Frage von Miatheredhead, 228

Was haltet ihr davon, Organspender zu werden?

Hallo :) Ich (w,16) habe einen Organspendeausweis vor mir liegen. Einerseits finde ich die Vorstellung, das Leben durch die Spende eines lebensnotwendigen Organs um einige Jahre zu verlängern unglaublich, aber irgendwie habe ich auch angst davor. Seid ihr Organspender, und was hat euch dazu bewegt, einer zu werden? LG Mia :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von cyracus, 36

Bitte vertraue Deiner Intuition, die Dich warnt - wie Du ja merkst!

Zu Deiner Frage: Gar nichts halte ich von der sogenannten "Organspende".

Hast Du jemals erlebt, dass so heftig für eine Spende geworben wird wie für diese angebliche (!) Spende? - Spenden sind freiwillige Gaben, um die man gebeten wird. Sagt man nein oder gar nichts dazu, ist die Sache erledigt.

Bei diesem Thema aber wird erwartet, dass man sich im Falle einer Ablehnung dazu erklärt. Das ist also keine Bitte, sondern eine Forderung.

Zur Begründung meiner Ablehnung lies meine ausführliche Antwort an die ebenfalls 16-jährige SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge auch den dort reingegebenen weiterführenden Links zu meinen Antworten an BossMoss und Lollol. - Der Link bezüglich Lollol führt nicht zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier irgendwas an den Links geändert), wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort an Lollol zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?

https://www.gutefrage.net/frage/schnellerer-hirntod-bei-organspendern?foundIn=li...


Zu der Art, wie um diese sogenannte "Spende" geworben wird, lies die Aussage von Werner Hanne:

    "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt







Kommentar von Miatheredhead ,

Danke, die Antwort hat mir sehr weitergeholfen! :)

Kommentar von cyracus ,

Das freut mich.

Danke fürs Sternchen - ҉ •✿⊱ (¯`'•.¸(¯`'•.¸ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¸.•'´¯)¸.•'´¯) ⊰✿• ҉

Antwort
von doep2k, 93

Es kommt immer auf die Einstellung und auch auf die Religion an.

Ich selbst habe auch einen und vertrete absolut die Meinungen meiner Vorredner: wenn ich tot bin, brauche ich keine Organe mehr - bevor sie verrotten, helfe bzw rette ich lieber andere Menschen damit.

Andere haben durch Religion oder Glauben eine andere Sicht der Dinge hierbei, als Beispiel: wenn ich in den Himmel komme, bin ich nicht mehr "vollständig" und wenn ich mich recht entsinne bzw erinnere handhaben das gewisse indianische Stämme in Amerika ebenso, genau wie andere (religiöse) Gruppierungen auf der ganzen Welt.

Organspender zu sein ist nicht verkehrt, man sollte sich jedoch dazu nicht zwingen lassen. :)

Antwort
von Chaoist, 95

Wer in Österreich geboren ist, ist automatisch OrganspenderIn. Die meisten bleiben das auch bis zu ihrem Tod, weil sie

  • es nicht wissen,
  • das abmelden zu kompliziert ist ( Faulheit )
  • oder weil sie sich denken, dass es nur gerecht ist. Immerhin könnten sie selber auch eine Spende benötigen.

Ich bin da keine Ausnahme :)

Kommentar von Fantho ,

Wer in Österreich geboren ist, ist automatisch OrganspenderIn

Keine Wahlfreiheit in Austria?

Gruß Fantho

Kommentar von Chaoist ,

Doch.
Opt out

Bei der zentralen Speicherung der Krankendaten ( genannt ELGA ) hat man das auch so gemacht, weil sich sonst niemand darum kümmert. Es ist den Menschen egal ob sie dadurch einen Vorteil oder einen Nachteil haben. Da müsste man ja drüber nachdenken. Deshalb ist es ihnen auch egal ob andere noch länger leben könnten.

Kommentar von cyracus ,

@Chaoist, wie Du schon schreibst: Viele Österreicher wissen es gar nicht. Und viele sind entsetzt, wenn sie davon erfahren, dass sie ab Geburt automatisch ein Organlager auf zwei Beinen sind. Schließlich wurden sie nie gefragt, ob sie solch einen unnatürlichen und grausamen Tod erleben wollen.

Und vor allem auch: Die meisten Touristen wissen das nicht. Touristen aus Deutschland gehen vielfach davon aus, dass ihr NICHT-O-ausweis sie schützt.

Es wird zwar viel tränenreich und romantisierend für die sogenannte O-spende geworben, ehrliche vollständige Informationen, damit sich die Bürger davor schützen, gibt es offiziell nicht. - Daran kommt man nur, wenn man gezielt danach sucht und mitkriegt, wo man danach suchen muss.

Antwort
von Sonnenblumeee1, 92

Hallo,

ich habe auch einen. Es gibt ja Menschen die finden die Vorstellung, dass nach ihrem Tod etwas aus ihnen rausgenommen wird ekelhaft oder gruselig und ich kann das schon verstehen, aber letztendlich sind wir dann schon tod.  Und du selbst musst ja nichts dafür tun. Einfach so, für nichts, kann man einem Menschen vieleicht sein Leben retten! Und es gibt viel zu wenige. Es gibt so viele Menschen, die seit Jahren warten, jeder Spender hilft da. Außerdem habe ich gehört, dass die Organe auch zu Forschungszwecken benutzt werden. Du könntest sogar für medizinischen Fortschritt verantwortlich sein. Es ist aber auch einfach ein schönes gefühl, ihn in der Tasche zu haben und zu wissen, dass man etwas gutes tun (/tun wird).

Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch einer werden würdest! =)

Ganz liebe Grüße und entscheide dich letztendlich so, wie du es für richtig hälst,

Marlene


Kommentar von cyracus ,
Es gibt ja Menschen die finden die Vorstellung, dass nach ihrem Tod etwas aus ihnen rausgenommen wird ekelhaft oder gruselig ...

Och, wenn an meinem Körper NACH meinem Tod herumgeschnitten wird, hätte ich gar nichts dagegen.

Aus Lebendigen aber Organe herausschneiden, das ist schon mehr als gruselig. - Und lebendig sind ja die sogenannten "Organspender" bei der EXplantation. Schließlich braucht man lebendige Organe, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

Man weiß auch genau, dass Schwerstkranke oder im Sterbeprozess befindliche (also immer noch lebendige) Menschen durch die Organentnahme getötet werden. - Lies dazu:

Die Wertschöpfung einer "Organspende"

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

und dort insbesondere den Abschnitt

"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

Antwort
von sonnymurmel, 82

Ein klares Ja zur Organspende,

denn für viele Menschen, die darauf  warten, entscheidet dieses über Leben oder Tod.

Auch du selbst könntest durch einen Unfall oder eine Krankheit jederzeit in die Situation geraten, auf eine Organ- oder Gewebespende angewiesen zu sein.

Damit du deine Angst   verlierst, ist es wichtig, dass du dich ausführlich  über die Organspende informierst - danach kannst du dich entscheiden.Lg

Kommentar von cyracus ,

...
denn für viele Menschen, die darauf  warten, entscheidet dieses über Leben oder Tod. ...

Naja, das NEIN kann auch Leben retten, und zwar das eigene. - Dazu empfehle ich das Interview mit Professor Coimbra

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Datin erklärt Prof. Coimbra, warum oftmals bei Schwerstkranken keine Gehirnströme ausgesendet werden, obwohl das Gehirn noch vollfunktionsfähig ist. Auch erklärt er die katastrophalen Folgen der sogenannten "Hirntod"-Tests.

Damit du deine Angst   verlierst, ist es wichtig, dass du dich ausführlich  über die Organspende informierst

Nach umfassender Information verliert man nicht unbedingt die Angst, aber man weiß, wie man sich am besten vor Ausschlachtung schützt.

Antwort
von Tragosso, 80

Ich lehne für mich persönlich Organspende ab. Ich habe einen Organspenderausweis auf dem ich eingetragen habe, dass ich meine Organe und/oder Gewebe nicht spenden möchte. Das wissen auch meine Angehörigen.

Mir ist unwohl bei dem Gedanken Ersatzteillager für einen anderen
Menschen zu sein. Außerdem missfällt mir, dass man auf erzwungene Weise
am Leben erhalten werden muss, um die Organe entnehmen zu können, denn
diese dürfen natürlich nicht absterben.

Davon abgesehen finde ich es aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht sinnvoll, solange es noch nicht möglich ist Organe künstlich herzustellen. Wer länger leben möchte, für den sollte man alles mögliche tun können, wenn er das will. Schließlich wird man ja auch operiert, bekommt Teile des Körpers schon künstlich ersetzt.

Fortschritt ist gut, andererseits ist das natürlich mit Risiken behaftet. Die sollte jeder für sich selbst abwägen dürfen, es ist schließlich der eigene Körper.

Eine Außnahme stellen für mich Lebendspenden dar, wenn diese zufällig für einen Angehörigen passend sein sollten. Allerdings nur als letzte mögliche Option. Z.B Knochenmark.

Blut ist das einzige das ich gelegentlich spende, weil ich persönlich das mit mir selbst vereinbaren kann.

Antwort
von Strychnin666, 74

Ich habe einen Organspendeausweis, weil ich einfach denke, wenn ich schon sterben muss, dann kann ich auch noch was gutes tun und anderen menschen das leben retten/ verlängern. Brauche doch nichts mehr von meinen Organen wenn ich tot bin  

Kommentar von cyracus ,

Richtig, wenn Du tot bist, brauchst Du Deine Organe nicht mehr. - Solange Du aber lebst, brauchst Du sie. Und die sogenannten O-spender sind bei der EXplantation lebendig, weil man lebendige Organe zum Zweck der Transplantation braucht.

Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, lies meine Antwort, die ich hier geschrieben habe.

Bitte pass gut auf Dich auf.

Antwort
von Feuerengel2014, 90

Ich bin Organspenderin, allerdings mit Ausnahme von Haut und Augen.

Ich muss ehrlich sagen, für mich war der Auslöser den Schein auszufüllen die Arztserie "Grey´s Anatomy" nach einer Folge wo durch eine Organspende einige Leben gerettet werden konnten. Ab da hab ich bekonnen mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzten und mich letztendlich dazu entschieden selber Organspenderin zu werden.

Ich persönlich denke, ich bin gesund und wenn ich durch einen Unfall oder ähnliches sterben muss, will ich nicht umsonst gelebt haben, und so gebe ich anderen Menschen die Chance weiterzuleben.

Allerdings kann ich Leute, die sich dagegen entscheiden auch verstehen.

Kommentar von cyracus ,

Sorry, aber NACH dem Tod werden die Organe nicht herausgeschnitten, sondern VOR dem Tod. - Zum Zweck der Transplantation werden lebendige Organe gebraucht, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

Falls Du mehr dazu wissen willst, lies meine Antwort, die ich hier geschrieben habe.

Kommentar von Feuerengel2014 ,

Das ist mir durchaus bewusst.

Aber ich meinte damit wenn ich zum Beispiel einen Unfall hätte und dann Hirntod bin, dann würde ich damit helfen wollen.

Mir ging es prinzipiell um die Tatsache, dass ich Menschen helfen will, und nicht will das meine Organe verschwendet werde.

Und ich denke, dass den meisten Leuten die hier kommentiert haben, bewusst ist dass die Orange nicht entnommen werden wenn man tot ist. Von daher halte ich es etwas für unnötig unter fast jeder Antwort zu kommentieren, wie es wirklich ist. Zumal es bei dieser Frage ja nur darum geht ob und warum man Organspender ist, aber wenn du meinst, dass das nötig ist, dann bitte.

Kommentar von cyracus ,

Mir ging es prinzipiell um die Tatsache, dass ich Menschen helfen will, und nicht will das meine Organe verschwendet werde.

Solange Du lebst, brauchst Du Deine Organe - die sind dann nicht verschwendet. Und wenn Du tot bist, sind auch die Organe tot und können in niemand anderen einverleibt werden.

Und ich denke, dass den meisten Leuten die hier kommentiert haben,
bewusst ist dass die Orange nicht entnommen werden wenn man tot ist.

Diejenigen, die wissen, dass die Organe Lebenden entnommen werden, und die wissen, was das tatsächlich bedeutet, lehnen allgemein eine "O-spende" ab.

Dann gibt es diejenigen, die den Erklärungen vom erfundenen sogenannten "Hirntod" glauben und dabei auf den diesbezüglich dreisten Lügen der Transplantationsärzte ausrutschen.

Von daher halte ich es etwas für unnötig unter fast jeder Antwort zu kommentieren, wie es wirklich ist.

Weil doch die meisten die listigen Erklärungen rund um die Werbung für die "O-spende" glauben, sind viele froh, auch von der anderen Seite zu hören / zu lesen. - Naja, und die Kommentierfunktion hier auf GF ist ja dafür da, um zu kommentieren, wenn man etwas kommentieren will.

Antwort
von tigerlill, 66

Ich würde auf jeden Fall spenden..denn wie schon mehrmals erwähnt wird..man ist ja nicht mehr am leben..man kann damit ein anderes Leben noch retten!

Kommentar von cyracus ,

man ist ja nicht mehr am leben..

NACH dem Herausschneiden der Organe ist man nicht mehr am Leben, zu Beginn der EXplantation aber schon. Schließlich werden lebendige Organe gebraucht, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

Sieh Dir den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten "Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen, bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende Abwehrbewegungen ... Und anstatt weiter behandelt zu werden, wird er ausgeschlachtet ... allgemein ohne Narkose und ohne Schmerzmittel, sondern lediglich mit starken muskelentspannenden Medikamenten, damit durch seine Abwehrbewegungen - wenn mit dem Skalpell der Körper aufgeschnitten wird - Ärzte und Helferpersonal während der EXplantation (= Herausschneiden der Organe) nicht irritiert werden. Naja und schreien ist bei solch einer herbeigeführten Lähmung ja auch nicht mehr möglich.

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger. Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

Kommentar von tigerlill ,

Sehr interessant.. danke..werde mir das durch lesen

Kommentar von cyracus ,

In meiner Antwort hier habe ich einen Link zu meiner Antwort an SaraWarHier reingegeben. Klickst Du den an, kriegst Du sehr viele weitere Infos.

Antwort
von Nemesis900, 84

Ja bin ich. Wenn ich Tod bin brauche ich meine Organe eh nicht mehr also daher was solls.

Antwort
von Elayla, 90

Also ich habe angegeben das im Falle meines Todes alles verwertbare entnommen werden kann. Ich hab da so die Einstellungen, wenn ich sowieso tot bin, was soll ich noch mit meinen Organen? Entweder vergammeln die mit mir unter Erde oder sie helfen jemanden zu einem gesunden und langen Leben. Von daher ist es ok für mich :)

Kommentar von cyracus ,

Es wird immer wieder behauptet, dass die Organe NACH dem Tod herausgeschnitten werden. Das stimmt aber nicht. Lebendige Organe (und die braucht man für die Transplantation) kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, lies meine Antwort, die ich hier geschrieben habe.

Kommentar von Elayla ,

Danke ich weiß genug um zu wissen das ich Organspender bleibe. Jeder soll das machen was er will. Ich spende meine Organe im Falle meines Todes und gut ist. Das die Organe "lebendig" sein müssen ist auch klar. Aber ohne Hirntod keine Organentnahme

Antwort
von Procter74, 100

Nein! Ich hatte auch mal überlegt es zu machen und hab es dann gelassen! Weiß ich ob da nicht ein Arzt viel zu früh entscheidet die Geräte abzustellen nur weil ein anderer ein Organ braucht! Ich weiß, es müssen mehrere Ärzte bestätigen, aber die stecken doch eh alle unter einer Decke (meiner Meinung nach)! Ich mache es nicht!

Kommentar von Failbreak ,

Mit Geräte abstellen hat das nichts zu tun.

Kommentar von Procter74 ,

..für Tot erklären! Ich denke man weiß was gemeint war!

Kommentar von cyracus ,

Mit Geräte abstellen hat das nichts zu tun.

Richtig, die Geräte lässt man so lange laufen, bis der Patient, nein: das Opfer spätestens durch das Herausschneiden des Herzens gestorben worden ist.

Denn DANN ist der Patient  / das Opfer ja wirklich tot. Und Tote kann man nicht beatmen - macht ja auch keinen Sinn.

Kommentar von Soeber ,

Pessimismus im gesunden Rahmen ist gut, zu viel ist jedoch zu viel des Guten.

Antwort
von realsausi2, 52

Ich selbst darf als ehemaliger Krebskranker leider keine Organe spenden. Es ist aber sehr ehrenhaft und sinnvoll, dass zu tun. Kranke Menschen bekommen so die Chance auf Heilung oder Besserung. Den Spender kostet es nichts.

Lass Dir nicht von manchen Verschwörungstheoretikern diesen guten Ansatz mies machen. Bei uns in Deutschland zumindest ist das eine sichere Sache.

Kommentar von Fantho ,

Ich finde Deine Aussage von 'Verschwörungstheoretiker' eine sehr grobe Verletzung der Meinungsfreiheit bzw. der Ansichten anderer, welche nicht mit Deiner Ansicht konform gehen...

erst recht nicht in solch einem ernsthaften Thema!

So viel zu Deiner angeblichen Neutralität...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Man kann mir ja so Manches nachsagen, aber ganz bestimmt nicht Neutralität.

Kommentar von Fantho ,

Das ist aber sehr schade, dass zu diesem Thema keine neutrale und wertfreie Sachlichkeit gewahrt werden konnte, welche der FS verdient hätte, sondern mit Verunglimpfung anderer Sichten argumentiert wurde...

Gruß Fantho

Antwort
von TrudiMeier, 62

Ich bin kein Organspender. Das liegt aber daran, dass ich nicht spenden kann. Wäre das nicht so, würde ich spenden. Wenn ich tot bin, brauch ich die eh nicht mehr.

Antwort
von nowka20, 31

sehr gute sache

Antwort
von drdreibein007, 8

Hallo,

ich habe mich bewußt gegen Organspenden entschieden, da es immer weniger Menschen wert sind, mit Hilfe meiner Organe ihr Leben weiter fort zu führen.

Entschuldigt bitte die provokante Einleitung.

Ich habe keinerlei Mitspracherecht, wen ich nach meinem Ableben von meinen Organen ausschließen kann.

Ich möchte kriminelle, zB Kinderschänder, Vergewaltiger, Mörder, Drogenhändler etc. vom Empfang ausschließen.
Das wird mir aber nicht erlaubt. Deshalb habe ich mich aus moralischen Gründen gegen eine Organspende entschieden.

Derjenige, der mir jetzt entgegnet, daß dies sehr sehr unwahrscheinlich wäre, kann ich nur entgegnen, daß es nicht ausgeschlossen ist.
Solange es aber nicht ausgeschlossen werden kann, werde ich mich nicht als Spender zur Verfügung stellen.

Kommentar von cyracus ,

Deine Einwendungen kann ich sehr gut nachvollziehen. - Noch wichtiger ist zu wissen, was Professor Coimbra im Interview

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

zu den katastrophalen Folgen der "Hirntod"-Diagnosetests berichtet. Auch seine Erklärungen rund um den sogenannten "Hirntod" sind aufschlussreich. So erklärt er gut nachvollziehbar, warum bei einem Schwerstkranken ein funktionierendes Gehirn oftmals keine messbaren (!!) Hirnströme aussendet, so dass auf dem EEG-Monitor eine Null-Linie erscheint, obwohl das Gehirn funktioniert.

Gib auf YouTube auch in die Suchleiste ein die Worte

hirntod diagnosen falsch

Dies zu wissen kann Leben retten - nämlich das Leben der so heiß umworbenen eventuellen "Organspender", die sich gegen dieses "Spenden" entscheiden.

Wenn Du mehr erfahren willst, lies meine ausführliche Antwort hier.

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