Frage von todayistheday1, 59

Was hält ihr von dieser Geschichte,Fantasy schon durchgekaut?

Hallo, und zwar würde ich gerne eine Fantasy-Geschichte (bzw. Ein Buch) schreiben. Der Titel hieße dann ,,Das Land der sieben Ängste" o.ä.. Es soll um ein Mädchen gehen, das eines Tages am See mit ihrer besten Freundin ist, und plötzlich ertrinkt (oder vielleicht wurde sie ja auch runtergedrückt wer weiß? Ich will nicht spoilern) Sie gelangt nun an einen ihr unbekannten Ort, "auf der Welt" wiederum ist sie wirklich tot und da hab ich auch vor ,aus verschiedenen Perspektiven zu schreiben wie der, der Freundin oder der Eltern. Wo sie gelandet ist , könnte man als Dimensionsfalte bezeichnen, d.h. sie ist nicht wirklich tot aber lebt auch nicht mehr auf der Welt. Dann passieren halt viele Dinge an diesem Ort, sie trifft außerdem Menschen denen es so ähnlich geht wie ihr. Gemeinsam durchlebt diese "Gruppe" dann ihre Ängste die unerwartet auftreten, dabei rätselt man auch immer von wem wohl die Angst ist. Natürlich "sterben" bzw. Verschwinden viele Figuren bei diesen Ereignissen. Natürlich gibt es auch Verhältnisse, Romanzen, Freundschaften pipapo(übrigens in allen Richtungen d.h. ich hab auch vor homo- trans- und heterosexuelle Figuren zu haben).Mehr würde ich jetzt nicht verraten nur das am Ende rauskommt wer der Mörder der Protagonistin ist (und wieso eigentlich sie, sie getötet hat) und wieso genau diese Personen dort gelandet sind.

Ich schreibe zu dem Thema Leben und Tod, da es mich interessiert und ich wäre bereit Recherchen aufzustellen.

Nun die eigentliche Frage: Würdet ihr so etwas lesen? Kommt es euch zu langweilig vor? Was würdet ihr ändern/einbauen? Kam so eine Geschichte schon zu oft vor (durchgekaut)?

*Meine Geschichte ist übrigens mit Copyright geschützt, und da ich meine Geschichte veröffentliche, bitte ich hier mit ,meine Geschichte nicht für kommerzielle Zwecke zu nutzen. (Natürlich könnt ihr eine ähnliche Geschichte schreiben oder euch ein wenig "inspirieren" lassen.)

P.S.: Ich bin erst 13, ich weiß für dieses Alter ist es vielleicht ein bisschen früh über den Tod nachzudenken aber egal :D

Antwort
von Andrastor, 30

Das Urheberrecht auf deine Geschichte hast du immer, also kannst du dir den Copyright-Teil sparen.

Die verschiedenen Perspektiven würde ich auslassen, es sei denn sie sind für die Geschichte unabdinglich. Wenn sie nur Schmuck sein sollen, sind sie nur unnötiger Ballast.

Was du unbedingt brauchst, ist ein Ziel für die Hauptfigur und einen Antagonisten der ihr von Anfang an Steine in den Weg legt (dieser Antagonist muss kein Mensch sein).

Wenn du das nicht hast, kannst du die Geschichte gleich auf den Müll werfen.

Kommentar von todayistheday1 ,

Ich wollte das mit dem Urheberrecht nur nochmal erwähnen, weil es ist hier nun Mal öffentlich und ich will nicht das es zu unnötigen Auseinandersetzungen kommt. Die verschieden Perspektiven sollten Hinweise enthalten (wer ist der Mörder etc.) , die einfach ausschlaggebend sind. Damit macht das Ende auch ein bisschen mehr Sinn und Zusammenhang für den Leser. Außerdem muss ich aus eigener Erfahrung sagen , das es relativ langweilig ist wenn man nur eine Hauptfigur hat. Man kann ja die persönlichen Geschichten der einzelnen Figuren variieren und somit die ganze Geschichte verständlicher und spannender gestalten. Danke übrigens für deine Antwort!

Kommentar von Andrastor ,

Die verschieden Perspektiven sollten Hinweise enthalten

Hinweise, wie es bei Krimis gemacht wird, in eine Geschichte einzubauen gilt als Königsdisziplin des Schreibens. Wer auch immer von den Figuren hinter das Geheimnis das es zu lüften gilt, kommt, muss dies nachvollziehbar bewerkstelligen.

Wenn die Leser nicht nachvollziehen können warum die Figur auf diese Antwort kam, wirkt die Auflösung billig, zufällig und ist in höchstem Maße unbefriedigend.

Wenn du einen allwissenden Erzähler wählst, oder dich auf verschiedene Figuren beschränkst (Beispiel "Der Herr der Ringe"), dann musst du dir der Rollen dieser Figuren in der Geschichte zu 100% bewusst sein.

Die persönliche Geschichte einer Figur ergibt sich nicht nur durch einen Wechsel in der Erzählperspektive, sondern aus der Art wie die Figur in der Geschichte handelt.

Nehmen wir "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" als Beispiel. Während sich die Erzählperspektive auf Harry konzentriert, erfahren wir durch die Handlungen und die Dialoge wer Sirius Black und Remus Lupin tatsächlich sind. Ihre Handlungen und Interaktionen sind es, welche ihre Geschichte verraten und die Figuren Lebendig werden lassen und nicht der Erzähler.

Antwort
von michi57319, 22

Hast du schon eine Idee, wie diese 7 Ängste aussehen sollen?

Ist das ganze irgendwie wissenschaftlich fundiert, aber nur nett verpackt?

Wenn es um Ängste und deren Erscheinungsformen geht, ist Fritz Riemann mit seinen "Grundformen der Angst" wohl der Papst schlechthin.

Ich hab es mir als Hörbuch gegönnt und habe bei jedem Kapitel aus dem Stand heraus Menschen und Geschichten dazu gefunden.

Vielleicht ist es ein passender Anreiz für dich.

Kommentar von todayistheday1 ,

Danke, ich kann da ja mal reinhören und gucken ob mich was inspiriert!

Antwort
von xXYNeXXuSYXx, 21

Ich finds echt gut, wenn die welt dann noch düster und furchterregend ist und die personen alle eine gruslige geschichte haben, dann fände ich es durchaus eine gruselige und spanndene Geschichte. Natürlich hängt auch vieles von deinem schreibstil ab.

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