Frage von drakolen, 111

Was haltet ihr von den Andenken an die Opfer vom 11 September?

Hallo. Was haltet ihr von den jährlichen Andenken an die Opfer vom 11 September. Also das überall wo es geht davon berichete wird.

Findet ihr ,dass es angebracht ist oder dass wir übertreiben ?

Eure Meinung interessiert mich.

Antwort
von voayager, 22

Die Andenkereien jenseits der USA sind unagemessen. Wenn man bedenkt, dass im Irak fast täglicvh zahlreiche Menschen durch Anschläge umkommen und hier kein Hahn danach kräht und keine Henne danach gackert, dann ist klar zu erkennen,m dass da mit 2 Ellen gemessen wird. Zumindest sollte das klar sein, müßte weigentlich ein Kronleuchter aufgehen.

Dann sei daran erinnert, dass es in Nairobi und in Bali gleichfalls fürchterliche Anschläge gab, dann noch einer auf der Insel Djerba, doch wer hier in diesem "Wertestaat" weiss das eigentlichß Etliche wissen es wohl nicht, einfach weil die mainstream Presse das nur mal gestreift hat.

Deutschland ist übertrieben USA orientiert, ein Vasallenverhältnis kommt da noch hinzu, so dass die veröffentlichte Meinung gebannt nach den USA schauen, so als wenn`s sonst nichts weiter Wichtiges gäbe, bzw. die Vereinigten Staaten und die EU allein wichtig wären.

So was nennt man gemeinhin Eurozentrismus (USA gehören dazu, weil von Europäern maßgeblich besiedelt) Das zeigt sich auch in den hiesigen dämlichen Schulen, wo z.B. eine vorkoloniale Gescichte Afrikas praktisch nicht existiert. Was wußte ich als Abiturient von einem Luba,- einem Lunda, Kuba, Malireich, was von Zimbabwe - nix wußte ich, weil es nicht gelehrt wurde. Autodidaktisch erst erwarb ich mir Kenntnisse über die Geschichte Afrikas!


Antwort
von wolfgang1956, 10

Du kannst nichts dafür, dass du wohl noch zu jung bist, um die Tragweite dieser Art von Anschlägen wirklich zu begreifen.

Weder du noch ich haben etwas mit dem 2. Weltkrieg zu tun und trotzdem müssen wir Deutschen uns noch immer den Holocaust vorwerfen lassen. Siegermächte dürfen eben in mancher Hinsicht mehr als Verlierer.

Wenn man es mal richtig überlegt, war es schon eine krasse Nummer, als diese Flugzeuge den Richtungswechsel vornahmen und 3000 unschuldige Menschen in den Tod rissen. Auch wenn die Amis nicht immer zimperlich mit anderen Völkern oder Volksgruppen umgingen, kann man sie schon verstehen, wenn sie sich jedes Jahr dieser Opfer erinnern.

Auch wenn dem einen oder anderen das Thema langweilig sein mag, sollen wir uns alle daran erinnern, dass der Terror inzwischen überall stattfindet. Auch die Franzosen oder wir Deutsche haben ja inzwischen schon Terror erlebt; wenn er nicht sooo viele Opfer kostete, ist doch jedes Opfer ein Opfer zu viel!

Antwort
von medmonk, 25

Miss Sophie würde sagen: »Same procedure as every year, James«. Für mich erst einmal ein Tag wie jeder andere im Jahr. Daher auch in aller Seelenruhe ein kühles Blondes genieße. Schaue schon lange kein Fernsehen mehr, daher weitestgehend davon verschont bleibe. Für die Angehörigen wird es sicher ein schmerzhafter Tag bleiben, ich jedoch kein Anlass sehe mit zu trauern. Wenn müssten man allen Menschen gedenken, die Opfer solche Gräueltaten wurden. Besonders seien hier die vielen Zivilisten erwähnt, die über Jahre zu Tode gebombt wurden. 

Egal ob im zweiten Weltkrieg samt ersten Atom-Schlag, Vietnam oder dem Golfkrieg (Stichwort: Brutkasten-Lüge) sowie Irak, Afghanistan, Ukraine und Syrien. Mir auch relative egal was andere mir vorwerfen oder unterstellen. 9/11 für mich lediglich als der Tag in Erinnerung bleiben wird, an dem die USA selbst Terror, Tot und Verderben mehr denn je in die Welt gebracht haben. Um es abschließend klar zu stellen. Ich habe nicht per se etwas gegen Amerikaner. Jedoch etwas gegen globaler »Terror-Politik« wie sie seit Jahrzehnten in Washingtons betrieben wird. 

Wake up and happy 9/11 USA! (Vorsicht, Ironie!)

Antwort
von MERCfan, 20

Ich finde es eine Erinnerung in den Nachrichten Wert und das vielleich an dem Tag mal eine Reportage darüber kommt, damit man nicht "vergisst" in welcher Welt wir leben. Aber ich finde es eine schande das andere Zwischenfälle die sogar noch mehr opfer gefordert haben nicht so dran erinnert werden, z.B. Bürgerkriege. Klar haben die keinen bestimmten Tag aber da kann man zumindest einen Tag auswählen an dem daran einfach nochmal erinnert wird.

Antwort
von eni70, 40

Was heisst denn "wir"?

Der 11.9 ist ein Politikum und die USA neigen zur "Helden"-Vergötterung, da wird sich nichts ändern. Trauern ist offensichtlich angenehmer als denken, sonst würden in den USA so manche Dinge anders laufen.

Die Toten zu ehren im religiösen Sinne, ist was ganz anderes.

Kommentar von Acutus ,

Trauern ist offensichtlich angenehmer als denken

Und Du trauerst nur? Denken is nicht.

Kommentar von eni70 ,

Du hast die Antwort nicht verstanden.

Antwort
von chemikant2, 43

Natuerlich sollte man es nicht vergessen aber jeder naxhrichten sender bringt das

Expertenantwort
von ramay1418, Community-Experte für Flugzeug, 24

Na ja, die Amis lieben nun einmal Inszenierungen a la Hollywood. 

Man könnte ja auch einfach eine Trauerrede halten; aber warum die "Siegesparaden"? Und Selbstkritik gibt es auch nicht. 

Leider will der normale US-Bürger nicht wahrhaben, dass seine Regierung an manchen Dingen nicht ganz schuldlos ist. Das wiederum ist auf eine sehr beschränkte Weltsicht und ein mangelndes Verständnis für die Politik anderer Länder zurückzuführen. 

Die USA mischen sich oft in lokale Konflikte ein und meinen, sie könnten alles mit dem Colt an ihrer Seite lösen. Danach hinterlassen sie eine destabilisierte Region und wundern sich dann wie die Kinder, dass es Menschen gibt, die darüber "not amused" sind. Und Freunde haben die USA, entgegen vielen Beteuerungen von Politikern, tatsächlich nicht. 

Es hat sich in der Geschichte ja oft gezeigt, dass die Amis aufs falsche Pferd setzten und Diktatoren unterstützten, solange es keine Kommunisten waren: Pinochet, Somoza, Videla. Nur an Nordkorea trauen sie sich nicht heran. 

OK, dass in unseren Medien diese Anschläge erwähnt werden, ist logisch und auch nicht verwerflich, aber ich finde, dass nach 15 Jahren eine Drei-Minuten-Nachricht dafür reicht. 

Antwort
von DeinHerrscher, 31

Es sind eben edle Amerikaner. Wenn irgendwo in einem Dritte-Welt-Land Tausende Frauen und Kinder abgeschlachtet werden (Boko Haram), ist das nicht mal eine Randnotiz in den Nachrichten. Wenn aber auch nur ein Amerikaner stirbt, muss die Welt auch Jahre später noch trauern.

Kommentar von Cruiser67 ,

Richtig erkannt! Wer das aber kritisiert und nicht bei der USA-Verehrung mitmacht, wird schnell zum Außenseiter in unserer Gesellschaft. Was die USA schon an Leid in anderen Ländern verursacht hat, zählt nicht. Das geschieht ja nur zum Wohle einer "besseren" Welt. Die USA lieben Krieg, das ist schon lange bekannt, aber es ist den meisten egal. Ich empfehle mal nach "George Carlin - We like war" zu googeln. Der hatte schon früh erkannt, wie seine Regierung tickt.

Antwort
von Ursusmaritimus, 38

Es ist der fünfzehnte Jahrestag und damit ein "verstärkter Termin".

Die nächsten fünf Jahre wird es ruhiger um zum 20. und 25. Jahrestag wieder Vollgas zu geben. Dann wird es so langsam nur noch in die Geschichtsbücher abgleiten.......

Wer denkt den noch an den 17. Juni? Aber der 09. November hat noch Präsenz......

Antwort
von gnhtd, 39

Ich finde es übertrieben ausserhalb der USA, vor alle wenn man bedenkt was alles für Gräueltaten schon mit 9/11 "gerechtfertigt" wurden...

Kommentar von kzumollegah ,

Da können die Opfer doch nichts für

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