In einigen europäischen Ländern werden die Kinder schon mit dem 5. Lebensjahr eingeschult. In der ersten Klasse wird aber mehr auf das spielerische Lernen Wert gelegt. Außerdem wird im 1. Schuljahr das Bildungsziel verfolgt, das unterschiedliche Bildungsniveau der Kinder auszugleichen.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Grundsätzlich wollen Kinder lernen, deshalb habe ich auch mit Ja abgestimmt. In vielen Kindergärten werden die Kinder lediglich verwahrt, da wird ein wenig gespielt und gebastelt - ist ja auch schön - aber kindgerecht gelernt wird da nicht. Die Realität in der Schule ist ja leider so dass dieses Ja mir ein wenig Bauchgrimmen bereitet. Denn da soll eine Grundschullehrerin mit 34 Kindern sinnvoll und kindgerecht lernen. Mir gefällt das Montessori-Prinzip ganz gut.
es verkürzt irgendwie die kindheit. ich finde das nicht gut. früh aufstehen und ein riesiges arbeitspensum wie es die kinder ja heute haben, das lernen die noch zeitig genug.
In diesem Alter "saugen" Kinder alles auf und lernen viel leichter, natürlich sollte kein Kind überfordert werden. Die Eltern sollten am besten von Fall zu Fall / bei jedem Kind individuell entscheiden können, wann sie eingeschult werden. Es gibt auch Kinder, die mit 6 noch nicht so weit sind, was aber auch an den "Vorleistungen" der Eltern und Kindertagesstätten liegt.

laßt sie doch so lange "KIND" sein, wie nur möglich!

Ja, in anderen Ländern (GB) werden sie schon ab 4 eingeschult, wobei man in diesem Alter natürlich auch noch viel spielt bzw. spielerisch lernen darf. Das tut den Kindern nicht weh, ganz im Gegenteil, sie freuen sich und machen gerne mit. Wichtig ist dabei, kein Kind zu überfordern.

Die Kindheit ist sowieso schon von so vielen Problemen beeinflusst. Warum sollten denn nun die Kinder schon noch eher zur Schule. Man sollte lieber die Bildungsprogramme entrümpeln und neu fixieren bzw. auf einen einheitlichen Standard in Deutschland bringen.

Kindern wird dadurch nur ein Jahr früher Stress angetan. Sicher lernen sie in ihrer Kindheit schneller aber sie werden auch unheimlich unter Leistungszwang gesetzt.
Wenn ein Kind überdurchschnittlich Intelligent ist wäre eine frühe Förderung angebracht!
Statt frühe Einschulung kann man auch im letzten Kindergartenjahr ein kleines Lernprogramm auf spielerische Art machen. Das wäre für die Kinder viel sinnvoller. In anderen Länder funktioniert das frühe einschulen oft nur deshalb, weil der Übergang vom Kindergarten zur Schule fließender gestaltet wird. Aber solange hier nur Druck auf die Kinder ausgeübt wird, ein starrer Lehrplan vorgegeben wird, finde ich soll es bei der jetzigen Regel bleiben.

Ich sage auch, man sollte es vom Kind abhängig machen. Meine Söhne haben den Kindergarten überhaupt nicht gemocht, sie haben sich regelrecht gelangweilt und wollten in die Schule !!! Wir haben unseren Großen mit 5 3/4 Jahren eingeschult und ich kann heute sagen ( er ist nun in der 4. Klasse und darf ab der 5. Klasse ins Gymnasium ), es war das einzigst Richtige, was wir machen konnten. Wir hätten ihn und auch die Kindergärtnerinnen bestraft, wenn er noch ein weiteres Jahr in den Kindergarten hätte gehen müssen, es war sowieso eine Qual für mich und für ihn; nachdem er in die Schule ging war die Trödelei und Quengelei vorbei :-). Wenn ein Kind in die Schule möchte, dann will es lernen, dann würde ich es auf jeden Fall wieder machen, auch wenn unser Schulsystem soweit nicht gut organisiert ist, ansonsten würde eben funktionieren, wie in anderen Ländern, dass Kinder mit 5 Jahren in die Schule gehen, wobei der Unterricht dann eben dem Alter angepasst ist.
Aber nur, wenn das Kind es will und nicht einfach dazu gezwungen wird.Wenn es dem Kind Spaß macht, warum nicht.

Das ist einfach zu früh. Ein Kind sollte Kind sein dürfen, solange es geht, und in dem Alter sind sie meist noch sehr verspielt. In den Jahren vor der Schule lernen Kinder auch; vor allem lernen sie im Kontakt mit anderen Kindern soziale Fertigkeiten und schulen ihre Phantasie und Kreativität. Damit ist in der Schule leider recht schnell Schluss.
Ich denke auch, dass man einem Kind, wenn es sehr neu- und wissbegierig ist, schon so etwas beibringen kann. Z.B. hab ich vor der Schule lesen gelernt, weil ich es unbedingt wollte und so neugierig darauf war, in den Büchern selbst zu lesen.
Wenn das Kind nur noch vor sich hin plappert. Schon einen riesen Wissensdurst hat, dann wäre das nicht mal eine schlechte Sache. Und wenn ich ehrlich bin: Klar "kurze Kindheit"... aber wer kann sich denn bitte noch daran erinnern was Er oder Sie mit 5 bis 7 Jahren gemacht hat? Ich kann es nicht. Und es hat ja auch Vorteile. Angenommen mit 5 Jahren eingeschult ist es ja dann mit 15 mit der Realschule und mit 18 mit dem Abitur fertig. Das heißt im besten Falle schon mal 2 Jahre früher Geld verdienen.
Der große Nachteil, den das Kind einem wohl vor halten wird ist der Altersunterschied von 2 Jahren: Die anderen haben schon 2 Jahre früher den Führerschein und dürfen schon 2 Jahren Party machen und in die Clubs. Jeder sollte das für sich selbst abwägen. Ich bin der Meinung: Entweder alle mit 5 oder alle mit 7, aber 2 Jahre Differenz heißt auch Differenzen! MfG, Markuz
WildeFee am 15. Mai 2007 20:13 Ich kann mich an sehr vieles erinnern. Aber die kindliche Entwicklung hängt nicht davon ab, ob sich das Kind erinnern kann.
Und nur, weil mein Kind vielleicht früher in die Schule muss, wenn es Pflicht wird, heißt das noch lange nicht, dass es zwei Jahre früher auf Parties gehen darf.
Das sind sonderbare Rechnungen, die Du hier aufstellst.
hö? Kommentar-Funktion genutzt ohne meinen Beitrag kapiert zu haben? Ich bin nicht so der Mathe-Freund, aber nochmal zum mitdenken:
Fall 1) Eingeschult mit 7 > Realschule mit 17 > Abitur mit 20, d.h. 2 Jahre Volljähriger Schüler.
Fall 2) Eingeschult mit 5 > Realschule mit 15 > Abitur mit 18, d.h. volljährig mit dem Abitur.
Logische Konsequenzen: Der 7'er ist 2 Jahre später fertig als der 5'er - 2 Jahre "länger" Schule - d.h. 2 Jahre älter und 2 Jahre noch nicht im Arbeitsleben. Wenn das Kind mit 18 in der 11. Klasse ist hat es 2 Jahre Schulzeit, Wochenenden frei und die Möglichkeit Party zu machen. Wenn das Kind mit 18 mit dem Abi (der Schule) fertig ist fehlen theoretische 2 Jahre "Partytime" die man -Legal- in Clubs und im Vollrausch verbringen konnte. Sorry, aber ich bin 21 und denke deswegen eher noch "Jugendlicher" :D
WildeFee am 6. Juni 2007 19:45 Ich kann auch rechnen, danke.
Mit Deinem Kommentar auf meinen verstehe ich dann aber nicht, warum Du für früheres Einschulen bist, wenn Du doch dafür bist, dass man als Schüler mit 18 Partytime genießen sollte?
Btw. als ich 21 war, hatte ich keine andere Meinung was das Alter der Einschulung anging.
Nur wenn der Lehrplan grundsätzlich überarbeitet wird, kann man darüber nachdenken, Kinder mit 5 Jahren einzuschulen. Der Druck, der vom 1. Tag an hier herrrscht, ist auch für 7-jährige noch grenzwertig.

Finde ich gut,sollten aber einen Test machen.

Die Kindheit ist eh schon früh genug zu Ende.
Durch eine Testung kann ein Kind, das noch nicht so weit ist, für ein weiteres Jahr in den Kindergarten oder eine Vorschule gehen.

überhaupt nix! lasst die kinder kinder sein. der ernst des lebens beginnt früh genug. wird doch langsam pervers alles. typisch leistungsgesellschaft. manchmal hab ich das gefühl wir sollen hier zum möglichst produktiven arbeitnehmer u willigen steuerzahler gezüchtet werden.
Haben mit 7 Kindern bei teilweisem Schulbesuch im Ausland Erfahrungen mit beiden Systemen:
Quintessenenz: Nicht alle älteren Schüler sind gut, aber die guten gehören zumeist zu den älteren; soll heißen, die Jüngeren tun sich über die Jahre gesehen schwerer ....
Vorneweg, man sollte dt. Lehrpläne einer 1. Klasse nicht mit den Lerninhalten anderer Länder gleichsetzen ... zumindest in den uns geläufigen südl. Bundesländern ist die Organisation weit straffer und für die Kleinen eher ungeeignet.
Dennoch ist dank dem üblichen Ganztagesbetrieb (Klassenstärke stets unter 20!) in anderen Ländern das Kindsein eingeschränkt, zumal unsere Kleinen regelmäßig "geschafft" daheim ankamen und sich, besonders in der dunklen Jahreszeit, das (Groß-)Familienleben mit nicht minder prägenden Sozialeinflüssen aufs Wochenende beschränkte.
Auch bei liebevollem, behütetem Schulbetrieb (4 Kinder in der Klasse!) gibt man so sehr früh u.U. mehr ab, als man vielleicht möchte ... es wird auf alle Fälle sehr viel schwieriger, negativen Einflüssen von außen, und die gibt es zuhauf, entgegenzuwirken!
Auf jeden Fall bin ich für eine Einschulung mit fünf Jahren. In anderen Ländern (z.B. Niederlande) klappt das auch. Die Kinder sind in jungen Jahren viel lernfähiger.

Die heutige Variante, dass sehr viele Kinder erst mit Sieben eingeschult werden, ist schlicht eine Vergeudung von Lebenschancen.
Wenn Kinder schon reif genug sind, dann ist auch die Einschulung mit Fünf sinnvoll.

Finde ich gut, wenn ein "spielender Übergang" zur Grundschule gewährleistet ist.
Mein Sohn wurde eingeschult, als er gerade 6 Jahre alt geworden war. Er war noch zu verspielt und das hat sich auf seine Haltung zum Lernen ausgewirkt! Jetzt muss ich täglich mit ihm Zusatzaufgaben üben, damit er den Lernstoff aufholen kann, um nicht in den nächsten Jahren eine Klasse zu wiederholen. Ich halte das für eine schlechte Idee, die Kinder grundsätzlich mit 5 Jahren einzuschulen. Natürlich gibt es unterschiedliche Kinder mit unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten. Es sollte den Eltern selbst überlassen werden, ob das Kind mit 5, 6 oder 7 Jahren eingeschult wird. Ich werde bei meinem nächsten Kind darauf achten, dass es altersgerecht eingeschult wird.
Ob man es Schule oder Vorschule nennt - viele Kinder langweilen sich doch, wenn sie zu lange im Kindergarten sind. Das Vorgehen in Großbritannien - mit 4 bereits in die Schule - scheint sich bei den Leuten die ich kenne zu bewähren. Ich selber bin - nach Test - auch mit 5 Jahren eingeschult worden, da ich meiner Mutter immer in den Ohren lag mit Lesen-lernen-wollen und der Kindergarten "mopsig" war. Meine Kindheit ist dadurch nicht zu kurz gekommen.
Ich rate dringend davon ab. Ich habe selbst gegen der Empfehlung von erfahrenen Lehrern mein Kind mit 5 eingeschult, da mein Kind es so wollte und ich keine Gegenargumente hatte.
Es ist ein Fehler!!!!Die meisten Kinder sind bei der Einschulung älter und reifer. In einem Jahr entwickeln sich die Kinder sehr stark und diese eine Jahr fehlt bei meinem Kind ganz einfach! Sicher gibt es auch Fälle, wo es gut läuft. Aber es gibt keine Garantie dafür! Und die Reue geht dann auf Kosten der Kinder!

Kinder sollten mit Ablauf des ersten Jahrsiebt (physisch mit dem Zahnwechsel) eingeschult werden, da sie dann die nötige Reife für den Unterricht besitzen...