Was haltet Ihr vom Buch "Der Crash ist die Lösung" von Matthaias Weik und Marc Friedrich?

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2 Antworten

Es wird seit Jahrzehnten immer und immer wieder prophezeit, dass der Crash kommen wird, der alles zunichte macht.

Schaut man sich dann mal die durchschnittliche Marktrendite der letzten 30 Jahre an, sind es trotzdem noch 5%+ pro Jahr, obwohl es immer wieder Crashes gab, wo Aktien plötzlich nur noch 1/5 wert waren.

Allein wenn du dir den DAX mal ansiehst. 2008 lag dieser bei 3700 Punkten. Heute sind wir bei 10500 Punkten. Da fällt auf, dass sich der Markt immer wieder wiederholt. Egal was passiert.

Natürlich sollte man nicht alles auf ein Pferd setzen und genug diversifizieren. Einen Teil sollte man in Anleihen stecken, einen in Edelmetalle wie Gold und Silber, eventuell auch Immobilien, einen Teil in Bar und den Rest in Aktien und ETFs. So hast du in jedem Fall immer noch was, wenn die Börsenwelt kaputt geht.

Jedes Land hat verdammt viele Schulden. Die einzigen, die davon richtig profitieren sind die Großbanken. Im Prinzip ist es absolut egal, wie riesig die Schulden eines Staates sind. Er muss allerdings so tun, als wäre es das nicht, da sonst die Inflation extrem abgehen würde, weil man sehen würde, dass Geld nichts mehr wert ist.

Ohne die Börse und Aktien wird es schwer, sehr große Unternehmen aufzubauen. Von daher erachte ich sie als unverzichtbar für die Wirtschaftsform, mit der wir leben.

Es gibt immer Schwarzseher. Wird es auch immer geben. Aber alle paar Jahre kommt ein Crash, an dem sich alle denken "WTF! Welt geht unter!" und 2 Jahre später sind alle Kurse höher als zuvor.

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Ich kenne das Buch nicht. Dass Unmengen Geld in die Märkte gepumpt wird und sich Immobilienmärkte aufblähen: Okay.

Ich habe nur den Eindruck, die Schreiber haben übersehen, dass hinter Aktien auch Sachwerte stecken. Land, Gebäude, Maschinen, Fuhrpark. Und das alles arbeitet - anders als Gold und Silber.

Die Zeit arbeitet immer für die Aktien, weil die Unternehmen weiter wirtschaften.

Ein Crash ist ja eigentlich schon überfällig, in den 2000ern hatten wir schließlich eine Krise nach der anderen. Aber es lohnt sich nicht, den Kopf darüber zu zerbrechen. Wenn er kommt, kommt er. Wenn nicht, nicht.

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