Ich verstehe nicht die Bundesländer, die Sonderregelungen einführen möchten, die ganze Sache dient doch der Gesundheit von allen, wieso haben Raucher bloss eine so starke Lobby?
Meinetwegen können Raucher rauchen solange sie wollen.
Aber ich finde es einfach wesentlich angenehmer, mich in Räumen aufzuhalten, die rauchfrei sind. Besonders auch am "Tag danach" weiß ich rauchfreie Räume zu schätzen. Also: Ich hoffe auf ein einheitliches Rauchverbot!
Was ist so schlimm daran, für die Zigarette rauszugehen?

Ich hoffe es wirklich, denn die Aufwendungen der Krankenkassen aufgrunde Raucherei bedingter Krankheiten sind bedeutend höher als die Steuereinnahmen.
Rauchen schadet nur. Es hat weder für den Rauchenden noch seiner Umwelt Vorteile, im gegenteil nur Nachteile. Wer schon mal in einem "Rauchfreien Land" wie Kanada oder Italien war, weiß es zu schätzen nach einer Party nicht nach Rauch zu stinken!
Hoffentlich schnell und einheitlich! Leider wirds wohl nicht so kommen ...
Wäre wirklich das beste finde ich, sonst nimmt es doch eh keiner ernst! Rauchen sollte noch viel stärker an Akzeptanz verlieren, dann gäbe es auch weniger Probleme mit rauchenden Minderjährigen!

Da der Staat viel Geld mit der Tabaksteuer einnimmt, kann er es sich gar nicht leisten die Tabak Lobby zu verärgern. Raucher belasten zwar das Gesundheitssystem, aber die Kosten trägt ja nicht der Staat, sondern die Glücklichen, die noch Arbeit haben und die schon auf Rente sein dürfen. Ich denke, es wäre mehr als fair, wenn Raucher etwas mehr in die Krankenkase einzahlen würden. Das sage ich, obwohl ich leider selber rauche, aber ich sehe immer zu, keinen Nichtraucher mit meinem Laster zu gefährden.
Dirk Peeters am 22. März 2007 09:25 >> ... es wäre mehr als fair, wenn Raucher etwas mehr in die Krankenkase einzahlen würden ...
was ist mit anderen gesundheitsrisiken verursachenden gruppen, wie z.B. autofahrer, industrie, etc. - sollten die dann auch mehr in die krankenkassen einbezahlen? und was ist mit verursachern die sowieso privat versichert sind und aus dem gesetzlichen gesundheitssystem heraus fallen?
schurke am 22. März 2007 10:29 die kann man mit einbeziehen, wenn der Zuschlag direkt mit dem Kauf von Tabak bezahlt wird, aber auch wirklich unbefristet an die Krankenkassen weiter gereicht wird. Das hatten wir zwar schon, wird aber leider nicht mehr praktiziert.
demosthenes am 22. März 2007 11:16 @Dirk PEETERS:
Das System der privaten KV scheinst Du nicht besonders gut zu kennen.
Gerade hier gibt es keine "Einheitsprämien", sondern jeder zahlt nach seinem persönlichen Risiko.
Hier wäre es also überhaupt kein Problem und systemkonform, etwa einen Raucherzuschlag einzuführen.
Dann sollten aber auch Alkoholiker mehr in die Krankenkassen einzahlen, denn dass Alkohol in großen Mengen nicht gesundheitsfördernd ist, weiß auch jeder.
Ich hoffe es kommt zu Sonderregelungen!
Kein Nichtraucher wird gezwungen eine Raucherkneipe aufzusuchen. Wenn der Bedarf an Nichtraucherkneipen so dermaßen hoch wäre, gäbe es diese längst.
Kabark am 22. März 2007 10:22 Amen.
und am Ende ist jede Kneipe eine Raucherkneipe und nichts wird sich ändern! Außerdem geht es nicht nur um die Gäste sondern auch um die Angestellten die keine Wahl haben und 10 Stunden täglich den massiven Qualm ausgesetzt sind
Kolibri am 22. März 2007 13:59 Auch ich habe bereits in einer kleinen Kneipe gearbeitet und keiner hat mich dazu gezwungen!
Was ich damit sagen will: Zum Glück steht es uns allen doch frei, wo wir uns bewerben (also arbeiten wollen) und welches Lokal wir aufsuchen! Ich nehme ja auch keine Arbeit in einem Bergwerk oder als Dachdecker an, wenn mir das als "zu gefährlich" erscheint!
Wenn es viele Nichtraucher- und einige Raucherkneipen bzw. -restaurants gäbe, könnte sich doch jeder aussuchen, welche Lokale er aufsuchen möchte, und niemand wird zu etwas gezwungen, was ihm widerstrebt. Ich fände das ausreichend.

In Restaurants sehe ich ein Rauchverbot (auch als Raucher) absolut ein!
In kleinen Kneipen finde ich ein aufgezwungenes Verbot nicht gut. Meine Eltern sind Pächter einer solchen und müssten wohl große Umsatzeinbußen hinnehmen, wenn es dazu käme! Auch ich glaube, dass viele, die jetzt auf ihr Bierchen kommen und sich dort Fußball, usw. ansehen das in Zukunft lieber zu Hause tun, wo ihnen keiner das Rauchen verbietet!
Wenn man das Rauchen verbietet, warum dann nicht auch das Bergsteigen? Das ist extrem gefährlich für den, der es ausübt und auch für die Rettungskräfte, die immer wieder Leute bergen müssen! Ausserdem ruinieren immer mehr Extremsportler die Natur, weil sie sich nicht an Hinweise halten! (Ich weiss, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben - aber ich denke, man versteht, was ich damit sagen will?)

Nun wollen wir doch mal nicht übertreiben!
Als Nichtraucher bin ich schon für ein Rauchverbot, aber die paar "Raucherkneipen", für die einige Bundesländer jetzt streiten, sind doch wohl kaum der Rede wert - oder?
Es wird doch niemand gezwungen, hier einzukehren.
wer begrentzt den die Anzhal der Raucherkneipen? Und wenn es eine begrenzung gäbe, welche Kneipe dürfte dann? Wer zu erst kommt?
demosthenes am 22. März 2007 17:37 Geplant ist, den einzelnen Wirten die Entscheidung zu überlassen, ob sie ihren Betrieb zur Raucherkneipe ernennen.
Von einer geplanten Begrenzung habe ich bisher nichts gehört.