belmondo am 27.02.2009 um 10:25 Uhr
Drei Wochen nach der Aufforderung durch den Vatikan, seine Holocaust-Leugnung zu widerrufen, hat sich der umstrittene katholische Geistliche Richard Williamson entschuldigt.

Das ist ein wenig zu kurz gegriffen!
Er hat sich nicht für den Inhalt seiner Äußerung (keine Gaskammern zur Judenvernichtung und maximal 300.000 umgekommene Menschen jüdischen Glaubens im 2. WK) entschuldigt und ihn zurückgenommen, sondern sich dafür entschuldigt, dass der Inhalt seiner Äußerung für Aufregung gesorgt hat.
Faktisch hat er damit nix zurückgenommen und sich nur (in meinen Augen) darüber echauffiert, dass seine verbalen Ausrutscher als genau das aufgenommen wurden.

Schön, dass Baiana mir die Antwort abnimmt.
Gähn - Müde bin ;)
Denke nicht, dass er das wirklich denkt. Das ist meiner Meinung nach Schadensbegrenzung, nicht Überzeugung, deshalb: (Antworte hier ohne zu Wissen, was er genau gesagt hat. Wenn das, was Baiana schreibt, stimmt, dann war es ja ohnehin keine Rücknahme seiner Behauptung!)

Wer sich so äußert und sich anschließend dafür entschuldigt, kann die Entschuldigung doch gar nicht ernst meinen.
Er hat sich nicht wirklich entschuldigt - sondern er hat sich nur dumm gestellt.
Er beruft sich darauf, dass er angeblich vor 20 Jahren eine falsche Information erhalten hätte => d.h. er hält die ganze Welt nach wie vor zum Narren. Das kann einem doch niemand erzählen, dass er seit 20 Jahren nichts mehr Neues über diese Verbrechen erfahren hat.

der Pfaffe hat sich nur auf Druck entschuldigt,seine Meinung ist eine ganz andere.

Das war keine Richtigstellung.
Denn diese Entschuldigung ist offensichtlich nichts wert, da er sich m.E. nicht der Sache wegen, sondern der Repressalien wegen, die er hatte, entschuldigt hat.

das klingt, als wäre es nur eine kleine Äußerung gewesen, ohne Bedeutung. Das was er gesagt hat, ist unendschuldbar (zumindest net in einem satz)

....nicht Tragbar. Andere mussten wegen viel weniger ihren Hut nehmen...LG

WAYNE????
Bild/er:

Das alles ist doch sowieso nur ein Kaspertheater!


Ach komm, das ist doch nur eine leere Entschuldigung, hinter der er nicht steht! Hätte er`s auch gleich sein lassen können.
hat aber nicht seine Leugnung nicht zurückgenommen

Für mich ist eine solch verspätete Entschuldigung mehr als unglaubwürdig.Außerdem, hat er sich denn wirklich entschuldigt?
DH! es wären auch meine Worte dazu gewesen.
Genau so ist es.
Wirklich bitter finde ich, dass der Inhalt der Entschuldigung scheinbar von Stunde zu Stunde verfälscht wird!
So wie es hier oben in der Umfrage steht: Irgendwie scheint sich der Eindruck durchzusetzen, dass er sich wirklich entschuldigt hat.
Und das ist für mich üble Medienmache und bestimmt kirchlich gesteuert! verschwörungstheorieentwickel ;-)
Hier seine Worte:
""Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenken, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.
[...]
In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.
Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung ( "Ich glaube", "Ich glaube") eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung."
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,610166,00.html
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Inhaltlich steht er also immer noch dahinter - nur die Aufregung, die tut ihm herzlich leid.