Frage von pooooo 04.08.2011

Was haben die Begriffe "Schnöde, Schnippisch und Schnuppe" in der deutschen Sprache verloren ?

  • Antwort von veit76 04.08.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Is eben so-es soll auch Leute geben,die zu nix nutze sind und immernoch rumlaufen...Is das Selbe "in grün".

  • Antwort von merrypotter 05.08.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was ist an Wörtern wie diesen auszusetzen? Du benutzt sie vielleicht nicht, aber der individuelle Wortschatz einer Person ist kein Maßstab für den Wortschatz einer Sprache. Das wäre der linguistische Super-Gau ...

  • Antwort von Vampirella78 05.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das sind Wörter wie andere Wörter auch, nur dass sie eben vielleicht etwas aus der Mode gekommen sind.

    Ich benutze diese Wörter jedenfalls.

    Ich habe z. B. schon viele hochnäsige Verkäuferinnen erlebt, die nur schnippische (abwertende, pampige) Antworten geben, wenn man sie etwas fragt. Das ist mir dann aber so was von schnuppe (egal), und ich verlasse den Laden und komme einfach nie wieder, wenn dort so ein schnöder (verächtlicher, erbärmlicher) Service herrscht.

    In meinem Wortschatz haben diese Wörter also durchaus ihre Daseinsberechtigung. ;-)

  • Antwort von Dichterseele 05.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Frag den Thesaurus oder Sprachwissenschaftler.

    Was man mit Wörtern anfängt? Man gebraucht sie, sofern man ihre Bedeutung kennt und sie angemessen beschreiben, was gemeint ist.

  • Antwort von herzogg 04.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    weil jede sprache wörter braucht, klingt logisch, was

  • Antwort von ElliotZnil 07.08.2011

    Wenn man mit 500 Wörtern auskommt (geil – obergeil – hammer…) dann braucht man derartige Wörter nicht, um sich differenziert und abwechslungsreich mit Synonymen auszudrücken.

    Wenn man sich für die Herkunft (Etymologie – Sprachgeschichte) eines Wortes interessiert, kommt man oft auf interessante Erkenntnisse.

    schnippisch: kurz angebunden, von oben herab und keck (18. Jh.) von „schnüppig“: hochmütig, naseweis, keck, vorlaut“ (16. Jh.) wohl zu md. (auf)schnuppen „die Luft laut durch die Nase einatmen, schnauben“ --> Ausgangsbedeutung „(mit hocherhobenem Kopf) laut Atem holend“ schnöde: verächtlich, geringschätzig, gemein mhd. snoede „Verachtung ausrückend, vermessen, übermütig, rücksichtslos“, mit passivischer Bedeutung „verächtlich, ärmlich, schlecht, gering“, „wertlos, klein, armselig, kümmerlich, ungesund“, „verrucht, boshaft, niederträchtig“. Während in älterer Sprache die ursprünglich passivische Bedeutung vorherrscht (heute nur noch in Wendungen wie „schnöder [erbärmlicher] Undakn / Lohn, schnödes Gold), setzt sich in nhd. die in mhd. noch zurückstehende aktivische Bedeutung „Geringschätzung, Verachtung ausdrückend“ durch, vgl. „eine schnöde (gemeine) Antwoprt, jdn. schnöde (geringschätzig) behandeln. schnuppe: Subst. Schnuppe: glühender Dochtabfall (vgl. Sternschnuppe, vermeintlioche Abfälle der Sterne) -- > Adj. „gleichgültig, einerlei (wie ein wertloser Dochtabfall)“, nur prädikativ in der Wendung „das ist (mir) schnuppe“ (2. Hälfte 19. Jh., sich von Berlin aus verbreitend)

    Auf der anderen Seite gibt es „aussterbende Wörter“, die man z.T. nicht mehr benötigt (vgl. Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter.- rororo TB 62077)

  • Antwort von gestern 04.08.2011

    Ich hatte Dir eben eine Antwort geschickt mit der Übersetzung dieser Wörter. Die Antwort wurde sofort gelöscht. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum sie noch gebraucht werden. Sie dienen einfach der Höflichkeit.

  • Antwort von Traver1212 04.08.2011

    das sind nur wörter die von anderen worten oder tätigkeiten abgewandelt wurden.

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