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Was haltet Ihr von dem Telekom-Streik?

gefragt von fussballlehrer am 11.05.2007 um 15:12 Uhr

gerechtfertigt? in wieweit sind die kunden betroffen?


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marxx
beantwortet von marxx am 11. Mai 2007 15:28
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Da gibt es Konkurrenten, die Flatrate für 30 Euro anbieten und Telekom verharrt bei den 49,90 Euro/Monat.
Ein Wahnsinn - ich bin mal ab Oktober weg von der Telekom und wechsle zum regionalen Konkurrenten für 29,90 Euro/Monat.

Kommentar von C207f83a93f2d439f0033fdc7bbdbdb7smalljaguar4 am 11. Mai 2007 15:29

und was hälst du nun vom streik???

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:31

und die wollen immer noch eine Einrichtungsgebühr von 60€ haben - also bei Aldi muss ich keinen Eintritt zahlen um dort Geld ausgebenzu dürfen. Ich zahle auch in Fitnessstudios mit der selben Begründung keine Einrichtungsgebühr

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 11. Mai 2007 15:31

@marxx: Abgesehen davon, dass Du die Frage nicht beantwortet hast: Bist Du Dir sicher, dass beide Preise die gleiche Leistung umfassen, samt Anschluss, Grundgebühr und Gedöns?

Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 11. Mai 2007 21:54

Dann rechne mal die Grundgebühr mit dazu.

Kommentar von Simple_avatar1smallmarxx am 12. Mai 2007 10:26

Grundgebühr wird derzeit von diesem Regio Anbieter nicht verlangt.

Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 14. Mai 2007 22:01

Wenn du nicht zu so einem großen wie Arcor wechselst, brauchst du doch weiterhin ein Festnetzanschluß, um ins Netz zu kommen. Und diese Gebühr, mußt Du mitrechnen. Oder machst Du etwa UMTS?

Kommentar von Simple_avatar1smallmarxx am 15. Mai 2007 12:58

Ich spreche nicht von UMTS. Meine Überlegung zum Wechsel ist derzeit zu KabelBW, oder wie du sagst zu Arcor. Und die erlassen alle derzeit eine Bereitstellungsgebühr.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 11. Mai 2007 15:25
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Aus Sicht der Arbeitnehmer in punkto Besitzstandswahrung - rein sachlich: Zustimmung. In Anbetracht dessen, was heute bei der Telekom - z. B. Callcenter-Mitarbeiter verdienen - Voll Daneben. Zur Erklärung meines Standpunktes: In der Presse wird lediglich gesagt: Mehr arbeiten für weniger Geld. Aber wissen denn auch alle, dass ein CC-Mitarbeiter derzeit 32 h/Woche arbeitet und dafür ca. 3.200 € monatlich verdient? In anderen CallCentern wird bei 40 h/Woche ca. 1.500 € (mit Zulagen) gezahlt. Ist es da so verwerflich, Mehrarbeit - sprich 40 h Woche - bei Weglassen von Zulagen zu fordern? Das würde ich so gern mal zur Diskussion stellen.....

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:28

Es geht weit weniger um die CC-Mitarbeiter als um die Techniker und Angestellten in den T-Punkten.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 11. Mai 2007 15:29

Woher hast Du die Info? Mir wäre das dann neu.

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:29

Kenne jemand der dort als Techniker arbeitet.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 11. Mai 2007 15:31

Ich habe mit den Leuten zu tun, die für die Besetzung von Stellen in CallCentern in Norddeutschland verantwortlich sind - wir werden wohl beide recht haben :-)

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:53

Da gibt ja noch mehr Bereiche in denen auch wieder ganz anderes läuft. Die Schweinepriester in dem Konzern erzählen jedem Bereich nur ein bischen so das das ganze Ausmaß gar nicht sichtbar wird.

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 16:15

Ich glaube ich will da auch im CC arbeiten...

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 11. Mai 2007 17:10
  1. muß man sehen daß vor ein paar Jahren den Mitarbeiter gesagt wurde, es muß die arbeitszeit reduziert werden und gleichzeitig müssen sie dafür auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. - Jetzt heißt es sie müssen wieder mehr arbeiten und dafür noch mehr auf Abtriche beim Gehalt machen. Die Topmanager die dies dann durchsetzen können, bekommen dafür gleichzeitig eine Erhöhung ihrer Gehälter um mehr als 50%- als Belohnung! Man kann sich nicht einfach am billigsten Niveau orientieren. Denn dann könnte man genauso gut sagen man soll sich an chinesischen Callcenterlöhnen orientieren. Die können ja genauso auch für hier telefonieren! Die Manager orientieren sich aber bei ihrem Gehalt nicht am Anbieter mit den niedrigsten Managergehältern sondern an den teuersten! Ein komischer Widerspruch
Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 11. Mai 2007 21:50

@mismid 100Daumen für Dich. @ schurke Ich weiß ja nicht wie sicher deine Quellen sind, aber meine Freundin schaukelt sich die E... warscheinlich nur dann wenn sie bei ihrer Physiologin auf dem Sofa liegt. Und Frau Dr. sagte ihr, daß sie noch zwei Patientinen aus irem Center (Berlin-Lankwitz) hat.(Hat keine Namen genannt)Ich kann Dir nur sagen die Angestellten werden dort "verheizt" Erkunde dich bitte erst bei den richtigen Leuten, bevor Du so etwas schreibst! Sie verdient gut. Daq hast Du recht. Für den Stress ist sie aber nicht überbezahlt, sondern andere sind unterbezahlt! Ich würde mir wünschen menn sich hier noch mehr betroffene melden würden.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 11. Mai 2007 22:12

Ganz meine Meinung!Viele Firmen haben mittlerweile wieder die 40 Std.Woche u.da gibts nicht einen Cent mehr für.Die Firma, in der mein Mann seit fast 30 Jahren arbeitet, ist auch vor langem schon wieder von der 38,5 zur 40 Stundenwoche zurückgekehrt, ohne Bezahlung.Ausserdem sind langjährige Sonderzahlungen wie Urlaubs-Weihnachtsgeld, Prämien ersatzlos gestrichen worden.Dabei gings der Firma noch nicht mal schlecht.Aber auf die Idee gekommen zu streiken wär da niemand. Grundsätzlich halte ich von Streiks im allgemeinen nicht viel.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 11. Mai 2007 15:18
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Wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht , kann man das verstehen. Aber das die Telekom etwas tun muss ist auch klar. Durch die Öffnung des Telekommunikationsmarktes hat die Telekom sehr viel Konkurrenz bekommen. D.h. viele Kunden der Telekom wandern ab zu anderen Anbietern. Mit weniger Kunden und daraus weniger Umsatz, gibt es Probleme mit der hohen kostenintensiven Personaldecke. Andere Telekommunikationsanbieter stellen auch viele Menschen ein.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 11. Mai 2007 17:03

die Öffnung des Telekommuniaktionsmarktes war bereits vor mehr als 15 Jahren. Die Telekomgeschäftsleitung hat einfach nur geschlafen und gehofft daß die Kunden es nicht merken, daß ihre Preise überteuert sind

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 11. Mai 2007 21:13

100% richtig, mich hat besonders die Aroganz bei Reklamationen geärgert, die haben einfach zu spät mitbekommen, dass es besser geht, das wir nicht auf die Telkom angewiesen sind. Ausbaden müssen das jetzt die Mitarbeiter.

Wobei Heeeschen auch recht hat, die externen Call-Center MA der Telekom verdienen im Durchschnitt 6€ die Stunde und müssen 40 Std. arbeiten und werden drangsaliert, wenn sie nicht genug Calls haben, die internen schaukeln sich die E... weiß ich zufällig aus erster Quelle. Trotzdem, ist es natürlich, dass man seine Besitzstände erhalten möchte.


Tomorru
beantwortet von Tomorru am 11. Mai 2007 15:26
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Das ist eine sehr gute Sache für die betroffenen Arbeitnehmer und die Kunden. So bekommt die Konzernführung gezeigt das sie nicht einfach alles machen kann was sie für richtig halten. Desweiteren ist es auch eine gute Sache für die Kunden denn je mehr Probleme sie mit einem Anbieter haben um so besser kann man dem Anbieter die Pistole auf die Brust setzen und ihn auch gerichtlich dazu zwingen seine vertraglichen Zusagen einzuhalten. Somit gerät der Konzern doppelt sogar dreifach unter Druck was dazu führen sollte das sich etwas bewegt. Nicht nur im Konzern sondern auch die Marktwirkung ist hier anzusprechen. Die Aktionäre wollen mehr, die Mitarbeiter wollen mehr und die Kunden wollen mehr. Die Konzernfürung muss sich also entscheiden auf wessen Seite sie sich schlägt. Da das unter den Augen der Öffentlichkeit passiert, zieht eine Entscheidung zu Gunsten der Aktionäre massive Probleme in Form von Streiks und weiterem Kundenverlust nach sich. alles weiter könnt ihr euch dann jetzt mal ausmalen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 11. Mai 2007 15:30

Du hast natürlich nicht unrecht. Vor allem finde ich es einfach zum K.tzen, wenn es stimmen sollte, dass Streikbrechern eine 300-Euro-Arbeitsprämie angeboten worden sein soll.

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:32

Luat meinem bekannten ist es ein ganzes Monatsgehalt plus der 300-Euro Prämie gewesen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 11. Mai 2007 15:33

Das ist der Hammer - wenn sowas beweisbar ist, dann sollte explizit DAGEGEN vorgegangen werden!

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 11. Mai 2007 15:54

Ohne Jobverlust bekommt man abe keinen dazu das zusagen

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 11. Mai 2007 17:12

man sieht doch ob jemand arbeitet - und mit einer Kontoüberprüfung beim Konzern seiht man genau ob solche Prämien geflossen sind

Kommentar von Simple_avatar7smallTomorru am 18. Mai 2007 21:14

bin mir da nicht mal sicher... trau keinen Büchern die du nicht selbst frisiert hast.


anonym
beantwortet von karlhorst am 11. Mai 2007 16:00
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Wenn telekom 4 Milliard Euro an seine Aktienäre ausschüttet, dann sollen auch ihre Mitarbeiter anständig bezahlen werden. Denn schließlich haben ja diese Mitarbeiter die Gewinne erst erwirtschaftet. Verkehrte Welt! ich wünsche auch bei eurem streik alles gute und dass ihr erfolg habt!



UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 11. Mai 2007 16:03
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Streiks sind ein legitimes Mittel der Arbeitnehmer/innen und ihrer Gewerkschaften, sich gegen Arbeitgeber/innen zu behaupten und ihre Rechte durchzusetzen.

Das gilt für Telekom-Angestellte genauso wie für die kleinerer Firmen.

Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 11. Mai 2007 23:47

Ja Ulf, Du trffst wieder mal voll den Punkt. Ich möchte noch anfügen, daß es ein Segen ist, daß Streik in unserem Grundgesetz festgeschrieben ist. Die Gegner sollen doch mal darüber nachdenken, daß die Gewerkschaften sehr verantwortungsvoll mit diesem Druckmittel umgehen. Es gab und wird auch keinen Streik geben, nur weil der Chef mal "du du" gemacht hat.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 12. Mai 2007 02:15
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Ich denke, daß alle, die nicht von einem Arbeitsplatzverlust bedroht sind, das gar nicht zu beurteilen haben! Wenn wir Kunden von dem Streik betroffen wären, müßten wir das eben hinnehmen, das ist der Sinn eines Streikes.

Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 12. Mai 2007 11:13

Ein Daumen von mir.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 11. Mai 2007 22:37
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Ich halte grundsätzlich nichts von Streik, egal bei welcher Firma, da er, statt Arbeitsplätze zu schaffen, in vielen Fällen eher Arbeitsplätze gefährdet, oft auch die mittelständischer Sebstständiger. Als Angestellter hat man es doch wirklich gut: man muss sich nicht selbst darum kümmern, dass Arbeit vorhanden ist, man ist mit Arbeitgeberzuschuss versichert und rentenversichert, bekommt, wenn er Glück hat noch ein bischen Urlaubs- und Weihnachtsgeld und bekommt seinen Lohn auch, wenn er krank ist weitergezahlt. Wenn ich als Selbständiger einen Auftritt oder Auftrag wegen Krankheit absagen muss, habe ich keine Einnahme und muss eventuell noch für Ersatz sorgen, muss mich selbst versichern und muss mir, wenn ich nicht gerade einen Dauerauftrag habe den A.... aufreissen um bei Arbeitsstundenzahlen von mehr als 40 Stunden die Woche, Abends und am Wochenende ein Einkommen von 1.500 oder ein bischen mehr zu bekommen. P.S. ich habe auch schon einen längere Zeit bei der Telecom in der Auskunft gearbeitet, da hat man sich für ein gutes Geld nicht totgearbeitet - das 'geistige Problem' waren eher die Vorgesetzten. Aber das ist eine andere Sache.

Kommentar von 14c6ad7117d2f508bb59b7ef5bae18fdsmallwaldgeist am 11. Mai 2007 23:24

Du kannst doch Deine kleine Firma nicht mit der Telekom vergleichen. Glaubst Du wirklich, daß Herr Obermann für`s Arbeitsplatzvernichten sich mit 1500 zufrieden gibt? Häng mal hinten noch eine Null ran und mach vorn aus der eins eine zwei oder sogar eine drei. Und da gibt es noch viele Vorstandsmitglieder. Deine Zeit in der Auskunft scheint auch schon länger her zu sein. Oder in Berlin ist alles anders.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 11. Mai 2007 23:48

Ich bin 1998/99 in Stuttgart bei der Auskunft gewesen.

Und zum Theama Arbeitsplatz vernichten - hätte ich z.B. nicht schon freiwillig vor 3 Jahren auf 10 Euro Honorar pro Vorstellung (also 40 Euro statt 50 Euro) verzichtet, dann ware das Theater, für das ich arbeite geschlossen worden und ich hätte dort gar kein Honorar mehr! Ich bin der Meinung, der Grossteil der Arbeitnehmer sollte mal ein wenig Verzichten lernen - uns allen geht es trotzdem noch sehr, sehr gut in Deutschland.

Ich meine nicht diejenigen, die im 1Euro Job + hartz arbeiten müssen - das liegt auf einer ganz anderen Ebene. Nur - gerade dort kann man mit Streik auch nichts erreichen.


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