Was haltet ihr vom Feminismus, von Gender Roles und von Slutshaming?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Von Feminismus halte ich viel, denn der hat uns Frauen immerhin dorthin gebracht wo wir heute sind. Ohne Feministinnen wie Alice Schwarzer hätten wir es heute deutlich schwerer.

Dieser ganze Genderkram ist in meinen Augen schwachsinnig. Es treibt nicht nur einen Krater zwischen Mann und Frau, sondern behindert auch die Sprache und verunstaltet die Volkshymne. Was haben Frauen davon wenn sie sich als Magistra anreden lassen oder wenn es in der österreichischen Nationalhymne Töchter Söhne heißt? Gar nichts. Das ist Augenauswischerei meiner Meinung nach.

Geschlechterrollen. Es hat genauso seine Berechtigung wenn eine Frau sich an den Herd stellt wie wenn es ein Mann tut. Da ist nicht die eine die brave Hausfrau und der andere der Pantoffelheld. Genauso wenn es sich um typische Männerberufe handelt. Soll doch jeder tun was ihm liegt.

Slut-Shaming greift Frauen für ihr sexuelles Verhalten an oder redet ihnen Schuldgefühle ein. Wenn man beispielsweise hier liest wie junge Mädels beschimpft werden weil sie sich genauso austoben wie junge Burschen, dann finde ich allerdings schon, dass dieser Begriff niemals ausgestorben ist. Leider.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

- Den Feminismus finde ich wichtig. Besonders auf sozialer Ebene. Gleichberechtigung ist dringend von Nöten (Wie man an dieser Frage schon erkennt.)

- Geschlechterrollen sind unnötig. Ich habe nichts dagegen wenn Frauen kochen,pink tragen und gerne shoppen gehen oder Männer Fußball spielen und gerne mit ihren Autos prahlen. Solange sie diese Dinge tun, weil sie ihnen Spaß machen. Niemand sollte sich gezwungen fühlen, etwas zu tun/mögen weil es sein/ihr Geschlecht vorschreibt. Das beste Beispiel bin ich: 

Ich bin eine Frau, habe kurze Haare, liebe Parkour und Kampfsport, bin ziemlich muskulös und vom Charakter her eher männlich veranlagt. Und trotzdem ziehe ich gerne Kleider und enge Klamotten an,koche viel,tanze und shoppe für mein Leben gern. 

-Slutshaming ist NIE etwas gutes! Etwas empörend fand ich die letzte Frage schon. Du fragst, ob es etwas Gutes ist, Leute, die mit einer Vagina geboren wurden, zu verachten weil sie viel Sex haben. Ich sag es dir: Nein. Wir leben in einer Welt, in der man der Held ist, wenn man viel Geschlechtsverkehr hat. Aber nur wenn man einen Penis hat. 

Das hängt von Geschlechterrollen und  Sexismus ab und ist etwas, das mich mit am meisten beim Sexismus aufregt.

Ich hoffe diese Antwort war aufschlussreich für dich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von YoungLOVE56
26.05.2016, 21:02

Diese Vorurteile sind doch komplett überholt...Männern wird doch auch nur eingeredet, dass sie viele Frauen abschleppen müssen, um der King zu sein. Und auf der anderen Seite müssen sie sich dauernd anhören, dass sie Schweine sind (auch die die wenige Beziehungen hatten).

0
Kommentar von YoungLOVE56
26.05.2016, 21:04

Übrigens: Eine Frau, die sich freizügig anzieht, aber nicht dazu stehen kann, ist nicht förderlich für die Gleichberechtigung.

0
Kommentar von YoungLOVE56
26.05.2016, 21:11

Slut-Shaming!!!!

0
Kommentar von YoungLOVE56
26.05.2016, 22:07

Bist du schwer von Begriff?

0

Feminismus ist noch notwendig. Völlige Gleichstellung ist noch nicht erreicht, auch weil es noch Geschlechterrollen gibt.

Geschlechterrollen lehne ich ab.

Slutshaming ist etwas schlechtes. Nur, weil Frauen Spaß am Sex mit verschiedenen Partner*innen haben gibt das niemandem das Recht diese zu beleidigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke Feminismus hat seinen Job sehr gut erledigt, aber man sollte nicht ewig daran festhalten. Gleichberechtigung ist in westlichen Ländern erreicht und vieles was Feminismus heute behandelt, trifft auf Männer ebenso wie auf Frauen zu, wird jedoch nur auf Frauen angewendet.

Männer haben heutzutage keine Stimme und das muss geändert werden. Anstatt des Feminismus brauchen wir etwas, was sich mit den Problemen und Nachteilen beider Geschlechter auseinandersetzt. Und zwar ohne die Grundannahme, dass eines benachteiligt wäre.

In Slutshaming und Genderoles sehe ich kein großes Problem. Die Gesellschaft übt immer in irgendwelchen Formen Druck auf um bestimmte Verhaltensweisen zu erzeugen. Dagegen kann man nicht vorgehen. Man kann sich höchstens Entscheiden mit dem Strom zu schwimmen oder es nicht zu tun und mit den Konsequenzen zu leben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Soll es Geschlechterrollen geben? 

Das hört sich wieder so nach Steinzeit an. Frauen zurück an den Herd? 

So etwas ist in der modernen Gesellschaft nicht mehr nötig. 

Nach wie vor bekommen zwar die Frauen die Kinder, aber es gibt heutzutage auch immer mehr Männer, die Elternzeit nehmen und ohne zu maulen, ihren Teil der Hausarbeit übernehmen. Moderne Paare können sich vieles teilen. 

Frauen können Männerjobs ausüben wenn sie das wollen. Im Gegenzug können Männer auch als Erzieher im Kindergarten arbeiten. Jeder soll leben, wie er es will. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nachteile des Feminismus:

.) Zum Teil wird einfach ausschließlich die Opferrolle der Frau im Mittelalter ausgeschlachtet, bis zum geht nicht mehr, was dazu führt, dass sich der Feminismus mehr oder weniger im Kreis dreht. (abgesehen von der Tatsache, dass es sogar in alten Zeiten dominante Frauen gab und nicht nur Frauen verbrannt wurden). 

.) Frauen werden dazu aufgefordert, in pinken Shirts zu zeigen, dass sie Feministinnen sind. (Muss ich erklären, was mich daran stört?) 

.) Es wird so inszeniert, dass die Männer denken, es sei eine reine Frauengeschichte und sogar gesagt wird, dass es unlogisch ist, als Mann Feminist zu sein. 

.) Es gibt keine Selbstreflexion. Die Frau macht sich keine Gedanken darüber, dass sie eventuell einfach nur den falschen Partner hat, wenn sie gegen ihren Willen kochen "muss". Es ist NIE der Fehler der Frau. 

.) Feminismus nutzt oft die Statistiken aus, die besagen, dass Frauen oft von ihren Männern misshandelt werden. Sie verharmlosen jede Gewalttat die von einer weiblichen Person ausgehen und setzen stattdessen den Frauen in den Kopf, dass Männer schlecht sind, was die Frau auch frustrieren kann, weil sie ja trotzdem mit einem Mann zusammen sein möchte.

.) Die Geschlechterrollen werden immer sehr pessimistisch betrachtet, sodass die Frau am Ende wieder nur den kürzeren zieht - anstatt, dass man den Leuten klarmacht, dass sie jederzeit selbst bestimmen können, ob sie sich den Rollen unterwerfen oder nicht. 

Geschlechterrollen

Dümmlich, veraltet und unterdrückend. 

Aber solange die meisten nicht bereit sind ihren Horizont zu erweitern, werden sie die Rollen als richtig, ordentlich und wichtig wahrnehmen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gar nichts. Geschlechterrollen, jein, klar, die Frau hatte bisher immer klare "Klischees", aber was sollte an diesen stören? Wenn sie den Job doch gut macht, stört das doch keinen. Stattdessen packt man jetzt lauter Frauen in irgendwelche Positionen in denen sie zum Teil (natürlich nicht alle) überfordert sind.

~TheMentalist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von YoungLOVE56
26.05.2016, 19:34

Von welchen Frauen sprichst du denn? Von Merkel? Würde sie dir mit mehr Testosteron geeigneter vorkommen?

0