Frage von user461 02.01.2011

Was haltet ihr von "Antidepressiva" ?!

  • Hilfreichste Antwort von irem77 06.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Burnout Syndrom wird oft als "Tarnbegriff" für eine leicht- bis mittelgradige Depression verwendet. Antidepressiva sind wirksam und sinnvoll wenn man versteht was bei einer affektiven Störung im Hirnstoffwechsel vorgeht. Eine depressive Störung löst sich selten von alleine auf, jemandem eine effektive (auch medikamentöse) Behandlung vorzuenthalten kann katastrophale Folgen haben... bis hin zum Suizid. Jede Behandlung einer Depression stützt sich im Wesentlichen auf zwei Säulen: Psychopharmaka und Psychotherapie.

    http://www.netdoktor.at/health_center/depression/medikamente.shtml

  • Antwort von rayondesoleil 02.01.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe(r) AnniAngelLove,

    Antidepressiva sind ein wichtiger Therapiebaustein in der Behandlung vieler psychischer Erkrankungen, wie etwa von Depressionen, Angst- und Schlafstörungen.

    Leider leidet ihr Ruf unter einigen Falschinformationen, wie zum Beispiel der Annahme, dass Anitdepressiva abhängig machen oder gar die Persönlichkeit verändern. Beides trifft definitiv nicht zu.

    Ausserdem sind viele Patienten aufgrund möglicher Nebenwirkungen verunsichert. Dazu muss man sagen, dass nur bei einem Teil der Patienten Nebenwirkungen auftreten und wenn, dann meistens nur zu Beginn einer Behandlung.

    Ein Arzt wählt ein Antidepressivum sehr sorgfältig aus, wobei er sehr viele Kriterien berücksichtigen muss (z. B. wie sich das Medikament im Körper verhält, wie es dort abgebaut wird, ob es mit anderen Medikamenten kombinierbar ist, wie es zu dosieren ist, Alter und Gesundheitszustand des Patienten, usw. usw....). Davon bekommen die Patienten meistens gar nichts mit, aber es gewährleistet, dass das ausgewählte Medikament zu dem Patienten "passt" und Komplikationen so weit wie möglich ausgeschlossen werden können.

    Ausserdem sollte man wissen, dass es Antidepressiva seit nunmehr 50 Jahren gibt, was auch dazu beiträgt, dass die Medikamente verbessert und somit auch verträglicher geworden sind.

    Medikamente stellen immer nur einen Teil der Behandlung dar. Zusätzlich sind andere Maßnahmen wie z. B. eine Psychotherapie nötig, damit der Patient wieder gesund werden kann.

    Du brauchst Dir also keine Sorgen machen, sondern darfst Deine Ma ruhig darin bestärken, dass Sie ihre Medis weiterhin regelmässig einnimmt und so bald wieder "auf die Beine" kommt. :)

    Viele liebe Grüsse

  • Antwort von pemaho 02.01.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Unbedingt einnehmen! Sind mittlerweile sehr ausgereifte Medikamente. Machen nicht süchtig. Helfen aber wirklich. Wenn nach 6 Wochen keine Besserung da ist, muss ein anderer Wirkstoff vom Arzt verordnet werden.

  • Antwort von omilizi 02.01.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    habe selber alle Stationen von mobbing bis hin zum burn-out durchlebt. Ohne Depressiva und meine Selbsthilfegruppe ( Betroffene ) hätte ich diesen Sch.....nicht überlebt. Mein Arzt hat mich in dieser Zeit begleitet und mich auch wieder auf Null gesetzt. Ich wollte auch keine Mittelchen nehmen, habe aber dann "Gott sei Dank" auf meine Tochter gehört, die mir mitteilen konnte, wieviel Angst meine Familie um mich hat.

    Die Gruppe hat mir sehr geholfen, weil ich verstanden wurde von Menschen die auch so gebeutelt wurden.

    Heute läuft die Zeit mit den Mitteln wie ein Film vor meinen Augen ab und das ist gut so.

    lg und alles Gute von omiliz

  • Antwort von konstanze85 02.01.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Manachmal sind sie einfach notwendig. außerdem werden antidepressiva eigentlich nicht als einzige "hilfe" eingesetzt, der patient sollte sich nur "erst mal" besser fühlen, begleitet wird die einnahme meistens noch von einer therapie oder anderen dingen wie entspannungstraining oder sowas.

  • Antwort von doris11 02.01.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    WEnn der Arzt sie verschreibt dann hat das einen guten Grund,

    Burn out wird meist von einer Depression begleitet,.... und wenn du willst das deine Mum wieder gesund wird, dann sollte sie das nehmen,....

  • Antwort von jasabia 02.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Kombination aus Therapie und Antidepressiva hilft am besten. Der schlechte Ruf dieser Medikamente stammt aus der Zeit, als Patienten einfach nur mit Beruhigungsmitteln Ruhig gestellt wurden wurden. Heutige Antidepressiva helfen beim Heilungsprozess und machen nicht süchtig.

  • Antwort von wueselduesel 02.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nochmal: Es ist eine der wichtigsten Erfindungen und eine absolute Notwendigkeit im kapitalistischen System.

  • Antwort von kummi666 02.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Therapeutisch indiziert bzw medizinisch notwendig sind die nötigen Antidepressiva eindeutig therapieverhelfend, welches sich in den Resultaten ihrer Wirkung auf die Psyche ja auch eindeutig zeigt.

    Gibt unterschiedliche Ad´s ggn versch. Arten v Depressionen. Die meisten Ad´s können nur bei wirklicher Depression wirken, da ihr Wirkort bei Gesunden bereits "normal" mit bestimmten Glückshormonen, abgedeckt ist.

    Leider besitzen sie eine hohe Zahl an Nebenwirkungen!


  • Antwort von Lilloly 02.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für den anfang ist es gut doch ich finde das sie teilweise zuschnell verschrieben werden udn zu lange.Meine mum nimmt sie jetzt seit 4 Jahren und sie werden immer stärker udn was schlimmer ist sie rechtfehrtig sich das sie nichts schafft oder tun kann damit das ihre Tabletten falsch sind sie zu schwach sind. Was nicht heißt das es bei deiner mutter genauso sein wird .

    Ich denke in der ersten zeit hilft es ihr sogar viel , doch wenn du selbst merk sie nimmt immer mehr oder sie machen sie noch depressiv , solltest du mit eurem hausazt drüber reden.

    Ich wünsche dir viel kraft und deiner mutter auch . Ihr bekommt das beide hin :)

  • Antwort von sneuker 02.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Eigentlich nichts. Manchmal gehts aber wohl nicht ohne. Aber nur unter ärztlicher Aufsicht und auf Zeit. Dann gibts auch Alternativen, wie Autogenes Training etc.

  • Antwort von Agnes10 02.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wahrscheinlich soll er dies im Rahmen einer Behandlung nehmen. Kann man grundsätzlich nicht sagen. Allerdings meine ich, Burn out sollte so behandelt werden, daß der Mensch sich wieder besser fühlt. Ausgewogene Ernährung, Sport, Schlaf, Ablenkung, Ruhe etc etc.....Tabletten würde ich hier persönlich nicht nehmen wollen.

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