Frage von KnuspertoastYT, 84

Was haben die Leute gegen das Kopftuch?

Hi, es gibt schon lange die Diskussion um das Kopftuch... Ich habe mal eine Frage:

Was haben Leute gegen das Kopftuch?

Das geht gegen das Grundgesetz.

Welche Argumente bringen die Contra-Typen???

Antwort
von quopiam, 30

Gegen Kopftücher ist grundsätzlich nichts zu sagen. Allerdings gibt es verschiedene Gründe, aus denen es getragen wird.

Meine Oma trug es, damit ihre Frisur nicht beschädigt würde. Meiner Mutter war die Sonne zu viel. Meine Tante trug es, weil es "immer schon" üblich war...

Eine meiner Nachbarinnen trägt es, weil sie Muslima ist und das Kopftuch verhindern soll, daß jemand - ein Mann, z. B. ich - ihre Haare sieht. Was passiert, wenn ein Mann ihre Haare sieht? Er kriegt unkeusche Gedanken (ich nicht, aber Muslime sind da vielleicht anders). Davor muß die Frau die Männer bewahren und zwar alle, nicht nur die Muslime, mich auch.

Als Mann finde ich es ziemlich blöd, daß mir unterstellt wird, ich hätte meine Leidenschaften angesichts weiblichen Haares nicht im Griff. Ich empfinde einen ständigen unausgesprochenen Vorwurf dabei. LIege ich schief? Möglich.

Frage ich mal andersrum: Kriegen Frauen eigentlich keine unkeuschen Gedanken, wenn sie das Haar von Männern sehen? Und wenn doch, warum tragen die Männer kein Kopftuch? Warum müssen die Frauen sich um die Gedanken der Männer kümmern und die Männer kümmern sich um gar nichts?

Bin ich jetzt ein Contra-Typ? *g* q.

Antwort
von Epicmetalfan, 47

gegen das kopftuch hat fast keiner was, gegen eine vollverschleierung mit nur augenschlitzen haben viele etwas und das finde ich auch absolut richtig.

wenn ich das gesicht des anderen nicht sehe, wenn ich mit ihm rede, kann ich ihn nicht einschätzen, das gehört sich einfach nicht. hinter einer vollverschleierung kann sich jeder verbergen, du weißt nicht ob nicht eigentlich ein kerl drunter steckt und sich nur tarnt.

wenn du mit dem motorrad zur tanke fährst musst du den helm abnehmen, damit man dein gesciht sieht, das sollte für alle gelten

Kommentar von Nunuhueper ,

Das Kopftuch ist nicht religiös vorgeschrieben und die islamische Kultur gehört nicht zu Deutschland.

Kommentar von earnest ,

"Fast keiner" halte ich für arg untertrieben.

Antwort
von ArbeitsFreude, 36

Es haben Dir hier schon viele LEUTE geantwortet, lieber Knuspertoaster - die meisten wie ich finde: GUT!

Ich bin nicht die Leute - aber ich kann Dir sagen, was ich finde: Frauen sehen mit Kopftuch einfach weniger hübsch aus: Ich mag Haare bei Frauen - besonders: lange - und die möchte ich gerne sehen dürfen - wenn ich die nicht sehen darf, dann habe ich da was dagegen - so einfach gestrickt bin ich!

Antwort
von SibTiger, 42

Ich kann zwar nicht sagen, warum meine erste Antwort beanstandet und gelöscht wurde, aber ich sagte, dass ich das Kopftuch zwar hässlich finde, aber nicht für ein Verbot wäre, ganz im Gegensatz zum Niqab.

Etwas freundlicher ausgedrückt, als in meiner ersten Antwort würde ich also sagen: Ich lehne religiösen Fundamentalismus ab (nicht nur den islamischen) und sehr verhüllte Trägerinnen bringen diesen Fundamentalismus zum Ausdruck.

Antwort
von HansH41, 40

"Welche Argumente bringen die Contra-Typen???"

Ich bin so ein Contra-Typ, der Kopftücher nicht mag, sofern sie von jungen Frauen im heutigen Deutschland getragen werden.

Solche Kopftücher sind heute Demonstrationen einer aggressiven religiösen Einstellung, die behauptet, dass man sich dadurch als ehrbar darstellt.

Im Umkehrschluss sind dann alle anderen weniger ehrbar.

Zudem ist mir gleichgültig, welche religiöse Einstellung jemand anderes hat. Man muss es mir nicht ungefragt demonstrieren.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Ich hingegen mag keine Männer, die mit Hut Auto fahren. Das ist Ausdruck einer aggressiven gesellschaftlichen "Einstellung, die behauptet, dass man sich dadurch als ehrbar darstellt". Nun weiß ich nicht genau, was das heißt, aber ich trage ja auch keinen Hut ... und beim Autofahren erst recht nicht.

.

Kommentar von Nunuhueper ,

In Riad würde das auffallen, wenn Du mit oder ohne Kopfbedeckung Auto fährst, falls Du weiblich bist. Ehrbarkeit ist doch viel weitreichender, als Du denkst.

Unsere Autofahrer mit Hut sind dagegen harmlos.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Du bist anscheinend schon weiblich durch Riad Auto gefahren?

Kommentar von earnest ,

Du bist halt ein elender Contra-Typ, Sachsenbruch.

;-)

Antwort
von DottorePsycho, 21

Eine Muslima mit Kopftuch signalisiert mehrere Dinge:

  1. Ich verstehe mich selbst als strenggläubige Muslima.
  2. Mit Männern rede ich nicht / darf ich nicht reden. D.h. 50 % der deutschen Bevölkerung ist unerwünscht und soll sich gefälligst nicht nähern, darf strenggenommen noch nichtmal nach der Uhrzeit fragen.
  3. Andere Frauen (also die anderen 50% der Deutschen Bevölkerung) ohne Kopftuch sind weniger wertvoll und stehen im Anfangsverdacht der Unzucht. Eigentlich sind das Schlam**n.

Zu allem Überfluss ist das Kopftuch noch nichtmal islamische Pflicht, sondern VOR-islamische Sunnah, nämlich um sich vor Wind, Sand und Sonne zu schützen. In Deutschland ist das Kopftuch nicht Sunnah - mangels Wind, Sand und Sonne. Erst viele viele Generationen nach Muhammad wurde von den damaligen Sunniten die VOR-islamische Sunnah mit dem Quran, der tatsächlich nur die Bedeckung der aurah vorschreibt, vermischt.

Und wenn schon Kopftuch, dann bitte auch für den muslimischen Mann. Muhammad hat sich bei Wind, Sand und Sonne nämlich auch verhüllt. In Deutschland hätte er sich allerdings sicherlich nicht verhüllt.

Zu allem Überfluss verstärkt jede einzelne kopftuchtragende Muslima den Druck auf alle anderen Muslima, unbedingt auch ein Kopftuch zu tragen, um nicht in den Anfangsverdacht der Unzucht zu geraten. Insbesondere aus diesem Grund bin ich für ein generelles Kopftuchvebrot. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass das schwierig wäre.

Meine Frau und meine Töchter tragen grundsätzlich kein Kopftuch - ausser wir machen Urlaub in der Wüste. Oder so.

In schā'a llāh

Kommentar von trapqueeng ,

du sagst so viel falsches

Kommentar von DottorePsycho ,

Und Du sagst eigentlich gar nichts, solange Du nichts Konkretes bringst.

Antwort
von minimaxi2006, 21

Nicht das Kopftuch, sondern der Islam ist das Problem!

Die Kopftuch Diskussionen sind nur ein Vorwand. Tatsächlich ist da eine sehr kosten aufwendige Agenda dahinter die das ganze stetig aufputscht. Man verfolgt hier die "Angriff ist die beste Verteidigung" Methode und nichts weiter!

Der Bürger Deutschlands an sich darf im Bezug auf Religiöse Förmlichkeiten anderer in ihrer Religion per Gesetz, sich weder dagegen aussprechen noch diese Kritisch beurteilen!

In Deutschland war Religion immer ein toller Faktor der es geschafft hat immer und immer wieder das schöne Land und deren Fleißige Nation, bis auf die Grundmauer zu zerstören und elend auf die Tagesordnung zu setzen.... Ob Katholiken gegen Protestanten oder Christen gegen Juden in der Vergangenheit, wer weiß da schon ob vielleicht bald wieder wir vor Trümmerhaufen stehen, dessen übler Ursprung bei einem lächerlichen Kopftuch war???

Antwort
von Meatwad, 16

Weltlich: Unterdrückung der Frau unter Zuhilfenahme eines Gottes, den es nicht gibt.

Gläubig: Im krassen Widerspruch zu den Aussagen des Korans.

Antwort
von Besserwisser36, 37

Viele verbinden das kopftuch mit einem zwang und unterdrückung.dies ist aber meistens nicht der fall.denn wenn man dazu gezwungen werden würde hätte es aus religiöser sicht keinen sinn.denn man muss ja von sich aus die religion leben

Kommentar von earnest ,

Auch hier sage ich wieder: Erzähl das mal den Fundis.

Antwort
von Midnight1999, 19

Ich habe nichts gegen das Kopftuch. Nur gegen alles, was mehr verschleiert, als der Tschador.

Antwort
von Nunuhueper, 39

Weil das islamische Kopftuch die Unterwerfung der Frau unter islamischen Gesetzen (Scharia) bedeutet.

Wir leben hier in einer freiheitlich-demokratischen und säkularen Gesellschaft.

Für uns gelten eben nicht die Menschenrechte im Islam (Kairower Erklärung).

Antwort
von Jogi57L, 36

Also ich denke, dass diskriminierende Kleidung verboten sein sollte...

So gibt es z.B. islamsiche Frauen, die mit ihrem Hijab ausdrücken wollen, dass sie ehrbare Frauen sind.

Was im Umkehrschluss bedeuten würde, dass andere Frauen nicht ehrbar sind...

Sowas ist doch ziemlich beleidigend, oder ?

___________________________________________________________

Zitat:

Die Mehrheit der muslimischen Frauen tragen Hijab, um Gott zu gehorchen und um als ehrbare Frauen erkannt zu werden. (Quran 33:59)

In den vergangenen 30 Jahren jedoch hat sich das Hijab als ein Zeichen islamischen Bewusstseins abgezeichnet. Viele Frauen sehen das Tragen des Hijabs als Zeichen ihres Wunsches an, Teil einer islamischen Wiederbelebung zu sein

Eine Frau, die Hijab trägt, wird zu einem sehr sichtbaren Zeichen des Islam.

aus: http://www.islamreligion.com/de/articles/2770/warum-muslimische-frauen-ein-kopft...

Kommentar von reziprok26 ,

das ist Reklame für die islamistische Terrorreligion

Kommentar von Jogi57L ,

so gesehen hast Du Recht. Ich wollte ben "belegen" dass es NICHT meine persönliche Vermutung/Einschätzung ist, sondern von islamsicher Seite genauso gesehen wird....

... nämlich dass eine Frau durch Tragen eines Hijabs als "ehrbar" erkannt wird...

und dadurch andere Frauen durch solche "Zeichen" diskriminiert werden...

sowie die Männer dieser Religion es als bestätigt betrachten, welche Frauen "ehrbar" sind.. und sich entsprechend entwürdigend zu solchen anderen Frauen verhalten 

_____________________________________________________

Klar, kann man nicht das Motiv jeder einzelnen Hijab-Trägerin erfragen, denn letztlich wäre das ausschlaggebend.....

ABER:

da ja viele ( auch Muslime) sagen, der Islam gehöre reformiert...

wäre das ein Ansatz mal ganz deutlich von muslimischer Seite aus zu sagen:

"Egal, ob eine Frau Hijab trägt oder nicht, es lässt keinerlei Rückschluß auf deren "Ehrbarkeit" zu... "

Antwort
von earnest, 40

Du hast offenbar keine Ahnung vom Grundgesetz.

Eine Meinung zum Kopftuch - so oder so - ist sogar vom GG geschützt: Stichwort Meinungsfreiheit.

Und wer Menschen, die eventuell anderer Meinung sind, als "Contra-Typen" abqualifiziert, der hat nichts kapiert.

Antwort
von josef050153, 18

Also ich habe nichts gegen den Hijab. Ganz im Gegenteil, er macht eine Frau erst richtig sexy.

Kommentar von kasva ,

Ich hab das hier screnngeshottet. 

Antwort
von ErsterSchnee, 43

Gegen das Kopftuch zu sein ist gegen das Grundgesetz? Was für ein Quatsch!!! 

Es gibt viele Argumente gegen das Kopftuch und gegen Verschleierung. Da hilft dir Google wesentlich besser als das Forum hier...

Kommentar von KnuspertoastYT ,

Im Grundgesetz steht: Art 4   (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. (3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Erstens einmal steht im Koran NICHTS über das Kopftuch und zweitens ist "einfach nur dagegen zu sein" garantiert nicht verfassungsfeindlich!

Kommentar von Agentpony ,

Dann erkläre doch mal, wie es Person A in der Freiheit ihres Glaubens einschränkt, wenn Person B das Kopftuch nicht mag.

Ansonsten kann ich dich an luggels aufschlussreiche Antwort verweisen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Und die sind sehr laut und aufdringlich.

Kommentar von josef050153 ,

Und zueinem großen Teil verfassungsfeindlich, gewalttätig und kriminell.

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