Mein Sohn(1.Klasse) hat Probleme in der Schule, seine Lehrerin ist mit ihm überfordert weil er nicht mitarbeitet. Für die Förderschule ist er zu klug, sein Verhalten (wird therapiert) steht ihm noch im Weg. Montesori Schule ist zu weit weg, aber wenns jetzt hart auf hart kommt muss ich überlegen was die beste Schullaufbahn für ihn ist. Wisst ihr Rat???

...aus was besteht denn die Verhaltensauffälligkeit!?
Und ein Schulwechsel allein ist sicher eher keine Lösung - sondern unter Umständen lediglich ein Verlagern.
Die Waldorfschule ist übrigens nicht prädestiniert dafür, mit verhaltensauffälligen Kindern "besser" zurecht zu kommen, als jede andere Schule auch. Das anzunehmen, wäre mehr als ein Trugschluss....

Du hast doch gestern deshalb schon einmal gefragt. Wenn Du denkst, dass Deinem Kind diese Schulform gut tut, dann wechsel die Schule. Hier kennt niemand Deinen Sohn und kann sich somit auch kein Urteil erlauben, ob es nun gerade für Deinen Sohn positiv wäre. Das ist Eure familieninterne Entscheidung. Wenn er sich schlecht konzentrieren kann, eventuell hyperaktiv ist, ist eine Waldorfschule vielleicht eine Alternative. Gestern hatte ich den Eindruck, dass die Lehrerin das Problem ist. So hattest Du es dargestellt.
Ja vielleicht ist es anders wenn er einen stärkeren Lehrer hat, wo er nicht auf die Idee kommt sein eigenes Ding zu machen oder auch nicht. Er ist schwierig das erwähnte ich glaub ich und die Lehrerin tut mir leid da sie nicht die Kraft hat ihm entgegen zu treten. Ich wollte nur Informationen zu Alternativen falls eben nicht das 2. Schuljahr besser wird... :-(
Von der Montesori-Pädagogik halte ich sehr viel, zu Walddorf habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis. Eigentlich haben mir alle Walddorfschulen, die ich mir angesehen habe sehr gut gefallen, und auch die Lehrer, die ich kennengelernt habe, waren ausnahmslos nett. Andererseits haben die Walddorf-Schulen oft eine sehr schlechte Presse, insbesondere weil sie wohl teilweise recht unkritisch an den mitunter haarsträubenden esoterischen Lehren von Rudolf Steiner festhalten, die wohl teilweise auch in den Lehrmaterialien zu finden sind.
Die Lehren Steiners sind nicht haarsträubend sondern immer noch nachzuvollziehen, zumindest wenn man sich gründlich einliest und nicht nur das aufnimmt was in der Presse oberflächlich präsentiert wird.
Einige Aussagen Steiners entsprechen durchaus dem, was ich nicht anders als haarsträubend nennen kann.
mia68 am 14. Mai 2009 14:56 ...auch Montessori ist per se noch längst nicht für jedes Kind die optimale Schulform! Im Gegenteil: Für einige stellt der hohe Anteil an Freiarbeit (und damit Eigenverantwortung) sehr viel mehr eine Problematik dar... gerade auffällige Kinder tun sich hier oft besonders schwer.
Er ist gerne kreativ und kann sich auf eine Sache konzentrieren, er lässt sich nur nicht gerne zwingen
Dann sollte er vielleicht damit anfangen, zu lernen Dinge, zu tun, "weil man muss"?!
Hier habe ich einen ganz guten kurzen Überblick zur Montessori-Pädagogik gefunden. http://www.montessori-konstanz.de/philosophie.html
Tanzen die da nicht ihre Namen?! Und singen dir obersorbische Nationalhymne?
vielleicht ist dein sohn hochbegabt! ohne mist jetzt. solche kinder fühlen sich von der schule unterfordert und arbeiten deshalb nicht mit. wenn das der fall wäre, ist die waldorfschule genau der falsche weg. außerdem sind waldorf-abschlüsse nicht staatlich anerkannt.
In die Walddorfschule geht man, weil man hinter der anthroposophischen Erziehung steht und nicht, weil das Kind Probleme in der " normalen" Schule hat!!! Frag Schulpsychologen um Rat oder Ergotherapeuten oder so!

Vieleicht ist er einfach nur unterfordert lass ma einen IQ Test machen vieleicht ist er ja so schlau das es besser ist wenn er 1 Klasser überspringt! Ansonsten hat er vieleicht das Aufmerksamkeitsdefizit ( http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ) dann solltest du mit einem Arzt über Therapien o.ä. unterhalten
ansich keine schlechte schulform, aber mehr als bis zur fünften klasse würd ich ihn dort nicht lassen, walldorfschüler haben defiziete die schüler staatl. anerkannten schulen nicht haben...

finde ich sehr gut, hier werden eben die Stärken des Kindes gefördert und die Schwächen kompensiert
Er verweigert manchmal die Mitarbeit, ansonsten ist er "normal" Lesen und Schreiben hat er gelernt.
...das allein fällt -jedenfalls für mich- noch nicht unter die Kategorie "verhaltensauffällig". Womöglich liegt die Problematik ganz woanders!?