Es gibt neben den viele ADHS-Kindern aus meiner Sicht auch eine Zunahme an "hochbegabten" Kindern. Stimmt dieses wirklich,oder ist dies auch nur eine Mode? Es gibt auch in den Medien vieles darüber zu lesen. Ich denke nicht,daß es "erstrebenswert" ist ein solches Kind zu haben. Viele Eltern sind ganz scharf darauf ein "hochbegabtes" Kind zu haben und schleppen es daher zu allen möglichen Föderungen. Hochbegabung ist aber doch genetisch bedingt,soweit ich weiß,oder?
Teilweise genetisch bedingt und teilweise durch das Umfeld und die Erziehung. Alles zusammen hat Einfluss auf den Grad einer Hochbegabung. Es gibt heute nicht mehr als früher, es wird nur stärker thematisiert.
Schlimm ist es nicht ein hochbegabtes Kind zu haben, warum auch? Fördern jedoch sollte man es entsprechend da es sonst ein Underachiver wird. Mit fördern meine ich nicht zu Höchstleistungen drillen!!!

ja - viele Kinder werden dazu gedränt hochbegabt zu sein - wobei es sicher wichtiger ist Glücklich zu sein als etwas schlauer als die anderen aber in unseren jetzigen Gesellschaft zählt nur Leistung und viele Eltern wollen durch ihre Kinder auch die Anerkennung und das Lob das sie selber nie hatten
Hochbegabt sein und schlauer sein hat nichts miteinander zu tun. Hochbegabung ist nur die Fähigkeit komplexere Denkstruckturen zu haben, etwas schneller erfassen zu können. Das führt bei nichtt geförderten Kindern und Erwachsenen zu Unterforderung, Langeweile und sogar in einigen Fällen zu Selbstausgrenzung und Depressionen. Daher ist eine Förderung wichtig.
Jedes Kind was irgendwie auffällig ist, bekommt heute einen "Stempel" der trägt dann den Namen ADHS oder Hochbegabung.

In meinen Augen gibt es kein ADHS, ist ne reine Modeerscheinung.
Und Hochbegabung liegt immer im Ermessens des Betrachters. Hier hilft nur ein test.
ich denke, dass das schon zusammenhängen kann. Wenn ein Kind tatsächlich hochbegat ist, dann kann es gut sein, dass es anzeichen von AD(H)S aufweist, da es sich langweilt. andererseits sind viele Kinder auch einfach vernachlässig und wirken dann völlig überdreht. das könnte man tatsächlich mit etwas mehr aufmerksamkeit und beschäftigunganleitung seiten der Eltern ausgleichen. Ich denke, die "echten" AD(H)S-Fälle sind selten, aber es ist eine Modekrankheit, die es überforderten Eltern erlaubt sich zu rechtfertigen..
und jetzt steinigt mich ;)
so ganz nebenbei sind sehr sehr viele adhs kinder "hochbegabt". doch was nutzt einem reine intelligenz, wenn man so keine disziplin lernt. wenn einem alles ins schoß gelegt wird, kann es ganz schön schwer sein etwas durchzuziehen, während jemand der sich in der schule z.B. alles erarbeiten muss, disziplinierter und fleißiger ist.

Das mit dieser "Hochbegabung" ist auch so ein Mumpitz! Da ist ein Kind mal in etwas ein Bisschen besser, als der Durchschnitt, schon gilt es als Hochbegabt! Dieses Fachgebiet wird dann gefördert bis zum Abwinken, in allen anderen Lebensbereichen bleibt das Kind aber ein gesellschaftlicher Totalschaden! Ich habe noch kein Kind erlebt, welches als "hochbegabt" eingestuft wird und einen normalen Eindruck gemacht hat!