Was halter ihr von neutraler Drogenaufklärung (z.b. Auf YouTube) Oder finder ihr man sollte strikte anti drogen propaganda durchführen?

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5 Antworten

Die neutrale Aufklärung finde ich grundsätzlich gut. Dadurch können auch die jüngeren Konsumenten mehr über die Risiken und safer-use lernen und zudem werden einige Vorurteile der Gesellschaft dadurch beseitigt, mit denen wir Konsumenten seit jeher zu kämpfen haben. Mittlerweile haben sich da ja auch besonders auf Youtube einige Paradebeispiele für gelungene Aufklärungsarbeit (siehe Markus Berger DEA) herauskristallisiert. Leider sind es eben die, denen weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird und stattdessen schauen viele der Jugendlichen lieber Openmind etc. 

Jeder soll schauen was er für richtig hält und wenn man den Charakter von dem Typen abkann ist er auch recht unterhaltsam....was der jedoch produziert, hat mit kompetenter Aufklärung NICHTS! zu tun. Immer wieder gibt es im eve&rave Konsumenten die über starke Vergiftungserscheinungen oder psychotisch/depressive Zustände klagen, nachdem sie sich auf solche Informationen verlassen haben. Generell häufen sich in letzter Zeit die Problemfälle mit Ecstasy und Pilzen bei Jugendlichen, was man relativ gut auf dieses "Aufklärungsphänomen" zurückführen kann. Openmind handelt oft fahrlässig und warnt nicht ausdrücklich vor Risiken die 1. durch den Konsum entstehen können 2. die er selber mit seinem eigenen Konsum eingeht (z.B. 2 Tage in Folge MDMA) und das Ergebnis der Sache ist, dass es ihm irgendwelche Jugendliche (ist nun mal die Mehrheit der Yt-Nutzer) nachmachen, da er vermittelt das dies doch sehr spaßig und ungefährlicher als Ponyreiten ist.

Wenn ihr vorhabt Drogen zu nehmen, solltet ihr immer auf Fachinformationen zurückgreifen und mehrere Quellen zum Vergleich heranziehen. Sich lediglich auf einen unwissenden Freizeitkonsumenten zu verlassen, kann euch im Extremfall das Leben kosten.

Nun aber zurück zum Thema: Das man keine Anti-Drogen-Propaganda durchführen sollte, halte ich für selbstverständlich. Man sollte vor allen Risiken die von Drogen ausgehen gleichermaßen warnen und keine Drogen bei der Bewertung bevorzugen. Einerseits müsste man die Realität falsch darstellen und andererseits schadet man den Menschen viel mehr damit ihnen den Zugang zu realistischen Informationen zu erschweren. Wer Drogen konsumieren will macht das eh und lieber weiß die Person darüber Bescheid, als das sie nachher wirklich ins Gras beißt. Die durch Drogen entstandenen Horrorszenarien hat grundsätzlich der Staat mit zu verantworten!

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Sagt Mama "tu das bloß nicht", macht es das Kind.

von daher denke ich das dieses extreme Anti Drogen Gerede viele neugierig macht und somit in die Arme von Drogen treibt. Ich finde youtube ist ganz gut. Oder sowas wie Quarks und co. (kommt morgen abend ein Beitrag übers kiffen). Das hört sich nicht so "tu das blooß nicht" an :p

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Hey,

Leute, die Drogen nehmen werden wohl kaum auf strikte Antidrogen Propaganda hören. Und das Problem ist, dass Leute vielleicht durch diese darauf aufmerksam auf Drogen werden und nur aus Protest anfangen Drogen zu nehmen. Neutrale Aufklärung und das Aufzeigen der Vor und Nachteile mit neutraler Haltung zu dem Thema bringt da wahrscheinlich viel mehr.

Lg

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Kommentar von TeeDex
11.04.2016, 23:11

Wenn man aus diesen gründen Drogen nimmt dann ist man noch nicht weit genug entwickelt dafür :3 (meine damit dass das hirn noch offensichtlich nicht ausgewachsen ist)

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Kommentar von EleyaSolyn
11.04.2016, 23:14

das ist es bei vielen noch nicht die anfangen Drogen zu nehmen schätze ich. Viele haben in der Pubertät diese rebellierende Phase (ich wurde davon zum Glück verschont) aber ich kann mir trotzdem sehr gut vorstellen, dass Leute so auf Drogen kamen.

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Kommentar von john201050
12.04.2016, 15:24

vor allem, dass man keinerlei warnungen mehr ernst nimmst, sobald man einmal fest gestellt hat, dass einem massenhaft lügen erzählt wurden.

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ich bin für neutrale aufklärung. ganz klar aufzeigen was wirkt wie, wieso wirkt es so und was birgt das ganze für risiken, gefahren aber auch möglichkeiten.

das würde mit sicherheit besser helfen als übertriebene horrormärchen. wie soll man denn mit warnungen vor wirklich gefährlichen drogen umgehen, wenn man einmal fest gestellt hat, dass man bei den harmlosen dreist belogen wurde?

propaganda ist was fürs 3. reich und sollte in unserer gesellschaft nichts zu suchen haben. aber leider sieht die realität da nunmal anders aus.

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Strikte Anti-Drogen Propaganda ist genau das - Propaganda, und das ist einer freien Gesellschaft unwürdig.

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