Was haltet ihr von der Tierschlachtung in der Grundschule in Ratekau?
In einer Grundschule wurde vor den Augen von Schülern ein Kaninchen aus pädagogischen gründen geschlachtet. Anscheinend waren hinter her einige Schüler verstört davon was sie sahen. Also was haltet ihr von der ganzen Aktion?
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Ich finde das eigentlich das Letzte. Einige der Kinder haben bestimmt Kaninchen, andere sind vielleicht sowieso sehr tierlieb. Ich finde die ganze Aktion sehr kalt den Kindern gegenüber, rücksichtslos und völlig unverständlich. Früher haben die Bauernfamilien auch darauf geachtet, dass Kinder von der Schlachterei nichts mitbekamen. Wo liegt darin auch der pädagogische Nutzen? Würde ich Mutter sein, würde ich gegen sowas angehen. Das kann man meiner Meinung nach schon psychische Gewalt. Bevor so etwas veranstaltet wird sollten die Eltern informiert werden und die Kinder aufgeklärt werden was passiert. Und außerdem sollte die Kinder ausdrücklich die Möglichkeit haben, der Aktion fernzubleiben.
Alle unangenehmen Dinge aus dem heutigen Leben ausblenden? In einer Zeit in der alte Menschen in Pflegeheimen versteckt werden und Krebskranke im Endstadium auf Sonderstationen, damit man diese Leute, die früher bis zum Ende in der Familie blieben, nicht mehr sehen muss, in der die Menschen eiskalt miteinander umgehen und ohne Gefühl für den anderen sind, sollten sich erst einmal die Erwachsenen mit den unangenehmen Dingen vertraut machen anstatt den Kindern zu zeigen wie Tiere getötet werden. Und das dann auch noch aufziehen wie ein öffentliches Spektakel auf einem Schulhof, ohne Respekt vor dem Leben an sich, auch wenn das ein Tier betrifft. Ich finde das, sorry für den Ausdruck, zum K*****. Und auf dieser Schule wäre mein Kind wohl am falschen Platz.
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bin auch auf dem dorf groß geworden, da wußte man mit 10Jahren längst wie ein tier von innen aussieht, es war normal und hat uns nicht traumatisiert
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Dass das töten von Tieren vor den Augen von Grundschülern pädagogisch wertvoll sein soll, kann ich mir nicht vorstellen!
Der Bio-Lehrer kackt ja auch nicht aufs Lehrerpult um die menschliche Verdauung zu verdeutlichen
Kommentar von mi4580mi4580 01.04.2011ist es aber richtig alle unangenehmen dinge aus dem heutigen leben auszublenden und zu ignorieren?
Kommentar von BeulinchenBeulinchen 01.04.2011Unangenehme Dinge ausblenden ist sicher nicht der richtige Weg,aber welche Pädagogische Maßnahme soll das sein!Klar sollen sie irgendwann so etwas auch mal erfahren aber in der Grundschule??????????Geht ja ma gar nicht!Das sind doch für so kleine Kinder alles noch süße Kuscheltiere,und schließlich laß ich mein Kind in dem Alter auch keine Gewaltverherrlichenden Filme gucken mit Tod und Teufel,weil man doch die kleine Seele noch schützen will.Erfahren werden sie es sowieso,füher oder später auch selber gucken,aber solang wie ich da Einfluß drauf hab werde ich es zu verhindern wissen.Unglaublich,was da passiert an dieser Grundschule,je länger ich drüber nachdenke desto saurer werde ich!Klar haben wir viele "Kuscheltiere" gehabt wovon das eine oder andere schneller stirbt,hab meine Tochter auch nicht in Watte gepackt und sie mit dem Tod konfrontiert.Wir haben jedes Tier mit einer Zeromonie beerdigt,von dem einen oder anderen hat sie sich auf ihre eigene Weise verabschiedet,den Verlust unseres Hundes hat sie bis heute nicht verkraftet obwohl ihr bewußt war wie krank sie war!Aber das ist ja auch der normale Lauf des Lebens.Klar haben die Kinder auf´m Bauernhof auch zugeguckt beim Schlachten,aber da war es denen ihre Entscheidung!Abschlachtungen zu zeigen in einer Klasse wo einige sensibelchen dazwischen sitzten ist unverantwortlich!!!!!!!!!!!!
Kommentar von eldudeeldude 01.04.2011Abschlachtungen zu zeigen in einer Klasse wo einige sensibelchen dazwischen sitzten ist unverantwortlich
Is es nicht auch unverantwortlich Lebewesen (stell dir mal vor du bist Muttertier) heran zu Züchten, Sie einige Monate auf engsten Raum mit hormonen voll zu pumpen um sie innerhalb einigeer Monate zu Töten damit du dir & dein Kiddi´s n Wurstbrot oder Braten usw machen kannst, is das den richitg ? Überdenk mal als Frau den Begriff Gebrärmaschine neu mit hintergedanken das deine Kinder dann getötet werden! Und jetz möcht ich wissen wie du heut Nacht schläftst ;)
Kommentar von SemanaSemana 01.04.2011Du hast zuviel Bambi gesehen und glaubst wirklich, daß man Menschen mit Tieren gleich setzen kann ? Ich sprech Tieren nicht ihre Leidensfähigkeit ab, aber wie viele von einem Kaninchenwurf überleben wohl in freier Wildbahn das erste halbe Lebensjahr ? Nicht soviel Disney kucken. ;-)
Kommentar von Miezekatze32Miezekatze32 01.04.2011aber Semana, ohne medizinische Versorgung würden auch nicht so viele Menschenbabys überleben. Denk an Knut, der wäre in freier Wildbahn wahrscheinlich auch nicht 4 Jahre alt geworden. Aber du hast recht, ein bisschen weniger Disneyheilewelt und mehr Realität wäre angebracht, egal ob man groß oder klein ist.
Kommentar von SophieMarieSophieMarie 01.04.2011Das ist jetzt ein sehr interessanter Kommentar. Wie soll man das verstehen? Dass Knut ein Menschenbaby gewesen ist und nur dank der Medizin vier Jahre überlebt hat und in "freier Wildbahn" wohl sofort erledigt gewesen wäre? Klar, er wäre gestorben. Aber das wäre auch natürlich gewesen. Es sterben viele Tierbabys in freier Wildbahn. Der Mensch muss doch alles päppeln und hochziehen. Darum heißt es ja auch "der Natur ihren Lauf lassen". Dann hätten sie bei Knut mal "der Natur ihren Lauf gelassen" und hätten ihn nicht gepäppelt. Miezekatze 32, Du vermischst hier viel Themen. Guck mal bitte oben nach der Frage. Es hätte gereicht, mit den Kindern einen Bauernhof zu besuchen und ihnen die Tiere zu zeigen wobei man ihnen das Leben der Tiere und den Kreislauf hätte näherbringen können. Ganz unblutig und mit viel Lernstoff. Das wäre pädagogisch wertvoll gewesen, nicht dieses Schlachtereignis auf dem Schulhof.
Kommentar von Miezekatze32Miezekatze32 01.04.2011Knut war ein Eisbär, liebe SophieMarie, und jetzt bin ich des Diskutierens müde und wünsche dir einen schönen Tag.
Kommentar von SemanaSemana 01.04.2011@miezekatze32
Du hast vollkommen recht, ohne medizinische Versorgung wäre es auch mit Menschenbabies recht oft schlecht bestellt - es geht nur um den Kommentar von eldude, der die Sichtweise eines Menschen auf die Situation einer Tiermutter überträgt. Kaninchen vermehren sich sprichwörtlich wie solche, damit wenigstens ein Teil davon so alt wird, selbst Junge haben zu können. Ich glaube einfach nicht, daß der Tod eines Kaninchenjungen, das vom Fuchs geholt wird, die Welt der Kaninchenmutter so erschüttert, wie es der Tod eines Menschenkindes für dessen Mutter bedeutet.
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011Das war eine 5. Klasse, die Grundschule ist bereits ein dreiviertel Jahr vorbei!
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011so ein blödes Beispiel, kacken können die Kinder ja selber schon länger
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Das ist völlig in Ordnung - niemand wurde gezwungen dabei zu sein und das ist etwas völlig natürliches. Die Kinder werden heute sowieso völlig überbehütet und weltfremd erzogen.
Kommentar von BeulinchenBeulinchen 01.04.2011Wieviel Kinder erziehst Du? nicht zu fassen!
Kommentar von HundetanteHundetante 01.04.2011du solltes dich an der schule melden und den kinder nächste woche zeigen wie man menschen foltert.das ist im wirklichen leben ja auch so,darüber sollten die kinder doch dann auch was lernen
Kommentar von user1439user1439 02.04.2011Du solltest Dich zur Grammatik- und Rechtschreibnachhilfe bei der Schule melden.
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Ich finde ein Tier zu töten, um sein Fleisch zu essen sollte etwas völlig natürliches sein. Allerdings denke ich, dass das Grundschulalter etwas zu früh ist und solche "Exkurse" in der Mittelstufe dran wären.
Massentierhaltung ist nur möglich, weil der Mensch keine Verbindung mehr zum Tier hat. Meine Kinder dürfen auch dabei sein, wenn ich ein Huhn schlachte, wenn sie das wollen. So verstehen sie dem Fleisch auf dem Teller Achtung und Dankbarkeit entgegen zu bringen. Wer das nicht kann sollte konsequenterweise Vegetarier sein!
Kommentar von SophieMarieSophieMarie 01.04.2011Wieviele Kühe überleben denn, weil Vegetarier auf Fleisch verzichten und lieber Joghurt, Milch und Käse essen? Wie viele Hühner bleiben am Leben? Die männlichen Küken werden bei der Nachzucht von Legehennen immer noch lebendig in den Mülleimer geschmissen. Die Kälber werden immer noch von ihren Müttern fern gehalten und am Ende geschlachtet. Und was ist mit den Handtaschen aus echtem Leder? Und den Schuhen? Auch wenn jemand Vegetarier ist, heißt das noch lange nicht, dass keine Tiere sterben müssen.
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Na ja, ist schon eine komische Geschichte. Auf der einen Seite sollten Kinder schon wissen, woher der Sonntagsbraten kommt und dass er nicht auf Bäumen wächst. Wenn man das Fleisch scheibenweise beim Fleischer bekommt, kann man sich als Kind kaum noch vorstellen, dass ein Tier dafür sterben mußte. Auf der anderen Seite war die ganze Aktion doch ziemlich unüberlegt und wenig vorbereitet. Dumm gelaufen!
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Damals gehörte das Schlachten von Tieren dazu. Heute, erzählt man den Kindern, die Kuh ist Lila und Fischstäbchen schwimmen mit der Packung im Meer. Und Plötzlich sollen Kinder begreifen, die Lende ist vom Schwein? Pädagogischer Wert = 0.
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Nahezu Fantastische Aktion, auch wenn leider Gottes ein Tier dafür sein leben lassen musste ...
Der hintergrund dabei war der, dass die Kinder erfahren woher Fleisch kommt, was dazu notwendig ist & das is nun mal das töten von Tieren. Klar verstört das Kinder, es is ja auch bestialisch & sicherlich is das der harte weg für die Kinder jedoch der wohl einzigste der im Kopf hängen bleibt. Also alles gut bis auf das so ne Aktion überhaupt erst gemacht werden muss um was in den Köpfen zu ändern & dafür noch n Opfer brachte.
PS: Nein ich bin kein überzogener Öko, jedoch zu 98% vegetarier & 2% bewusst Fleisch esser da ich mir nun mal weiß wie das Fleisch/ Wurst ... hergestellt wird usw. ;) -
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Traumatisierte kleine Nachwuchs-Gangsta-Rapper, wie putzig. Vor ein paar Jahren hat man auf dem Land in dem Alter noch selbst geschlachtet - was für eine verweichlichte Generation.
Kommentar von BeulinchenBeulinchen 01.04.2011Nicht jedes Kind ist ein Gangster-Rapper und nicht jedes Kind kuschelt mit einer dreckigen Sau im Schweinestall,halloooooo!Ihr habt das auf`m Dorf freiwillig gemacht!Ist doch eine ganz andere Grundsituation!
Kommentar von auto350910auto350910 01.04.2011Die Aktion an der Grundschule war übrigens auch freiwillig, nur mal so nebenbei. Informiere dich doch einfach zukünftig, bevor du austickst.
Kommentar von eldudeeldude 01.04.2011Die dreckige Sau exsitiert eher in deinem Gedanken als in nem wirklichen Bauernhof ;) Und ja es ist wenn auch nicht umbedingt auf das Schlachten bezogen eine Grundsituation das alle ich möchte fats behaupten Nachwende Kinder absolut verweichlicht sind & sich dies immer weiter auspräg ... von mangelten Respekt möcht ich jetz gar nicht mehr anfangen.
Und nebenbei erwähnt ich bin kein alter Ops sondern mitte 20... -
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Ich verstehe die Idee schon: Die Eltern der Kinder kaufen ihnen ein Kaninchen, das einen eigenen Namen erhält, zum Streicheln und Knuddeln, die Familie verzichtet auf Urlaub, damit der süße Chico nicht zu Fremden muss - am Sonntag gibt´s ein fremdes Kaninchen beim Festessen, ohne dass die Kinder informiert wurden, was sie essen bzw. das bewusst verfolgen. Überhaupt werden Tiere, die geschickt zubereitet sind in Fischstäbchen oder Nuggets Kinder angeboten, wohingegen ein Fisch, dessen toten Augen an ein einst lebendes Tier erinnern, panisch vermieden wird.
Zahlreiche Menschen würden keine Tiere essen, wenn sie zunächst ihrer Tötung beiwohnen müssten - auch Erwachsene. Dieses Bewusstwerden, was man eigentlich isst und welches Tier gerade "genossen" wird - gerechtfertigt und sich vernünftig fühlend mit dem Argument der Gesundheit der Kinder - könnte Verhalten nachhaltig ändern.
Keineswegs dürfen junge Menschen aber gezwungen werden, sich soetwas anzusehen - ich war schon als Kind strenger Vegetarier und würde mir eine Schlachtung nicht ansehen können. Ich kann mir vorstellen, dass das Lehrer-Schüler-Verhältnis nunmehr belastet ist durch diese Aktion. Die Kinder könnten sich vor dem Tier-Töter fürchten - das Tiere-Essen erfordert bei Weitem nicht soviel "Kälte für den Moment" als ein Tier zu töten. Sind die Lehrer dazu überhaupt fähig - ich wüsste gar nicht, wie ein Tier möglichst schmerzfrei geschlachtet wird.
Durchaus wirkt die Aktion zunächst grausam - die Lehrer sind allerdings durchaus mutig, so sie ethische Ziele damit verfolgen. Fragwürdig allerdings, eigene ethische Vorstellungen Kindern aufzwängen zu müssen. Wenn Unfreiwillige sich dieses Szenario ansehen mussten, haben sich die Lehrer strafbar gemacht; durfte jeder, der zunächst informiert wurde, gehen, ist die Aktion juristisch erlaubt - ebenso wie das Anbieten von Tieren als Nahrung ohne vorausgehende Aufklärung, was man eigentlich isst.
Kommentar von lichtschattenlichtschatten 01.04.2011Das Kaninchen wurde scheinbar nicht von Lehrern, sondern einem Vater einer Schülerin "fachmännisch" zerlegt. Allerdings gab es eine Unterschriftenaktion, an der sich über 50 % der Schüler beteiligten (siehe: vor 50 Schülern, 30 Unterschriften wurden gesammelt - sehe ich das richtig ?), die Lehrer stimmten dennoch der Aktion zu. Das Bewusstsein der Kinder wurde bereits vor der Schlachtung eingeschaltet - insofern finde ich Aktion trotz Verständnis der "Idee" unverantwortlich.
http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1840208/Nach-Kaninchensch...
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011Abendblatt ist "Springer" = Bild, allein die reißerischen teilweise falschen Überschriften bringen mich zum würgen, und online haben sie noch weniger Fakten als im Papier heute morgen, es waren 100 Schüler, davon haben 50 freiwillig teilgenommen an der Schlachtung, andere haben 30 Unterschriften gesammelt dagegen. Woher? die eigenen und vielleicht noch ein paar Verwandte?
Für Fakten Ndr
http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/kaninchen159.html
und Spiegel Online
Kommentar von lichtschattenlichtschatten 01.04.2011Ich hätte auf eine theoretische Frage spekuliert, die hier als Aprilscherz triumphiert - ist die Geschichte wahr ?
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011Sie war gestern schon im Radion zu hören
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011http://www.gutefrage.net/frage/kaninchen-in-der-schule-als-projekt-geschlachtet-...
gestern schon . . .
Kommentar von lichtschattenlichtschatten 01.04.2011Danke für Deine zuverlässige, informative Antwort, lieber koch234.
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1. ist den Kindern vorher erklärt worden, was da passiert, und es wurde ihnen auch vorher aufgetragen, mit ihren Eltern darüber zu reden.
2. konnte jeder, der das nicht wollte, oder dessen Eltern dagegen waren, zur selben Zeit eine andere Veranstaltung aufsuchen, es war niemand gezwungen, zuzusehen.
und 3. finde ich es absolut daneben, wenn Kinder heute so weit vom Leben entfremdet werden, daß ihnen Schlachten "Traumata" verschafft. Es kommt noch so weit, daß zu den lila Kühen, den gelben Enten und den Osterhasen der Weihnachtsmann lebenslang beibehalten wird.
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ich bin dafür!
gut vorbereitet, freiwillig und die Eltern müssten anscheinend auch mal unterrichtet werden!
http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=44933&page=9
Das Kinder hier irgendwelche Schäden zeigen ist praktisch ausgeschlossen. Eher tritt ein Nachmacheffekt auf die Elternreaktion ein. Da gibts sicher reichlich Betroffenheitsmamas und -papas, die als Kinder der Vollversorgungsgeneration abheulen bis der eigene Nachwuchs heult.
Die vermutlich in den 1980ern geborenen Eltern werden das Problem sein.
Über die Jahrzehnte hat sich die Einstellung zu Tieren radikal geändert. Früher waren sie als Lebensgrundlage anschaulich. Heute findet Produktion selbst in Dörfern nicht mehr erlebbar statt, ausgebrochene Kälber und Kühe werden von verängstigten Polizisten ohne jede Ahnung erschossen und das Fleisch wächst gefühlt in der Kühltruhe.
Diese Fiktivwelt muß man seinen Kindern nicht vorgauckeln, warum auch? Hier haben Kinder mal was für das Leben in der Schule gelernt und die Pampersgeneration von Eltern ist damit überfordert.
Kommentar von pecudispecudis 02.04.2011Genau so ist es.
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Antwort von Delfi 01.04.20112 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Also an sich finde ich es nicht so schlimm. Aber die Kinder waren vielleicht doch noch ein bisschen zu jung dafür.
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hallo ihr alle.im prinzip hat jeder von uns recht..Jeder von uns hat allerdings seine eigene ansicht darüber.natürlich müßen kinder auch wissen,das die rinder,kälber und schweine nicht zerlegt in die fleischertheke gesprungen sind.alles fernzuhalten ist auch nicht richtig.mann kann nicht die augen vor allem unschönen verschließen.Aber im falle der schlachtung an der grundschule,denke ich das auf keinen fall der richtige weg war.das sollte aufgabe der eltern sein den kindern das zu erklären.aber anschaungsunterricht,wie töte ich ein kaninchen.nee geht gar nicht.wir alle wissen doch nur allzugut wie grausam kinder,nicht alle,sein können.man stelle sich nur einmal vor,das die kinder ihren lehrern nacheifern.sie haben ja nicht nur gelernt das tiere geschlachtet werden um sie zu essen.sie haben eigentlich auch gelernt das es in ordnug ist ein tier zu töten.mann bedankt sich,das man es essen darf,und dann darf man es totschlagen oder wie auch immer.das war auf jeden fall der falsche weg.
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011sowas gehörte schon in die Grundschule, vielleicht mal Fische ausnehmen, Hühner, Enten und Gänse rupfen und einen toten Hasen abziehen,
aber dies war bereits eine 5. Klasse, die haben schon in die weiterführende Schule gewechselt vor einem dreiviertel Jahr!
Diese Kinder essen seit einem Jahrzehnt Leberwurst und Hamburger . . .
die meisten auf jeden Fall.
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In der Schule hat das nichts zu suchen, außer in Form eines Lehrfilmes wo man Tierschlachtung darstellt. Oder man könnte einen "Ausflug" zu einem Schlachthof machen und wer möchte kann mitkommen. Aber auf dem Schulhof werden normalerweise keine Tiere geschlachtet. Das gehört da nicht hin. Schon gar nicht in eine Grundschule. Die sollen Lesen und Schreiben lernen und nicht wie man Tiere tötet.
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011Sie sollen nicht lernen, wie man selber tötet, sondern dass es zum Essen dazugehört.
Kommentar von BayernheidiBayernheidi 01.04.2011da reicht aber auch ein lehrfilm - und einen Schulgarten fänd ich da angemessener wenn es um essen geht.
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Was ich davon halte? Der Lehrer sollte sofort seine Koffer packen und am besten ganz weit weg ziehen.
Wer so etwas macht, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich kann Dir gar nicht sagen, was ich von dem halte, so sauer bin ich. Das ist ein Mensch, der definitiv keinen Verstand hat.
Und so etwas soll ein Vorbild für Kinder sein. Da braucht man sich echt nicht mehr wundern, wenn aus manchen Jugendlichen das wird, was sie sind. Bei solchen Lehrern ...
Am besten zeigt man an ihm die nächsten Woche, wie das so mit der Anatomie läuft.
Kommentar von HundetanteHundetante 01.04.2011da kann ich dir nur recht geben,der lehrer hat wirklich nicht alle latten am zaun.was macht er denn demnächst?denn kindern unter dem motto verletzung der menschenrechte zeigen w ie man in quantanamo menschen foltert?
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würde, als Eltern ,das nicht auf sich beruhen lassen
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jeder wie er mag xD ich würde das zwar nicht feiern aber nun gut was soll man machen ^^
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Antwort von Supercoffee 17.09.2012
Ich halte davon sehr viel. Die Kinder um zu entscheiden, müssen doch wissen woher die schöne tolle rote Steaks in der Vitrine oder in die Kühlfächer der Einkaufsmärkte herkommen bzw. wie das Fleisch auf den Teller landet. DIE KINDER HABEN DAS RECHT ZU ERFAHREN UM IN IHREN ALTER AUCH ENTSCHEIDEN ZU KÖNNEN OB FLEICH ESSER WERDEN ODER NICHT!!! Es ist nicht korrekt das man die Kinder so formen will wie wir gewöhnt sind. Sie haben ihre eigene Gefühle welche leider, durch unsere Verhalten bzw. beeinträchtig werden. Lassen wir sie von allein entscheiden !!! ....und wenn einer nach das Schlachten einen Kaninchen verstört ist, dann ist es eben doch einer der nicht zum Fleischesser wird. ...Wie so also ihn vom Gegenteil überzeugen wollen? Viele Leute würden kein Fleisch essen wenn sie wüßten woher das kommt !!!
Wo ich aber nicht einverstanden bin ist das Schlachten von einen Lebewesen NUR um ein paar Kinder anzulernen....das ist makaber. Lassen Sie die Schüler lieber so einen Video beobachten, Sie werden das selbe Effekt erreichen:
Tierliebhaber: Luigi Temporin
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Antwort von Supercoffee 17.09.2012
Ich halte davon sehr viel. Die Kinder um zu entscheiden, müssen doch wissen woher die schöne tolle rote Steaks in der Vitrine oder in die Kühlfächer der Einkaufsmärkte herkommen bzw. wie das Fleisch auf den Teller landet. DIE KINDER HABEN DAS RECHT ZU ERFAHREN UM IN IHREN ALTER AUCH ENTSCHEIDEN ZU KÖNNEN OB FLEICH ESSER WERDEN ODER NICHT!!! Es ist nicht korrekt das man die Kinder so formen will wie wir gewöhnt sind. Sie haben ihre eigene Gefühle welche leider, durch unsere Verhalten bzw. beeinträchtig werden. Lassen wir sie von allein entscheiden !!! ....und wenn einer nach das Schlachten einen Kaninchen verstört ist, dann ist es eben doch einer der nicht zum Fleischesser wird. ...Wie so also ihn vom Gegenteil überzeugen wollen? Viele Leute würden kein Fleisch essen wenn sie wüßten woher das kommt !!!
Wo ich aber nicht einverstanden bin ist das Schlachten von einen Lebewesen NUR um ein paar Kinder anzulernen....das ist makaber. Lassen Sie die Schüler lieber so einen Video beobachten, Sie werden das selbe Effekt erreichen:
Kalb: http://youtu.be/ZJ3nFRZQiRg
Tierliebhaber: Luigi Temporin
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Wenn es mein Kind gewesen wäre, würde ich die Schule in Grund und Boden klagen!!! Wofür gibt es eigentlich ein Jugendschutzgesetz?!
Wer so etwas mit Kindern macht, der hat von Pädagogik keine Ahnung, denn man kann Kindern auch anders beibringen, dass die Tiere für unser Essen sterben müssen.
Und allen, die behaupten, auf dem Land sei das normal, denen kann ich nur sagen: Ich bin auch auf dem Land aufgewachsen und es gibt auch dort verantwortungsbewusste Eltern und solche, denen es egal ist, was die Kinder dabei fühlen. Ich habe auch als Kind schon mit meiner Mutter zusammen Tiere zerlegt und wusste, wo das Fleisch herkommt. Dennoch musste ich nie bei der Schlachtung dabei sein. Wer hier leugnen will, dass das Töten eines Tieres grausam ist, der sollte sich wirklich mal überlegen, ob es nicht einer Traumatisierung geschuldet ist, dass man eine solche abgestumpfte Einstellung zu dem Thema hat. Ich denke, normal und menschlich wäre es, den Kindern so etwas nicht zumuten zu wollen.
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Ich finde das nicht schlimm. Kinder sollten durchaus sehen wir ihr Essen "produziert" wird.
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Antwort von Selchen 01.04.2011
1.soll man so etwas nicht vor grundschülern machen,eigentlich überhaupt nicht
2.ist das tierquälerei
Die Armen Schüler,so etwas sollte man verbieten,egal ob es wegen 'pädagogischen gründen' ausgeführt wurde.
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Schlechter Aprilscherz?
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So eine Veranstaltung kann mit Grundschülern nicht verpflichtend (für alle) durchgeführt werden. Den pädagogischen Sinn dahinter muss man mir auch noch erklären. Die inneren Organe eines Säugers kann man ihnen auch anders zeigen. Nicht umsonst ist die Ausstellung "Körperwelten" nichts für das zarte Gemüt und dort würde keinen Grundschüler zwingen hinzugehen. Sonst lautet das einzige Ziel: Albträume gekommen.
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011ist ja auch freiwillig gewesen. Der Sinn dahinter ist, dass sichtbar gemacht wurde, was immer schon da war: Fleisch = totes Tier und nicht Plastikpaket aus der TK
Das war eine Projektwoche zum Thema Steinzeit, und da hätten dann die Eltern lieber Fischstäbchen???
Kommentar von Nessi83Nessi83 02.04.2011Man muss es bei einer Projektwche aber nicht 100pro realistisch machen. Wir hatten damals in der Schule auch mal eine Projektwoche zum Thema "Alte Römer" - An Orgien, Steinigungen etc kann ich mich aber nicht erinnern. Man hätte auch anders ausarbeiten können, wie man damals in der Steinzeit gegessen hat! Und Tiere schlachten gehört nicht auf den Schulhof!!! ICH entscheide, ob mein Kind bei einer Schlachtung zusieht - und nicht irgendein Möchte-gern-Pädagoge (der von Pädagogik nicht viel zu wissen scheint).
Kommentar von SophieMarieSophieMarie 02.04.2011Ganz genau. Wir hatten damals "Mittelalter". Trotzdem durften wir uns in der Zeit waschen, es wurden keine vollen Nachttöpfe auf dem Schulhof ausgeleert (was im Mittelalter normal war) und es wurden auch keine Lepra-Kranken aus dem Ausland eingeflogen. Wenn ich mir das so überlege, war unsere Projektwoche doch etwas unrealistisch. Ach, und kann mich an eine Projektwoche erinnern, die da "Drittes Reich" hieß. So richtig veranschaulicht wurde damals auch kaum etwas.
Kommentar von Nessi83Nessi83 02.04.2011Tja, wir hatten anscheinend richtig schlechte Lehrer, die uns nichts richtig beigebracht haben .....
Kommentar von pecudispecudis 02.04.2011Eben deswegen regt ihr euch heute ja auch über ein Kaninchen auf ^^
Kommentar von Nessi83Nessi83 02.04.2011Ich rege mich nicht über ein Kaninchen auf ... Aber eine Schule ist kein Schlachthof. Und ich bin der Meinung, dass ICH entscvheide, ob mein Kind bei einer Schlachtung zusieht - und nicht ein Lehrer. Und wer Kindern solche Dinge nicht beibringen bzw. erklären kann, OHNE es live vorzuführen, der hat den falschen Beruf gewählt. Wie gesagt, wir haben auch gelernt, was im 3. Reich passiert ist, ohne anschauliche Live-Vorführungen. Und komischerweise ist mir trotzdem durchaus bewusst, was passiert ist. Und wie gesagt, über das Kaninchen rege ich mich nicht auf - sondern ich rege mich wegen den Kindern auf, die gezwungen (ja, ich weiß, keiner wurde gezwungen, aber hat mal hier jmd über das Wörtchen Gruppenzwang nachgedacht?) gewesen sind, zuzuschauen, wie das Tier, mit dem man eben noch gekuschelt hat, geschlachtet sind. Und ein Schulhof ist nunmal kein Schlachthof und fertig.
Kommentar von pecudispecudis 02.04.2011Du hättest das ja problemlos entscheiden können, genau wie es andere Eltern entschieden haben.
Das Problem ist doch wohl, daß diejenigen, die der Meinung sind, ihre Kinder müßten weiterhin mit dem Osterhasen leben, denen, die das nicht tun, ihre Ansichten aufzwingen wollen, in dem sie sie diffamieren. Und der Vergleich mit dem dritten Reich ist im Zusammenhang mit einer Schlachtung mehr als geschmacklos (btw auch gerichtlich untersagt inzwischen).
Wer meint, er muß mit seinen Kindern auf einer Insel im Bambi-Land leben, der soll das meinetwegen gerne tun, aber dann auch konsequent - und nicht in öffentlichen Schulen. Es gibt genug Sekten, die sowas anbieten.
Kommentar von SophieMarieSophieMarie 03.04.2011Die Eltern wurden nicht einmal informiert. Also konnten sie auch nicht entscheiden. Darum ist ja das Theater entstanden. Mein Kommentar mit dem Dritten Reich steht auch in keinem Zusammenhang mit einer Schlachtung, sondern war ein Beispiel für eine Projektwoche. Es steht Dir frei, mich zu verklagen. Es ist ja ganz klar ausgedrückt, was ich meine.
Das Problem an dieser Diskussion ist nicht, dass die Gegner der Schulhof-Metzelei hier Euch Befürwortern ihre Meinung aufdrängen wollen, sondern dass Ihr uns sofort angreift, nur weil wir, Eurer Meinung nach unsere Kinder "verzärteln" anstatt ihnen Schlachtung und Tod eines Tieres, von dem sie ein artgleiches zu Hause halten und lieben, direkt vor Augen zu halten. Ich für meinen Teil möchte, dass meine Meinung und die Art der Erziehung, die ich gut heiße, auch toleriert wird. Von mir aus könnt Ihr Eure Kinder auf die Härte des Lebens mit einem blutenden, zuckenden und abgezogenen Kaninchen ruhig demonstrieren, ich möchte es auf meine Weise tun.
Kommentar von pecudispecudis 03.04.2011Ich zitiere mal aus einem anderen Forum:
Der Hase wurde von einem Landwirt geschlachtet - nicht von irgendeinem Lehrer. Die Kinder wurden am Tag zuvor genau aufgeklärt, was am Folgetag passieren wird. Sie hatten den Auftrag, das mit ihren Eltern zu besprechen und dann die freie Wahl, anzusehen, wie ein Hase geschlachtet wird oder in der Zeit an einer anderen Aktion des Steinzeitprojektes teilzunehmen. Übrigens wurde der Hase am darauffolgenden Tag komplett von den Kindern verspeist. Freiwillig. Ich als Mutter eines betroffenen Kindes, welches zwar beeindruckt aber definitiv nicht traumatisiert ist vermisse an vielen Stellen der Diskussion die Sachlichkeit.
Kommentar von pecudispecudis 03.04.2011Und was die "eigene Entscheidung" angeht - sowas finde ich grundsätzlich problematisch. Ein Lehrer hat seinen Job gelernt. Der steht dann vor 30 Kindern, deren Eltern allesamt verschiedene Ansichten darüber haben, wann welches Thema wie zu behandln ist? Was ist mit Aufklärung? Naturkunde? Wann darf er erählen, daß in der Natur die meisten Tiere verhungern oder gefressen werden? Wann darf er erklären, daß "Kuschelkaninchen" in Käfig-Einzelhaltung und ausschließlich zu lebendigen Spiezeugen degradiert nicht wirklich sinnvoll sind?
Wenn er da jedes mal erst alle Eltern fragen soll, kann man die Schule auch gleichschließen. Die Rahmenbedingungen für den Unterricht sind demokratisch festgelegt, und wem das nicht paßt >> es gibt Privatschulen jeder Machart.
Kommentar von SophieMarieSophieMarie 04.04.2011Wenn die Kinder erzählt bekommen, dass Tiere durchaus auch mal sterben durch verhungern oder weil sie von Raubtieren gefressen werden, ist etwas ganz anderes als ein Kaninchen in Natur zu schlachten. Das Weitergeben einer artgerechten Haltung bei Kaninchen und anderen Haustieren finde ich sogar sinnvoll und dringend notwendig. Es ging ja auch gar nicht ums Erzählen sondern darum, dass ein Tier geschlachtet wurde.
Die Eltern wurden nicht informiert, die Kinder wurden dazu angehalten, die Sache mit ihren Eltern zu besprechen. Man kann als Lehrer nicht darauf vertrauen, dass die Kinder das dann auch schon machen. Gerade in der heutigen Zeit wissen wir beide, dass nicht zwingend ein Elternteil zu Hause ist, wenn das Kind kommt. Zu unserer Zeit gab es damals dann Zettel mit, die von den Eltern unterschrieben werden mussten. Darauf war vermerkt, was es Wichtiges gab. Sowas gab es auch für Klassenfahrten. Wenn es auf Klassenfahrt geht, dann können die Eltern ja auch noch unterschreiben, ob sie damit einverstanden sind, dass das Kind sich auch ohne Aufsicht der Lehrer in der Ortschaft bewegen darf. Warum geht es denn dann nicht bei einer Schlachtung frage ich mich. Einmal geschrieben, dreißigmal kopiert, das ist eine Sache von nicht einmal zehn Minuten.
Die Rahmenbedingungen für Unterricht sind nicht demokratisch festgelegt. Die gehen nach einem Schulplan. Und da steht eine Schlachtung meines Wissens nicht drauf. Und kein Elternteil kann darüber abstimmen, ob oder ob nicht welcher Stoff durchgenommen wird. Da auf eine Privatschule zu verweisen ist ein Witz. Ich erwarte auch von einer staatlichen Schule ein verantwortungsvolles Verhalten der Pädagogen und dass sie sich an den Lehrplan halten und nicht solche Showeinlagen zum besten geben. Nicht jedes Kind hat überhaupt den Mut, sich von so einer Sache zu distanzieren. Und so eine staatliche Schule ist für alle Kinder, nicht nur für die, die den Lehrer blindlings gehorchen und alles wegstecken.
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Zu genau dieser Frage hatte ich bereits vor ca. 11 Stunden geantwortet. In meinem Profil kannst Du due Antwort finden.
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011da steht nichts, du hältst also nichts davon?
Kommentar von koch234koch234 01.04.2011ach, du meintest diese Frage
http://www.gutefrage.net/frage/kaninchen-in-der-schule-als-projekt-geschlachtet-...
ich dachte, du hättest dir deine Antwort auf dein Profil geschrieben :-)
wie du sagst müssen wir erwachsenen erst einmal lernen mit unangenehmen dingen auseinander zu setzen.das sehe ich genauso. ab wann solte man aber dann kinder jugendliche mit unangenehmen dingen konfrontieren?
Wenn Zeit dafür ist. Sprich, wenn die Kinder selbst das in Ordnung finden, mit einer Sache konfrontiert zu werden. Kinder wissen sehr gut, inwieweit sie etwas ertragen können. Sofern sie die Möglichkeit haben, sich selbst aus der Situation heraus zu ziehen, also einfach gehen dürfen wenn es ihnen zu schlimm erscheint, sind sie eher bereit, etwas Unangenehmes an sich heran zu lassen. Die Schlachtung eines Tieres gehört für mich nicht unbedingt zu einer sooo wichtigen Sache als dass man sie sich anschauen muss. Ich könnte das bis heute nicht ertragen, obwohl ich Fleisch esse. Ich weiß woher das Fleisch kommt und wie die Tiere aussehen wenn sie lebendig sind und wie sie tot aussehen, den Vorgang an sich habe ich bisher von den Bildern her immer ausgeblendet. Wer es sich anschauen möchte - bitte schön. Aber auch bitte freiwillig und ohne Zwang. Die Kinder an der Schule haben gegen die Schlachtung gekämpft, sie durften das Kaninchen streicheln und sich bei ihm bedanken, dass sie es essen dürfen - wie sind denn die Erwachsenen da drauf gewesen, ob nun der Landwirt oder der Lehrer? Da frage ich mich, warum der Lehrer nicht geschlachtet hat, war ihm wohl zu unangenehm, diese blutige Sache selbst zu tun. Viele Kinder haben schon vorher geweint. Da ist ja schon klar, wie diese Kinder auf das reagieren was da passiert. Das Thema war "Steinzeit". Na, da hat man glaub ich Mammuts und so gejagt. Warum haben die Lehrer nicht versucht, einen Stier zu töten, der sich wehren kann? Nicht so ein wehrloses Kaninchen, das erst zum Kuscheltier gemacht wurde, das man streicheln darf und dem dann das Fell über die Ohren gezogen wurde. Will man Kindern das nötige Töten von Tieren zeigen kann man das mit Hilfe von Filmen verdeutlichen, bei denen die Kinder einfach den Raum verlassen können. Oder mit Beiträgen über Raubtiere, die die Beute schlagen müssen. Was sehr viel weniger aufreibend sein dürfte.
Bei einer Bauernfamilie von früher gehörte das Schlachten zur Tagesordnung. Da war man weniger zimperlich, was das zarte Gemüt der Kleinen anging. Sobald sie in der Lage dazu waren, hieß es mithelfen, auch beim Schlachten. So kenn ich das. Und nicht jeder, der in einem Hospiz stirbt, hat eine grausame Familie. Ich habe lange in einem Hospiz gearbeitet. Die Sterbenden hatten liebevolle Angehörige, die sich Tag und Nacht um sie kümmerten. Aber sie waren auch froh, dass es Ärzte und Schwestern gab, die sie in allem untertützten, sowohl bei der schweren körperlichen Arbeit, einen Sterbenden zu pflegen, als auch bei der Bewältigung ihres Kummers und ihrer Trauer.
"Ich könnte das bis heute nicht ertragen, obwohl ich auch Fleisch esse". Na dann lass dir mal das niedliche Kaninchen oder Lämmchen gut schmecken. So lange es in Scheiben ist, kriegst du das ja nicht mit. Deine Aussage ist genauso geschmacklos, wie das Schlachten der niedlichen Tiere, die dann auf deinem Teller landen. Sei wenigstens konsequent und werde Vegetarierin. Du belügst dich selbst, indem du die Augen vor der Realität verschließt.
Ich muss mich von Dir nicht angreifen lassen. Und Lamm esse ich schon gar nicht, auch kein Kaninchen. Noch suche ich mir aus was ich esse. Behandle mich ein wenig mit Respekt. Ich greife Dich auch nicht an.
Du wirst Dich auch schminken. Hast Du Dir darum schon mal in Natur angeschaut, wie dafür süße Kaninchen leiden müssen? Aber das wäre Dir wohl so ziemlich egal, wie?
Also, versuch mal ein bisschen Niveau zu behalten.
ach so, dir schmeckt ein Stück von einem niedlichen Kälbchen oder einem kleinen rosa Schweinchen besser. Was machst du für Unterschiede? Jedes Tier ist ein Lebewesen wie du und ich. Egal ob niedlich oder nicht. Und nein, ich wollte dich nicht angreifen, nur provozieren und dich zum Nachdenken anregen.
Richtig, man sollte nur unniedliche Tiere schlachten - Schlangen, Reptilien, glotzäugige hässliche Fische. Nee, im Ernst. Wenn du Getreide essen willst, was denkst du, wieviel Kleinsäuger wie z.B. Mäuse beim Anbau und der Ernte von Getreide getötet werden...wieviele Insekten draufgehen? Aber das ist den Leuten nicht bewußt und darum können sich Vegetarier und Veganer als auch so viel bessere, weil moralischere Menschen fühlen.
Wir hatten selbst Kaninchen, und ich versichere Dir, dass ich mit zehn Jahren nicht gewußt habe wie ein Kaninchen geschlachtet wird. Wir mussten nicht mithelfen und schon gar nicht zuschauen. Wir waren in der Schule. Die Kinder konnten mithelfen, mussten aber nicht. Später gab es noch Hühner und Gänse, und ich habe nie gesehen, wie eines geschlachtet wurde. Auch die anderen Kinder von den umliegenden Höfen mussten nicht bei der Schlachtung eines Schweines, einer Kuh oder sonst eines Tieres zuschauen. Sie konnten, mussten aber nicht. Das war freiwillig.
Ich sage auch nichts über Hospize, aber ich sage, schwerkranke Menschen werden heute abgeschottet von der übrigen Welt. Wo bitte schön werden wir denn noch mit Krankheit und Tod konfrontiert. Damit meine ich überhaupt. Die meisten von uns haben doch noch gar keinen wirklichen Toten gesehen. Früher war das normal. Heute sieht man den schön zurecht gemacht. Und heute steht an der Zimmertür im Krankenhaus "Bevor Sie das Zimmer betreten melden Sie sich bitte erst beim Pflegepersonal". Warum denn wohl? Weil die Erwachsenen die unangenehmen Dinge nicht unvorbereitet sehen sollen, ganz einfach. Kinder und Jugendliche wachsen nicht mehr mit dem Tod als normalem Begleiter auf, das war früher auf jeden Fall anders. Und nur weil es Deiner Erfahrung nach in dem Hospiz anders war, was ich klasse finde, gibt es trotzdem noch die Schwerkranken in Krankenhäusern die keinen Besuch mehr haben weil "allein der Geruch bei jemandem mit zwei künstlichen Darmausgängen doch sehr unangenehm ist", oder weil "das Leiden des Ehemannnes unerträglich ist". Kann ich nachvollziehen, wirklich. Aber dann muss ich einem zehnjährigen Kind nicht zeigen, wie ein Kaninchen stirbt.
Ich esse ein- maximal zweimal die Woche Fleisch, genauer gesagt Rohgewicht 150 Gramm. Und das Fleisch kommt nicht von einem Jungtier, also kein kleines Kälbchen und kein rosa Schweinchen. Für mich würde kein Metzger überhaupt das Bolzenschussgerät anschmeissen. Ich könnte mich totlachen, wenn Du schreibst, ich solle doch lieber Vegetarier werden, damit kein Tier sterben müsse. Dabei weiß jedes Kind vom Land, dass eine Milchkuh jedes Jahr ein Kalb kriegen muss, damit die Milch auch schön brav weiter ausm Euter fließt. Sonst hört das nämlich nach einer Zeit auf damit. Ein Milchbauer hat dreißig bis vierzig Kühe, die jedes Jahr kalben. Was sollte er mit 40 Kälbern im Jahr anfangen. Die müssen sterben. Wäre ich Vegetarier würde ich keinem einzigen Tier helfen. Den Hühnern nicht, den Kühen nicht und den Schweinen auch nicht. Die Nebenprodukte verbrauchen nämlich auch Vegetarier. Das Geheimnis ist nicht Zuschauen beim Schlachten sondern der verantwortungsvolle Umgang mit den Produkten. Eine Frau die 30 Paar Schuhe aus echtem Rindsleder im Schrank stehen hat aber dann das Steak vermäht, weil ein Tier sterben musste ist einfach ein Witz.
Und es gab schon immer Jäger und Sammler, die Arbeit wurde geteilt. Und Kinder waren bei der Jagd nie dabei. Erstens wäre das viel zu gefährlich gewesen und zweitens hätten sie die Jäger gestört. Indianerjungen durften mit 12 Jahren mit, und die mussten fernab des Geschehens auf das Lager aufpassen und den Jägern Wasser bringen.
Recht hast Du, das gehörte zur Tagesordnung. Und deswegen war es auch nicht schlimm für uns.
Was weiß Du denn von früher, SophieMaria? Ich will Dir nur sagen, ich hatte das Huhn festgehalten, als meine Oma es den Kopf abschlug. Wir Kinder haben zu geschaut wenn Opa ein Kaninchen geschlachtet hat. Wir waren dabei, wenn ein Schwein geschlachtet wurde. Also behaupte nicht das uns jemand Fern gehalten hat. Ich sage nicht das, dass töten eines Tieres vor der Klasse schön ist, ich sage Dir aber, das ich es sehr früh gelernt habe, das der Tod zum Leben gehört.
Ach so, da war ich 5 oder 6.
Lies Dir bitte mal durch was ich geschrieben habe. Wir lebten auf einem Dorf. Wir hatten Kaninchen, die von meinem Vater geschlachtet wurden. Später hatten wir Hühner und Gänse dazu. Geschlachtet wurde ausschließlich wenn wir Kinder in der Schule waren. Am Mittag gab es dann Kaninchen oder Huhn auf dem Teller. Und wir mussten essen, ob wir wollten oder nicht. Wir wussten auch WANN geschlachtet wird. Das wurde nämlich angekündigt, und allein davon habe ich zumindest Alpträume bekommen. Mein Vater war nicht besonders gefühlvoll, soviel sei verraten, und schon gar nicht zu seinen Kindern. Aber beim Schlachten zuschauen oder gar mithelfen mussten wir nicht. Wir mussten uns um die Tiere kümmern, Eier sammeln, Tiere füttern, ausmisten, die Mädchen mussten den kompletten Haushalt machen, auf dem Feld arbeiten am Wochenende und in den Ferien. Wir gingen morgens in die Schule, machten danach die Hausaufgaben und wenn die fertig waren war Haushalt dran. Und das komplett. Meine jüngere Schwester musste später sogar das Essen für die gesamte Familie abends kochen. Nachdem sie (damals war sie übrigens 12) das jüngste Geschwisterchen gebadet, gewickelt und gefüttert hatte. Wir hatten eine harte Kindheit, nix von schönem Leben auf dem Land. Und wir hätten das Schlachten lernen können. Aber wir durften das selbst entscheiden. Und wer es nicht wollte brauchte es nicht. Ich bin keine zwanzig, Mikael. Ich bin schon wesentlich älter. Also frag mich nicht was ich von früher weiß.