Was haben die Medien gegen unsere achsoschlimmen "Killerspiele"?

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7 Antworten

Hallo!
Das Geschreie der Medien ist vorbei.
Es gab Amkoläufer die Gamer waren (Egoshooter)  - aber die waren schon vordem Gaming sicher merkwürdig. Durch Egoshooter kann man extremer in seiner eigenen Wahrnehmung als Killer werden. Aber es ist wissenschaftlich nicht mehr haltbar zu sagen, dass Gamer durch ihr Hobby gefährlich werden. Pass auf dass du nicht süchtig wirst- wenn es neben Gaming nix anderes wichtiges in deinem Leben mehr gibt.

Weil das einfach ist.

Es ist leichter, als wenn man stattdessen zugibt, dass nachfolgende viel wahrscheinlichere Gründe sind, dass Leute durchdrehen -->

- Mobbing

- soziale Ausgrenzung

- Intoleranz wo immer man hinschaut

- Gewalt in den Medien, die keine Computerspiele sind, das fängt schon mit angeblich harmlosen und seriösen Nachrichtensendern an.

- Aussieben von Kindern von klein an in der Leistungsgesellschaft

- seelische Erkrankungen

- Erwartungshaltung von Mitmenschen immer und überall

- Hierarchien in der Gesellschaft immer und überall

- Bevormundung von Bürgern im Staat

- Manche Menschen haben keine echte Freiheit

- ungerechte Verteilung von Ressourcen auf der Welt

Die Liste lässt sich noch ewig fortführen.

Es gibt Leute, die das alles ausblenden, und es nicht mögen, wenn jemand am Märchen von der perfekten Gesellschaft / System rüttelt, dann werden eben Computerspiele als Auslöser von Gesellschaftsproblemen deklariert, das ist einfach und bequem.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Spielesoftwareschmiede Bethesda mit Fallout 4 bereits zirka 750 Millionen Dollar weltweit verdient hat (seit November 2015) und sie auch weiterhin Geld damit verdienen werden, auch in ein paar Jahren noch, die Milliarden Dollar-Grenze wird auf jeden Fall geknackt werden.

Auf der einen Seite werden Computerspiele diabolisiert, auf der anderen Seite verdient man sehr viel Geld damit, typisch menschliche Heuchlerei und Scheinheiligkeit.

Die Medien haben fast nichts gegen Killerspiele, sie haben etwa gegen die "Eltern" der Kinder, die in der Erziehung/Arbeit mit ihren Kindern versagen.

Aber heute ist es ein Frevel, die Eltern-die selbst keine  oder fast keine(wieder von ihren Eltern) Erziehung genossen haben ("antiautoritär") auf ihre Verantwortung hinzuweisen. Nicht Gesetze, Vorschriften, Verbote sein Erziehungswerkzeuge, sondern die Liebe und Fürsorge der Eltern. Sie sollten ganz einfach Zeit für ihre Kinder haben-und was heute nicht Jedermanns Sache ist-ihnen auch etwas erklären oder vorzeigen können! ..."Die Schule soll das machen....der Lehrer-usw.

Nun lieber Freund, da gibt es Leute die einfach nur Spaß am Spielen haben, die Kiste ausschalten und sich andere Dinge widmen. Die anderen schalten nicht aus und bleiben in dieser Welt gefangen. Die Krassen laufen dann draußen rum denken sie seien noch im Spiel und es gibt echte Opfer.  Ich rate allen Gamer zurück zu den Wurzeln. Werde Flipper und Aracde Fans. Spricht alte Spiele und Manuele echte Spielautomaten. Es gibt mitlerweile viele Vereine in der nähe. Schaut mal rein.. FOR AMUSEMEND ONLY.e.v oder FREDDY PINBALL PARADIES oder googlt einfach. Ich kenne 5 Vereine und es werden wenn ihre euch zusammen tut mehr.

Kommentar von Wtaler
13.02.2016, 09:40

Wieso eine Negativ Bewertung??? Ich habe auch mal ein Egoschoooter gespielt. Terminator  (4.Teil) aber ich habe auch gute andere Spiele gezockt. Seit dem ich mein Automaten habe, ist mit Spielen am PC vorbei.

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Kommentar von Jonnymur
29.05.2016, 17:23

Dass dieser Übergang von virtueller zu realer Welt mit nennenswerter Wahrscheinlichkeit verpasst werden kann, müssen Sie belegen können, wenn sie auf Zustimmung stoßen möchten.

Terminator Salvation (das meinen Sie doch, nicht wahr?) ist übrigens kein Ego-Shooter, aber eines der hohlsten Games, die ich kenne. Habe es auch gespielt, war kurze Zeit unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Ein Ego-Shooter wie Battlefield kann hingegen durchaus taktisches Können abverlangen.

Die meisten Videospiele beinhalten zudem keine Gewalt gegen (virtuelle) Menschen und auch Arcade-Games, wie die welche Sie vorschlagen, kann man oftmals auch als Videospiel-Variante konsumieren. Videospiele gibt es in ganz verschiedenen Genres. Dementsprechend ist es äußerst schwierig zu pauschalisieren.

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Machen sie doch gar nicht...

Kommentar von GravityZero
13.02.2016, 09:20

Und? Das ist ein normaler Bericht und dass er es getan hat ist nun mal Fakt. Bei einigen Menschen können solche Spiele durchaus negative Folgen haben...das sind aber Einzelfälle. Ich sehe in den Medien meist Studien die dagegen sprechen.

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Kommentar von 0Lena012
13.02.2016, 09:22

Haha, sie haben auch geschrieben das skyrim ein Killerspiel ist und das Ziel des Spiels ist angeblich: Monstern die Augen auszustechen

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Kommentar von GravityZero
14.02.2016, 07:38

Ja bitte, was willst du uns sagen?

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das ist ähnlich, wie die pauschale Aussage: "Marihuana = Einstiegsdroge".

Jeder der harte Drogen nimmt, hat in der Regel irgendwann mit weichen Drogen und wahrscheinlich auch Marihuana angefangen. Daher ist Marihuana schon eine "Einstiegsdroge". Es bedeutet aber nicht, das jeder Konsument davon irgendwann mal bei harten Drogen landet.

Ähnlich war es bei vielen jugendlichen Amokläufern der letzten Jahre. Ein gemeinsamer Nenner war fast immer: sie haben in ihrer Freizeit "Ego-Shooter" gezockt. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, das jeder Gamer potentiell gefährlich ist.

Es ist aber oft "einfacher" (weil eindimensionaler) darauf als Sündenbock zu verweisen, als die anderen Probleme, Auslöser & Faktoren (Familie, Mobbing, psychische Probleme usw.) miteinzubeziehen & sich damit kritisch und ernsthaft auseinander zu setzen.


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