Frage von KidTakeMyAdvice, 224

Was haltet ihr von BDSM bzw. Sado-Maso?

Interessiert mich einfach so. :-D Und nein, ich übe es nicht aus.

Begründungen wären nett. ^^

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kajjo, Community-Experte für Geschlechtsverkehr, Sex, Sexualitaet, 224
Das ist etwas für verrückte Menschen
  • Nun, die Auswahlmöglichkeiten sind hier nicht gerade sinnvoll gewählt, so dass mir nichts übrig bleibt, als diese Möglichkeit zu wählen.
  • Es ist Fakt, dass Menschen mit psychischen Problemen oft auch in die Richtung Sado-Maso tendieren. Psychische Problemfelder treten sehr oft gehäuft auf und eine deviante Sexualität ist durchaus auch eine Facette psychischer Störungen. Es gibt nur wenige Menschen mit SM-Neigung, die keinerlei anderen psychischen Probleme haben.
  • Für die Species Mensch ist eine lustbasierte Sexualität mit Erregung, Freude, Zärtlichkeit, Höhepunkt typisch und Schmerzen stehen für alle normalveranlagten Menschen der Lust entgegen. Wenn irgendwas irgendwo ziept, weh tut, schmerzt, dann ist bei der überwältigenden Mehrheit die Lust schnell vorbei und nichts geht mehr. Das ist also die natürliche Reaktion. Wenn etwas weh tut, dann ist das nicht erregend, sondern Warnsignal. Dazu sind Schmerzen physiologisch gedacht.
  • Gleichwohl spielt schon eine Mehrheit der Menschen ein wenig mit Dominanz und Unterordnung, mit Festhalten, mit Nehmen und Genommenwerden und wenn man das als normale Spielarten ansieht, dann sind SM-Neigungen eben Exzesse und Übertreibungen davon.
  • Ich halte nichts von dem Zeitgeist, jede Abart als normal und ach-so-gut zu definieren, anstatt klar Stellung zu beziehen, was noch im Bereich des Normalen liegt und was schlichtweg gestört ist. Bei Sado-Maso mag es eine Grauzone geben und die Welt ist eben nicht schwarzweiß, aber viele der Praktiken sind einfach nicht mehr gesund.
Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Da ich mich für Psychologie interessiere, finde ich deine Antwort sehr gut. ;) 

Darf ich mal fragen, welche psychischen Persönlichkeitsstörungen bzw. PROBLEME denn auftreten "könnten"? Also bei Leuten, die sich dieser Spielart zugetan fühlen? Gibt es da bestimmte ... ja, Probleme oder ist das sehr unterschiedlich? 

Ja, so was wie ... beispielsweise Elektroschocks oder was da betrieben wird, finde ich ebenfalls ziemlich ... befremdlich. ^^ 

Ich weiß, dass Studien ergeben haben, dass das Lust- und Schmerzzentrum im Gehirn miteinander verknüpft ist. 

Kommentar von Kajjo ,

Es gibt eine Vielzahl von psychischen Problemen. Burnout, Depressionen, Missbrauchshistorie, Angststörungen, gestörtes Selbstvertrauen, Kontrollverluste, Ritzen und andere Formen der Selbstverletzung und so weiter.

Wenn du die "Big Five" der Persönlichkeitspsychologie kennst, dann spielen auch jene Werte eine Rolle, die man dort unter "Neurotizismus" zusammenfasst (Nervosität, Launenhaftigkeit, Melancholie, Unzufriedenheit, Labilität...). Solche Eigenschaften haben keinen Krankheitswert, sondern sind einfach Facetten der Persönlichkeit. Aber viele dieser Facetten können in übersteigerter Form auch als Krankheit auftreten.

Lust und Schmerz liegen zwar räumlich dicht beieinander, aber eigentlich als negative Rückkopplung: Freude kann Schmerz dämmen und Schmerz kann warnen, statt der Lust lieber auf Gefahrenabwehr zu setzen... Wenn aber Schmerz als Lust wahrgenommen wird, dann liegt dort eine Fehlschaltung vor. Das ist der springende Punkt, den die Befürworter gerne mal verdrehen. Schmerz ist Warnsignal, niemals Lust.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Ah, okay. Danke! 

Ist das denn bei jeder Spielart des BDSM so? Oder nur beim SM? Dazu gehören ja noch andere Dinge - wie Dominance und Submission und eben Bondage und Discipline usw. ...

Weil deine Antwort bezieht sich eher auf den Schmerzaspekt, habe ich recht? 

Kommentar von Kajjo ,
  • Meine Antwort bezog sich überwiegend auf den Schmerzaspekt, das stimmt. Aber auch Dominanz und Submission sind natürlich kein Zeichen besonderer psychischer Gesundheit, wenn es derartige Ausmaße annimmt.
  • Ich bin überzeugt, dass es viele Verhaltensweisen gibt, wie zum Beispiel auch Angst, die evolutiv optimiert, natürlich und gesund sind und als Warnsignal dienen. Aber Phobien sind eben krankhaft übersteigerte Ängste und nicht mehr normal. Die Welt ist nicht schwarzweiß und die Übergänge können fließend sein.
  • Die Frage muss also sein: Was ist biologisch-physiologisch beabsichtigt, also gesund, damit der Mensch sexuelle Erregung empfindet? In einem gewissen Rahmen kann es durchaus sein, dass Macht und Einfluss zu den Faktoren gehören, die eine Frau anmachen. Wohlgemerkt, in einem gewissen Rahmen. Nehmen und Genommen werden kann erregend sein und darf es auch sein. Aber grundlegend sollten Zuneigung, Begehren, Zärtlichkeit, Liebkosen sein.
  • Ist es gesund und normal, sexuelle Lust dabei zu empfinden, jemand anderen zu benutzen, zu missbrauchen, ihm Schmerzen zuzufügen oder ihn Dinge machen zu lassen, die er eigentlich nicht will? Ich denke nicht. Ich halte das für einen psychischen Schaden, solche Dinge mit sexueller Erregung zu assoziieren. 
Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Okay, danke für die ausführliche Antwort. :) 

Interessanter Gedankengang und besonders der letzte Punkt ist sehr akkurat. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, denn es ist tatsächlich ziemlich befremdlich. 

Erinnert mich an diesen Bestseller: 50 Shades of Grey. Ein ziemlich unterdurchschnittlich schlechtes Buch, wird aber hochgelobt. Und wurde des Öfteren kritisiert, weil es BDSM falsch darstellen würde -> missbrauchend und ungesund. Der Hauptcharakter soll die Frau irgendwie stalken und häusliche Gewalt ausüben und das wird von den ganzen Fans als normal abgestempelt ...

Kommentar von Psychotrop ,

Diesem letzten Punkt ist durchaus etwas hinzuzufügen. Nämlich, dass die Motive für eine aktive Person im BDSM (wir unterscheiden da ja noch zwischen dominant und sadistisch) nicht so oberflächlich sind wie hier dargestellt. Sie sind dagegen so vielschichtig und komplex wie das menschliche Handeln an sich.

Die Machtausübung IST ein Faktor, der nicht zu negieren ist. Evolutionär drängt es sich ja geradezu auf, dass eine Macht-ausübende Haltung oder Handlung das Belohnungssystem des Gehirnes aktiviert. Männchen die Macht ausgeübt haben, dürften sich im Laufe der Zeit deutlich öfter gepaart haben. Ebenso Weibchen, auf welche die Machtausübung eine anregende Wirkung hatte. Diese Asymmetrie lässt sich auch in der Rollenverteilung in der BDSM-Szene beobachten: Ca. 70-80% aller Paare spiegeln diese wider. Das kann allerdings auch an gesellschaftlichen Klischees und dem aktiven Spiel mit diesen liegen. Das praktisch alle mir bekannten BDSMer Sexismuss vollkommen ablehnen ändert daran übrigens nichts. Jedem wird selbstverständlich das volle Recht zugesprochen sich seine Seite auszusuchen.

Auch der Glaube, dass "benutzen, missbrauchen, ihm Schmerzen zuzufügen oder ihn Dinge machen zu lassen, die er eigentlich nicht will" die einzigen Triebe und Motive sind, ist nicht sehr weit gedacht. In aller Regel kommt nämlich das Wissen dazu, der Partnerin oder dem Partner mit den Handlungen Lust zu bereiten. Ohne ein übergeordnetes Einverständnis kommt nämlich kein BDSM zustande. Auf einer Übergeordneten Ebene begegnen sich die Partner in aller Regel auf Augenhöhe. Ob diese Augenhöhe nun beim jeweiligen Paar auch (beispielsweise nach verlassen des Schlafzimmers) äußerlich sichtbar ist, kommt auf die Vorlieben der Partner an.

Definitiv teilen kann bzw. muss ich die Meinung der Kritiker am von Dir benannten Buch. DAS ist ein Beispiel für Krankhaftes Verhalten und eine Missbrauchsbeziehung. Leider so sehr romantisiert und glorifiziert, dass der Leser es nicht merkt und glaubt, es handele sich um BDSM. Nur der, welcher sich bereits zuvor mit BDSM auseinander gesetzt hat erkennt hier die (meiner bescheidenen Meinung nach) gefährliche Natur dieses Buches.

Kommentar von Kajjo ,

@Psychotrop, du bist es doch, der hier BDSM romantisiert: Einerseits argumentierst du mit evolutiv naheliegendem Lustempfinden bei Machtausübung (also einer sehr biologistischen Sichtweise) und andererseits berufst du dich auf ach-so-einvernehmliches Handeln, um Lust zu bereiten, so a la "Machtgefälle auf Augenhöhe". 

Hast du wirklich noch nie daran gedacht, dass Macht und Erniedrigung durchaus auch nicht ganz einvernehmlich ausgeübt wurden in der Geschichte der Menschheit? Dass Missbrauch, Zwang, Erniedrigung zwar durchaus vor allem dem dominanten Part in der Tat Lust bereiteten, nicht aber unbedingt immer dem Opfer? 

BDSM ist nicht nur das, was die Befürworter so mit hehrem Schein promoten, mit Safewords, mit Augenhöhe -- niemand muss einen BDSM-Führerschein machen, niemand stellt die Regeln sicher, jeder macht es, wie es kommt. Die Szene ist extrem heterogen und keineswegs alle sind so verlässlich und psychisch gesund, dass alles so abläuft wie in einem BDSM-Handbuch. Das ist schlichtweg Quatsch. 

Und welche übergeordnete Ebene hat denn Augenhöhe? In welcher Beziehung gibt es das überhaupt, ganz egal ob BDSM oder nicht. Als Wunschgedanke ist das perfekt, aber in der Praxis gibt es doch sehr viele Beziehungen mit BDSM, wo keineswegs im Alltag Augenhöhe gegeben ist. Wo nicht alles nach sauberem Drehbuch ach so ausgeglichen ist.

Kommentar von Psychotrop ,

@Psychotrop, du bist es doch, der hier BDSM romantisiert: Einerseits argumentierst du mit evolutiv naheliegendem Lustempfinden bei Machtausübung (also einer sehr biologistischen Sichtweise) und andererseits berufst du dich auf ach-so-einvernehmliches Handeln, um Lust zu bereiten, so a la "Machtgefälle auf Augenhöhe". 

Da hast Du etwas falsch verstanden, ich wende mich gegen eine romantisierung eines missbräuchlichen Verhaltens wie es in 50 SoG dargestellt wird in ABGRENZUNG zu BDSM.

Die biologische Sichtweise ist eine Erklärung dafür, dass es sich hierbei nicht um ein krankhaftes Verhalten handelt, also eine Frage nach dem WARUM.

Das einvernehmliche Handeln stellt die Grundlage für eine moderne und gewaltfreie Ausübung als mündige, vernunftbegabte Individuen dar, also die Frage nach dem WIE.

Diese beiden Aspekte stehen in keinerlei Widerspruch zueinander.

Hast du wirklich noch nie daran gedacht, dass Macht und Erniedrigung durchaus auch nicht ganz einvernehmlich ausgeübt wurden in der Geschichte der Menschheit? Dass Missbrauch, Zwang, Erniedrigung zwar durchaus vor allem dem dominanten Part in der Tat Lust bereiteten, nicht aber unbedingt immer dem Opfer? 

Selbstverständlich ist das so und Dein einleitender Halbsatz "Hast du wirklich noch nie daran gedacht" erweckt bei mir Unverständnis, wie Du diesen Gedanken aus meinen Ausführungen abgeleitet haben könntest. Aber zum Inhalt: Natürlich ist Macht und Erniedrigung schon oft gegen den Willen des Opfers angewendet worden. Das ist denke ich ein Teil der Definition eines Opfers. Im einvernehmlichen BDSM gibt es keine Opfer.

BDSM ist nicht nur das, was die Befürworter so mit hehrem Schein promoten, mit Safewords, mit Augenhöhe -- niemand muss einen BDSM-Führerschein machen, niemand stellt die Regeln sicher, jeder macht es, wie es kommt. Die Szene ist extrem heterogen und keineswegs alle sind so verlässlich und psychisch gesund, dass alles so abläuft wie in einem BDSM-Handbuch. Das ist schlichtweg Quatsch. 

Zu behaupten, dass Du als Unbeteiligter bestimmen könntest was BDSM sei oder nicht sei halte ich für vermessen. Die Unterstellung, es handele sich bei Sicherheitsregeln und sicherem Umgang mit BDSM um "hehrem Schein", ist ein Affront gegen jeden, der sich diesen Regeln unterwirft.

Gibt es solche, die das nicht tun? Solche, welche die Regeln oder den gesunden Menschenverstand und die Würde des Anderen mit Füßen treten? Mit Sicherheit! Es gibt sie im BDSM und es gibt sie außerhalb des BDSM. Es gibt Vergewaltiger und Sadisten (die wir in der Szene früher mal in Abgrenzung "Realsadisten" genannt haben), die keinen Bezug zur Szene haben. Und genau an dieser Stelle bröckelt deine ganze Argumentation. Denn dann müsstest Du Dich gegen jeden Sex richten, da ja Sexuelle Gewalt existiert. Du müsstest Dich gegen die Ehe richten, da Häusliche Gewalt existiert.

Eine richtige BDSM-Beziehung fußt auf Vertrauen und Respekt und dass ist die Tatsache, die Du nicht anerkennen willst. Bloß weil es kranke Menschen in der Szene GIBT, möchtest Du allen anderen ihre Gesundheit absprechen.

Und welche übergeordnete Ebene hat denn Augenhöhe? In welcher Beziehung gibt es das überhaupt, ganz egal ob BDSM oder nicht. Als Wunschgedanke ist das perfekt, aber in der Praxis gibt es doch sehr viele Beziehungen mit BDSM, wo keineswegs im Alltag Augenhöhe gegeben ist. Wo nicht alles nach sauberem Drehbuch ach so ausgeglichen ist.

Natürlich ist das richtig. Beziehungen sind dynamische, komplexe Gebilde, die sich nicht einfach so abbilden lassen. Und selbstverständlich bedeutet "Augenhöhe" auch nicht, dass eine spiegelsymmetrische Gleichheit besteht. Augenhöhe bedeutet, dass sich die Partner zuallererst als Partner verstehen. Gleichberechtigte, erwachsene, mit Würde versehene Wesen, die sich in beiderseitigem Einvernehmen in diese Situation begeben.

Beiderseitiges Einvernehmen. Alles Andere ist eine Vergewaltigung und gehört angezeigt. Und Du tust gut daran, Dich dagegen zu stellen. Nur verwechsele es bitte nicht mit BDSM. DAS IST KEIN BDSM.

Kommentar von voayager ,

Ich schließe mich diesem Text in jeder Weise an, finde es auch abnormal ausgerechnet an BDSM-Praktiken Gefallen zu finden.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Ich finde es trotzdem nicht abnormal. ^^ Wenn du was Abnormales suchst, dann schau dir mal die Typen an, die sich an bestimmten Fetischen ... du weißt schon ... (Geldsklave oder so) ... DAS ist für mich abnormal. 

Kommentar von Papabaer29 ,

Hast du da irgendwelche Studien, die da eine Korrelation nahelegen?

Ich bezweifle das nämlich.

Und selbst wenn es stimmt, dass Menschen mit "psychischen Problemen" in die "Richtung Sado-Maso tendieren", dann heißt das noch lange nicht, dass der Umkehrschluss zulässig ist.

Kommentar von Psychotrop ,

Da wüsste ich dann doch gerne eine Quelle zu diesen Behauptungen. Meines Wissens nach haben nämlich alle Studien die einen solchen Zusammenhang aufzeigen wollten mit dem Ergebnis geendet, dass es keinen gäbe.

Ich möchte folgende Überlegung nahe legen: Es ist erwiesen, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen erhöhter Intelligenz und psychischen Erkrankungen gibt. Des weiteren liegt es nahe, dass überwiegend Menschen mit einer gewissen Mindestintelligenz vorhandene BDSM-Neigungen auch eingestehen und/oder ausleben, da es notwendig ist, sich mit sich selbst, der eigenen Sexualität, den eigenen Gelüsten und der gesellschaftlichen Ächtung des Themas auseinander zu setzen. Ein dummer Mensch würde einfach denken "Neeee, abartig" und das ganze abtun. Ein ähnliches Muster ist übrigens bei Homosexualität zu beobachten. Denkt man diesen Gedanken jetzt zu ende, dann folgt daraus, dass eine Häufung der psychischen Erkrankungen geradezu zwangsläufig, jedoch ohne jeden ursächlichen Zusammenhang unter BDSM-Praktizierenden auftritt.

Ebenfalls lässt sich die Frage nach der Ursache-Wirkung Beziehung stellen: Selbst wenn psychisch erkrankte Menschen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben sich im BDSM wieder zu finden, folgt daraus nicht, dass BDSM die Menschen krank mache oder gar an sich krankhaft sei. Ich bin mir sogar sicher, dass es Fälle gibt, bei denen auch psychische Störungen mit zu den auslösenden Faktoren gehören, die eine Affinität zum BDSM ursprünglich mit begründet haben. Das macht aber aus BDSM selbst nichts negatives oder krankhaftes. Davon abgesehen handelt es sich dabei meines subjektiven Erlebens nach um die klare Minderheit der Fälle.

Für eine Krankheit ist ja eine Gefährdung oder ein Leidensdruck notwendig, damit diese als eine solche erkannt wird. Einen Leidensdruck bei der Ausübung von BDSM werden jedoch alle beteiligten klar verneinen. Über die Gefährdung kann man geteilter Meinung sein, die allermeisten BDSMer die ich kenne sind sich jedoch der Risiken die sie eingehen gut bewusst und gehen damit verantwortungsvoller um als so manch ein Autofahrer im Straßenverkehr und dem würde man ja auch nicht gleich krankhafte Tendenzen vorwerfen.

Über "Normalität" brauchen wir glücklicherweise nicht streiten. Wir sind nicht "normal". Das ist auch ganz gut so, denn Normalität ist ja nur ein anderes Wort für "Durchschnittlich". Sich außerhalb der Normalität zu bewegen ist jedoch kein Indiz für Krankheit. Alles was außerhalb der Norm liegt als gestört abzuwerten würde auch bedeuten jede überdurchschnittlich gute Leistung wäre eine Störung. Homosexuelle sind ebenfalls nicht "normalveranlagt". Dennoch würde ich jedem Arzt, der heute einen Homosexuellen als krankhaft bezeichnet sein Stethoskop quer..........

Zu glauben es gäbe im BDSM keine "lustbasierte Sexualität mit Erregung, Freude, Zärtlichkeit, Höhepunkt" zeugt übrigens von thematischer Unkenntnis.

Zu guter Letzt möchte ich darauf acht geben nicht zu verallgemeinern: Es gibt einzelne Fälle und Praktiken, die ich auf Grund von Gefährdung oder ähnlichem (Stichwort verdeckter Leidensdruck) aus meiner subjektiven Sicht verdächtige möglicherweise krankhaft zu sein. Diese machen mit Sicherheit weniger als 1% der mir bekannten BDSM-affinen Menschen aus. Diese Fälle sind durchaus ernst zu nehmen. Daraus jedoch eine Krankhaftigkeit anderer BDSMer herzuleiten ist absurd.

Kommentar von Kajjo ,

Ein dummer Mensch würde einfach denken "Neeee, abartig" und das ganze abtun.

Tatsächlich? Ein dummer Mensch würde womöglich einfach zuschlagen und seiner Lust frönen. Mach dir doch nichts vor, häusliche Gewalt mit sexueller Konnotation passiert doch oft genug. BDSM mag das ganze positiv ritualisieren, aber Lust an Schmerz und Erniedrigung empfinden ausreichend Menschen, die noch nie von BDSM und Regeln und dergleichen gehört haben.

Ebenfalls lässt sich die Frage nach der Ursache-Wirkung Beziehung stellen: [...] folgt daraus nicht, dass BDSM die Menschen krank mache [...] psychische Störungen mit zu den auslösenden Faktoren gehören, die eine Affinität zum BDSM ursprünglich mit begründet haben.

Da stimme ich dir zu -- genau so sind auch die Erkenntnisse. BDSM ist eine von vielen psychischen Störungen und ebensolche Störungen treten oft kumuliert auf. Welche Ursache sie alle haben, sei dahingestellt. Es wird nicht behauptet, dass BDSM zu Störungen führt, sondern dass die Neigung zu BDSM Ausdruck einer Störung ist.

Ich bleibe dabei: Masochistischen Schmerz und Erniedrigung als besonders lustvoll zu empfinden, ist Zeichen einer psychischen Störung und weicht vom gesunden Verhalten ab.

Im übrigen denke ich nicht, dass Betroffene einer solchen Störung nun gerade die neutralsten und objektivsten Beobachter sind. Was sollen die schon anderes sagen, als sich zu verteidigen? 

Kommentar von Psychotrop ,
 
Tatsächlich? Ein dummer Mensch würde womöglich einfach zuschlagen und seiner Lust frönen. Mach dir doch nichts vor, häusliche Gewalt mit sexueller Konnotation passiert doch oft genug. BDSM mag das ganze positiv ritualisieren, aber Lust an Schmerz und Erniedrigung empfinden ausreichend Menschen, die noch nie von BDSM und Regeln und dergleichen gehört haben.

Ja in der Tat, ein dummer Mensch würde das unter Umständen tun. Das hat aber absolut nichts mit BDSM zu tun. Nur weil es Menschen gibt, die noch nie etwas von BDSM oder Regeln gehört haben, verurteilst Du die, die es haben?

Und glaubst Du wirklich, die Übergriffe, eines gewaltsamen Menschen währen das Gleiche wie eine vertrauensvolle BDSM-Beziehung? Dann hast Du von diesem Begriff nicht viel verstanden. Das würde jedoch Deine ablehnende Haltung erklären.

Da stimme ich dir zu -- genau so sind auch die Erkenntnisse. BDSM ist eine von vielen psychischen Störungen und ebensolche Störungen treten oft kumuliert auf. Welche Ursache sie alle haben, sei dahingestellt. Es wird nicht behauptet, dass BDSM zu Störungen führt, sondern dass die Neigung zu BDSM Ausdruck einer Störung ist.

Ich bleibe dabei: Masochistischen Schmerz und Erniedrigung als besonders lustvoll zu empfinden, ist Zeichen einer psychischen Störung und weicht vom gesunden Verhalten ab.

Und was genau ist es, dass Dich zu diesem Schluss bringt? Wie lautet denn Deine Definition von "gesundem Verhalten"? Ist es nicht gesundes Verhalten einem Verlangen nach zu gehen, wenn es Erfüllung mit sich bringt? Wenn es keine Schädigung oder Gefährdung in sich trägt? Und wie definiert sich Deiner Ansicht nach Krankhaftes Verhalten? Ich denke in dieser Definition wird der Hase im Pfeffer liegen.

Laut "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders", besser bekannt als DSM IV bzw. seid letztem Jahr DSM V, dem international anerkannten Diagnosewerk für psychische Störungen liegt eine Störung der Sexualpräferenz nur DANN vor wenn:

  • Eine Erregung auf andere Weise nicht mehr herzustellen ist
  • Ein Leidensdruck besteht
  • Übergriffe stattgefunden haben

Kommen diese Fälle vor? Mit Sicherheit! Sind sie die Regel? Mit Sicherheit nicht!

Eine Ausnahme gibt es beim Leidensdruck. Oft entsteht für den Betroffenen ein sekundärer Leidensdruck. Dieser wird aber durch Familie, Freunde oder andere diskriminierende Personen der Gesellschaft ausgelöst. Noch eine parallele mit der Homosexualität. Auch die hat man früher als krankhaft bezeichnet.

Im übrigen denke ich nicht, dass Betroffene einer solchen Störung nun gerade die neutralsten und objektivsten Beobachter sind. Was sollen die schon anderes sagen, als sich zu verteidigen? 

Du hält es nicht für möglich, dass die Betroffenen einer psychischen Störung zu einer Selbstreflexion gelangen und ihre eigene Störung als solche erkennen? Wenn dem so wäre könnten wir die Psychotherapeutischen Praxen allesamt schließen und jeden mit einer ernsten Störung einfach in ein Tollhaus stecken. Sarkasmus beiseite:

In der Tat ist eine der ersten Fragen, die sich ein BDSMer stellt, wenn er seine Neigungen entdeckt oft: "Bin ich Krank?" Im Gegensatz zu vielen tatsächlichen Störungen, bei denen der Betroffene erst lange braucht, um zu akzeptieren, dass er gestört ist, braucht der BDSMer manchmal einige Zeit, um zu akzeptieren, dass er gesund ist.

Bis jetzt hast Du kein schlüssiges Argument dargelegt, mit dem Du Deine Behauptung, BDSM sei krankhaft untermauerst. Du wiederholst lediglich Deine Aussage, dass dem so sei.

Kommentar von Kajjo ,

Das hat aber absolut nichts mit BDSM zu tun.

Hier liegt vielmehr der Hase im Pfeffer... du definierst BDSM einfach anders als ich. Ich gehe nicht davon aus, dass BDSM nur genau das ist, was sich an die Spielregeln hält. 

Sadismus ist sexuelle Lust daran, anderen Schmerzen zu bereiten. Masochismus ist sexuelle Lust daran, Schmerzen zu erleiden. Beide Definitionen haben absolut gar nichts mit Spielregeln oder einer besonderen Szene zu tun. Und genau so beginnen auch quasi alle ihre eigenen SM-Erfahrungen -- sie entdecken ihre Neigung durch Lust an S oder M. Ohne Szene, ohne Regeln, ohne "so wird es gemacht".

Mal unabhängig von BDSM im engeren Sinne ist es zweifelsfrei so, dass ein hoher Anteil psychisch kranker Menschen auch kranke Sexualität erlebt, also z.B. immer wieder auf Männer reinfällt, die zu Missbrauch, Gewalt oder Alkohol neigen, oder sich ausnutzen und missbrauchen lassen für Praktiken aller Art oder nicht wehrhaft und selbstbewusst genug sind, ihre Sexualität frei zu entfalten und Grenzen zu setzen. Diese Korrelationen sind eng und nicht strittig. Und ja, wenn Lust an "Benutzen" oder "Erniedrigen" ausgelebt wird, dann handelt es sich um BDSM -- und nicht um "das ist was anderes, weil sich alle BDSMler ach-so-sensibel an die Spielregeln halten". Man kann nicht BDSM reduzieren auf das, was eine gewisse Szene sich selbst als Spielregeln  gesetzt hat, so sinnvoll und positiv das auch sein mag, dass es solche Spielregeln gibt.

Kommentar von Psychotrop ,

Mir fällt auf, dass Du immer nur auf wenige Teilaspekte meiner Beiträge antwortest.

Der Begriff BDSM hat sich Flächendeckend für eine einvernehmliche Praxis durchgesetzt. Alle anderen Handlungen die Du beschreibst fallen unter das Strafgesetz. Hier besteht definitiv eine klare Abgrenzung. Wenn es eine Frage der Begrifflichkeit ist, dann halten wir uns am besten an die meist verbreitete.

Die grundlegende Basis von BDSM ist, dass es nach den Grundprinzipien „safe, sane and consensual“ praktiziert wird, was so viel wie „sicher, mit klarem Verstand und in gegenseitigem Einverständnis“ bedeutet. Die Freiwilligkeit, das heißt die Einvernehmlichkeit zwischen den Beteiligten, grenzt BDSM sowohl rechtlich als auch ethisch von Vergehen oder Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung und von Gewaltmissbrauch ab.
Wikipedia

Der Versuch, diese Abgrenzung aufzuweichen bedeutet aktiven BDSMern zu unterstellen, dass es sich im Grunde nur um potentielle Triebtäter handelt, die sich (zeitweilig?) im Griff haben. Das würde bedeuten, die liebevolle Beziehung zwischen BDSM auslebenden Partnern zu verneinen. Zu behaupten, es bestehe ein gewaltiger Unterschied, ist eine unermessliche Untertreibung. Es bestehen nicht einmal die gleichen GRUNDLAGEN als Motivation für unser handeln.

BDSM wird nicht auf die Szene REDUZIERT, er wird durch die Szene und die Auslebenden DEFINIERT.

Ich fasse das noch einmal zusammen, weil es mir unsagbar wichtig ist:

Der Begriff BDSM wird von denen benutzt, die sich (ob aktiv in der Szene oder zu zweit zu hause) auf etwas einvernehmliches geeinigt haben. Zu behaupten, diese wären psychisch krank, weil es Menschen mit äußerlich, oberflächlich ähnlich anmutenden Verhaltensmustern gibt, welche tatsächlich erkrankt sind, ist als ob man behauptet jemand müsse intelligent sein, weil er die gleiche Frisur hat wie jemand, der bekanntermaßen intelligent ist.

Wenn Du Dich (zurecht) gegen sexualisierte Gewalt wenden möchtest, gegen häusliche Gewalt oder gegen Gewalt im allgemeinen, dann verwende dabei bitte nicht den Begriff BDSM. Die Menschen, die BDSM als ihre Sexualität erkannt haben, die - wie etwa ich - niemandem ein Leid antun möchten, die werden durch die Behauptung sie seien krank oder gestört gekränkt und verletzt.

PS: Die Begrifflichkeit "Sadomasochismus" ist im übrigen schlecht gewählt und wird schon seid Jahren in der Szene als "eigentlich falsch" angekreidet, da BDSMer weder pathologischen Sadismus, noch pathologischen Masochismus haben. Ersterer setzt nämlich die Lust auf ein tatsächlich unfreiwilliges Opfer voraus und letzteres einen Hang zur Selbstschädigung bzw. Selbstzerstörung. Beides ist im sexuellen Sadomasochismus nicht der Fall.

Kommentar von Psychotrop ,

PPS: Falls Du noch anführen möchtest, dass es auch innerhalb der sozialen Strukturen der BDSM-Szene immer wieder Menschen gibt, die nicht einvernehmlichen BDSM leben, sondern Gewalt, da gebe ich Dir Recht. Auf Grund deren Erkrankung jedoch diejenigen (99%) die einvernehmlichen BDSM betreiben als krankhaft zu bezeichnen halte ich für unangemessen.

Solche Menschen werden im Übrigen in den meisten Gegenden von der Szene geächtet und gemieden.

Kommentar von Kajjo ,

Wir haben unvereinbare Ansichten zu diesem Thema und eine weitere Diskussion ergibt daher keinen Sinn. Begriffe wie Dominanz, Submission, Sadismus, Masochismus und dergleichen sind nicht geschützt und von der Szene abonniert und weitaus nicht alle, die an solchen Praktiken Lust empfinden, unterwerfen sich den Spielregeln der Szene. Für mich ist die Diskussion damit beendet. Es hat einfach keinen Zweck, über psychologische Phänomene zu sprechen, wenn du all das auf deine Spielregeln reduzieren möchtest. Dieser Ansatz ist schlichtweg irreführend.

Kommentar von Psychotrop ,

Ich habe nicht von derlei Begriffen gesprochen, sondern nur und ausschließlich vom Begriff "BDSM". Beim "Sadomasochismus" bzw. Sadismus und Masochismus gebe ich Dir ja sogar recht. Deswegen ist der Begriff ja auch unglücklich gewählt.

Im Übrigen reduziere ich nicht, ich differenziere. Ich trenne das moralisch verwerfliche, krankhafte, schädliche und strafbare vom einvernehmlichen, vertrauensvollen, für beide Seiten erfüllenden und lustvollen. Dem was ich (wie die Mehrheit) als "BDSM" bezeichne eben.

Und ich stelle fest, dass Du letzteres verurteilst, mit dem Argument, dass ersteres existiert. DAS ist ein irreführender Ansatz.

Antwort
von Pedi1111, 108
Super, ich übe es selbst aus

Ist eine sexuelle Erfahrung, die mit dazu gehört und die man erlebt haben sollte. Auch im Rahmen von Rollenspielen ist BDSM bzw. SM interessant einzusetzen. Man muß ja den anderen nicht blutig peitschen, da gibt´s auch andere Möglichkeiten für bestimmte Spielarten. Zudem kann man ja feststellen, ob es einem nicht doch liegt und man neue Facetten an sich entdeckt oder?!

Antwort
von Bauer18897, 128
Super, ich übe es selbst aus

Es ist eine besondere und vor allem vielschichtige Art seine Partnerschaft auszuleben. Zu dem gehört auch eine innige Verbundenheit und ein großes Maß an Vertrauen dazu damit dies überhaupt funktionieren kann. So ist es zumindest bei meiner Freundin und mir. 

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Du bist ein Dom, oder? 

Kommentar von Bauer18897 ,

gut erkannt

Antwort
von Kapodaster, 93

Jede und jeder, wie er/sie mag!

Der BDSM-Leitspruch lautet ja "safe, sane and consensual", also "sicher, im Volbesitz der geistigen Kräfte und einvernehmlich". Passt auch prima auf andere Praktiken.

Antwort
von XxApocxX, 159
Super, ich übe es selbst aus

Das Gebiet BDSM ist ja riesig mit allen seinen Spielarten .

Manches Spielarten mag man andere nicht wie z.B. Natursekt und Kaviar wäre nix für mich.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Dom oder Sub? 

Kommentar von XxApocxX ,

Sowohl als auch wie die zwei Seiten einer Münze.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Also Switch! 

Kommentar von XxApocxX ,

Aber mehr Dom als Sub

Antwort
von Schlauerfuchs, 26
Ganz nett

Habe es zwar noch nie gemacht ausser in der Fantasie. 

Würde nicht alles mitmachen ,aber mal samft dominant zu sein und Fesselspile könnte ich mir vorstellen , richtig tief in die Materie akziv eintauchen nicht.

Antwort
von joiliebtdaddy, 27
Super, ich übe es selbst aus

Ich liebe BDSM, auch wenn mein Freund und ich uns eher BD und DS konzentrieren :)

Antwort
von Psychotrop, 66
Super, ich übe es selbst aus

Ich betreibe seid nunmehr rund 12 Jahren BDSM und es ist ein Teil meiner Persönlichkeit und Identität.

Antwort
von Schnuppi3000, 135
Super, ich übe es selbst aus

Begründung: weil's Spaß macht ;)

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Dom oder Sub? ^^

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Sub. Jedenfalls Männern gegenüber.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Ahh, bi oder was? Okay, klar, die meisten Frauen sind Subs. ^-^ 

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Tja, sorry, dass ich kein Exot bin.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Hä, war doch nicht böse gemeint? Ich bin selber eher Sub ... 

Antwort
von h3nnnn3, 125
Ist mir egal

soll jeder machen, woran er spaß hat, solange er niemandem damit schadet.

Antwort
von AppleWatch, 135

Kann ganz erregend sein solange es nicht zu extrem wird (Natursekt und Kaviar)

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Okay, aber Natursekt und Kaviar hat ja rein gar nichts mit BDSM zu tun. ;)

Kommentar von AppleWatch ,

Naja hab schon erlebt dass man im Zuge des Aktes dann dazu gezwungen wurde

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

...? Wie bitte? Dann ist das aber kein richtiges BDSM, sondern Rape! Gezwungen? Gibt es nicht Safewords? 

Kommentar von Psychotrop ,

"Zwingen" ist dabei glaube ich im Metakontext gemeint.

Dabei ist zu beachten, dass das Gefühl des "Gezwungen werden" für viele Submissive etwas sehr erregendes hat oder ein Teil der Selbstaufgabe sein kann. "Gezwungen" wird natürlich nur solange ein abgemachtes Safeword NICHT benutzt wird.

Gerade das ist ja der Sinn und Zweck eines Safewords, nämlich ein "Nein, bitte nicht!" in Spielsituation von einen klaren "Stop!" auf der Metaebene zu trennen. Sonst bräuchte man es ja nicht und ein einfaches "Nein" würde genügen (was auch allen Gerüchten zum Trotz bei vielen Paaren der Fall ist).

Gesunde Grüße

Thomas

Antwort
von mrDoctor, 141

Was ich davon halte? Die Peitsche :-P

Jeder soll tun und lassen was ihm gefällt. Ein großes Thema mit zu oberflächlichen Antwortmöglichkeiten.

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Daher die Auswahlmöglichkeiten mit Begründungen. :D:D Haha, die Peitsche!!! XD

Kommentar von PuellaBonita ,

Mach sitz du hund xD

Kommentar von KidTakeMyAdvice ,

Auf wen war das jetzt bezogen XDDD

Antwort
von CorneliaVenezia, 152
Interessant, aber habe nichts damit zu tun

Ich bin allen Sex - Arten gegenüber tolerant. Solange sie einvernehmlich sind und werder Kinder noch Tiere beteiligt sind!

Kommentar von AppleWatch ,

Das ist gesund

Antwort
von MrsTateLangdon, 92

Mag ich :D

Antwort
von Bolidson, 39
Super, ich übe es selbst aus

ich bin selbst irgendwie bdsm ler :)

Antwort
von Drakonarus, 34
Das ist etwas für verrückte Menschen

Nur sowas. :D

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