Was habe ich, bin ich psychisch krank?

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8 Antworten

Du bist nicht krank! So ein Schicksalsschlag muss erstmal verarbeitet Weden und das geht nicht von heute auf morgen! Natürlich macht man sich Gedanken und ist befallen von Ängsten! Du bist aber auf dem richtigen Weg, du hast dich in eine Therapie begeben! Jetzt musst du Geduld haben und gute Menschen um dich herum, die dir zuhören und dir zur Seite stehen!
Wünsche dir alles Gute!

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Dass deine Freunde so reagieren, ist vermutlich in Ahnungs- und Hilflosigkeit begründet.

Das ist aber normal, denn fast jeder Laie ist angesichts einer (möglichen) psychischen Störung überfordert.

Deshalb gibt es Profis. Warte den Termin ab und rede weiterhin mit deinen Freunden aber erwarte nicht zu viel von Ihnen und kommuniziere deine Erwartungen und was du möchtest - zb einfach nur zuhören statt dass sie konkret was tun. Das macht vieles für beide Seiten leichter.

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Hallo maxiller,

mit Sicherheit bist du weder krank noch gestört. Du hast einen schweren Schicksaalschlag erlitten und den gilt es, zu verarbeiten, weiter nichts.

Du setzt dich, ob bewusst oder unbewusst, mit den Problemen auseinander, die deine Mutter vor ihrem Tod hatte, vielleicht fühlst du dich sogar schuldig, vielleicht verstehst du manches nicht und es fällt dir scher, das Geschehene nachzuvollziehen, du kommst damit nicht zurecht und beziehst Probleme, die deine Mutter hatte nun auf dich selbst, du "vergleichst" euch praktisch und fürchtest ein ähnliches Schicksaal.

Das ist alles nur allzu verständlich! Außerdem ist das Teil des Verarbeitungsprozesses, den du gerade durchläufst und das hat absolut nichts damit zu tun, dass du "krank" bist. Natürlich können nach dem Verlust eines Menschen, der einem nahestand depressive Symptome auftreten und manche Menschen tun sich damit so schwer, dass das krisenhafte Ausmaße haben kann, doch auch solch eine Entwicklung ist nicht abnormal.

Ich finde es äußerst lobenswert, dass du den Gang zum Psychologen gewagt hast und ich würde diesem einfach ganz ungehemmt von deinen Ängsten und Befürchtungen erzählen, dafür ist er schließlich da. Wenn du die Einschätzung eines Fachmanns hast, fällt es dir sicherlich auch leichter mit solchen Gedanken umzugehen und sie besser zu verstehen.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!!

Cleo

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Hallo! Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid. Ich bin 17 Jahre alt und auch meine Mutter ist mitte März gestorben. Sie hatte Krebs und ich denke auch oft daran, was wäre wenn ich die Krankheit bekommen würde. Ich denke, dass du nicht "krank" bist. Das ist wahrscheinlich eine ganz normale Reaktion des Körpers auf den Verlust und die Trauer! Dass du zum Psychologen gehst schadet aber auf jeden Fall nicht. Ich wünsche dir alles Gute!

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Das ist schon mal super, dass du dich nicht vor einem Besuch beim Psychologen scheust. Das ist erstmal das beste, was du tun kannst. Mein Beileid, das ist bestimmt sehr schlimm. Depressionen sind allerdings nicht unbedingt erblich, nur hast du die Depressionen und Probleme deiner Mutter wahrscheinlich miterlebt und diese Ereignisse, wenn auch im Unterbewusstsein, bleiben bestehen und diese übertragen sich oft auf die Gedanken und Gefühle von denen, die das alles, auch als Zweitperson, mitgemacht haben. Das heißt nicht gleich, dass du auch depressiv oder psychisch krank bist. Vielleicht musst du die ganzen Sachen einfach nur verarbeiten, deswegen ist es wirklich toll, dass du Rat und das Gespräch suchst. Alles Gute weiterhin auf deinem Weg! LG

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Die Zeit mit deiner Mutter hat dich geprägt. Da ist es schwierig wieder klar zu sehen. Therapie würde dir sicher gut tun.

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Bei jedem Menschen kann man irgendein Krankheitsbild der Psyche entdecken, denn was ist schon normal? Red dir nicht ein, dass du krank bist, der Placebo-Effekt ist nicht zu unterschätzen, hinterher wirst du wirklich krank.

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Warte das Gespärch mit dem Profi - dem Psychologen ab. Und bis dahin versuch bewusst an Dinge zu denken, die dich glücklich machen...

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