Frage von sofiankao, 243

Was haltet ihr davon, dass in einer Ehe die Frau zuhause bleibt und den Haushalt macht und nur der Mann arbeiten geht?

Antwort
von JanRuRhe, 42

Die Frage ist recht provokant gestellt. Die Klassische Rollenverteilung hatten meine Frau und ich, als die Kinder klein waren. Das. Hat super geklappt, da wir viele Arbeiten im Haushalt auch beide gemacht haben. Mittlerweile arbeiten wir beide.
Ich denke, jeder sollte es so machen, dass er glücklich ist. Haushalt ist nicht nur doof. Und mittlerweile denke ich, zumindest eine Mama kann kein Papa der Welt ersetzen. 10 Millionen Jahre Evolution des Menschen kann man nicht in wenigen Jahrzehnten wegdefinieren, auch wenn es einige anders sehen. Frag mal einige Leute, die dieses Modell haben und die das Gegenteil haben: Frau arbeitet und Mann macht Haushalt. In der Community wirst du andere Antworten bekommen als wenn du echte Betroffene fragst :-)

Antwort
von DieKatzeMitHut, 133

Ich persönlich halte da gar nichts von, am Ende ist es aber immer die Entscheidung eines Paares, wie es das gemeinsame Leben gestaltet.

Wir leben in einer emanzipierten Welt, in der jeder seine eigenen Entscheidungen treffen kann und auch sollte. Und solange sich beide Partner über die Aufteilung der Aufgaben einig sind, gibt es auch kein Problem.

Antwort
von MaraMiez, 69

Wenn das Paar das für sich als Lebensweise entschieden hat und beide damit klar kommen, auch im Falle einer Trennung, dann wüsste ich nicht, was dagegen spricht.

Für mich persönlich wäre das nichts. Nicht auf Dauer. Wenn die Kinder noch nicht zur Kita gehen, logisch, einer muss dann daheim sein und das sollte der sein, der weniger Geld verdient. Das ist meißt die Frau, aber eben nicht immer.

Antwort
von Schwoaze, 114

Wenn der Mann kein Großverdiener ist, geht sich das nicht gut aus! Außerdem wär das nix für mich - Hausmütterchen!

Antwort
von cansukoc, 81

ist nichts für jeden da viele Frauen heutzutage auch arbeiten wollen um mehr Geld zu haben aber wenn beim Mann das Geld ausreichend ist finde ich es schön wenn die Frau sich um Kinder und Haushalt kümmert

Antwort
von DocStyle, 50

das ist soooo ein Klischee. Ich meine, wenn die Frau auch arbeiten will, soll sie das doch auch tun und tun dürfen. Von so einer alten Konstellation halte ich deshalb überhaupt nichts.

Damit will ich nicht sagen, dass Frauen jetzt nicht Hausfrauen sein dürfen! Wenn beide in der beziehung das wollen, spricht auch nichts dagegen.

Expertenantwort
von JZG22061954, Community-Experte für Männer, 46

Die drei berühmten K gab es schon mal, Kinder, Küche, Kirche OK inzwischen sollte vielleicht anstelle der Kirche die Moschee genannt werden. Das Modell ist überholt und es kann nur funktionieren, wenn der Mann ein absolut überdurchschnittlich guter Verdiener ist und die richtig ernsthaften Fragen kommen auch erst dann auf die Tagesordnung, wenn die Beziehung in die Brüche geht oder bei diversen anderen Schicksalsschlägen. Im Normalfall jedenfalls ist das Einkommen des Mannes inzwischen nicht ausreichend hoch um eine Familie alleine mit seinem Gehalt über Wasser zu halten.

Antwort
von Hang0ver1, 87

Wenn der Mann genug verdient und damit einverstanden ist das die Frau zuhause bleibt dann ist das ok. Ansonsten nicht.

Antwort
von Spuky7, 72

Wenn sie Mutter ist, finde ich das gut. Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, der Haushalt und Einkaufen und Kochen und spülen und Kinderbetreuung ist sehr viel Arbeit. Die Mütter, die heute berufstätig sind, sind voll im Stress und wahnsinnig hektisch. Die Kinder kommen zu kurz. Geld ist auch nicht alles im Leben. Genauso gut ist es aber, wenn der Ehemann Volllzeit Hausmann ist und die Frau das Geld verdient. Dass beide Vollzeit arbeiten gehen, ist eine Katastrophe für die Kinder, denen keine Zeit mehr gewidmet wird.

Kommentar von Akka2323 ,

In meiner Umgebung arbeiten alle Mütter, haben qualifizierte Berufe und ein gelungenes Familienleben und die Kinder sind o.k. Junge Mütter mit Kinderwagen schiebend sehe ich eigentlich nur mit Handy am Ohr. Wieviel Zeit bleibt da für das Kind im Wagen?

Antwort
von vogerlsalat, 57

Aus Sicht der Frau, gar nichts, sie macht sich ja total abhängig und macht sich zur Bediensteten und zur Putzfrau des Mannes. 

Antwort
von Akka2323, 29

Wenn sie ein bißchen doof ist und es ihr gelungen ist, sich einen reichen Mann zu angeln, dann viel Glück. Aber nach der Scheidung ist sie dann veramt. Die Altersarmut bei Frauen resultiert aus solchen Ehen. Für mich wäre das nichts gewesen und für meine Freundinnen auch nicht. Wir haben alle interessante Männer gehieratet und selbst gleichwertige interessante Berufe gehabt und auch genügend Kinder großgezogen, die alle etwas geworden sind. Es ist sicher das schönere Leben.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 84

Das klassische Familienbild ist vllt. in den Augen mancher "überholt", aber es hat durchaus auch seine Vorteile!

Nur weil die Gesellschaft es propagiert, finde ich es nicht pauschal begrüßenswert, wenn man gleich wieder arbeiten geht: Ich bin persönlich der Meinung, dass es kontraproduktiv bzw. unsinnig ist z.B. Kinder in die Welt zu setzen, wenn man diese um wieder arbeiten zu gehen mit wenigen Monaten schon in die Obhut von Pädagogen gibt also eigentlich nur "Wochenendkinder" hat, die letzten Endes Fremde erziehen und prägen!

Den Kindern kommt's mMn auf jeden Fall zugute, wenn die Mutter immer zuhause ist, sich um die Probleme der Kinder kümmert, ihnen beim Hausaufgabenmachen etc. zur Seite steht & auch darauf achtet, dass alles gut verläuft!

Kinder die nach der Schule draußen rumrennen, alleine zuhause sind oder in den Hort müssen, werden zwar etwas eher selbstständig.. doch hat das Konzept auch Nachteile: Wenn niemand zuhause ist, können sie machen was sie wollen --------> und werden evtl. durch ungeeignete Medien "verdorben" oder können keine Grenzen lernen, weil niemand hinterherschaut.

Allerdings kommt es immer auf die Umstände/die Situation sowie auch das Finanzielle an. Manchmal verdient ein Ehepartner allein so wenig, dass der andere auch arbeiten muss. Wenn es aber nicht sein muss bzw. die Finanzen geregelt sind, sollte es überlegt werden ob die Frau nicht zumindest solange zuhause bleibt bis die Kinder eingeschult sind & dann halbtags arbeitet. Dieses Modell finde ich am besten!

Denn speziell in den ersten paar Jahren ist es m.E. weder natürlich noch wirklich gut, die Kinder gleich in fremde Hände zu geben: Da werden Beziehungen aufgebaut, und es wäre traurig sowie unnatürlich wenn das Kind zum Erzieherpersonal mehr Beziehung aufweist als zu den Eltern die es nur frühmorgens ganz hektisch auf dem Weg zur Arbeit vom Rücksitz aus oder am Wochenende erlebt.

Wahrscheinlich polarisiert meine Ansicht, aber ich sehe das so.

Antwort
von amike, 64

Gar nichts - die Frau begibt sich damit in eine Abhängigkeit, die nicht zur Gleichberechtigung passt.

Antwort
von zahlenguide, 86

Solange der Partner/ die Partnerin in der Lage wäre bei einer Trennung ein eigenes Leben aufzubauen (z.B. weil die Person eine gute Ausbildung hat), oder der erwartete Unterhalt bei einer Trennung so hoch wäre, dass sie oder er sich noch um die Kinder kümmern kann, wäre es okay.

Ich finde es dagegen befremdlich, dass Geschäftsfrauen immer als die "Guten" dargestellt werden und Mütter, die sich um Ihre Kinder drei Jahre kümmern, gleich die bösen und faulen sind. Denke, dass das eine private Entscheidung ist und von den Lebensumständen abhängig ist.

Antwort
von Finda, 40

Wie gestaltet sich dann die Rente dieser Frau, die einfach mal so zu Hause bleibt? Vergräbt ihr der Mann eine Geldtruhe im Garten, damit sie damit + ALGII dann später mal auskommt?

Antwort
von NameInUse, 81

Wenn beide das so wollen, dann finde ich das Modell vollkommen ok. Wobei reine Hausfrau stell ich mir etwas langweilig vor, als Mama hat man da schon deutlich mehr zu tun.

Antwort
von Joggijoggi, 53

Das soll so sein das ist genug Arbeit für die Frau die Kinder zu erziehen Essen zu machen und das Haus im top Zustand zu halten. 

Kommentar von webya ,

diese Aussage kommt garantiert von einem jungen Mann.

Antwort
von webya, 42

und warum nicht umgekehrt?

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