Wolfgang Joost am 22.08.2007 um 0:04 Uhr

Ich bin nicht nur dafür dass in einer Dienstleistung, sondern in allen Dienstleistungsbranchen Gehälter gezahlt werden, wo sich die Menschen auch von ernähren können. LG Lotusblume
Wolfgang Joost am 22. August 2007 00:37 Schließe mich Deiner Meinung an, aber unsere Regierung sieht das anders!
Lotusblume12 am 22. August 2007 00:40 Unsere Regierung sind von uns gewählte Mitglieder aus unserer Gesellschaft :). Vielleicht muss man nicht nur die Regierung austauschen, ok, ist nicht witzig, aber ich kann es nur noch mit Humor ertragen. LG Lotus
Wolfgang Joost am 22. August 2007 00:46 so sehe ich das auch. Viele Grüße Wolfgang

ich glaube da arbeiten bisher verschiedene briefträger für weniger geld als ihre kollegen und das hart.
Wolfgang Joost am 22. August 2007 00:10 Danke für Deine Meinung!

eine sehr gute absicht - es gibt schon genug "working poor"
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:42 Danke für Deine Meinung

Ein Bekannter von mir hat dort versuchsweise gearbeitet. Bezahlung auf 4 Stunden, tatsächliche Arbeitszeit: 6 bis 8 Stunden, Stundenlohn weniger als 5 Euro bei sehr hoher körperlicher Belastung, Anfahrtskosten etc., dies ist Ausbeutung der schlimmsten Art!
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:43 Sehe ich genauso

Ich bin für eine generelle Einführung eines Mindestlohnes von min. 7,50 €, damit die Staatskasse von Ergänzungszahlungen (Harz 4) an vollzeit arbeitende Arbeitnehmer entlastet wird und jeder Arbeitnehmer in Deutschland in der Lage ist, selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen zu können, ohne Almosen empfangen zu müssen.
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:44 Danke für Deine Meinung

Da ich selbst in dem bereich arbeite und nicht das glück habe bei der "Gelben Post" zu arbeiten, nich mehr als fair.
Wolfgang Joost am 22. August 2007 00:16 Danke für Deine Meinung!

ohne Einschrämkungen
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:43 Danke

Dafür, ohne Einschränkung
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:43 Danke
...nicht nur da!
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:44 Danke
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:44 Danke
Hauptsächlich nach der Öffnung des Marktes bin ich dafür
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:44 Danke
gern geschehen

Bin natürlich! dafür.
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:45 Danke
Ist nur fair
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:45 Danke

Zwar verstehe ich, dass die "privaten" Postboten gern mehr Geld hätten, halte allerdings gesetzlich verordnete Mindestlöhne für einen gefährlichen Weg für die Wirtschaft.
"Der Staat" versteht nach aller Lebenserfahrung von Wirtschaft gar nichts und sollte sich lieber raushalten.
Und wenn ausgerechnet die SPD und die Gewerkschaften hier für gesetzliche Mindestlöhne plädieren, dann ist das wohl etwas widersprüchlich, weil gerade diese beiden ja sonst immer lautstark auf der Tarifautonomie bestehen, den Staat also raushalten wollen.
In diesem Fall ist die Lösung aber besonders grotesk, weil man aus "koalitionspolitischen" Gründen den Weg über das Entsendegesetz gegangen ist, das ja eigentlich nur für Branchen gedacht ist, bei denen ausländische Kolonnen in Deutschland arbeiten und deutschen Arbeitnehmern direkt Konkurrenz machen, wie etwa auf dem Bau.
Davon kann hier ja wohl keine Rede sein!
Heeeschen am 22. August 2007 13:04 Die Wirtschaft versteht allerdings schon etwas von "der Wirtschaft". Will meinen: Wir brauchen in Deutschland den Mindestlohn, damit der Arbeiter, der irgendwo für 4,50 € pro Stunde tätig ist nicht mehr ausschließlich zum Wohlsein seines Arbeitgebers tätig ist.
Den dieser bekommt - nach unserem heutigen, total verwirrten System - dazu, dass der Arbeitnehmer von seinem Lohn ohne Harz 4 nicht leben kann -auch noch einen Lohnzuschuß. Damit kostet der Mann seinen Arbeitgeber vielleicht noch 2 - 2,50 € (zzgl. Sozialabgaben).
Wer profitiert? NUR der Arbeitgeber - ausschließlich.
Wer zahlt die Zeche? Das arme "Schweinchen" das für 4,50 € arbeitet und wer noch?
WIR ALLE NATÜRLICH!!!
Wo ist da beim Mindestlohn ein Schaden für die Wirtschaft?
Kenne keinen Geschäftsführer, Personalentscheider oder eine sonstige Führungskraft, die GEGEN den Mindestlohn wäre!
Super Cruiser am 23. August 2007 09:03 @Heeeschen: Super Erklärung! Genau meine Meinung. Völlig unverständlich, wieso man dagegen sein kann. Vielen Dank! (Ich komme übrigens nicht aus der Postbranche)
Heeeschen am 23. August 2007 09:37 @ emjay: Danke Dir :-) Ich komme auch nicht aus der Postbranche - ich denke jedenfalls, dass man den Mindestlohn branchenübergreifend einführen sollte.
Super Cruiser am 23. August 2007 10:11 DH
demosthenes am 23. August 2007 10:24 @Heeeschen:
Ich akzeptiere natürlich, dass Du hier eine andere Meinung vertrittst - die hattest Du ja auch schon weiter oben zum Ausdruck gebracht.
Deine Rechnung kann ich aber nicht ganz nachvollziehen:
Wenn der AN 4.50 € brutto bekommt, dann zahlt der AG inklusive Urlaubsgeld, "Krankengeld" und Sozialabgaben tatsächlich etwa 7.65 € - die Kosten für die Einrichtung des Arbeitsplatzes sind hier natürlich noch nicht enthalten.
Der "Schaden" für die Wirtschaft ist eine geringere Konkurrenzfähigkeit gegenüber ausländischen Anbietern und - um mal die "berühmte" Friseurin aus Sachsen zu erwähnen - es werden bei höheren Preisen mehr Menschen sich die Haare privat oder schwarz schneiden lassen, ihr Chef wird also Mitarbeiterinnen entlassen müssen.
Im Gegensatz zu Dir kenne ich reichlich Geschäftsführer, Personalentscheider und sonstige Führungskräfte, die einen "gesetzlichen" Mindestlohn sehr skeptisch sehen.
Super Cruiser am 23. August 2007 21:54 @demosthenes: Handelt es sich bei deinen bekannten Führungskräften um die Leute, die sich die Taschen vollstopfen und gleichzeitig Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit entlassen? Ich finde die heutige Entwicklung in der Arbeitnehmer immer mehr bluten müssen und ausgebeutet werden bis zum geht nicht mehr zum K..... Und nur weil es heutzutage im allgemeinen so praktiziert wird, heißt das noch lange nicht, daß das der richtige Weg ist - ganz im Gegenteil. Ich stelle mir jetzt schon das Chaos vor, wenn 5xtägl. ein unterbezahlter, schlecht gelaunter Briefträger die Post bringt. Viele Konsumenten sind heutzutage bereit für gute Ware und gute Dienstleistungen auch mal etwas mehr zu bezahlen. Billigen Ramsch haben wir schon genug und schlechte Dienstleistungen sowieso.
Wolfgang Joost am 22. August 2007 13:46 Danke für Deine Meinung
Super Cruiser am 23. August 2007 10:11 DH
Danke