Frage von Nilani95, 7

Was haben wohl die Native Americans über die weißen Einsiedler gedacht?

Ich schreibe derzeit ein Text bzw. Tagbuch aus der sicht eines Indianers. Jedoch fehlt mir nichts mehr ein. Ich habe geschrieben, dass sie die Einsiedler als Gäste aufgenommen haben und keine schlechten Eindrücke hatten. Sie gaben ihnen ihr Essen, weil sie verhungert waren ( nach der langen Reise nach Amerika), da es normal war zu teilen. Ich wüsste nicht, wie ich mein Tagebuch zu ende schreiben soll. Das sollte ein text über den ersten tag mit den Einsiedlern sein.

Antwort
von FahrradLecker, 5

Falsch. Es gab nicht die "Native Americans". Es gab verschiedene Tribes die untereinander Krieg getrieben und miteinander Handel geführt haben. Ich verstehe bis heute nicht, wo diese Geschichtsverklärung herkommt, das vor der Ankunft der Europäer alles Friede, Freude, Sonnenschein war. 

Es gab sogar bestimmte Stämme die Zusammen mit den Europäern als Verbündete Krieg geführt haben. Dieses Bild eines homogenen Kontinentes ist ganz einfach falsch.

Und auch der Anfang der ersten Europäer war alles andere als Tri-Tra-Trullala. Google mal nach der "Jamestown Kolonie" und "Roanoke Kolonie"

PS: Ich streite gar nicht ab, das die Europäer einen Völkermord an den Ureinwohnern betrieben haben, das ändert trotzdem nichts an der massiven "Geschichtsinterpretation".

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