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Was haben Stammzellen mit Krebs zu tun?

gefragt von chicachicaletta am 24.01.2008 um 14:20 Uhr

War heute beim Arzt und blätterte in einer Zeitschrift, in der es um Stammzellen und Krebs ging. Konnte leider nicht mal anfangen zu lesen, weil ich schon dran war. Dabei ist mir nicht mal klar, was Stammzellen eigentlich mit Krebs zu tun haben?

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Gesundheit x 60.052 Medizin x 15.062 Krebs x 700 Stammzellen x 32

anonym
beantwortet von Auskunft am 24. Januar 2008 14:34
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Stamm- und Krebszellen sind, bildlich gesprochen, die zwei Seiten einer Medaille.

Jede einzelne der embryonalen Stammzellen verfügt über eine wunderbare Fähigkeit: Sie ist pluripotent, „für mehrere Zwecke gebräuchlich“ also, und kann sich in jede einzelne Zellart im Körper wandeln – zum Beispiel in eine Knochen-, Muskel- oder Nervenzelle.

Doch sie hat noch eine weitere Gabe. Eine embryonale Stammzelle kann sich im Prinzip immer und immer wieder teilen, unendlich oft. In diesem Sinne ist sie unsterblich.

Ausgerechnet diese Eigenschaft hat sie mit tödlichen Tumorzellen gemeinsam.

Diese kranken, „entarteten“ Zellen vermehren sich im Körper unkontrolliert, während gesunde Zellen – wie im genetischen Bauplan vorgesehen – altern und nach einer bestimmten Anzahl von Teilungen den Dienst quittieren.

Irgendwann gewinnen die Krebszellen schließlich die Oberhand; der Körper stirbt.

Diese bemerkenswerte Parallele zwischen der Entstehung von Embryonen und neuem Leben auf der einen Seite sowie dem Außer-Kontrolle-Geraten von Zellen auf der anderen könnte die Forschung in den kommenden Jahren revolutionieren.

Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass es nicht nur „gute“ Stammzellen im Organismus gibt, sondern auch höchst gefährliche Krebs-Stammzellen. Mehr noch: Forscher vermuten, dass Tumore durch einige wenige Krebs-Stammzellen überhaupt erst tödlich werden.

(Ausführlich unter:

http://www.welt.de/wissenschaft/krebs/article1567852/EntstehungundEndedesLebensnahbeieinander.html)


Quandt
beantwortet von Quandt am 24. Januar 2008 15:20
1x
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Direkt gar nichts, indirekt sehr viel. Ich verstehe dies eher als Therapie-Verbindung. Mit viel Zukunftsmusik: Patient krankt an Leberkrebs, neue Leber aus eigener Stammzelle gezüchtet, alte Leber raus, neue Leber rein. Patient gesund, alle freuen sich, da alle Krebszellen mit der Leber weggeschmissen wurden.



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