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Was haltet ihr von der Speicherung der IP-Adressen und Telefonnummern ab 01.01.2008?

gefragt von Zecke am 31.12.2007 um 13:56 Uhr

Ich sehe ja ein, dass digitale Kriminalität zunimmt, doch werden wir langsam aber sixher zum gläsernen Bürger, nicht wahr? Eure Meinung würde mich auch sehr interessieren?

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Recht x 35.286 Gesetz x 2.122 Staat x 557 Telefonnummern x 34 Speicherung x 28 IP-Adressen x 10 Privatssphäre x 7

demosthenes
beantwortet von demosthenes am 31. Dezember 2007 14:27
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Gar nichts halte ich davon, weil ich befürchte, dass eine so schöne Datensammlung sehr schnell Begehrlichkeiten bei allen möglich Institutionen und Firmen wecken und es dann nicht lange dauern wird, bis sie darauf auch Zugriff bekommen werden.

Kommentar von Simple_avatar5smallschlossgeist am 31. Dezember 2007 18:38

Sehr gute Antwort! DH


andreas48
beantwortet von andreas48 am 31. Dezember 2007 13:59
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das wurde gestern bereits gefragt

und eigentlich, wenn man es ganz genau nimmt, wird damit nur legitimiert, was schon lange Gang und Gebe ist

Wenn man nicht zu verbergen hat und sich gesetzeskonform benimmt, kann einem das eigentlich meterweit am verlängerten Rücken vorbeigehen

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 14:06

hast Du mal ein Stasi Dossier gesehen? Jeder hat irgendwas, das gegen ihn verwendet werden kann... Man muß nur lang genug suchen. Das alte "wer nix zu verbergen hat" ist eine große Dummheit.

pj

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 31. Dezember 2007 14:25

wenn man so denkt, dann musste dich ins Kämmerlein einschließen und nie wieder in die Öffentlichkeit gehen..

Apropos Stasi..meinst du in dem Fall ist der BND einen Deut besser oder anders gewesen...18 Jahre nach der Wende kann und sollten diese Aussagen mal der Vergangenheit angehören..

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 14:27

Du sagst mir also, über die Einkaufsstraße zu gehen und dort gesehen zu werden ist das gleiche, wie die Tatsache, daß von allen unbescholtenen Bürgern sämtliche Kommunikationsdaten aufgezeichnet werden?

Wann kommt dann die Vorratsverhaftung?

pj

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 31. Dezember 2007 14:29

Die Legitimation bisher verbotener Massnahmen ist einem Rechtsstaat unwürdig. Stattdessen sollten Verstösse gegen bestehende Gesetze strafrechtlich verfolgt werden.

"Wenn man nicht zu verbergen hat und sich gesetzeskonform benimmt,..." - warum haben sich dann die Abgeordneten von der Vorratsdatenspeicherung ausgenommen? War übrigens in der DDR ebenso. Zufall?

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 14:32

der Staat hat auch die Verpflichtung, sich gegen die Verfassungsfeinde in der Regierung zu wehren. Selbst, wenn diese auf dem Behindertenparkplatz stehen dürfen.

pj

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 31. Dezember 2007 14:52

24C3: Bürgertrojaner soll Demokratie stärken

Der CCC fordert zur Überwachung von "Problempolitikern" und zur Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten Möglichkeiten zur heimlichen Durchsuchung der Computer auch von Volksvertretern und blickt stoisch den "Sicherheitsalpträumen 2008" entgegen. (...)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/101160

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 31. Dezember 2007 15:41

bleibt mal locker Jungs, solche Fragen beinhalten immer eine ganz persönliche Einstellung, da gibt es kein richtig oder falsch..ich habe meine Meinung und akzeptiere eure..da brauchen wir uns nicht die Köpfe einzuschlagen... toll ist es jedenfalls nicht, das gebe ich zu..ich habe nur kein Problem damit..o.k... trotz aller Meinungsverschiedenheiten..guten Rutsch..

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 16:49

Nimm mal alle Verstöße gegen das Grundgesetz, die unsre Politiker seit 2001 in Gesetzesform gegossen haben zusammen, packe dazu die Begehrlichkeiten, die schon geäußert wurden und frag Dich dann nochmal, ob das wirklich eine persönliche Sache ist. Ich glaube, es ist nicht überzogen, wenn ich sage, daß es in den 30er Jahren auch Menschen gab, die zur Ruhe mahnten und alles nicht so schlimm fanden.

  • Abschuß von Passagierflugzeugen (Jung, als das vom BVG gekippt wurde: "In den Alarmrotten gibt es Offiziere, die meinen Befehl ohne zu zögern ausführen würden" - Offiziere, die wissentlich gegen die Verfassung auf den Befehl eines Polititkers handeln würden? Sowas hatten wir schonmal)

  • die Zuverlässigkeitsüberprüfung von Sportpiloten. Hierzu muß ich beantragen, daß alle Dienste der BRD ihre über mich gesammelten Daten zusammenfassen und ein Dossier daraus erstellen, in das ich ggf. keinen Einblick habe. Warum muß ich selbst das beantragen? Weil ein solches Pooling von Daten vom Grundgesetz wohlweislich verboten ist. Damit wird sich das BVG 2008 befassen und es besteht kein Zweifel, daß es kippen wird. (es gibt einen AWACS Piloten, der privat nicht mehr fliegen darf, weil er als unzuverlässig eingestuft wurde!!!) Wenn ich übrigens meinen Pilotenschein in der Tschechischen Republik ausstellen lasse, dann darf ich hier ganz ohne Überpüfung problemlos fliegen. Das gleiche gilt für alle anderen ICAO Staaten, inclusive Iran, Irak, Pakistan, Afghanistan etc. etc. etc.

  • der Wunsch, auf die Bewegungsdaten der Mautbrücken zugreifen zu dürfen. Diese Brücken sind ursprünglich zur Grenzkontrolle entwickelt worden und fotgrafieren heute schon jedes Fahrzeug. Daten, die nicht zur Mauterhebung genutzt werden werden jedoch heute noch verworfen. Rolli-Mielke hätte gerne Zugriff darauf.

  • Onlinedurchsuchung. Gibt es noch jemanden, der das nicht verstanden hat?

  • Vorratsdatensammlung: Kommunikationsmuster aller Bürger werden präventiv auf sechs Monate hinaus gespeichert. Das gilt natürlich nur bedingt, wenn ich z.B. ausländische Mobiltelefone verwende.

  • Biometriedatenerfassung für Reisedokumente. Grundsätzlich ist es ja nicht verkehrt, daß in einem Pass oder Ausweis ein biometrisches Merkmal festgehalten wird. Das ist schon seit sehr langer Zeit der fall, das Foto nämlich. Jetzt werden aber Fingerabdrücke von den Meldebehörden aufgenommen und auf elektronischem Wege verarbeitet. Noch heißt es, es soll keine zentrale Erfassung der Biometriedaten geben, aber die Frage ist: wann kommt diese Forderung?

Du darfst dich nicht immer nur damit beruhigen, daß die Einzelaktionen vielleicht garnicht so schlimm seien. Die Gesamtheit der Veränderungen macht aus einem Rechtsstaat einen Präventionsstaat. (Sieh Dir mal die Begriffe Rechtsstaat, Polizeistaat und Präventionsstaat bei wikipedia an!).

Ich kenne Fälle, bei denen in der DDR Menschen bestimmte Karriereschritte versagt waren, weil sie in der Vergangenheit mal etwas Negatives über den Staat geäußert haben. Haben die vielleicht auch gedacht, sie hätten nichts zu verbergen? Woher willst Du wissen, was in 20 Jahren zu Deinem Problem gemacht wird? Heute werden diese Daten gesammelt und sie werden nicht vergessen werden.

pj

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 1. Januar 2008 14:04

was du schriebst...das ist ja auch meine Meinug..nur der erste ansatz, der war ein anderer...und wie gesagt..ich übe mich in Toleranz...und so wie ich dich kenne von GF her du auch..

PS: auch in der ehemaligen BRD sind Fälle bekannt, wo Karriereschritte aufgrund anderer Meinungen abrupt endeten...


anonym
beantwortet von pjakobs am 31. Dezember 2007 14:01
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hier werden Mechanismen geschaffen, die für den angegebenen Zweck ungeeignet sind, die aber uns alle überwachbar machen. Uns Mielke auf Rädern will halt wissen, ob es irgendwo im Volke brodelt.

Ich habe mich darüber neulich lange mit einem Bundespolizisten unterhalten. Dessen Meinung dazu war noch wesentlich extremer als meine: hierbei geht es im Wesentlichen um eine Verquickung von wirtschaftlichen und hoheitlichen Interessen. Die Musikindustrie hat ja schon Interesse an den so gesammelten Daten angemeldet und nur diese hat wirklich ein Interesse an diesen Daten.

Mein Rat: Schließt euch der Sammelklage an!

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,525970,00.html

pj

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 31. Dezember 2007 14:48

Verfassungsbeschwerde und Eilantrag gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht (31.12.2007)

Die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiierte Verfassungsbeschwerde gegen die sechsmonatige Speicherung aller Verbindungsdaten ist heute beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik haben rund 30.000 Menschen einen Rechtsanwalt mit der Erhebung einer Verfassungsbeschwerde beauftragt. Der Arbeitskreis veröffentlicht zugleich Empfehlungen zum Schutz vor der ab 2008 geltenden „Totalprotokollierung der Telekommunikation“. (...)

http://www.vorratsdatenspeicherung.de


tradaix
beantwortet von tradaix am 31. Dezember 2007 13:59
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Aus der Online-Ausgabe der Aachener Nachrichten (an-online.de):

Forum: Privatsphäre in Gefahr?

Eintrag:

Verteidigung der offenen Gesellschaft | 07.11.2007, 11:38 | Autor: Gerd Höllerich

Neue Formen des Terrors können nur durch neue Formen der Terrorabwehr bekämpft werden. Das hat nichts mit einem wie auch immer gearteten "Big Brother"-Szenario zu tun, sondern mit der Verteidigung einer offenen Gesellschaft gegen ihre Feinde.

Antwort eines anderen Teilnehmers darauf:

Offene Gesellschaft? | 08.11.2007, 21:14 | Autor: Stefan S

Sehr geehrter Herr Höllerich,

ich vermute jetzt einfach mal (bitte korrigieren Sie mich), dass Sie ein latentes Angstgefühl mit sich tragen, und Sie sich vielleicht gerne beschützter fühlen würden.

Aber glauben Sie ernsthaft, die verdachtsunabhängige Vollprotokollierung jeglicher Kommunikation (auch Ihrer!) inklusive mindestens sechs-monatiger Speicherung würde Ihnen mehr Sicherheit geben? Glauben Sie, das hält auch nur einen fanatisierten Gotteskrieger davon ab, sich genau vor Ihrer Nase in die Luft zu sprengen? Ich glaube nicht daran.

Und wenn die momentane Entwicklung so weiter ihren Lauf nimmt, wird von der 'offenen Gesellschaft' die Sie gerne verteidigt sehen würden ungefähr garnichts übrig bleiben. Stattdessen werden ALLE Bürger unter einen Generalverdacht gestellt; Sie könnten ein potentieller Gefährder sein. Das bedroht das Recht auf freie Meinungsäusserung, das Post- und das Fernmeldegeheimnis, von den unsäglichen Auswirkungen auf Berufsgeheimnisträger mal ganz zu schweigen.

Und wenn die Daten einmal erhoben sind, seien wir ehrlich, werden über kurz oder lang auch andere Begehrlichkeiten als die jetzt fadenscheinig proklamierte Terrorabwehr auftauchen und legal oder illegal, offen oder geheim befriedigt werden. Ich bin gespannt wie frei und verteidigt Sie sich fühlen, wenn das letzte Gespräch mit Ihrem Arzt nicht da bleibt, wo es hingehört, oder aus Ihrem Anruf bei einem Obsthändler mit Migrationshintergrund zum Gründungsgespräch einer terroristischen Vereinigung umgemünzt wird...

Hoffend auf Unterstützung gegen Stasi 2.0

Stefan


Qetan
beantwortet von Qetan am 31. Dezember 2007 22:11
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Ich halte es für eine unverschämte Bespitzelung der Privatsphäre. Wer kriminelle Energie einsetzen will, ist diesen Gesetzen sowieso meist eine Nasenlänge voraus.


Mismid
beantwortet von Mismid am 31. Dezember 2007 15:33
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die digitale Kriminalität nimmt vorallem in außereuropäischen Ausland zu und dort gibt es kaum Gesetze. Abgesehen davon, daß dies nur "Amateure" treffen wird. Die wirklichen Kriminellen bekommt man dadurch nicht zu fassen. Im Endeffekt werden die Gesetze zur Willkür ausufern, da sich reintheoretisch so gut wie jeder durch die verwirrende Gesetzeslage irgendwie strafbar macht. Selbst die meisten Richter, falls sie einen Computer besitzen....nur wissen die es selbst nicht, da sie meist keinerlei Ahnung haben


anonym
beantwortet von DP1978 am 22. November 2009 15:43
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Also ich halte das Speichern einer IP für nicht wirklich bedenklich. Schließlich sagt sie nichts über den Inhalt eines Datenpaketes aus!

Viel schlimmer ist es, wenn alle Datenpakete gespeichert und überprüft werden! Weil genau da geht es dann in den privaten Bereich!


ratpacker
beantwortet von ratpacker am 31. Dezember 2007 15:37
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jetzt mal ernsthaft: wenn das dazu führt, dass man diesen dreckigen kinderpornofilmern und -verschickern, sowie den bösen bomben-buben leichter und effizienter das handwerk legen kann, ist mir das pfurzegal, wie lange von wem und wo meine anwesenheit im netz gespeichert wird !!!

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 18:01

ah! ersetze "kinderpornofilmer" durch Juden und "böse bomben buben" durch Bolschewisten und voila, Du hast einen Satz, der genau so schonmal gesagt worden ist.

Nicht, daß ich diese Gruppen gleichsetzen möchte, mir geht es darum, daß Du zwei Feindbilder genannt hast, auf die sich die Mehrheit der Bevölkerung einigen kann und damit eine Rhetorik erreichst, die nicht neu ist.

Übrigens: von den 12000 Kinderporno-Verdächtigen, die da kurz vor Weihnachten "aufgeflogen" sind ist die übergroße Mehrheit wohl völlig unschuldig in die Mühlen der Ermittlungsarbeit gelangt.

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 31. Dezember 2007 20:39

ihr liberalen seid schlicht und einfach die wurzel allen übels. am anfang einmal hart durchgegriffen und gut is ! mit dieser larifari-weichspül-masche wird jedwedem illegalen tun doch erst der boden geebnet ! mann, wach auf !!!
(und deine vergleiche aus der hit.ler-zeit sind ja wohl völlig daneben!)

Kommentar von pjakobs am 31. Dezember 2007 22:19

richtig! einmal hart gegen den Rolli-Mielke durchgreifen und gut is!

Den Vergleich hast Du übrigens selbst herausgefordert, mit deiner saudummen "haudraufundschluß" Rhetorik. Nimm meinetwegen nicht "Juden" und "Bolschewisten" sondern nimm "Schwule" und "Kommunisten" und Du bist mitten in der McCarthy Ära, oder nimm Feinde der Republik und Kapitalisten und Du bist bei Honecker. Solche Sätze, wie Du sie hier zum Besten gibst gehören zum Grundrepertoire von Demagogen. Sie sollten immer zu Widerspruch führen, denn sie sind stets ein Mäntelchen, unter dem sich ganz andere Interessen anschleichen.

pj

Kommentar von 64da7f639533ab2107528c09977b7d90smallwim50 am 1. Januar 2008 01:48

Wie das mit den "dreckigen kinderpornofilmern und -verschickern" funktioniert, hat man ja nun anschaulich demonstriert. 12000, um der Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung Nachdruck zu verleihen und wenn das Pamphlet unterschrieben ist, stellt sich raus, dass es nur mal ein Witzle gewesen ist. Sorry, da war nix weiter...

Kommentar von pjakobs am 1. Januar 2008 01:52

sag ich ja. Und wie früher die Juden und Bolschewisten, die Schwulen und Kommunisten, die Feinde der Republik und die Kapitalisten, so sind heute die Kinderpornographen und Terroristen die allgemein geächteten und gefürchteten Gruppen, mit denen man dem Durchschnittsbürger klar machen kann, daß diese Maßnahmen nötig sind.

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 1. Januar 2008 14:56

na, dann kann man euch träumern nur wünschen, dass eure kinder, oder enkel mal nie von kinderpornodrehern verschleppt werden. da ihr offensichtlich kein interesse habt, solche schweine dingfest zu machen. arme kinder!
ist doch vollkommen egal, wieviele verdächtigt wurden! und wenn nur einer von denen das bekommt, was er verdient, war es die aktion wert! auf solche nulpen, wie ihr es seid, kann ein rechtsstaat wohl kaum hoffen. ihr seid offensichtlich für ein paradies der gesetzlosen!
oder habt ihr selber dreck am stecken, dass ihr solche angst vor dem rechtssystem habt?

Kommentar von pjakobs am 1. Januar 2008 18:45

irgendwie hatte ich Dich bisher für intelligenter gehalten, aber so kann man sich täuschen. Ziemlich eindimensional. Es gibt ziemlich viele Wege zwischen "Papa, warum hast Du nicht verhindert, daß der Typ mich vergewaltigt" und "Opa, warum hast Du Hit-ler damals nicht verhindert". Aber Du scheinst lieber am Rand entlang zugehen, da hast Du wenigstens Halt. Wer von den Extremen abweicht muß halt selbst denken.

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 1. Januar 2008 20:22

ich finde es ziemlich krass die reale gefahr des kindesmissbrauchs mit der längst historischen verpassten gelegenheit deines vaters hit.ler zu töten zu vergleichen. lass mal die geschichte aus dem spiel. darum geht es nicht, das polemisiert nur. ich wollte nur sagen, dass ich die methode der vorratsdatenspeicherung gutheisse, wenn sie dazu führt, dass schwerverbrecher dingfest gemacht werden können. vielleicht haben dir meine beispiele nicht gefallen, aber wenn zur ergreifung von tätern auch unschuldige unter verdacht geraten, ist das vertretbar. besser jedenfalls, als einem verdacht nicht nachzugehen und dadurch täter ihrer strafe entkommen zu lassen.
(ich denke sehr oft und sehr gut selber und ecke damit auch oft genug an.)


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