Was glaubt ihr, wer wird die Schachweltmeisterschaft 2016 in New York gewinnen. Sergey Karjakin oder der Titelinhaber Magnus Carlsen?

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7 Antworten

Der Weltmeister wird den Russen wegputzen wie nichts: Denn dieser ist im Kandidatenturnier nur deshalb vor Anand, weil z.B. Nakamura gegen den Russen gepatzt hat. Im direkten Vergleich lagen beide gleichauf. Aber Carlsen hat Anand 2 mal souverän besiegt, also wird er auch den Russen mattsetzen.

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Ein Wettkampf um die Schachweltmeisterschaft ist doch prinzipiell wie jedes andere Match; es geht eben zusätzlich um den Titel des Schachweltmeisters.

Als Zuschauer können wir die Angelegenheit völlig gelassen abwarten und uns an den Rat von Kaiser Franz halten: „Schau'n wir mal, dann seh'n wir scho' … :-)

Bezüglich aktueller ELO-Zahlen wäre Carlsen zu bevorzugen bzw. der Favorit. Allerdings ist Karjakin keinesfalls chancenlos. Die Partien müssen eben alle erst gespielt werden.

In der Partiensammlung von chessgames.com habe ich mir mal die Mühe gemacht, die „Leistung“ aller WM auszuwerten. Man kommt da zu sehr erstaunlichen Ergebnissen.

Tatsächlich war die „Schachmaschine“ Capablanca bezüglich der Siege der erfolgreichste Spieler mit einem Score von 73,89 %. Danach folgt Alekhine mit 73,81 %, Bobby Fischer mit 72,47 % und Lasker mit 71,84 %. Carlsen liegt hier mit 62,02 % noch in der unteren Hälfte – noch hinter Spassky, der 62,53 % schaffte.

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Derjenige wo die bessere Vorbereitung auf den Gegner hat, sprich Team.
Interessant wäre jedoch ein Match auf so hoher "Ebene" wenn es Eröffnungen oder Verteidigungen gibt die unmittelbar erst vor Spielbeginn ausgelöst werden.
Beispiel: Weiss muss Englisch eröffnen. Oder Schwarz muss Königsindisch oder Sizilianisch spielen. Das wäre dann interessant.

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Schwer zu sagen, so rein impulsiv würde ich sagen, dass Magnus Vorteile hat. Aber Karjakin ist natürlich auch sehr stark, so dass es wohl spannend wird. Die beiden haben oft gegeneinander gespielt, und kennen wohl den Stil des anderen sehr gut.

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Betrachten wir das ganze einmal auf Fakten bezogen:

1. Jeder kann jeden schlagen!?

Ich schätze mal ab einer ELO von 2650 könnte jeder gegen Carlsen eine Runde gewinnen und es wäre dann fraglich, wie Carlsen darauf reagiert. Kein mir bekanntes Turnier hat Carlsen nach herben Rückschlägen noch gewonnen. Jedoch bin ich mir bei Karjakin auch nicht sicher.

2. Psychologie

Hier hat Sergey eindeutig großen Vorteil. Als Beispiel sei hier das Kandidatenturnier zu nennen, wo er bis zum Schluss zeigte, dass er sehr stark verteidigen kann und dazu noch sehr kaltblütig ist.

3. Stärken im Schach

Da hat C. leichten Vorteil. Jeder kennt sein super Endspielverständnis und sein Mittelspielkönnen bei diversen Opfern. Aber auch K. kann sich nahezu perfekt verteidigen und dann würde selbst C. irgendwann die Nerven verlieren.

4. Geschichte der beiden

C. war nun einmal ein Jahr später erst Großmeister geworden. Jedoch hat er viel mehr Erfahrung sowohl in Weltmeisterschaftsmatches (24:0) als auch in Spitzenpartien (ab ELO 2750). Aber auch hier zeigt sich K. unbeeindruckt, wie er es bei vielen Turnieren zeigte.

Ich denke wir erwarten ein grandioses Match mit leichten Vorzügen bei K. Sobald er C. einmal in der Mangel hat, gewinnt er. Aber es ist schwer C. in die Mangel zu kriegen. Wie wir sehen ist alles möglich.

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Ich "glaube", Carlsen gewinnt 2:0 oder gar 3:0 (der Rest sind Remis-Partien)

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Ich denke das Carlsen gewinnen wird, aber Karjakin ist auf keinen Fall ohne Chancen, fänds gut wenn er gewinnt, hat mich beim Kandidatenturnier überzeugt 

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