
Das Prinziep der Waldorfschulen hört sich ganz gut an.
Es "geistert" ja schon seit einigen Jahren herum. Es gibt inzwischen auch schon viele "Absolventen". Ich habe einige kennen gelernt, keiner von ihnen hat im ersten Step eine Berufsausbildung durch gehalten, einige sind unter den Tisch gefallen, niemand von ihnen hat studiert.
Gar nix
geheim am 22. Juli 2007 15:16 Begründung?

Ich denke richtig oder falsch gibt es da nicht. Die Schulen sind alle so unterschiedlich in ihren Schwerpunkten. Ich würde mir jede in Frage kommende Schule ansehen, mit Lehrern und Schülern reden und denn entscheiden. LG Lotusblume
gottesanbeterin am 21. Juli 2007 01:11 die Frage lautete allerdings: Was haltet ihr.....
das sieht natürlich jeder subjektiv.

Das ist lustig; Ich habe vor 1-2 Stunden erst eine Dokumentation über Waldorf-schulen gesehen und muss sagen, dass die Waldorfschule mich persönlich doch sehr an eine Sekte erinnert.
Es gibt zwar eine "Studie", in diesem Fall für den Prozentualen Anteil der Schüler mit Abitur an staatlichen und an Waldorfschulen. Das Ergebnis machte deutlich dass mehr Schüler das Abitur an Waldorfschulen schaffen als an staatlichen. Man muss aber berücksichtigen, dass Problem-Gruppen, in Waldorfschulen nciht vertreten sind.
An der PISA-Studie hat nebenbei keine Waldorfschule teilgenommen. ;-)
Das war meine, durch's Fernsehen manipulierte Meinung zu Waldorfschulen. ^^
Waldorfschulen haben an der Pisa-Studie teilgenommen.
Es waren nicht alle an Waldorfschulen an der Pisa-Studie beteiligt, aber einige haben teilgenommen. Genauso werden in den Jahrgangsstufen die Leistungstests mitgeschrieben. Meine Tochter hat auch so einen Test mitgemacht. Die Note des Test ist nicht in den Notenspiegel für das Zeugnis aufgenommen worden. Die Waldorfschulen beteiligen sich auch am Kängeruh-Wettbewerb (Mathewettbewerb)
Wenn ich hier die Antworten lese, habe ich den Eindruck, das keiner die Waldorfschulen kennt, aber die Waldorfschule schlecht gemacht wird.
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Unsere Tochter hat die Waldorfschule bis zur 11. Klasse besucht, bis sie auf eigenes Verschulden die Schule in diesem Sommer verlassen musste.
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Die Schule hat das gleiche Niveau wie eine Gesamtschule, nur das dort die Ausbildung noch viel umfangreicher ist, als an einer Staatsschule. Die Kinder lernen ab der 1. Klasse 2 Fremdsprachen, lernen alle Flöte spielen und ab der 3. Klasse ein individuelles Instrument. Es gibt noch die künstlerischen Fächer und die handwerklichen Fächer, sowie Gartenbau. Die Ausbildung ist meines erachtens viel umfangreicher als an einer Staatsschule.
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Das Lernprinzip ist auch anders, die Kinder haben die Fächer in Epochen. Dadurch das die Kinder viel mehr lernen und es kein sitzen bleiben gibt, gehen dort alle Schüler bis zur 12. Klasse auf die Schule. Erst dann erhalten die Haupt- und Realschüler ihre Abschlusszeugnisse, wobei hier in NRW auch die zentralen Prüfungen geschrieben werden.
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Die Schüler, die das Abitur anstreben, hängen noch 1 Jahr Waldorfschule dran, und legen dann ihr zentrales Abitur ab. Dabei kommen externe Prüfer in die Waldorfschulen.
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Wenn ich höre, das Waldorfschüler keine ordentliche Ausbildung machen, bzw. diese abbrechen könnte ich schon wütend werden. Ich kenne einige die ihre Ausbildung sogar mit sehr gut abgeschlossen haben. Viele Waldorfschüler die Abi gemacht haben studieren, genauso wie die anderen Abiturienten die verschiedensten Sachen.
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Eine Waldorfschule ist auch keine Sekte. In der Waldorfschule in Mönchengladbach gibt es auch einige Kinder, wo die Eltern als Hartz4 Empfänger das Schulgeld nicht aufbringen können. Deswegen wird aber kein Schüler abgewiesen
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Die Waldorfschule hat auch selbstverständlich nicht nur einfache Kinder an der Schule. Nur mit den Problemkinder wird ganz anders umgegangen als auf der Staatsschule. Alleine aus dem Hintergrund, das auf Waldorfschulen die Eltern gefordert sind, dort mit zu arbeiten, indem sie zu den Elternabenden erscheinen und auch sich sonst engagieren.
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Die Waldorfschule in Mönchengladbach hat für die Problemkinder neben einer Schulärztin auch eine Schulpsychologin. Es werden neben dem Unterricht auch verschiedene Therapien angeboten, um den Kindern einen bestmöglichen Start in das spätere Leben zu ebnen.
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Das ist meine Meinung als ehemalige Waldorfmutter und ich finde es nicht gut wenn die Waldorfschulen so runtergemacht werden, wenn die Leute ihre Kinder dort nicht hatten und ihre Meinung durch diverse Fernsehsendungen oder durch Erzählungen von anderen bilden.
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Es gibt natürlich auch wie bei Staatsschulen gute und schlechte Waldorfschulen.
Liebe elkera, Deine Antwort ist sehr gut! Der Hintergrund der Anthroposophie Rudolf Steiners ist genau so gut oder schlecht wie der Hintergrund von konfessionellen oder privaten Schulen. Ich bewundere an den Waldorfschulen besonders die Betonung der Kreativität (Kunst, Musik, Theater), die an den allgemeinbildenden Schulen oft vernachlässigt wird. Selbstverständlich kann sich auch herausstellen, dass ein Kind für die Waldorfschule nicht geeignet ist, aber das ist an anderen Schulen genau so. Von den Waldorfschulen, die mir bekannt sind (Ruhrgebiet), habe ich bisher nur Gutes gehört. Es gibt - wie Du richtig sagst - gute und schlechte Waldorfschulen und Schulen. Leider ist es so, dass viele Leute sich nicht( umfassend ) informieren, bevor sie eine Antwort geben, die dann von Vorurteilen besetzt ist, wie man es hier auch sehen kann.
geheim am 22. Juli 2007 15:17 wow dh

nix.
Lauramaria am 20. Juli 2007 22:53 warum?
schurke am 20. Juli 2007 22:58 Lauramaria, Die Frage wirst Du nicht beantwortet bekommen, war einfach nur die erste Antwort.
gottesanbeterin am 21. Juli 2007 02:28 schurke, ich glaube, du schließt von dir auf die anderen - ist ja auch ganz legitim.
gottesanbeterin am 21. Juli 2007 00:57 die Antwort würde 3 Bücher füllen
geheim am 22. Juli 2007 15:17 gf ist groß und hat platz... teile uns deine gedanen mit!
gottesanbeterin am 23. Juli 2007 13:15 Frau Superhirn dir ist offensichtlich öfter fad, bei mir ist das nicht so und ich habe der Frage gemäß geantwortet und bin nicht der Meinung, daß ich die Antwort begründen muß oder Jemandem über meine Meinung Rechenschaft ablegen muß.
geheim am 23. Juli 2007 17:16 nein, ich freue mich nur, wenn ich die Gedankengänge anderer nachvollziehen kann, denn das eröffnet einem neue perspektiven :-)
hinter dem bloßen wort "nix" kann eine ganze Menge stehen..
gottesanbeterin am 24. Juli 2007 21:34 Eben, 3 Bücher.
geheim am 25. Juli 2007 14:17 ... ich gebs auf xD

Ein befreundeter Gymnasiallehrer mit langjähriger Erfahrung wird nie müde zu berichten, dass die Schüler, die von der Waldorfschule zwecks Abitur auf sein Gymnasium wechseln, ca. 2 Jahre zurückliegen.

Hatte meine beiden Kinder in einer Regelschule aber bin von Montessori- und Waldorfpädagogik ziemlich angetan. Kenne Kinder von der Montessorischule, die nachher alle weiterführende Schulen besucht haben/besuchen.
Die ehem. bayerische Kultusministerin Monika Hohlmaier hatte ihre Kinder in der Waldorfschule und hat immer gesagt, sie will nicht, dass sie in eine andere Schule wechseln, nur weil die Mutter Kultusministerin geworden ist.

Ist ne tolle Sache, gerade bei Kindern mit angblichen Reifeverzögerungen! Top-Musikalische und künstlerische Förderung.
Waldorfschulen sind keine Förderschulen, sondern eine Privatschule für ganz normale Schulkinder.
Es gibt aber auch Waldorfförderschulen für lernschwache Schüler.
Erzähl hier bitte nicht so einen Unsinn, von wegen für Kinder mit Reifeverzögerung, wenn du anscheinend von Waldorfschulen keine Ahnung hast.
Hallo ! muss hier auch mal meinen Senf dazu los werden. Meine Tochter (15) hat trotz sehr guter Leistungen vom Gymnasium zur Waldorfschule gewechselt da Sie ist einfach mit dem System der staatlichen Schulen nicht klar gekommen- Leistungsdruck- Zugehörigkeitsgefühl- usw. Muss dazu sagen, dass mein Tochter schon immer sehr speziell war und ist und sich nie irgend einem Zwang unterwirft. Probleme gab es immer mit Pädagogen, ob es im Kiga oder an staatl. Schulen war, da meine Tochter immer unterfordert war und sich deshalb Originalton Lehrer nicht sozial integrieren konnte. Zu Ihrem Freundeskreis gehörten vor dem Wechsel an die Waldorfschule auch Schüler dieser Schule.- Ich muss sagen, ich war immer sehr angetan von diesen Jugendlichen. Man merkt schon, dass diese eine ganz andere Form von Erziehung genießen und viel weltoffener und toleranter sind als manch andere. Ich bin kein Öko oder ähnliches, aber von der Waldorfpädagogik doch angetan. Dort wird auch nicht gekuckt, welche Marke auf der Jeans steht oder ob man das neueste Handy hat. Selbst die Eltern gehen herzlicher miteinander um und man wird nicht bei jeder Elternversammlung blöd gemustert. Die Kinder müssen auch viel mehr tun, da es an unserer Waldorfschule ( weiß nicht, wie es an anderen Waldorfschulen damit ist ) keine Lehrbücher gibt. Alles muss notiert werden und dann nach jeder Epoche in einem Epochenheft erfasst sein. Es wird viel mehr auf jeden Einzelnen eingegangen und als Einzigartig angesehen, denn jeder ist ja etwas Einzigartiges. Seit meine Tochter diese Schule besucht, ist sie außerdem viel ausgeglichener und macht alle Hausaufgaben freiwillig nach der Schule und übernimmt sogar noch viele Aufträge für Festlichkeiten o. ä. Sie geht richtig gehend auf. Das Abi macht sie ebenfalls an der Waldorfschule. Ich kann jedem nur empfehlen, sich bei der Schulwahl genau zu informieren und auch die Kinder mit einzubeziehen. Gerade in unserer Leistungsgesellschaft ist es meines Erachtens wichtiger ausgeglichen und zufrieden zu sein, als irgend etwas zu machen, wobei man totunglücklich ist aber der Allgemeinheit gefällt.