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Was hält man von Männer die Röcke tragen ?

gefragt von verticojoverticojo am 01.02.2007 um 19:34 Uhr

Ein guter bekannter von mir,hat sich vor kurzem mir gegenüber geoutet,das er gern Röcke und auch Strumpfhosen trägt ! Jetzt möchte er gern wissen,wie die allgemeinheit darüber denkt ?! Er fügt hinzu,das er ganz normal Hetero ist und nur im eigenen Haus röcke trägt !


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dock69
beantwortet von dock69 am 1. Februar 2007 20:05
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Jedem seinen Fetisch. Was juckt mich, was einer zu Hause trägt. Ich habe mal für einen amerikanischen Onlinebroker gearbeitet und mein Chef trug auf der Arbeit einen Minirock. Fand ich eher witzig im spießigen Bank-Ambiente. Und wer ist schon ganz normal und was ist überhaupt ganz normal? Und warum muss man immer ganz normal sein?


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 4. Oktober 2007 13:22
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Soll er doch... Solange meine Freiheit nicht beschnitten wird, kann er doch anziehen, was er will. Chacun a son gout.


Westi
beantwortet von Westi am 1. Februar 2007 20:03
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Grundsätzlich sollte jeder selber wissen wie er herumläuft. Ich fände das zwar subjektiv nicht gut, hätte aber keine objektiven Einwände. LG


kinky
beantwortet von kinky am 1. Februar 2007 20:31
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soooooo sexy----also wen es demjenigen steht ich würd mich freuen wenns das öfter gäbe also männer vor! gruss kinky


DerLappeohneRentier
beantwortet von DerLappeohneRentier am 1. Februar 2007 22:58
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Rock finde ich gut, Strumpfhose weniger, Rock ohne ist eine Klasse für sich. Begründung: tasten sie mal darunter! Bei Mann oder Frau, ganz wie sie wollen...


Delot
beantwortet von Delot am 1. Februar 2007 19:52
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Das sollte er auch weiterhin so praktizieren. Es gibt mit Sicherheit tolerante Menschen die damit umgehen können. Aber die Mehrheit wäre wahrscheinlich ziemlich befremdet. Im schlimmsten Fall zieht er Agressionen auf sich. Auch Schwule sind immer noch keine Normalität obwohl die meisten mittlerweile wissen das die Sexuelle Ausrichtung meist vom Hormonstand in der Schwangerschaft geprägt wird.


opitz
beantwortet von opitz am 1. Februar 2007 20:01
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Zur weiteren Einschätzung der Situation sollte der Soundtrack hinzugezogen werden:

  • Dudelsack: Schotte - völlig normal dort. Etwas ungewöhnlich auf dem Kudamm, aber als Tracht völlig angemessen. NICHT versuchen, drunterzuspähen...!

  • Gloria Gaynor: Es könnte sich um eine Transe handeln oder eine so genannte "Drag Queen". Das sind i.d.R. schwule Männer, die es gut finden,so rumzulaufen. Aufgeklärte Mitteleuropäer sollten sowas mindestens 1x im Jahr zum CSD sogar in der "Tagesschau" sehen können und daher ganz normal finden.

  • Techno: Tja, Raver schwitzen janz schön beim Raven. Da ist so ein Rock praktisch und vielleicht stylish, hat aber nix mit der sexuellen Präferenz zu tun. Wie andere Exzesse der Raver-Mode eher harmlos.


breanne
beantwortet von breanne am 12. Juni 2007 23:42
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Hallo zusammen; Ich kann mit manchen dieser Antworten nichts anfangen.... ist Schubladengequatsche. Auch der Vergleich mit "schwul" laesst so manche Frage offen, naemlich seit wann Kleidungsstuecke geschlechtsveraendernd sind. Kuerzlich musste ein Kollege (maennlich) fuer eine Darstellung im Betrieb ein weisses Kostuem tragen. Die Reaktion war verblueffend: Klatschen! Allerdings hat der Gute immer noch zu leiden (nach 3 Wochen): Jedemal wenn er hier irgendwo vorbeigeht wird er "angemacht", er saehe in einem Rock wesentlich besser aus als in jeder Hose. So kann es gehen, kommt also immer darauf an, wer was wie traegt. Und das kann nur geschehen ohne Vorurteile zu haben.


anonym
beantwortet von leuchtkugel am 1. Februar 2007 20:18
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ich persönlich finde Männer im Rock (vielleicht noch mit Pumps)auf der Straße albern - würde mich aber nicht weiter dran stören. Wenn mein Mann mir im Rock entgegen käme würde ich ihn allerdings "nicht kennen"

Kommentar von 6bde64de31a93ecf6d9d83860f720248smalldock69 am 1. Februar 2007 22:49

Ich finde den "hässlichen Deutschen" am Ballermann mit peinlichen kurzen Hosen, weißen Socken zu Sandalen und schreiendhäßlichen, bierbauchumspielenden T-Shirts albern. Dagegen ist manch rausgeputzte "Transe" geradezu eine Augenweide. Das Du einen Mann, z.B. ein Freund oder Familienmitglied, im Rock auf der Straße nicht "kennen" würdest, spräche weniger gegen den Rock, sondern mehr gegen Dein schwaches Selbstbewußtsein. Meinst Du nicht?

Kommentar von leuchtkugel am 2. Februar 2007 16:39

ich habe einen Mann und kein Männlein - Transen sind eine Augenweide da hast du recht - schön geschminkt usw. "Ballermann Deutsche" sind nur peinlich.

Kommentar von maramatz am 23. Januar 2008 02:39

Was ist denn in deiner Sicht ein Maennlein? Wenn er klein beigibt und auf alles hoert was du ihm sagst, auch was er anziehen soll und darf? Oder ist es ein Mann der sehr klein gewachsen ist?

Kommentar von leuchtkugel am 10. Dezember 2008 13:31

MEIN Mann ist groß und stark und männlich und andere Männer kratzen mich nicht ok ?

Kommentar von 69936de4f70eb7650e099d595f1bbbf0smallgfclaas am 18. Oktober 2009 04:48

Warum wird Mann und Röcke eigentlich immer mit Pumps assoziiert? Ich selbst trage gerne Röcke, aber dann bitte nicht mit solch ungesundem Schuhwerk. Außerdem werden unsere Beine dadurch auch nicht schöner. Strumpfhose OK.


anonym
beantwortet von Gunter100 am 3. November 2007 12:19
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Es wird immer darüber diskutiert ob Mann mit Rock oder ohne Rock. Ich möchte mir auch einen Rock zulegen. Wo bekomme einen Rock und welche Größe brauch ich. Das gleiche gilt für Fein- strumphosen und Unterwäsche.Brauch ich dazu ein schmalen Schuh wie die Damen sie Tragen.Kann man einfach in den Damen Abteilungen gehen und wird genauso Bedient.Ich hoffe das ihr mir Tipps geben könnt besonders die Damen.

Viele Grüße

Gunter100

Kommentar von 69936de4f70eb7650e099d595f1bbbf0smallgfclaas am 18. Oktober 2009 04:55

Klar, geh doch in eine Kaufhaus-Damenabteilung und kaufe Dir da einen Rock. Oder in ein Trachtengeschäft. Die haben meistens bessere Stoffe. Strumpfhosen (FSH) gibts im Internet bei hosieria - die beraten Dich auch sehr gut - und wenn Du die ausprobiert hast, sind die von C&A oder Falke auch sehr gut passend. Wenn Du Strumpfhosen mit einem hohen Elastananteil nimmst (meist als Stützstrumpfhosen bezeichnet) , tragen die sich wesentlich angenehmer und rutschen nicht.


anonym
beantwortet von petraneu am 14. November 2007 01:16
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Ich habe nichts dagegen,daß ein Mann Röcke und Feinstrumpfhosen trägt. Ich unterstüze meinen Mann dabei ,bzw.ich gebe ihm Ratschläge , welcher Rock oder welche Strumpfhose .


anonym
beantwortet von maramatz am 23. Januar 2008 02:37
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Was heisst sich outen? Kleidung ist in jedem Fall eine sehr persoenliche Angelegenheit. Wenn ein Manngern Roecke traegt, soll und muss er es tun. Wer auf andere hoert, lebt nicht sein eigenes Leben sondern ist fremdgesteuert. Okay, das mag manchen gefallen und kann auch sehr bequem sein, waere aber nicht mein Stil.

So, und was Strumpfhosen betrifft.... hm, Strumpf-Hosen, ist eigentlich nichts anderes als enge Hosen, oder? Wenn jemand damit hausieren gehen moechte dass er vielleicht Feinstrumpfhosen gerne anzieht, das ist nichts Neues mehr. Rock tragen ist fuer mich nichts anderes als sich selbst so zu kleiden worin man sich wohlfuehlt, da kann alles moeglich sein.

Zurueck zum "outen": In meiner Auffassung kann man sich outen wenn man eine andere Persoenlichkeit annimmt oder es vorhat, nicht aber in der Kleidung.


anonym
beantwortet von maramatz am 12. April 2008 20:18
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Hallo zusammen; Warum nur zu Hause Rock tragen. Kleidung ist frei, weder Hose noch Rock sind geschlechtsgebunden. Im Prinzip sind Strumpfhosen eine Kombination von Hose mit Strumpf, eng am Koerper (Beinen) anliegend. Was also spricht dagegen? Es gibt sicher immer noch die alten Vorstellungen, was man(n) zu tragen hat, aber es ist seit einigen Jahren fliessend geworden. Ich verstehe nicht "sich outen". Das ist nicht moeglich mit Kleidung, es ist moeglich bei einer Geschlechtsveraenderung, weil die Anlagen im Koerper sind... trifft also nicht fuer Kleidung zu. Ich persoenlich unterstuetze jede Moeglichkeit der Kleidungsfreiheit fuer beide Geschlechter, nur habe ich es gern zu sehen, wer in den Kleidern steckt, d.h. ich bin nicht begeistert, wenn jemand total sich mit Kleidung in ein anderes Geschlecht verwandelt (incl. Peruecke und so). Aber auch hier gilt; Wem's gefaellt, es ist in der Hand des Einzelnen. Der Rock fuer den Mann ist nichts anderes als endlich eine Form der persoenlichen Darstellung, nicht mehr nur normgerecht gekleidet zu sein.


anonym
beantwortet von Eddie2 am 15. Juli 2008 17:35
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Vor etwa einem Jahr suchte ich in einem Laden nach einen Rock, und von hinten hörte ich eine Frau, (Verkäuferin) schon 2 x rufen daß die Herrenabtei- lung dort war...

Ob die Frau nicht wußte daß es in der Herrenabtei- lung gar keine Röcke gibt ?

Ich habe gar nicht darauf reagiert, und als ich nichts gefunden habe, ohne weiteres den Laden wieder verlassen.

Hätte ich nicht für meine Freundin einen Rock für ihr Geburtstag aussuchen können ? Als so kurzsichtig sind manche Menschen :-)

Eddie

Kommentar von maramatz am 13. Dezember 2008 04:51

Ich bin immer wieder ueberrascht wenn ich so manche Beitraege lese. Sie sind so weitsichtig wie eine -2,50 Brille. Ich will nicht im Einzelnen darueber diskutieren, jedoch eines muss einfach mal klar gesagt werden: Der Trend fuer Maenner im Rock zu gehen ist einfach da, Zeit wird es sowieso, und der Trend bei Frauen geht mehrheitlich zur Hose. Also, worueber soll man noch reden? Maedchen werden von klein an schon so erzogen dass sie besonders huebsch sein muessen (die armen Kinder, sie sind schon lange nicht mehr sich selbst), Jungens werden nicht mehr als Soldaten erzogen, aber weiterhin stur in Hosen gesteckt, ohne jemals darueber nach zu denken, was man den Kindern wirklich damit antut. Nur Mode, Schein-Mode zaehlen als Modelle und Vorbilder, und die meisten machen mit, anstatt wirklich jedem es seine Sache sein zu lassen, was er mag. Zum Anderen: Es gibt nirgendwo ein Verbot, dass z.B. Maenner keinen Rock nziehen koennen, duerfen oder sollen. Wem es nicht passt, schaut weg oder sonnt sich in seiner Kurzsichtigkeit fuer Neues in der Welt.


anonym
beantwortet von oezoezoez am 2. September 2009 23:34
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Guten Tag, :-)

wie wir alle wissen ist die Hose am Mann erst nach dem Mittelalter aufgekommen, nur leider glauben viele Leute von heute der Rock sei etwas ganz Modernes.

Wenn ein Mann aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen einen Rock trägt, ist das natürlich seine Sache.

Auf mich persönlich jedoch wirkt der Rock am Mann wie ein altes, verstaubtes Dogma aus einer alten Zeit in der man noch an Geister und Dämonen glaubte.

Als junger Mann von 22 Jahren werde ich bei den klassisch geschnittenen, aber NICHT hautengen Hosen oder Jeans bleiben, weil ich kein Interesse daran habe mein biologische Männlichkeit ganz zu verstecken und mein Gesäß mit einem entweder monoton fallenden Rock, oder einem albern wehenden Fähnchen zu verhüllen. Zudem wirken auf mich nackte Beine bei den meisten Frauen und Männern erbärmlich, weil ich mich sogar als Mann schon soweit für Farbe, Form und Proportion sensibilisiert habe, um von einem eigenen Geschmack sprechen zu können. Mein Geschmack ist jedoch von unseren ach so primitiven, dummen, unwissenden, älteren und ungebildeten Generationen geprägt, für die „die Frau“ leichte Kurven, hingegen „der Mann“ breite Schultern und relativ schlanke, gerade Hüften hatte. Dementsprechend kann ich als normalsterblicher Mann der kein Enthaltsamkeits- oder Keuschheitsgelübde abgelegt hat, das schließt Bildung und Niveau allerdings nicht aus, nicht ganz nachvollziehen was an einem zumindest schlanken Mann in Anzug langweilig sein soll weil dieser in einer klassisch geschnittenen Anzughose vor einem mehr oder weniger nackt ist, da die dem Körper angepasste Kleidung wie eine zweite Haut mit dem Mann verschmilzt und die individuell entstehenden Falten nicht verhüllen, sondern die Muskelstrukturen unterstreichen bzw. betonen. Aber das ist natürlich meine persönliche Wahrnehmung die ich niemandem aufzwingen möchte.

Vielleicht assoziieren auch ganz unbewusst, viele Leute „von heute“ in Deutschland mit einem Anzug oder Hose die so „typisch deutsche“ „Nachkriegsmentalität“ von verbitterten, spießigen, strengen, vermeintlich harten Männern die meist keine andere Wahl hatten als sich, aus heutiger Sicht betrachtet, dem gesellschaftlichen Willen zu verkaufen. Somit könnte die Hose auch als Symbol für eine graue, spießige, verstaubte Mentalität stehen. Da ich allerdings weder direkt mit dem Krieg noch mit der Nachkriegszeit zu tun habe steht für mich persönlich die Hose nicht mehr für Konventionen, Verbote und Weltverschlossenheit sondern für ein eigenes, lebenswertes Lebensgefühl. Gesundheitliche Bedenken habe ich keine, weil ich hautenge Hosen bzw. Kleidung sowohl optisch als auch vom Tragegefühl her ablehne.

:-)


gfclaas
beantwortet von gfclaas am 18. Oktober 2009 04:42
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Hallo,

ich glaube, daß es gar nicht so schwer ist, daß ein Mann im Rock herumläuft. Als ich in Bayern Urlaub machte, habe ich mir einen knöchellangen weiten Wollrock angezogen, dazu eine Schürze, ein grobes Leinenhemd und Wanderstiefel. Interessant ist, daß eher jüngere Menschen den Eindruck vermittelten, daß sie das lächerlich finden, aber ältere schon mal fragten, was das denn für eine Tracht sei. "Meine eigene". "Und wenn Frauen ganz selbstverständlich Hosen tragen, warum dann nicht Männer auch Röcke?" Die Frage, die ich mir stelle ist: konfrontiere ich meine Mitwelt mit einem für Männer ungewohnten aber "neuem" Stil der jedoch akzeptabel ist, oder dränge ich meiner Mitwelt den Gedanken auf, daß ich vielleicht gar nicht das bin, was ich zu sein aussehe. (als verheirateter Familienvater vielleicht doch eine Drag-Queen? - obwohl ich das nicht bin und nicht sein möchte). Für mich muß Mann im Rock immer noch Mann sein und nicht "vielleicht doch schon Frau....?" Rock wird heute vielfach mit Mini- oder Kniellang assoziiert. Wenn Männer schon nicht dafür die tollen Beine haben, warum dann nicht lang und schmal oder lang und weit? Stellt Euch zum Sakko statt einer langen Hose einen langen Rock vor, der so geschnitten ist, daß er beim Stehen gerade fällt und beim Gehen immer noch bequem ohne Schlitz auskommt. Das wäre auch für einen Mann edel und keine Frau würde das lächerlich finden (auch nicht, wenn der Mann darunter eine Fenstrumpfhose trägt)


anonym
beantwortet von oezoezoez am 30. Oktober 2009 22:24
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Guten Tag, :-)

es wäre schade zu einem Sakko einen Rock zu tragen, schlicht und einfach weil man generell das Verlangen hat die Person vor einem wenn möglich nicht nur geistig, sondern auch optisch genau zu erkennen sprich zu "ersehen". Aber unter einem Rock lassen sich nur schwer die Stellung der Füße, Knie, Oberschenkel, Hüfte, ja Gewichtsverlagerung erahnen, die für die Körpersprache nicht zu unterschätzen sind. Ohne Frage ist das Gesicht der Spiegel der Seele aber der Mensch ist nunmal mehr als das.

Warum tragen denn die Priester der katholischen Kirche ebensolche Röcke und Gewänder, die in sich schlüssig sind aber die Person und deren "Stand" völlig verbergen, ja ihnen zum übermenschlichen "Schweben" verhelfen? Es steht sicher außer Frage dass man Männer Röcke und dazu angepasste Oberteile tragen lässt, möchte man sie möglichst erhaben erscheinen lassen. Der Eindruck von Erhabenheit, "erhoben", wenn man so will "schwebend" wird natürlich sehr gut erreicht wenn man die Beine, die Struktur und die Bewegung durch einen nebulös umwabbernden Rock nicht sehen kann. Auf mich persönlich wirkt ein Mann in Hosen einfach menschlicher da man jeden Schritt und Tritt verfolgen kann. Und warum sollte der Mann seine Beine auch unter einem Rock verstecken oder primitiv zur Schau stellen, bietet doch eine angenehm geschnittene Hose ein stilvolles Gleichgewicht? Aber "heute" muss man(n) ja immer etwas Besonderes sein und seinen "eigenen" Stil bzw. Tracht finden, um als geistig selbstständiger Mensch anerkannt zu werden.


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