die katholische kirche behauptet doch tatsächlich "die einzig wahre kirche christi" zu sein. In wirklichkeit gibt es keine zweite christliche religionsgemeinschaft die so weit vom richtigen weg entfernt ist wie die katholische kirche. Wie ist eure meinung zu dieser ungeheuerlichen entgleisung?
WArum regst Du Dich so auf. Das behaupten sie doch fast von Anfang an.
Das Sommerloch - ich wusste gar nicht, dass das nun auch von der katholischen Kirche genutzt wird - nu ja es bestätigt mich in meinem Tun vor vielen Jahren aus der selbigen ausgetreten zu sein!

Genau das behauptet der Islam auch von sich
Der Islam behauptet nicht von sich die einzig wahre Kirche Christi zu sein. Den Anspruch der einzig wahren Relegion erheben dagen viele Glaubenslehren.
Lass doch die Katholiken. Wenn sie meinen sie sind was besseres, warum nicht. Ich selber glaub nicht an den Quatsch der Katholiken, die eh machen was sie wollen, und gehe weiterhin in meine freie Gemeinde. Ich bete auch keinen Papst an, sondern Gott.
Wichtig ist doch, an was man glaubt, und nicht wer die einzige wahre Kirche ist.
wow! super, so sehe ich das auch (gehe übrigens auch in eine freie gemeinde)

Lass doch die Katholiken in dem Glauben.
Die tun nichts, die wollen nur spielen. Die Zeit der Kreuzzüge und Hexenverbrennungen ist hoffentlich endgültig vorbei.
Dirk Walther am 11. Juli 2007 12:11 Es gibt ...zig Millionen Katholiken in unterentwickelten Ländern, welche man leicht beeinflussen könnte.
Vor allem gibt es zig „Millionen“ Legenden über die kath. Kirche, welche wissenschaftlich längst widerlegt sind. Man muss nicht immer alles auf „Bildzeitungsniveau“ herunterbrechen, nur sachliche Auseinandersetzungen bringen wirklich was, alles andere ist nur Luftfechterei oder niveaulose Polemik.
Warum regst Du Dich so auf ? Du MUßT doch nicht an sie glauben !!! Also reg Dich ab , und laß jede Religionsgemeinschaft doch ihr Ding machen .
Sonne .
Der Absolutheitsanspruch der röm.-kath. Kirche gründet sich auf die sog. "Nachfolge Petri". Ob man das wegen der teilweise verworrenen Geschichte des Papsttums so sehen kann, ist zweifelhaft, aber: so ist nun mal das Selbstverständnis der Kirche. Jede Gemeinschaft, auch jeder Staat, interpretiert die eigene Geschichte individuell und nicht immer ganz realistisch.
Als Katholik sollte man innerhalb der eigenen Kirche an solchen Sichtweisen rütteln, als Nichtkatholik sich raushalten und sich seinen Teil denken. - Mit der Ökumene wird es noch auf längere Sicht nicht richtig vorwärtsgehen, das wissen die Verhandlungspartner der Kirche.
Ich denke, dass hat nicht nur mit der Kirche zu tun - Christus hat das ja in der Bibel schon gesagt, dass der Weg nur durch ihn geht....Egal was wir davon halten.
ja durch ihn, aber nicht durch benedikt und maria! eigentlich lieferst du den beweis wie verkehrt katholiken glauben.

Die Führung der katholischen Kirche ist so konservativ, das sie immer wieder ihre veralteten Lehren vertritt. Vielleicht wird sie bald wieder behaupten, daß die Erde doch eine Scheibe ist.
Edgar Niklaus am 11. Juli 2007 09:00 Das hat sie doch bis 1992: Kurzmeldung vom 31.10.1992: „Vatikan/ 350 Jahre nach seinem Tod wird der Physiker Galileo Galilei offiziell von der Kirche rehabilitiert. Papst Johannes Paul II. stellt fest, Galilei sei Unrecht geschehen, als ihn die Inquisition im Jahre 1633 unter Folterdrohung zwang, dem kopernikanischen Weltbild abzuschwören, nach dem sich die Erde um die Sonne dreht. Der Papst gesteht den Richtern der Inquisition aber zu, sie hätten „guten Gewissens" gehandelt." Quelle: http://www.erft.de/schulen/gymlech/galileo/galilei.htm
Dirk Walther am 11. Juli 2007 12:13 genau, - hatten wir in unserer Schule auch gelernt. Danke für die Seite.
Ich bezweifle fast, dass hier jemand schon einmal davon gehört hat, dass das kopernikanische Weltbild auch schon längst Geschichte ist. Oder seit wann dreht sich das ganze Weltall um unsere Sonne - wäre mir jedenfalls neu!? Im übrigen, ging es im Prozess weniger um die wissenschaftliche Theorie, sondern viel mehr um die ideologischen Schlussfolgerungen, das ist zwar längst bekannt, aber noch nicht überall angekommen...
der papst bestätigt immer wieder, dass er doch der konservative und rückwärtsgewandte ist wie viele kurz nach der papstwahl vermutet haben. schade.
Das sehe ich ganz entspannt und emotionslos.

Das ist ein ökomenischer Rückschritt ins tiefste Mittelalter, genaus wie die neuen/alten lateinischen Messen.

Aus Sicht der "allein seligmachenden" katholischen Kirche waren die Protestanten schon immer Sektenanhänger - die Aussage bietet also inhaltlich nichts neues.
"... ja und aus Sicht der Protestanten war der Papst schon immer der "Antichrist" und die kath. Kirche die "Saukirche"..." Hallo? Was ist das bitte für eine billige Argumentation???
demosthenes am 13. Dezember 2007 12:21 @Lionel75:
Diese Aussagen habe ich noch nie irgendwo gehört oder gelesen - hast Du heute schlechte Laune?
Erstmal Danke der Nachfrage, ich habe sogar ausgesprochen Gute Laune... ;o) Auch wenn ich eben gerade nicht auf die billige Polemik eingehen wollte, aber ich will Ihnen die interessante Lektüre freilich nicht vorenthalten. Also ein heißer Tipp, lesen Sie bitte einfach mal Dr. Martinius Luther und dann sagen Sie mir mal bitte, wo seine cholerische Art nicht zu solchen Kraftausdrücken – deren Gebrauch heutzutage einen jeden diskreditieren würden – geführt hat. Im übrigen, ich lese ihn sehr gern, einfach weil ich eine humorige Ader habe... ;o)
demosthenes am 13. Dezember 2007 14:53 @Lionel75 2:
Der gute alte Martin Luther!
Da es hier bei der Frage ja um aktuelle Aussagen ging, hatte ich an den allerdings nicht gedacht und deshalb kamen MIR genau die Bemerkungen über "Antichrist" und "Saukirche" als billige Polemik vor.
Eben! ;o) Und daher sollte man anders darüber diskutieren. Da nun einmal fest steht, dass die verschiedenen Konfessionen unterschiedliche Verständnisse von Kirche, Sakramenten etc. haben, ist es nicht nur innerkirchlich von Interesse, sondern auch für den ökumenischen Dialog, dass die Konfessionen sich deutlicher profilieren. Freilich die „aktuellen Aussagen“, aber diese schweben auch nicht im luftleeren Raum... Auch wenn dieses Dokument sich an Katholiken selbst wendet, daher nicht zur Ökumene Stellung nimmt, ist es für letztere freilich trotzdem von Interesse. Mich wundern allerdings schon die – meines Erachtens – überspitzten Reaktionen, eben weil im Grunde gar nichts neues gesagt, sondern nur längst bekanntes weiter präzisiert wurde. Ich will ja niemanden zu nahe treten, aber ich halte solche Reaktionen für ein ziemliches „Mimosentum“. Katholiken und Orthodoxe gönnen sich da doch auch nichts und hauen sich alles mögliche um die Ohren, so was muss man einfach aushalten – lieber klare ehrliche Worte die auch mal schmerzen, als ein ständiges „Wischiwaschi“ und eitel Sonnenschein... ;o) Umgekehrt kann ich mir das auch gar nicht vorstellen, also wenn protestantische Theologen aus ihrem Verständnis den Katholiken vorwerfen, dass Christus gar keine sichtbare Kirche gegründet hat und daher unter Kirche nur eine geistige Gemeinschaft verstehen, das stellt sogesehen auch die Katholiken in Frage, aber die haben wahrscheinlich Haut wie Elefanten... ;o)

Lieber hardy07,
gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Fragen wie "was haltet ihr von der neuesten frechheit der katholischen kirche?" sind sicher interessant, gehören aber nicht auf gutefrage.net. Bitte schau diesbezüglich doch noch mal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy
Ich möchte Dich bitten in Zukunft Rücksicht darauf zu nehmen.
Vielen Dank für Dein Verständnis und viele Grüße
Verena vom gutefrage.net-Support
Da ich ev. Theologie studiert habe, muss ich hier einwerfen, dass hier natürlich unterschiedliche Kirchenbegriffe verwendet werden, ansonsten bestände ja auch kein Grund zur Spaltung. Die katholische Kirche hat den Protestanten auch nicht ihr modernes Verständnis von „Kirchesein“ abgesprochen, sondern nur den eigenen kath. Kirchenbegriff näher erläutert. Abgesehen davon, hat Luther tatsächlich gar keine Kirche gewollt und die sichtbare Kirche entschieden abgelehnt, er benutzte daher auch mehr den Begriff der Gemeine, worunter er eine geistige Gemeinschaft verstand, also ein sehr undifferenzierter Begriff, der mit dem ursprünglichen kath. wie orth. Kirchenbegriff nichts gemein hat. Jedenfalls ist jede Aufregung völlig umsonst, da die Katholiken mit ihren theologischen Ausführungen tatsächlich Recht haben, nur wissen die meisten Protestanten eben nicht was die eigene „Kirche“ in ihren Symbolen (Bekenntnisschriften) eigentlich lehrt, da liegt das Problem!
Was ist daran frech, dass jemand von sich sagt: So wie ich das lebe, ist es okay? Ich denke, dass auch ein evangelischer Christ, seine Konfession für die richtige hält. Würde er behaupten, dass der Islam besser ist, müsste er Moslem werden. Wenn also die katholische Kirche von sich sagt, dass ihre die richtige ist, finde ich das völlig normal. Zugleich sagt sie ja auch (1965), dass dass sich viel Gutes und sogar Gottes Wirken in anderen Konfessionen und Religionen findet und nennt dabei ausdrücklich die anderen christlichen Konfessionen, die Juden und Muslime. So im Zweiten Vatikanischen Konzil (1965) in der Schrift Nostra aetate.
Ich bin froh keiner Kirche anzugehören. Man kann ja nichts anderes erwarten,Ihr habt Recht