
Liebe/r vielbach,
wir haben seit kurzem neue Richtlinien, nach denen Chat-(Um)Fragen, die keinen Rat suchen auf gutefrage.net nicht zulässig sind. Schau doch bitte einfach in unsere neuen Richtlinien unter http://www.gutefrage.nett/policy. Deine Beiträge werden sonst gelöscht.
Vielen Dank für Dein Verständnis!
Schöne Grüße
Ben vom gutefrage.net-Support

es gibt sooo viele Verschiedene Schicksale, man darf sie nicht alle über einen Kamm scheren.

selbst schuld wenn man einer droge verfällt und nicht sieht wie man daran zugrunde geht..niemand zwingt sie dazu..
subsonicx am 24. Juni 2009 11:30 Wer gibt dieser schwachsinnigen Antwort auch noch Punkte???
MrsCaramba am 24. Juni 2009 11:32 Das frag ich mich auch....
Wie kann man nur so unsensibel sein? Alkhoholismus ist genau so eine Krankheit wie Schizophrenie- und denen macht man ja auch keinen Vorwurf, wenn sie daran erkranken!
Manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.
clauzito am 24. Juni 2009 11:36 prinzesschen: schreib doch gleich:die sorgen anderer leute sind mir egal - das wär wenigsten ehrlich.. Gilt für alle die hier orange sind
Prinzessinelli am 24. Juni 2009 11:42 muss mich da glaube ich nicht rechtfertigen..die menschen verfallen dem alkohol..damit machen sie nicht nur sich selbst sondern auch ihre mitmenschen kaputt..das ist eine "krankheit" die nicht sein muss und sie sich selbst dafür entschieden haben..gegen andere krankheiten wie du sagst zb schizophrenie..da kannst nichts dafür..wenns soll dann solls..
darkmaiden am 25. Juni 2009 07:39 wer keine Ahnung hat, sollte sich bei solchen Diskussionen vllt besser raushalten. Man sucht sich Sucht nicht aus. Niemand ist von jetzt auf gleich Alkoholiker, weil ihm gerade danach war. Das ist sowas von bescheuert, tut mir leid. Und sehr viele Menschen lassen sich helfen, versuchen, ihre Krankheit loszuwerden, darauf ist kaum jemand stolz, das kannst du mir glauben.

Arme Schweine! Das Problem ist aber, dass sie ihr Problem meistens nicht erkennen oder wahrhaben wollen und ihnen somit schwer zu helfen ist!

Alkoholismus ist wirklich eine Krankheit, wie andere Süchte auch.

Ich selbst musste miterleben, wie es ist, einen schweren Alkoholiker in der Familie zu haben und es war für alle eine furchtbare Zeit.
Erst, als sich die meisten Leute von diesem Menschen abgewandt haben, hat er gemerkt, daß er etwas ändern muss.
Er hat den Entzug ganz allein durchgezogen und ist jetzt seit fast 20 Jahren trocken. Ich bin sehr stolz auf ihn. :)

es heißt aber Alkoholiker nicht Alkoliker.... man kann Ihnen nur helfen wenn sie es selber wollen....

jeder Mensch hatte sein Schicksal. Und manche ganz normalen trockenen Menschen sind durch gewisse Schicksale eben Alkoholiker geworden. Verurteilen tue ich solche Leute nicht.
mann muss manchmal hinter die Fasade schauen, die Schicksaale die dort manchmal dahinter stecken sind erschreckend und schockierend klar kein Grund einfach zu trinken ohne Grenze aber mann muss sehen dass es eine Krankheit/sucht ist es ist genauso warum werden Borderliner so verurteilt oder Essgestörte Personen das ist eine Krankheit/sucht die auch etwas von der Gesellschaft prodoziert wird also und das schlimmste was man menschen an tun kann ist zu sagen du bist schon unten bleib doch da bist eh nur ein alk... ect.. das hat nichts mehr mit menschenwürde, recht ect. zu tun. jeder mensch der hilfe annimmt sollte auch die chane bekommen

Sehr kranke Menschen, viele wissen nicht einmal, dass sie krank sind!

zumindest in meinen augen
Leute die sich nicht im Griff haben. Kein Selbstvertrauen, kein Rückgrat, keine Kraft.
Mir ist ja echt schon viel schlimmes im Leben passiert (Mutter gestorben als ich 16 war, etc.) aber ich komm ja auch nicht auf die Idee zu Saufen.
Egal was passiert, das Leben geht weiter und man muss sich zusammenreissen.
clauzito am 24. Juni 2009 11:26 ja du bist wirklich ein held!
Eine HeldIN wenn dann bitte schön.
Bist du keiner?
subsonicx am 24. Juni 2009 11:29 Man kann das nicht so pauschal sagen. Glaub mir es gibt wirklich schreckliche Schicksale. Und manchmal ist es aus der Gewohnheit heraus dann entstanden.
Na, Du hast Deine Traumata dadurch kompensiert, dass Du Deine Fähigkeit zu Empathie und Mitgefühl spürbar gedrosselt hast.
Andere greifen zu Flasche. So what.
Habt ihr dann auch dasselbe Mitgefühl für Drogenabhängige (Koks, Speed, LSD.....) ?
Meine Erfahrung zeigt, dass Alkoholiker meist nur schön bemitleidet werden und Abhängige anderer Drogen sehr gerne als asozial und ekelhaft, Abschaum bezeichnet werden.
darkmaiden am 25. Juni 2009 07:45 Zunächst einmal ist Sucht Sucht, da gibt es keine guten und bösen Süchte. Das kommt einem nur so vor, weil Alkohol ein legales Suchtmittel ist. Es zwingt den Kranken nicht unbedingt dazu, kriminell zu werden, weil er ihn legal erwerben und sogar in aller Öffentlichkeit konsumieren kann. Das ist in der Regel mit Heroin ja anders, nicht wahr? Und das macht Alkoholismus zu einer "sauberen" Sucht, wenn man so will. Klingt bescheuert, aber erklärt vllt das, was du da vermittlen willst. Und Mitleid ist sowieso nicht angebracht. Aber Einfühlungsvermögen, schließlich sind wir alle nur Menschen. Glückwunsch, dass du Traumatisierungen anders verarbeiten kontnest. Ich bin sicher, die vielen Frauen, die sich von Vergewaltigungen nicht mehr erholen und deshalb Alpträume, Flashbacks, Wut und Ängste mit Alkohol betäuben, würden gerne mit dir tauschen.
MrsCaramba am 24. Juni 2009 11:33 @ EGon42 DH!!! :) Super Statement!
clauzito am 24. Juni 2009 11:38 crazyone:schwachsinn, aus der nummer kommst du nicht mehr raus:-)
Ich muss aus der Nummer auch nicht raus, ich fühle mich da drin wohl :)
Habe meine Meinung gesagt und gut.

Und ich habe schon mehrfach den Kontakt abbrechen lassen, weil sie sich nicht helfen lassen wollten. Soziale Kontakte sind nicht so wichtig wie der Alkohol. Alkoholiker werfen Freunde und Familie weg, nur für eine gute Portion Stoff.

...aber jeder ist für sein Schicksal selbst verantwortlich...
darkmaiden am 25. Juni 2009 07:48 Das ist eine hohle Floskel. Niemand sucht sich seine Eltern aus. Wer lernt, dass man Probleme mit Alkohol löst, wer vernachlässigt, vllt sogar verachett, missbraucht oder misshandelt wird, kann da als Kind in der Regel nciht viel gegen tun, oder? Und ob man deshalb eine Sucht entwickelt, selbst zum Vergewaltiger wird oder alles gut verarbeitet, liegt leider auch nicht unbedingt in menschlicher Hand. Klar, kann man versuchen, rechtzeitig zu reagieren, sich zeitig Hilfe holen. Aber das gelingt eben nicht immer. Manchmal läuft es einfach beschissen. Dann muss man hinterher versuchen, das Beste draus zu machen udn sich Hilfe zu holen.
Kithara1 am 25. Juni 2009 11:14 DAS ist deine Erfahrung,OK, aber meiner Erfahrung nach, kann/sollte man nicht bis ans Lebensende seine schlimme Familie/Lebensumstände oder sonstiges vorschieben. (da hätte ich mich selbst schon x-mal umbringen müssen...) Klar sucht sich keiner seine Eltern aus, keine Frage, aber jeder sollte versucht sein, etwas besserer aus seinem Leben zu machen, sein Ziel vor Augen zu haben und Hürden im Leben nicht als Schicksalschlag, sondern als Herausforderung sehen...In Selbstmitleid langsam ertrinken, über seine Probleme sienieren und anderen die Schuld für seine eigene Trägheit zu unterstellen ist natürlich die einfachere Variante - ob diese aber Sinn macht, muss eben jeder selbst entscheiden...
darkmaiden am 18. Juli 2009 09:43 Da hast du vollkommen recht, Selbstmitleid und Vorschieben nützt natürlich gar nix, aber ohne entsprechende Ressourcen verpasst eben manch einer den Moment, wo er sich besser anders entschieden hätte und dann kostet es Kraft, die viele gerade in einer solchen Situation nicht haben, um sich daraus zu befreien. Sicher ist es dann ratsam, sich Hilfe zu holen, aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich habe in der Hand, was ich letztlich aus meienr Situation mache, aber nicht mein Schicksal.

nicht weggucken-handeln!!!

Dies ist leider eine Krankheit und den Leuten sollte man helfen, Vorrausgesetzt das sie es auch wollen.

dass es eine ernstzunehmende Erkrankung ist und man den Leuten Hilfsangebote machen sollte.
jemando am 24. Juni 2009 11:25 ja, oder sie nach Vielbach schicken

....., dass sie eine Stütze der Gesellschaft sind....... ;-) Was ist das bloß für eine Frage??????

überwiegend opfer - nicht täter!

Viele geniale Künstler und auch Wissenschaftler waren Alkoholiker.

aber sie hatten es ja in der hand ob sie saufen anfangen oder nicht

Genau richtig. Alkoholismus ist eine Krankheit wie andere Süchte auch.Nur mit dem Unterschied, das Suchtkranke ihr Leiden selbst herbeigeführt haben, denn niemand zwingt sie zum saufen, kiffen oder sonst was.Da kann ich doch nicht auch noch Verständnis erwarten.Suchtkranke sind arme, schwache Menschen.Aber muss ich das bedauern?

klar tuen mir die leute leid, sie sind auch krank...aber es passiert nicht einfach so sie mussten irgend ein schweres schicksal hinter sich haben.

ich arbeite seit über zwei Jahren mit suchtkranken Frauen, es ist mal absolut klar, dass es dumm wäre, zu sagen, die sind alle selber schuld. Wenn ich erlebt hätte, was ihnen teilweise widerfahren ist, wäre ich wahrscheinlich froh, nur zu trinken und nicht Schlimmeres... Die Sucht ist kein Zeichen von Willensschwäche oder fehlender Intelligenz, oder so. Und die vielen Menschen, die sich helfen lassen, die über Jahre gegen ihre Krankheit kämpfen und immer wieder Rückschläge erleiden, verdienen dafür Respekt und Unterstützung. Keinen Respekt und kein Mitleid bekommen von mir diejenigen, die meinen, saufen ist cool und ohne Alk ist das Leben nix wert. Vor allem, wenn sie sowas ihren Kindern vorleben.

was soll man da jetzt groß ausrichten können..... I have not ideas

mehr.
So ist es!!DH: