am 11.04.2008 um 12:21 Uhr
Ähnlich wie mit dem Koffein, geht die Debatte um den Einfluss von Alkohol auf die Gesundheit hin und her. Nun führten Ulmer Forscher erneut eine Studie durch, um herauszufinden, ob Spirituosen gut oder schlecht für unser Herz sind. Das Ergebnis: In Maßen genossen stimuliert Alkohol die Ausschüttung eines Hormons namens Adioponektin, welches herzschützende Eigenschaften birgt. Dieses Hormon wird in den menschlichen Fettzellen gebildet und verstärkt dort mitunter die Wirkung des Insulins. Im Allgemeinen deuten niedrige Adioponektinspiegel auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hin, während hohe Mengen des Hormons als kardioprotektiv gelten.
Wenn man alles in Maßen genießt, ist es auch nicht ungesund. Außerdem reagiert jeder Mensch anders. Ich kenne einige Leute so um die 90, die ihr Leben lang ungesund gegessen, Alkohol getrunken und geraucht haben.

Ich trinke gene mal einen Roten oder auch ein Bier. Solange die Gefahr der Sucht nicht besteht und ich nicht täglich was brauche, lasse ich mir den Genuß auf einen guten Wein nicht verderben.

ICh glaube, die paar mal, die ich mal was trinke, machen den Bock nicht fett!! Außerdem was soll ich denn anfangen, mit meinem, wenn ichs nicht tun würde, ewigem Leben???

... die Menge machts, dass ein Ding ein Gift sei...

ich denke das ist reine Theorie. Denn was ist in Maßen genossen? Ein Glas Wein am Tag, in der Woche im Monat? Für Menschen mit Suchtpotential könnte sowas schlimm werden. Ich denke man kann auch ohne solche Studien sehr gut leben.

Letzens habe ich im TV ein Bericht gesehen, indem gesagt wurde das der Konsum von über 2 Litern Wasser pro Tag schädlich sei, möchte damit nur sagen kann nicht alles stimmen was so erzählt wird.

mag das Zeug nicht.....
Ein Glas Wein hier und da mal oder wenn man Unterwegs ist, warum auch nicht!
Generell ist es doch so, dass alles, was übertrieben wird auf gewisse Art ungesund ist!

Es gibt für alles Studien, die alles mögliche belegen. Wer hat diese Studie bezahlt?
Ich persönlich richte mich in meinem Verhalten nach keiner Studie. Ich trinke selten Alkohol, rauche sehr viel, trinke Kaffee, um wach zu bleiben, esse manchmal große Mengen und habe manchmal keine Zeit dazu. Was soll's!

Auch, wenn ich nicht zu denen gehöre, die bei Alkoholgenuss "abdriften" - trinke ich nur in Maßen...eher der Genießer...

Ich trinke Alkohol, wenn überhaupt, nicht zu therapeutischen Zwecken!

Ich trinke gerne meinen Schoppen Rotwein nach dem Abendessen. Er soll zwar die geschilderte positive Wirkung haben, aber jeder Tropfen Alkohol soll gleichermaßen schädlich sein für die Leber.
Wie mans macht ist es verkehrt ;-)
Sollte man demnach jeden Tag Alkohol trinken??? Interessante Studio, findet man die irgendwo im Netz?

Als trockener Alkoholiker...

Selbst wenn Alkohol angeblich wie Du schreibst in kleinen Mengen einen kleinen körperlich fördernden Aspekt haben soll, bin ich der Meinung dass in der heutigen Zeit viel zu viel gesoffen wird und dass Alkohol sehr wesentlich zum geistigen Verfall einer Person beiträgt. Ich habe auch noch nie einen Penner gesehen, der kein Alkoholiker war. Wahrscheinlich mussten die Forscher auch lange Studien durchführen, die von alkoholproduzierenden Konzernen gesponsort wurden, um diesen positiven Aspekt von Alkohol zu entdecken. Ein Glas Multivitaminsaft hat sicher 100 mal mehr positive Auswirkungen, die wesentlich leichter zu beobachten sind.
Ich trinke "unter der Woche", ähh während der (Arbeits-) Woche gar keinen Alkohol, weil ich schon wegen der Fahrerei (aber nicht nur deswegen) morgens fit sein muss. Am Wochenende trinke ich schon mal 2-4 Bierchen, besonders gern wenn ich Angeln bin. Und an Tagen wie Himmelfahrt, wenn sich nach einem Jahr die ganze alte Clique wieder trifft, dann wird es auch mal heftig. Aber dann hat man ja auch noch ein langes Wochenende hinten dran, um wieder fit zu werden.

Ich trinke eigentlich so gut wie gar nicht. Solche Forschungen werden meiner Meinung nach nur gemacht, damit man Gründe hat, den Alkohol nicht wie Drogen zu verbieten.

Daran wird auch keine Studie etwas dran ändern!

Weil ich den Zustand des Katers am Tag danach total ätzend finde und der verlorene Tag in keinem Verhältnis zu dem "Spaß" steht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich zu bestimmten Anlässen gerne mal ´ne Flasche Prosecco oder Sekt aufmache, weil das Anstoßen auch irgendwas Feierliches hat. Teilweise ist es auch auf eine liebgewonnene Tradition in meiner Familie zurückzuführen, beim Wiedersehen mit ´nem Gläschen anzustoßen.

Studienergebnisse bedürfen immer einer Interpretation. http://kuerzer.de/AZSzBuQQJ

kann keines der punkte anwenden da ich so gut wie keinen alkohol trinke, jedoch ihn in speisen und desserts liebe.
im ländle sagt man "ell dag a vierdele rod, isch bessor als elle tabledda vom dogdor"
butz1510 am 11. April 2008 12:38 Was wohr isch muss wohr bleibe! DH

soll jeder für sich entscheiden! Ich trinke mal was, dann gehts mir am nächsten Tag soooo schlecht, das ich es wieder lasse...bis zum nächsten Mal ;-)

Es wurde schon so viel ausgemachter Quatsch verbreitet - Stichworte:
Cholesterinhysterie: heute weiß man es besser, aber die Erkenntnis, daß das "böse" Cholesterin vom Körper selbst gebildet wird, hat sich noch nicht allgemein durchgesetzt. Würde ja sonst keiner mehr BECEL und Konsorten kaufen...
Grüner Tee ist gut, Schwarzer Tee schlecht...zähneknirschend hat man inzwischen veröffentlicht, daß auch der ausfermentierte Tee gut ist für die Gesundheit - was bin ich froh!
Kaffee zählt nicht zur Flüssigkeitsmenge, die man täglich zu sich nehmen sollte, weil er stark entwässernd wirkt... doch nun wiederum darf man ihn wieder dazuzählen!
Das nur als Beispiele! Wir lassen uns beinahe verrückt machen durch immer wieder "neue Erkenntnisse", bis wir das Vertrauen in Nahrungsmittel und Genußmittel vollends verlieren!
Abwarten, und nicht immer das Allerneueste gleich glauben!
Und mal schauen, wer diese Studie finanziert hat!!! Möglicherweise irgendein Konzern, der "zufällig" auch Alkohol verkauft???
Minax am 11. April 2008 12:44 Ich muss mal ein paar Ergänzungen/ Einwände bringen. ;-)
Ein zu hoher Cholesterinspiegel entsteht nicht, weil zuvor stetig zuviel Cholesterin "pur" aufgenommen wurde, sondern weil die Ernährung grundsätzlich falsch war (zu fett- und zuckerreich). Und häufig haben auch fettreiche, tierische Lebensmittel zuviel Cholesterin.
Wenn man dann einen zu hohen Cholesterinspiegel hat und der Stoffwechsel gestört ist (!), muss man auf die Zufuhr achten, da der Körper es selbst nicht mehr regulieren kann.
Zum grünen Tee: Man kann trotzdem pauschal sagen, er ist gesünder als schwarzer Tee, da er erstens die Zähne schont (Ablagerungen), mehr Fluorid und Vitamin C enthält (bei der richtigen Zubereitungt erstrecht) und angeblich auch viele sek. Pflanzenstoffe enthalten soll.
Kaffee wirkt immer noch entwässernd. Bei dieser neuen "Ente" wäre ich vorsichtig. Genau wie bei angeblichen Studien über die herzschützende Wirkung des Weins. Die Lobby ist stark. Da stimme ich deinem letzten Satz vollkommen zu. ;-)
Maienblume am 11. April 2008 13:31 Siehst Du: alles "jenachdemer" - kommt immer auf den Blickwinkel an! Mit der "Cholesterinhysterie" meine ich selbstverständlich die Auswüchse davon... daß eine Zeitlang nahezu alle tierischen Fette verteufelt wurden. Wie immer ist es einfach auch eine Frage der Menge, die man zu sich nimmt.
Wenn einem, wie mir, Grüner Tee nun einmal überhaupt nicht schmeckt, dann geht einem das Gerede der Gesundheitsapostel gehörig auf den Zeiger - und daß Schwarzer Tee in vieler Hinsicht ebenfalls "gut" ist, kommt einer Erleichterung gleich.
Ob jetzt die Geschichte mit Kaffee stimmt, oder nicht: es ist ein hevorragendes Beispiel für die Verunsicherung, die um sich greift, darauf wollte ich hinaus. Man braucht ja nur mal gucken, wieviele Fragen zu diesen Themen hier bei GF eintrudeln...
LG ;-)

Ich trinke kaum Alkohol,ernähre mich ziemlich gesund,rauche und habe auch noch andere Laster..lol..,kann mit meinen fast 55 noch auf Bäume klettern,Motorradfahren und bin recht fit.Ist,glaub ich eine gesunde,stressfreie Mischung!
Es gibt bessere Drogen wie z.B. Sisha-rauchen (ist nicht sehr schädlich).

Auch wenn ich leider nicht wirklich den Zusammenhang zwischen der von Dir genannten Studie und Deiner Umfrage erkennen kann, stimme ich mal mit ab.

Es heißt ja auch, dass ein Glas Rotwein vor Herzerkrnkungen schützt...
Aber man darf nicht vernachlässigen,dass Alkohol abhängig macht und spätestens, wenn man sich nicht mehr unter Kontrolle hat, oder große Mengen trinkt kann das ja logischerweise nicht mehr "gesund " sein...
ich trinke gerne mal was, wenn ich weg geh, jedoch in Maßen. Mal n Bierchen oder 2 oder halt mal nen Rotwein. Is mir eig wurst was die forscher sagen. solange mir nichts fehlt, kanns so verkehrt nich sein. Und solange man sich nich heillos besäuft, is meiner meinung nach alles i.O. Mit Studien isses wie mit Statistiken: Ich glaube keiner, die ich nicht selbst gefälscht habe. Die leute kriegen auch noch kohle dafür, dass sie sich um dinge kümmern,d ie schon tausendmal durchgekaut sind. Ich bin nen Kaffejunky und ich rauche. Studien sind mir wurst. Und mir gehts trotzdem gut.

Obwohl auf die herzschützende Wirkung von einem Glas Rotwein am Tag nicht unterschätzt werden sollte.

ich kann ja schließlich nicht auf alles achten!

Seit ich nicht mehr Rauche, trinke ich keinen Alkohol mehr! Das passierte so nebenbei, ungeplant und ganz unbewußt! Aber, dass kleine Mengen Alkohol sogar förderlich für die Gesundheit sein können habe ich schon oft gehört und auch Beispiele erlebt, die diese These stützen!
Stell dir mal vor, die hätten auch noch "gesund" gelebt! - Nicht auszudenken;-))
Das kommt noch. Du bist ja noch jung, und lernfähig.