Frage von KingofKingz5454, 122

was haltet ihr davon, wenn jemand behauptet, dass er/sie an einen gott glaubt, jedoch nicht an eine religion, ist das nicht widersprüchig?

immerhin ist der Glaube an einen Gott durch die Religion entstanden (vielleicht auch umgekehrt :D)

Antwort
von JTKirk2000, 39

Nein, es ist nicht widersprüchlich. Ich habe in meiner Kindheit aus eigener Entscheidung die evangelische Kirche kennen gelernt und damit habe ich auch zu meinem Glauben an Gott gefunden. Ich hatte jedoch, bevor ich die Kirche kennen gelernt hatte, in Bezug auf ein ewiges Dasein bereits einen ganz eigenen Glauben. Mein Glaube zu Gott kam da nur noch hinzu. Ich erkannte in der Bibel viel Bestätigung für meinen persönlichen Glauben, allerdings auch, dass manches, was in der Bibel steht, nach meinem Verständnis (weit) über das hinaus geht, was in der evangelischen Kirche vertreten wird. Auch Unterhaltungen unter vier Augen mit der örtlichen Pfarrerin brachten zu diesen Differenzen keine Klärung. Daher verlor ich im Laufe der Zeit meinen Glauben an die evangelische Kirche, nicht aber meinen Glauben an Gott. Später fand ich dann zu einer anderen Kirche, welche in wesentlich mehr Punkten sowohl meinem persönlichen Glauben entspricht, als auch dem, was meinem Verständnis nach in der Bibel steht. 

Widersprüchlich ist also eher, dass sich verschiedene Religionen, die auf ein und derselben Quelle basieren, derart unterschiedliche Lehren haben.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 49

Eine organisierte Religion ist eine Glaubensgemeinschaft mit bestimmten Lehren und Regeln, denen Anhänger folgen sollen.

Die Vorstellung, dass es einen Gott gibt, setzt deswegen nicht voraus, dass man Mitglied einer solchen Vereinigung werden muss.

Ich bin der Ansicht, jeder soll seinen persönlichen Überzeugungen folgen können, so lange dabei niemand diskriminiert, oder benachteiligt wird.

Antwort
von Mark1616, 15

Da keine der angeblich "göttlichen" Schriften komplett fehlerfrei oder widerspruchsfrei und somit unglaubwürdig ist: Nein, es ist nicht wiedersprüchlich.

Antwort
von Eselspur, 11

Ich hoffe niemand, der der sich als Christ bezeichnet und an Gott glaubt, glaubt auch an eine Religion! wir glauben nicht AN eine Religion, sondern IN einer Religion.

Das heute viele keine Religion ernst nehmen wollen, hängt mit der Bequemlichkeit und Unverbindlichkeit unserer heutigen Zeit zusammen. An Gott glauben, klingt nett, hat aber im luftleeren Raum keine wirklichen Konsequenzen.

Antwort
von sarahj, 20

Lobenswert.
Warum soll man einer Religionsgemeinschaft angehören,
wenn man zwar an einen Gott glaubt, aber die ganzen Stories, Verbote und Sünden in Bibel, Koran etc. für unglaubwürdig oder gar gefährlich hält?

Antwort
von Schoggi1, 17

Nein, es ist umgekehrt... Religionen entstanden durch den glauben! 

Ich sehe mich auch nicht Religiös bin aber sehr gläubig! Für mich ist der glaube an Jesus nicht an eine Religion gebunden wie z.B dem Katholizismus... Ich brauche keine Religiösen Sakramente und Regeln um glauben zu können. Weil ich in Beziehung zu meinem Gott stehe und ich DURCH ihn lebe. Ich richte mich nach der Bibel, die Gemeinde ist natürlich auch ein sehr wichtiger Bestandteil. 

Religionen haben zu viele Regeln... die man einhalten muss ohne sie zu verstehen... Jesus ist viel cooler! Er zeigt einem persönlich was gut und was schlecht ist... er führt einem schritt für schritt dort hin wo er einem haben will :-) Ohne zwang... ohne Regeln.. Er weiss genau was gerade dran ist und zeigt es einem auf eine wunderbare Art und weise... er zeigt nicht mit dem Finger auf einem und sagt: '' Ey, das darfst du nicht, dass ist sünde...wenn du das tust kommst du in die Hölle'' Nein...das machen nur Religionen. Jesus ist anders... er ist wunderbar! 

LG 

Antwort
von TUrabbIT, 38

Was die Person wahrscheinlich meint, ist das sie zwar an einen Gott glaubt und eine gewisse Vorstellung von diesem hat, aber keiner konkreten Theologie folgt.

Das ergibt zumindest Sinn.

Was eine Religion ist und was nicht, ist eine Frage der Definition. Und die Frage was zuerst war Gott oder Religion ist ähnlich der Frage nach Henne und (Hühner)Ei.

Antwort
von Reyni2010510, 54

Nein muss nicht sein Er kann daran Glauben das es Gott gibt aber muss trotzdem keiner Religion angehören.

Antwort
von Fantho, 13

Nein, nicht Religionen haben Gott erschaffen, sondern die Religionen entstanden aufgrund der Tatsache, dass bereits vor den Religionen die Menschen an eine Höhere Macht, eine Höhere Quelle, an einen Gott / Göttern geglaubt hatten; das zeigt schon die Historie...

Religionen sind somit Kreationen von Menschen, besser von Priesterkasten gewesen, die den Glauben ihres Volkes zunutze machten, um gewisse Machtpositionen zu installieren...

So gesehen hat der Allmächtige Gott nichts mit all den Religionen zu tun und zu schaffen. Da der Allmächtige Gott der einzige höchste Gott ist, wäre er ja für all die unterschiedlichen Religionen verantwortlich, da ja alle sich auf einen Gott berufen. Wenn dem so wäre, dann stellt sich die Frage, weshalb Gott dann keine Einheitsreligion gegründet hat. Ist Gott eine linke Bazille, oder wollte er sich einen Scherz erlauben und hat nun Spaß daran?

Diese Frage implizierte aber dann, dass Gott nicht allgütig sein konnte, was jedoch nicht der Fall ist...

Es ist so gesehen kein Widerspruch, im Gegenteil: Gott hat mit den Religionen nichts zu schaffen, und man wird Gott nur auf einer spirituellen Ebene erfahren, auf der die Religionen keine Rolle spielen und von keiner Wichtigkeit sind...

Gruß Fantho

Antwort
von roboboy, 29

Nein, er hat etwas ganz wichtiges Verstanden. Er kann zwischen Glauben und Religion differenzieren. 

Religion: Etwas sehr negatives. Es bringt den Dschihad, die Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Verteufelung der Wissenschaft, und was man hier noch so alles hinschreiben kann, ich möchte aber heute noch fertig werden. (Es gibt hier ausnahmen, die Buddhisten zum Beispiel ticken nicht so!.... Aber du erwähntest Gott, da fällt der Gott weg)

Glauben: Das, woraus Religionen entstanden sind. Deshalb nicht immer positiv. Aber es kann für Menschen Hoffnung bringen...

Gegen Glauben habe ich nichts, jeder soll Glauben, was er möchte, und das geht sehr gut ohne Kirche. (Oder gibt es ne Kirche für die Leute, die an Aliens glauben?)

 Gegen Kirchen, oder Religionen habe ich sehr wohl etwas. Das sind Vereinigungen, welche leider nur noch existieren, da ihr Verbrechen an der Menschlichkeit zu lange zurückliegen.... Wobei man auch sagen muss, dass der Islam in Deutschland noch nicht verboten ist... Das was mich am meisten stört, ist, dass Bibel und Koran in Deutschland aufgrund ihrer Sonderstellung nicht verboten werden dürfen. Diese Bücher sind Verfassungsfeindlich, aber darauf baut eine Religion auf. Also ganz simpel gesagt:

Christentum/Islam beruhen auf Bibel/Koran und diese sind Verfassungsfeindlich. 

Ich denke, das sagt genug über Religionen aus, deshalb kann ich deinen Freund sehr gut verstehen, wenn er auf sowas keinen Bock aht.

LG

Kommentar von Moooses ,

Die Bibel ist verfassungsfeindlich? Wo hast du das her?

Übrigens: "Du hast nichts gegen Glauben". Dann glaubst du an einen Gott. Du vertiefst deinen Glauben indem du mit Gott sprechen willst, zu ihm beten. Vielleicht mit mehreren. Und schon seid ihr eine Kirche!!.....aber du verfluchst die Kirchen wegen ihrer Vergangenheit. Und was ist da nicht alles schief gelaufen im Laufe der Menscheitsgeschichte (nicht nur Kirchengeschichte)? Sind deshalb alle Menschen zu verdammen?

Gott ist gnädig und vergibt. Kannst du nicht vergeben?

Kommentar von roboboy ,

Tja, ich möchte das jetzt nicht groß ausdiskutieren. Wie gesagt, die Bibel kann aufgrund von anderen Gesetzten gar nicht verboten werden (sie ist ja schon fast 2000 Jahre alt, damals galten andere Normen). Aber ein  Grund wäre zum Beispiel die Gewaltverherrlichung. 

Um ein konkretes Beispiel zu nennen: 

Auge um Auge, Zahn um Zahn. 

Dies ruft eindeutig zur Selbstjustiz auf. Aber solche Textstellen findest du noch ganz oft. 

LG

Kommentar von Moooses ,

Das Gesetz "Aug um Aug, Z.....steht im Alten Testament . Das wurde durch Jesus im Neuen Testament ersetzt durch: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. und Schlägt dich jemand auf die rechte Wange, dann reiche ihm die linke Wange.

Gib zu, du hast noch nie einen Blick in die Bibel geworfen. Aber bei deiner Denkweise würdest du sowieso alles falsch verstehen.

Kommentar von roboboy ,

Ach warte... Das alte Testament gehört nicht zur Bibel? Na dann tut mir das Leid! Heil Gott!

(Ironie aus)

Du weißt schon, dass das Alte Testament genauso Inhalt von der Bibel ist, wie das neue, oder? Oder würdest du dir "Mein Kampf" in das Regal stellen (Ja, ich weiß, dass das Buch nicht verfassungsfeindlich ist!), nur weil irgendwo was positives drin steht? 

LG

Antwort
von Michy72, 5

Es ist nicht widersprüchlich. Vielleicht will er/sie es nur nicht zugeben,weil er/sie denkt, ausgelacht zu werden. Ich hatte das Problem damals zur Zeit der DDR. Da war ja Religion verpönt. 

Antwort
von Ruppi1, 5

Ja es war umgekehrt. Die Religion ist aus dem Glauben entstanden, weil man damit Geschäfte machen kann.

Antwort
von fricktorel, 2

Nein, das ist sogar gut !

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) erfand die "Religionen" (2.Kor.4,4), um die Menschheit zu verwirren (Eph.2,2).

Der "Glaube Gottes" ist also durch keine "Religion" entstanden, sondern durch Gottes Geist den Menschen vermittelt worden (Röm.8,9; 2.Tim.3,16).

Antwort
von D3monOfHipHop, 34

Also es sind ja 2 Fragen xD
1. Nein, man muss nicht einer Religion angehören.
2. Ich persönlich finde, es ist jedem selbst überlassen, woran er glaubt und finde es auch nicht schlimm oder so :)

Antwort
von chrisbyrd, 12

Ich kann nur beschrieben, warum ich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Ob man das als Religion bezeichnen kann, weiß ich nicht genau. Mir ist es nicht wichtig, was christliche Kirchen und Gemeinden lehren, da häufig viele eigene Lehren und Traditionen zu finden sind. Wichtig ist mir, alles anhand der Bibel zu überprüfen, wie es die Beröer gemacht haben (Apostelgeschichte 17,11).

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