Frage von pooooo,

Was haben die Begriffe "Schnöde, Schnippisch und Schnuppe" in der deutschen Sprache verloren ?

Woher kommen die ? und was sollen wir mit denen anfangen ? Nutzt ihr diese Wörter überhaupt ? Wenn nicht, was sollen wir dann mit solchen Wörtern ?

Antwort von veit76,
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Is eben so-es soll auch Leute geben,die zu nix nutze sind und immernoch rumlaufen...Is das Selbe "in grün".

Kommentar von iris66,

haste schön gesagt :-)

Kommentar von veit76,

Danke iris66 !

Antwort von merrypotter,
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Was ist an Wörtern wie diesen auszusetzen? Du benutzt sie vielleicht nicht, aber der individuelle Wortschatz einer Person ist kein Maßstab für den Wortschatz einer Sprache. Das wäre der linguistische Super-Gau ...

Antwort von Vampirella78,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das sind Wörter wie andere Wörter auch, nur dass sie eben vielleicht etwas aus der Mode gekommen sind.

Ich benutze diese Wörter jedenfalls.

Ich habe z. B. schon viele hochnäsige Verkäuferinnen erlebt, die nur schnippische (abwertende, pampige) Antworten geben, wenn man sie etwas fragt. Das ist mir dann aber so was von schnuppe (egal), und ich verlasse den Laden und komme einfach nie wieder, wenn dort so ein schnöder (verächtlicher, erbärmlicher) Service herrscht.

In meinem Wortschatz haben diese Wörter also durchaus ihre Daseinsberechtigung. ;-)

Antwort von Dichterseele,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Frag den Thesaurus oder Sprachwissenschaftler.

Was man mit Wörtern anfängt? Man gebraucht sie, sofern man ihre Bedeutung kennt und sie angemessen beschreiben, was gemeint ist.

Antwort von herzogg,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

weil jede sprache wörter braucht, klingt logisch, was

Antwort von ElliotZnil,

Wenn man mit 500 Wörtern auskommt (geil – obergeil – hammer…) dann braucht man derartige Wörter nicht, um sich differenziert und abwechslungsreich mit Synonymen auszudrücken.

Wenn man sich für die Herkunft (Etymologie – Sprachgeschichte) eines Wortes interessiert, kommt man oft auf interessante Erkenntnisse.

schnippisch: kurz angebunden, von oben herab und keck (18. Jh.) von „schnüppig“: hochmütig, naseweis, keck, vorlaut“ (16. Jh.) wohl zu md. (auf)schnuppen „die Luft laut durch die Nase einatmen, schnauben“ --> Ausgangsbedeutung „(mit hocherhobenem Kopf) laut Atem holend“ schnöde: verächtlich, geringschätzig, gemein mhd. snoede „Verachtung ausrückend, vermessen, übermütig, rücksichtslos“, mit passivischer Bedeutung „verächtlich, ärmlich, schlecht, gering“, „wertlos, klein, armselig, kümmerlich, ungesund“, „verrucht, boshaft, niederträchtig“. Während in älterer Sprache die ursprünglich passivische Bedeutung vorherrscht (heute nur noch in Wendungen wie „schnöder [erbärmlicher] Undakn / Lohn, schnödes Gold), setzt sich in nhd. die in mhd. noch zurückstehende aktivische Bedeutung „Geringschätzung, Verachtung ausdrückend“ durch, vgl. „eine schnöde (gemeine) Antwoprt, jdn. schnöde (geringschätzig) behandeln. schnuppe: Subst. Schnuppe: glühender Dochtabfall (vgl. Sternschnuppe, vermeintlioche Abfälle der Sterne) -- > Adj. „gleichgültig, einerlei (wie ein wertloser Dochtabfall)“, nur prädikativ in der Wendung „das ist (mir) schnuppe“ (2. Hälfte 19. Jh., sich von Berlin aus verbreitend)

Auf der anderen Seite gibt es „aussterbende Wörter“, die man z.T. nicht mehr benötigt (vgl. Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter.- rororo TB 62077)

Antwort von gestern,

Ich hatte Dir eben eine Antwort geschickt mit der Übersetzung dieser Wörter. Die Antwort wurde sofort gelöscht. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum sie noch gebraucht werden. Sie dienen einfach der Höflichkeit.

Antwort von Traver1212,

das sind nur wörter die von anderen worten oder tätigkeiten abgewandelt wurden.

Kommentar von merrypotter,

Und wovon bitte sind sie "abgewandelt"?

Kommentar von Dichterseele,

Wenn Dich das interessiert, dann studiere Linguistik oder frage in einem sprachwissenschaftlichen Institut nach.

Kommentar von merrypotter,

Wenn du wüsstest ...

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