Was haben die Steinmetzbruderschaft und Bauhütten mit den Freimaurern zu tun?

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2 Antworten

Die Freimaurerei verwendet in ihrer Symbolik die Werkzeuge des Steinmetz-Handwerks zur Versinnbildlichung philosophischer Betrachtungen. Das Prinzip des Bauens als aktiver schöpferischer Prozess wird hierbei auf die eigene Lebenssituation angewandt.

Klingt abgehoben und kompliziert, ist es aber nicht... es ist ein sehr eingängiger, sinnbildlicher Umgang mit Fragen des: Wer bin ich - was treibt mich an - was kann ich konstruktiv an meiner Lebenssituation verändern, um einen harmonischen Umgang mit meinem Umfeld zu erreichen, ohne mich selbst verleugnen zu müssen...

Die Bauhütten lieferten das thematische Motto. Auch im handwerklichen Umfeld der Bauhütten wurden rituelle Abläufe gepflegt - etwa bei der Aufnahme von Lehrlingen oder der Freisprechung von Gesellen. Auch hier lag die Zielrichtung einem vielseitig gebildeten Menschen, der nicht nur fachlich sondern auch charakterlich gebildet war. Das ging bereits in der Hüttengemeinschaft bis zur Begegnung mit der Thematik der eigenen Endlichkeit und dem Weg als Ziel des Lebens.

Herzliche Grüße

krato333

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Die organisierte Freimaurerei ist aus der Steinmetzbruderschaft und deren Bauhütten hervorgegangen. Anfangs waren die organisierten Handwerker mit den Klöstern, namentlich denen der Benediktiner, eng verbunden (etwa 9. Jahrhundert), machten sich aber später unabhängig und schlossen sich dem Bund deutscher Steinmetze unter der Leitung von vier Haupthütten an, unter denen die Straßburger Hütte eine herausragende Stellung einnahm. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Freimaurerei#Entstehung

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