Frage von xxalia, 156

Was haltet ihr vom beten im Christentum?

Antwort
von Bodesurry, 34

Beten ist die wichtigste Verbindung zu Gott. 

Das Gebet verändert mich und  meine Situation. Manchmal nicht gleich und manchmal nicht so wie ich es erwarte. Manchmal scheint es nur so zu sein, als würde mich Gott nicht hören, aber in der Regel werde ich trotzdem ruhiger.

Oft hat Gott nach einem Gebet  Veränderungen bewirkt,  wie ich sie real nicht erklären konnte.  Ich stand vor einer "Wand" und wusste keinen Ausweg, es blieb nur das Gebet. Ob radikal sofort oder Schritt für Schritt durfte ich erleben, wie solche "Wände" verschwanden. 

Neben dem Gebet in Krisen sollen wir als Christen auch immer wieder dankbar sein und das vor Gott bringen. 

Antwort
von JTKirk2000, 53

Ich bin Christ und bete selbst. Es kommt wohl eher darauf an, weshalb und zu wem man als Christ betet. Dahingehend gibt es im Neuen Testament der Bibel genug klare Beispiele.

Antwort
von voayager, 10

Angast und Hilflosigkeit oder Depression kann zu einem Gebet führen, also einem Zugang zu dem vorgestellten Gott.

Antwort
von Franek, 10

Soviel wie Du vom Sprechen mit Deiner Familie und Deinen Mitmenschen hältst, mindestens. :-)

Antwort
von 1988Ritter, 20

Als Christ bete ich. Dazu brauche ich weder Zeiten noch Regeln. Ich bete aus meinem persönlichem Empfinden heraus.

Antwort
von Buckykater, 28

Also das muss jeder für sich entscheiden. Wenn jemand daran glaubt und es ihm Halt und Kraft gibt warum nicht? Man sollte anderen seine Meinung nur nicht aufzwingen wollen. 

Antwort
von NewKemroy, 31

Es gibt verschiedene Arten zu beten. Das Eine läuft mit langen Sätzen und Bitten für andere oder einen selbst. Die andere Art zu Beten ist oft nur ein einziges Wort, welches immer wieder wiederholt wird.

Von der ersten Art des Betens, dem äußerlichen Gebet, sagt Johannes Tauler, dass man ruhig dabei bleiben solle. Wenn es aber hinderlich ist, solle man es auch gut und gerne bleiben lassen. Aber man solle in jedem Fall das innerliche Gebet üben, da darin alles enthalten sei. Das ist mehr eine Kontemplation oder eine Art Meditation wenn Du so willst. - Siehe Johannes Tauler, Predigt 15a

Von der ersten Art halte ich immer weniger. Und von der zweiten immer mehr.

Auch gut ist "Die Wolke des Nichtwissens". Darin gibt ein Kartäuser Mönch in England, um das Jahr 1390 ausführliche Anleitung in der christlichen Kontemplation. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Die\_Wolke\_des\_Nichtwissens

Das Buch gibt's  im gut sortierten Buchhandel.

Ähnlich ist:

Das Herzensgebet

Das Jesusgebet

Gegenstandslose Meditation.

Antwort
von Delveng, 54

Wenn die Christen Spaß daran haben, sollen sie doch gerne beten.

Antwort
von Ryuuk, 34

Beten ist etwas das Menschen tun um sich fühlen zu können, als hätten sie etwas erreicht, ohne tatsächlich etwas tun zu müssen.

Es ist einfach kontraproduktiv, die leere Luft um etwas zu bitten, anstatt dafür zu arbeiten. Ein Placebo-Effekt ist das beste was man damit erreicht.

Kommentar von xxalia ,

meiner Meinung nach stärkt beten und ich bitte um nichts sondern ich danke für gute Sachen die am Tag passiert sind und kann über alles reden was mir auf dem Herzen liegt (ich bete selber)

Kommentar von Ryuuk ,

Das ist, was ich mit Placebo-Effekt meinte. Du fühlst dich besser, weil du glaubst, dass du dich durch beten besser fühlen wirst.

Kommentar von xxalia ,

achso wusste nicht was Placebo-Effekt bedeutet.

Kommentar von Ryuuk ,

Es ist ein sehr interessantes medizinisches Phänomen.

Wenn wir glauben, das wir uns nach dem Einnehmen des Medikaments besser fühlen, fühlen wir uns oft auch besser, selbst wenn das Medikament keine Wirkstoffe enthält.

Unsere Einstellung hat ihren ganz eigenen Effekt auf unser Wohlbefinden.

Antwort
von Stefanbeer30, 19

Hm.....
Ich glaube an Gott, dennoch gibt es immer Zweifel daran, woher der Mensch kommt.

Von Adam und Eva?
Vom Affen?

Beides würde Sinn ergeben, Gott erschafft aus der Erde Adam...... Dies würde auch erklären warum heutzutage sehr viele Menschen Chromosom Fehler haben, man könnte es sich mit einer Kopie vom original vorstellen, je öfter man eine kopierte Kopie kopieren möchte, desto unleserlicher wird sie irgendwann, ebenso mit dem Menschen, der Bibel kann man entnehmen das es Menschen gab die hunderte von Jahre alt wurden.... Heutzutage wird kaum jemanden über 100...... Eine Kopie von einer Kopie wird eben nicht besser.....!

Möglich wäre natürlich auch die Revolution des Affen...... An diese glauben ja die meisten.

Ich muss zugeben das für mich beide Varianten Sinn ergeben, der urknall, die Entstehung von Planeten, dann wiederum wir, woher?
Selbst eine uns unbekannte Lebensform könnte es geben, so wie wir klonen können so können andere vielleicht uns erschaffen oder es ist und bleibt einfach Gott?
Die Bibel und die Wissenschaft würden Sinn ergeben......
Wir wissen das der Mensch einen Glauben braucht um Kraft schöpfen zu können, vielleicht ist die Bibel nur eine "kindergeschichte" ich weiß es nicht.

Wir werden es womöglich nie erfahren, irgendwann sterben wir aus, so wie alles andere auch!

Beten gibt dir Kraft wenn du glaubst, daher ist es völlig egal wie du betest, ich bete meist nur in Gedanken.

Antwort
von Zytglogge, 78

Ich halte viel davon.

Antwort
von Hooks, 8

Gott ist die Liebe in Person. Liebe drückt sich durch Gemeinschaft aus, und Gemeinschaft durch einen ständigen Austausch miteinander.

Man kann nicht "Christ"sein ohne den ständigen Kontakt mit Christus.

Antwort
von chrisbyrd, 12

Ich bete sehr gerne und häufig. Wer beten möchte, kann sein Gebet einfach selbst formulieren, die Worte dabei ganz frei wählen und mit Gott sprechen, wie man mit einem Vater oder Freund reden würde.

Gott sieht auf das Herz und die Einstellung, die Worte selbst sind nicht ganz so wichtig, da Gott sowieso weiß, was wir ihm mitteilen wollen. Auf jeden Fall freut sich Gott darüber, wenn wir mit ihm sprechen und Ihn in unser Leben einbeziehen. Gott möchte Gemeinschaft mit uns und dass wir an ihn glauben und ihm vertrauen.

Gebet ist natürlich keine Wunscherfüllungsmaschine, zumal Gott auch in anderen Zeiträumen arbeiten kann, als wir uns das wünschen und vorstellen. Ich bin aber davon überzeugt, dass Gebet sehr wichtig ist und dass auf jeden Fall Segen darauf liegen wird. Deshalb können wir einfach unsere Gedanken Gott mitteilen und am Ende "Amen" sagen (Amen bedeutet übersetzt "So sei es" oder "So soll es geschehen").

Antwort
von Giustolisi, 10

Ich kenne mehrere Formen des Betens. 

Bei der ersten Form dankt man seinem Gott für alles Mögliche. das ist Lobhudelei, denn für ein allmächtiges Wesen wäre es nichts Besonderes, all dies zu vollbringen, wofür ihm überschwänglich jeden Tag gedankt wird.

Bei der zweiten Form richtet sich der Gläubige mit einer Bitte an seinen Gott und hofft, dass dieser entsprechend handelt. Das sind übrigens die gleichen Gläubigen, die denken, dass alles zu einem Plan eines Gottes gehört. Ein allwissendes Wesen schmiedet also einen Plan und ein Gläubiger hofft, es würde ihn ändern, wenn er darum bittet.

Ich rate dazu, ein allmächtiges Wesen das laut Bibel leicht zu erzürnen ist und auch schnell mal ein paar Leben auslöscht, nicht mit allzu vielen "Anrufen" zu belästigen wie ein Stalker. Überlegt mal, ihr würdet eure arbeit machen und jeden Tag rufen lauter Leute an, um euch dafür zu danken, oder euch darum zu bitten, eure Arbeit etwas anders zu machen, so dass ihr keine ruhige Minute mehr habt. Das würde doch unheimlich nerven, oder? Deswegen sollte man auch als Gläubiger Gebete möglichst unterlassen, denn mit unnötiger Lobhudelei wird niemand gern belästigt und wenn ihr euren Gott darum bittet, etwas an seinem Plan zu ändern, gebt ihr ihm nur zu verstehen, dass ihr findet, dass er seine Arbeit nicht richtig macht. Kein Wunder, dass der sich nicht mehr blicken lässt.

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