Frage von Nayaneleven, 183

Was hält euch davon ab Kinder zu haben?

Hab mir gerade bisschen was zum Demographischen Wandel durchgelesen. Anscheinend hat noch immer keiner nen Plan warum wir hierzulande so wenig Kinder bekommen. Auch wenn es immer aufs Geld geschoben wird, ist das doch eher Herzenssache oder? Wie steht ihr dazu, warum wollt ihr keine Kinder?

Grüße nayan11

PS: mir ist klar, dass es auch viele (inkl. mir) gibt, die Kinder wollen, die sollen sich bitte hierdurch nicht angesprochen fühlen ;)

Antwort
von Interesierter, 45

Die Bevölkerungsentwicklung ist vollkommen logisch. Schau dir nur die Antworten an . Jeder hat einen Grund, warum er bzw sie jetzt gerade keine Kinder haben kann oder will.

Nachwuchs großzuziehen ist die natürlichste Sache der Welt und sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber in der heutigen Zeit nicht mehr. Kinder und Familien bildeten mal die Mitte der Gesellschaft. Diese Zeiten sind vorbei. Heute hat die Selbstverwirklichung des Individuums über die Arterhaltung gesiegt. Kinder und Familien werden als asozial ausgegrenzt.

Kinder sind die Wurzeln der Gesellschaft. Eine Gesellschaft ohne Wurzeln wird sterben.

Kommentar von OlliBjoern ,

Dass "Kinder und Familien als asozial ausgegrenzt" würden, entspricht nicht meinen Beobachtungen hier in Deutschland. Die allermeisten, die keine Kinder haben (zu denen gehöre ich auch), haben gar nichts gegen Familien mit Kindern. Im Gegenteil.

Kommentar von Interesierter ,

Das ist eine Tatsache!

Versuche mal mit Kindern eine Wohnung zu mieten. Da wird sehr oft das ruhige Rentnerpaar bevorzugt. Oder mach mal Urlaub. Du wirst viele Hotels finden, die Familien mit Kindern generell ablehnen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Ich habe vier Kinder und könnte davon Bücher füllen.

Antwort
von Aleqasina, 82

Für mich ist es noch nicht an der Zeit dafür.

Was mir bezüglich Kinderwunsch Sorgen macht, ist der Städtebau. Ich möchte Kinder nur in einer Umgebung aufziehen, wo es viel Grün und Platz zum Toben und draußen Spielen gibt. Aber ich möchte auch nicht in eine spießige, gesichtslose Trabantenstadt oder ganz aufs platte Land, wo man aufs Auto angewiesen ist.

Eine Kleinstadt wäre ganz schön.

Für mich ist also das Lebensumfeld ganz wesentlich.

Antwort
von doep2k, 69

Bin mit meiner Freundin seit ca 1 1/2 Jahren zusammen und habe schonmal mit ihr darüber gesprochen, ob sie jemals Kinder haben wollen würde, sie meinte nein, da sie einmal Kinder nicht sonderlich mag, daher schon die Basis nicht da wäre und ihre familiäre Vergangenheit was die biologischen Eltern angeht - was jetzt ein wenig viel, kompliziert und auch zu intim wäre hier zu erläutern - vereinfacht gesagt: ziemlich besch***en für sie war....

Alles Gründe die ich nach vollziehen kann, erst recht auch den ersten Punkt, da ich so oft auf den Straßen schon Kinder und Jugendliche eine Sprache nutzen höre die auf keine Kuhhaut mehr geht.... Ich weiß das es was mit der Erziehung zu tun hat und auch das nicht alle so sind, aber wenn das Umfeld in der Schule und im Freundeskreis so ausgeprägt ist, kann man da teilweise nicht immer was bzw viel machen... 

Und dann auf gut deutsch gesagt so einen frechen Rotzbengel zu haben - da kann ich verstehen, dass viele keine Lust zu hätten. 

Vermutlich wollen viele auch nicht soviel Verantwortung übernehmen und lieber auf's Leben los leben (Partys, Disco, etc.), was ich nicht schlecht finde oder schlecht reden will damit.

Zum Schluss: ich würde gerne Kinder haben wollen und würde alles dafür tun, dass sie aus meiner Sicht vernünftige Kinder und später vernünftige Erwachsene werden würden - auch wenn es nicht leicht wird

Antwort
von Maxieu, 33

"Anscheinend hat noch immer keiner nen Plan warum wir hierzulande so wenig Kinder bekommen."

Wie bitte? Was für Bücher liest du denn?

Ein paar der Gründe liegen doch auf der Hand:

1. Kinder werden - wenn man das über die Jahrhunderte vergleicht - nicht mehr auf Vorrat produziert, weil sie den Eltern normalerweise nicht mehr zur Hälfte wegsterben.

2. Weniger als früher werden aus Versehen in die Welt gesetzt (die Pille!).

3. Die Alterssicherung findet ganz überwiegend über Versicherungssysteme, immer weniger über familiäre Bande statt.

4. Die Verlängerung der Ausbildungszeiten führt dazu, dass immer mehr Frauen den Kinderwunsch aufschieben.

5. In die gleiche Richtung wirkt der Anspruch, das Leben erst einmal zu genießen.

Für die Punkte 4 + 5 gilt, dass Aufschub oft Aufschub bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag bedeutet. Mindestens gilt: Je später das erste Kind, desto weniger insgesamt.

6.
und auf keinen Fall zu vernachlässigen:Kluge Frauen/ Frauen mit hohem Bildungsabschluss finden immer seltener einen ihnen geeignet erscheinenden Partner. Sie sind ja inzwischen an den Universitäten in der Mehrheit. (Ca. 40%  eines weiblichen Jahrgangs nehmen inzwischen ein Studium auf. Sie stellen deutlich über 50% der Studierenden.)

Das Bestreben der Frauen ist (auch wenn jetzt einige vielleicht empört aufschreien werden) generell, sich in Heirat oder Partnerschaft sozial, intellektuell, kulturell "nach oben" hin zu binden.
(Ein Bsp. zu Stärkung des Realitätssinns, falls er bei einigen unterentwickelt sein sollte: Lassen sich nach eurer Einschätzung wohl mehr Oberärztinnen  von einem Krankenpfleger schwängern oder umgekehrt mehr Krankenschwestern von einem Oberarzt?)

Soo viele Männchen gibt es aber "da oben" gar nicht, so dass gerade etliche Frauen mit hohem Ausbildungsstand auf eine Partnerbindung verzichten oder
sich dazu entschließen, ohne Fortpflanzungsabsicht in der erotischen Sphäre zu zirkulieren.
Die Alternative Alleinerziehung nach Gelegenheitsbefruchtung ist offenbar nur für eine Minderheit attraktiv, und wenn, dann auch eher nur einmal.

persönl. Anm.: verh./ 2 Kinder

Kommentar von Nayaneleven ,

"Wie bitte? Was für Bücher liest du denn?"

Ich lese vieles, danke der Nachfrage. Meine Behauptung fußte eher auf einem zynischen Charakter, denn dir dürfte nicht entfallen sein, dass Politiker und viele "Experten" es immer noch auf die alte Leier schieben.

Aber hast schön ein paar Punkte zusammengefasst, danke dir ;)

Antwort
von Andrastor, 59

Mit Menschen ist es genau wie mit Tieren, sie bekommen nur dann (absichtlich) Kinder, wenn sie sich wohl fühlen.

In Zeiten aufstrebender Wirtschaft, wenn es Arbeit, Ausbildung und vor allem Perspektiven gibt, kommen mehr Kinder zur Welt, stagniert die Wirtschaft allerdings, gibt es weniger Arbeit und vor allem weniger Perspektiven.

Warum sollten Erwachsene, die selber kaum Arbeit finden und keine Perspektiven in ihren Leben sehen auch noch Kinder in die Welt setzen?

Kommentar von Maxieu ,

Sorry, aber das ist kompletter Unsinn.

1. Du unterschätzt zunächst, wie sehr bei Tieren die "Vergewaltigung" an der Tagesordnung ist.

2. zum Zusammenhang mit wirtschaftlichen Krisen:
Hast du mal vom "Pillenknick" gehört?
Du verortest ihn in einer Zeit wirtschaftlicher Stagnation?

3. zum Zs.hang mit der prekären sozialen Situation:
"Warum sollten Erwachsene, die selber kaum Arbeit finden und keine Perspektiven in ihren Leben sehen auch noch Kinder in die Welt setzen?"

Mal abgesehen davon, dass du in dieser Allgemeinheit Afrika dann  im Umkehrschluss zum Wohlstandskontinent schlechthin erklärst, lass uns von hier reden, und  ersetzen wir "Erwachsene" durch junge Frauen, denn die können durchaus anders motiviert sein als junge Männer:

Wie erklärst du dir dann, dass in meiner Heimatstadt HB über 40% der Elterngeldbezieherinnen nur den Mindestsatz beziehen (was normalerweise heißt, dass sie vorher arbeitslos waren)?

Das heißt, in HB, und das ließe sich durch aus auf ganz Norddeutschland ausdehnen, bekommen ärmere Mütter überproportional viele Kinder.

Meine Erklärung:

Gerade weil ihnen berufliche und sonstige soziale Perspektiven fehlen, entscheiden sie sich früh für ein Kind. Sie schaffen sich also eine Perspektive für den Privatbereich und werten sich gleichzeitig
in einem gewissen Sinn sozial auf. (Sie werden Frauen mit Verantwortung und den dazugehörigen Sozialkontakten.)

Auch nicht zu vernachlässigen und vorsichtig formuliert:
Viele der jungen Frauen aus bildungsfernen Schichten haben auch - und zwar auch schon vor der Schwangerschaft - ein schichtentypisches Ernährungsverhalten, das sich jeder Art von partnerschaftlicher Bindung als nicht förderlich erweist.
Mit einem Kind verbindet sich nun nicht selten die Hoffnung, es könne als Beziehungskitt dienen. Natürlich stellt sich das oft als Illusion heraus - aber für die Betroffenen eben oft auch erst hinterher.
In nahezu jedem Fall aber sind Kinder ziemlich wehrlose Dauerpartner. Zumindest sie bleiben.

Kommentar von Andrastor ,

1. "Tierische" Vergewaltigung findet ebenfalls nicht statt wenn sich das Tier nicht wohlfühlt. Auch männliche Tiere verlieren ihren Sexualtrieb in einer ungünstigen Atmosphäre.

Warum meinst du, dachte man lange Zeit das sich Tiere in Zoos überhaupt nicht vermehren würden?

2. Der Pillenknick hat nichts damit zu tun. Er ist ein, sagen wir mal, äußerlicher Einfluss der den Menschen eine neue Option gegeben hat. Sollte eine neue Art der Verhütungsmethode auftauchen, wird es wahrscheinlich wieder zu einem Knick kommen, der von der wirtschaftlichen Lage unbeeinflusst ist.

3. Die Rede war hier ausschließlich von der ersten Welt. Das in Afrika, wo sich die meisten Menschen überhaupt keine Verhütungsmittel leisten können, viele Kinder geboren werden, sollte eigentlich logisch sein.

über 40% der Elterngeldbezieherinnen nur den Mindestsatz beziehen (was normalerweise heißt, dass sie vorher arbeitslos waren)?

Selbst wenn man vorher gearbeitet hat, verliert man nach einiger Zeit die Boni die man sich erarbeitet hat. Sprich, wenn du (Hausnummer) ein Jahr lang gearbeitet hast, bekommst du (Hausnummer) ein Jahr lang Arbeitslosengeld und wirst dann abgestuft auf de Mindestsatz.

So zumindest funktioniert das System in Österreich, wo ich herkomme und ich vermute mal in Deutschland ist das nicht anders.

Ich erkläre diesen Umstand ganz einfach so, dass diese Frauen inzwischen wieder abgestuft wurden, da sie es vorziehen bei den Kindern zu sein anstatt zu arbeiten.

Die Motivationen die du da beschreibst würde ich in keinster Weise auf die Allgemeinheit ummünzen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Dass in Afrika so viele Kinder geboren werden, hat nichts damit zu tun, dass sie sich "keine Kondome leisten können". Die Menschen wollen (und brauchen) die Kinder, weil es die einzige Art der Altersvorsorge ist, die es in Gebieten ohne Rentensystem gibt.

Kommentar von Maxieu ,

Wir müssen uns hier ja kein Hin und Her liefern. Du ahnst, dass ich zu jedem Punkt eine Erwiderung hätte. Deshalb nur soviel zum Elterngeld in D., wo du auf Vermutungen angewiesen warst:

Die Höhe des ausgezahlten Elterngeldes hängt vom durchschnittlich
verdienten Einkommen im Jahr vor der Geburt ab und liegt im Regelfall bei 67 Prozent des Verdienstes. Der Mindestsatz beträgt 300.

Was man beruflich getan haben kann, damit 300 € 67% des letztjährigen durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens entsprechen, kannst du dir vielleicht selbst denken. Für Abhängen
und Schwangerschaftseinleitung blieb jedenfalls genug Zeit.

Kommentar von OlliBjoern ,

Es ist eigentlich genau umgekehrt: Länder mit aufstrebender, hoher Wirtschaftsleistung (Deutschland, Japan, andere hochmoderne Industrienationen) bekommen die wenigsten Kinder.

Länder mit sehr schwacher Wirtschaftsleistung (Niger, viele andere afrikanische Staaten, Bangladesch usw.) bekommen sehr viele Kinder.

Die Beschäftigungsquote in Deutschland ist sehr hoch (höher als in Spanien). Ich wette, dass die Geburtenrate in Spanien höher ist als hierzulande.

Antwort
von Interesierter, 41

Ich habe vier Stück!

Kommentar von GluecklicheKuh ,

vier stück Kinder ? :)

Kommentar von Interesierter ,

Ja, richtig!

Die Kleinste ist 5, der Größte ist 17.

Antwort
von MrStuffolo, 84

Die nicht mehr lange haltenden Beziehungen kann ich mir vorstellen. Ich möchte jedoch sehr sehr gerne irgendwann Kinder haben.

Antwort
von bachforelle49, 27

wieso, gibt doch mittlerweile wieder genug (dt) Kinder, die Zahlen in den Entbindungskliniken boomen und übertrumpfen  sich gegenseitig mit immer mehr..  dann die vielen Zwillingsgeburten, die natürlich alle ganz normal `zustande `gekommen sind, hats früher auch nicht in dem Maße gegeben, also, kein Thema - ich würde mir eher Gedanken machen, ob die auch alle irgendwann `unterkommen `, denn trotz Kita, Elterngeld usw. wird trotzdem immer mehr gejammert... (zu wenig Geld..) Meine Eltern früher kriegten nix!

Auch mal wieder die große Lügenmär, weil sich so die großen Errungenschaften auf sozialem Gebiet unserer Regierung um so besser unters Volk bringen lassen... (sind ja alle bereits aus dem Gröbsten heraus..)

Antwort
von Ashuna, 68

Ich möchte zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter (im Optimalfall).

Ich bin 20 Jahre alt und würde gerne in spätestens 4 Jahren damit anfangen, zu erst möchte ich aber ein festes Einkommen haben sowie eine Wohnung/ Haus haben.

Deswegen möchte ich *noch* keine Kinder haben. ;-)

Kommentar von bachforelle49 ,

kleine Anmerkung: Frag deine Eltern mal, was der gern beim Kaffee und Kuchen zitierte Spruch eigentlich bedeutet, "... nun ist man ja (Gott sei Dank..) aus dem Gröbsten heraus..."  ..wird auch gern von Politikern ge- bzw. benutzt, wenn vor lauter Stress die Haare ausfallen... oder noch was anderes: frag mal die Kitavorsteherin, warum sie eigentlich keine (eigenen) Kinder hat ..? usw usw...


Kommentar von Ashuna ,

Verstehe ich nicht, wenn du keine Kinder möchtest ist das doch ok. Mir ist bewusst das Kinder arbeit sind, aber sie sind trotzdem unsere Nachfahren und wir geben den Generationen etwas mit.

Genauso wie ich damals etwas von meinem Opa lernte oder von meinem Vater immernoch lerne, so werde ich es auch meinen Kindern weiter geben, dass diese es ihren Kindern weiter geben können.

Antwort
von maggylein, 60

Ich möchte diese Verantwortung nicht tragen ein Kind in diese Welt zu setzen.
Wird ja nicht besser mit allem wie Umwelt und Leistungsstess Forderungen in der Schule. Könnte mir nen Kind leisten aber nicht den Ansprüchen genügen die es braucht um nicht ggf. als Opfer da zu stehen

Kommentar von GluecklicheKuh ,

Wenn ihr, als Eltern, auf den Kindern kein Stress und Druck ausübt bzw vorlebt, dann kommt das Kind schon recht gut zurecht in der welt. 

Was das problem ist, dass kinder selbst im Elternhaus auf Leistung und Konsum getrimmt werden, egal ob es ihnen gefällt oder nicht.

Kommentar von Maxieu ,

Aber du selbst hältst es hier doch noch aus - oder?

Kommentar von GluecklicheKuh ,

Ja, ich habe meinen Weg gefunden. mein ziel ist es nicht karriere, Leistung, Konsum oder viel geld zu machen, dadurch habe ich weniger druck :)

Und diese Gelassenheit würde ich auch meinen Kinder vermitteln.

Antwort
von easypeasylsq, 59

Also ich würde z.B. Studium und Arbeit den Kindern vorziehen ( manche wollen ja schon mit 24 Kinder ). Zudem, wenn ich dann mal erfolgreich wäre in dem Job, würde ich auch nicht auf die Idee kommen und Kinder kriegen weil das mir Persönlich zu viel Stress wäre und ich dann auch mehr Freiheiten hätte ohne Kinder.

Antwort
von Kurpfalz67, 60

Wenn man sich die Bevölkerungspyramide ansieht, erkennt man, dass der große Abschwung bereits vorbei ist.

Ganz klar zu erkennen ist der "Pillenknick" und die anschließende Tendenz zu kleineren Familien.

Kann man die Frage wirklich so generell stellen?

Es sind einfach weniger Kinder pro Familie, wie man der Quote der Geburtenrate entnehmen kann. Aber es ist nicht so, dass die meisten überhaupt keine Kinder wollen.


Antwort
von ASW19, 67

Hallo,

es ist ja nicht so, dass ich keine Kinder möchte.... Zum Kinder kriegen gehören aber meist eher 2 Personen. ;-)

Grüße

Kommentar von Nayaneleven ,

Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche ;)

Antwort
von Rilotex, 86

Erstmal ich möchte auch ein Kind haben wenn nicht sogar 2-3

Allerdings denke ich das der Grund für diesen drastischen Demographischen wandel garnicht vom Geld her stammt sondern Mehr daher kommt das wir (die deutschen) einfach ein höheres bildungsniveu genießen. Schule und Kind passen nunmal nicht soo gut zusammen.

Außerdem denke ich das sehr viele einfach nur sich ausprobieren wollen!

Antwort
von muttifrutti, 65

das stimmt eh nicht mit dem Demografischen Wandel,

ich sehe täglich genug Kinder und Schüler durch die Straßen gehen

Kommentar von Nayaneleven ,

Haha, da ist offenbar ein Skeptiker unterwegs, getreu dem Motto "ich traue keiner Statistik die ich selbst gefälscht habe" :D

Antwort
von Zeigefingeerr, 29

Der Grund ist die Politik im Deutschland wirst du finanziell "abgestraft" wenn du Kinder hast.

Antwort
von ThomasNiemt, 52

Ich teile die Prämisse Deiner Frage, nach der es normal ist, Kinder in die Welt zu setzen, nicht. Daher: Gegenfrage: Wieso und wozu willst Du Kinder in die Welt setzen?

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Wenn du keine Kinder hast, hast du umsonst gelebt. Eine Gesellschaft aus Egoisten.
Kinder sind die Zukunft.

Kommentar von ThomasNiemt ,

Ja, ja, Hast Du es auch eine Nummer kleiner. Die Prämisse Deiner Aussage ist ürbigens, dass alle, die Kinder haben, Loser sind, weil sie sich nicht selbst genügen und hoffen, dass das, was sie nicht erreicht haben, von ihren Kindern erreicht wird, die es dann wieder an ihre Kinder weiterreichen können. Kinder sind tatsächlich die Zukunft, aber nur für diejenigen, die keine Gegenwart haben. 

Fang' doch einmal damit an, Dich nach dem Sinn hinter den Sprüchen, die Du absonderst zu fragen.

Kommentar von Nayaneleven ,

@ThomasNiemt: Aus vielen Gründen. Es gehört zum Leben einfach dazu. Ich finde es zum einen eine immense Herausforderung, einen kleinen Menschen bei mir zu haben, für den ich sorgen muss, den ich achten muss und den ich lehren muss. Aber genau diese Herausforderung macht das Leben erst lebenswert. Wozu sollte ich alles Geld was ich verdiene für mich ausgeben? Für noch mehr Klamotten, noch mehr Elektronik, noch mehr mehr mehr? Damit ich dann irgendwann am Ende meiner ach so tollen Selbstverwirklichung erkenne, dass alles umsonst war, während ich einsam und alleine in einem Altenheim vor mich hin schimmle? Nein danke. Ich möchte jemanden groß ziehen, dem ich vom ersten Tage an helfen kann in der Welt zurecht zukommen, den ich schützen und behüten kann, der mir einen höheren Sinn in meinem Leben gibt, einen höheren Sinn da zu sein, nämlich für ihn. Von mir aus kann er oder sie mich dann auch gerne auf die Probe stellen, es muss nicht einfach sein, so stelle ich es mir auch nicht vor. Gerade deswegen sage ich ja, dass Kinder eine ungeheure Herausforderung sind. Aber wenn man dann sieht wie sie groß werden, wenn sie auf den eigenen Beinen stehen, glücklich sind, vielleicht die eigenen kleinen heranziehen und dich als ihren Vater zumindest ein Stück weit schätzen, dann weißt du, du hast es geschafft.

Kommentar von ThomasNiemt ,

Alels geschenkt. Aber wieso denkst Du, dass Deine Präferenzen auch die anderer sein müssen? Wenn Du nur mit Kindern glücklich werden kannst, dann ist das eine Sache, die man nicht verstehen muss, aber akzeptieren. Umgekehrt ist es mit der Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, genauso, zumal Kinderfreie eine Menge guter Argumente ins Feld führen könnten, warum man Kinderbesitzer an den Kosten ihrer Kinder beteiligen muss und sie in keinem Fall subventionieren darf. Also einigen wir uns darauf, dass es kein normatives Regulativ für oder gegen Kinder gibt.

Kommentar von Nayaneleven ,

Ich denke es ist normal Kinder zu bekommen. Wäre dies nicht der Fall würde es uns ja nicht geben. Kinder bedeuten das Erbe der Menschen an die nächste Generation weiterzugeben. Es ist eigentlich schon eine Verpflichtung, die wir bei unserer Geburt eingehen, zwar keine Klausel in einem Gesetzesparagraphen, aber dennoch sehr wichtig. Ich denke vielen wird die Konsequenz keine Kinder zu haben erst zu spät bewusst. Wenn man alt ist, zu alt. Dann wird einem allmählich klar, dass Nähe zur Familie, die ohne Kinder wahrscheinlich langsam ausstirbt, ein ziemlich großes Bedürfnis sein kann. Es ist in jedem von uns, dass wir uns nach jemandem Sehnen, ob Eltern oder Kinder.
Aber ich weiß auch, dass man es erst richtig versteht, was es heißt Kinder zu haben, wenn man selbst welche hat. Das wird auch mich später betreffen.
Ich hoffe jedenfalls, dass die Leute aufhören auf die Masche des Individualismus reinfallen, der zurzeit von Medien, Wirtschaft und Co. zur höchsten Direktive erhoben wird. Aber mich würde es auch nicht wundern.

Antwort
von GluecklicheKuh, 47

Wie du schon schreibst, ist es ne Herzessache und so lange ich nicht den richtigen Partner habe, der ebenfalls Kinder möchte, will ich keine...

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